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30 October 2019
30. October 2019 Company

Airbus veröffentlicht Neunmonatsergebnisse für 2019; Auslieferungs- und FCF-Prognose angepasst, Prognose für bereinigtes EBIT bestätigt

Airbus Flag landscape
  • Robustes Umfeld im Zivilflugzeuggeschäft
  • Neunmonatsergebnisse spiegeln in erster Linie Produktionshochlauf bei A320neo und Fortschritte bei A350 wider
  • Umsatz € 46,2 Mrd., +14 Prozent im VJV; bereinigtes EBIT € 4,1 Mrd., +51 Prozent im VJV
  • Berichtetes EBIT € 3,4 Mrd., berichteter Gewinn je Aktie € 2,81
  • Prognose für 2019 angepasst für Auslieferungsziel von rund 860 Zivilflugzeugen:
    FCF vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen jetzt ca.
    € 3 Mrd., Prognose für bereinigtes EBIT bestätigt

 

Amsterdam, 30. Oktober 2019 – Airbus SE (Börsenkürzel: AIR) hat die konsolidierten Ergebnisse für die ersten neun Monate (9M) 2019 veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr präzisiert.

 

 „Die Finanzergebnisse der ersten neun Monate spiegeln in erster Linie die Performance im Zivilflugzeuggeschäft wider und sind sowohl auf den Produktionshochlauf bei der A320neo als auch auf die Fortschritte beim A350-Programm zurückzuführen“, erläutert Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus. „Unser Fokus liegt hauptsächlich auf dem Produktionshochlauf bei der A320neo-Familie und der Verbesserung der industriellen Abläufe, während wir gleichzeitig die höhere Komplexität bei der ACF-Version der A321 managen. Unsere Auslieferungszahlen in den ersten neun Monaten und die überarbeitete Auslieferungsprognose für das Jahr spiegeln die grundlegenden Maßnahmen wider, mit denen wir einen effizienteren Auslieferungsfluss in den nächsten Jahren gewährleisten werden. Dies erfolgt im Hinblick auf die für 2021 angestrebte Produktionsrate von monatlich 63 Flugzeugen der A320-Familie. Die Free Cash Flow-Prognose für das Gesamtjahr haben wir angepasst, um der geänderten Auslieferungsprognose Rechnung zu tragen, während die Zielvorgabe für das bereinigte EBIT beibehalten wird. Unser Fokus liegt darauf, unsere Kundenzusagen einzuhalten und das Produktionssystem der Zukunft vorzubereiten.“

 

Die Zahl der Bruttobestellungen für Zivilflugzeuge betrug insgesamt 303 (9M 2018: 311 Flugzeuge), darunter allein im dritten Quartal 20 A330neo und 22 A350 XWB; die Nettobestellungen lagen bei 127 Flugzeugen (9M 2018: 256 Flugzeuge). Der Auftragsbestand belief sich zum 30. September 2019 auf 7.133 Zivilflugzeuge. Die Zahl der Nettobestellungen bei Hubschraubern lag bei 173 (9M 2018: 230 Hubschrauber), darunter 12 Maschinen vom Typ H135 im dritten Quartal. Der Auftragseingang nach Wert bei Airbus Defence and Space betrug insgesamt € 6,1 Mrd. Dieser umfasste im dritten Quartal wichtige Vertragsabschlüsse bei Space Systems.

 

Der Konzernumsatz erhöhte sich auf € 46,2 Mrd. (9M 2018: € 40,4 Mrd.). Dies ist insbesondere auf den Anstieg bei den Auslieferungen, einen günstigen Mix und die positive Entwicklung der Wechselkurse zurückzuführen. Insgesamt wurden 571 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert (9M 2018: 503 Flugzeuge), davon 33 A220, 422 Maschinen der A320-Familie, 34 A330, 77 A350 und 5 A380. Airbus Helicopters lieferte 209 Maschinen aus (9M 2018: 218 Hubschrauber). Die Umsatzzahlen blieben stabil, da das Wachstum im Bereich Services die zeitliche Staffelung bei Umsätzen der Programme ausglich. Im September wurde die tausendste Super Puma ausgeliefert. Der Umsatzanstieg bei Airbus Defence and Space wurde in erster Linie von der Geschäftstätigkeit von Military Aircraft getragen.

 

Das konsolidierte bereinigte EBIT – eine alternative Finanzkennzahl und ein Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung wesentlicher Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinne/-verluste aus dem Verkauf oder Erwerb von Unternehmen – stieg auf € 4.133 Mio. (9M 2018: € 2.738 Mio.) und wurde in erster Linie von der Performance im zivilen Flugzeuggeschäft von Airbus getragen.

 

Das bereinigte EBIT von Airbus verzeichnete einen kräftigen Anstieg auf € 3.833 Mio. (9M 2018: € 2.340 Mio.), was insbesondere dem A320-Produktionshochlauf, dem Premium Pricing der NEO-Version, einer verbesserten finanziellen Performance des A350-Programms und der günstigen Entwicklung der Wechselkurse, die bereits im ersten Halbjahr 2019 eintrat, zu verdanken ist.

 

Beim A320-Programm waren 338 der insgesamt 422 Auslieferungen NEO-Versionen.
Der Produktionshochlauf der ACF-Version (Airbus Cabin Flex) der A321 dauert an und bleibt herausfordernd. Das ACF-Programm wird im vierten Quartal 2019 weiter hochgefahren, wobei die Verbesserung des industriellen Reifegrads des Programms auch im Jahresverlauf 2020 herausfordend sein wird. Airbus sondiert weiterhin Möglichkeiten, den Anteil der A321 an der aktuellen Produktionskapazität der A320-Familie zu erhöhen. Der Produktionshochlauf bei der A330neo setzte sich fort: 26 der insgesamt 34 im Neunmonatszeitraum ausgelieferten A330 waren A330neo. Bei der A350 wurden weiterhin gute Fortschritte erzielt; die laufenden Kosten nähern sich den Zielvorgaben an. Damit ist das Programm auf gutem Weg, die Gewinnschwelle dieses Jahr zu erreichen.

 

Das bereinigte EBIT von Airbus Helicopters blieb mit € 205 Mio. stabil (9M 2018: € 202 Mio.) und spiegelt einen höheren Beitrag aus dem Services-Geschäft wider, der durch einen ungünstigeren Auslieferungsmix teilweise kompensiert wurde.

 

Airbus Defence and Space verzeichnete ein bereinigtes EBIT von insgesamt € 355 Mio. (9M 2018: € 409 Mio.), das vor allem den Aufwand zur Unterstützung laufender und künftiger Kampagnen widerspiegelt. Der Fokus der Division liegt vor allem auf einer Verbesserung der Performance in allen Geschäftsfeldern.

 

Zehn A400M-Militärtransportflugzeuge wurden ausgeliefert. Damit befanden sich zum 30. September 2019 84 dieser Maschinen im Betrieb. Im dritten Quartal wurden wichtige Meilensteine auf dem Weg zur vollen Einsatzfähigkeit des Flugzeugs erreicht. Dazu zählten das erfolgreiche Absetzen von 58 Fallschirmjägern aus einer Seitentür und das gleichzeitige Absetzen von 80 Fallschirmjägern aus beiden Seitentüren in einem Durchgang sowie Hubschrauber-Luftbetankungsübungen mit einer H225M. Der Mittelabfluss bei der A400M reduziert sich, die Entwicklung entspricht in diesem Bereich jedoch noch nicht den Zielvorgaben. Airbus wird seine Entwicklungstätigkeiten mit Blick auf die Einhaltung des überarbeiteten Zeitplans für den Fähigkeitsaufwuchs fortsetzen. Die Nachrüstungsarbeiten schreiten gemäß dem Zeitplan voran, der mit den Kunden vereinbart wurde. Insbesondere bei den Exporten bleiben Herausforderungen weiterhin bestehen.

 

Die konsolidierten Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung beliefen sich auf € 2.150 Mio. (9M 2018: € 2.103 Mio.).

Das konsolidierte berichtete EBIT erhöhte sich auf € 3.431 Mio. (9M 2018: € 2.683 Mio.), einschließlich Nettoanpassungen in Höhe von € -702 Mio. Diese Anpassungen beinhalteten:

  • einen negativen Beitrag in Höhe von € -253 Mio. aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und ‑Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen;
  • eine Belastung in Höhe von € -221 Mio., davon € -13 Mio. im dritten Quartal 2019, aufgrund der anhaltenden Aussetzung von Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter an Saudi-Arabien durch die Bundesrepublik Deutschland, die nun bis März 2020 verlängert wurde;
  • eine Belastung in Höhe von € -158 Mio. durch Kosten im A380-Programm, davon € ‑22 Mio. im dritten Quartal 2019, im Zuge der fortlaufenden Einschätzung der Wiedereinbringbarkeit von Ressourcen und der vierteljährlichen Prüfung der Drohverlustrückstellungen;
  • weitere Aufwendungen in Höhe von € -70 Mio.

 

 

Der konsolidierte Gewinn je Aktie lag bei € 2,81 (9M 2018: € 1,88) und umfasste negative Auswirkungen aus dem Finanzergebnis, insbesondere im Zusammenhang mit Verlusten aus Wechselkurs-Effekten bereits im zweiten Quartal 2019, die auf die weitere Aussetzung der Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter zurückzuführen sind. Das Finanzergebnis lag bei € -233 Mio. (9M 2018: € -413 Mio.). Die finanziellen Auswirkungen der Aussetzung von Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter sowie die Neubewertung von Steueransprüchen und -verbindlichkeiten wirkten sich auch auf den effektiven Steuersatz aus. Das konsolidierte Konzernergebnis (Net Income)(1) lag bei € 2.186 Mio. (9M 2018: € 1.453 Mio.).

 

Der konsolidierte Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen belief sich auf € -4.937 Mio. (9M 2018: € -4.169 Mio.) und spiegelt insbesondere den Aufbau von Nettoumlaufvermögen für künftige Auslieferungen wider, einschließlich der kurz vor der Auslieferung stehenden Flugzeuge in späten Produktionsphasen. Der konsolidierte Free Cash Flow betrug € -5.127 Mio. (9M 2018: € ‑3.928 Mio.).

 

Die konsolidierte Nettoliquidität belief sich zum 30. September 2019 auf € 5,6 Mrd. (Jahresende 2018: € 13,3 Mrd.), nachdem im zweiten Quartal € 1,3 Mrd. an Dividenden für das Jahr 2018 gezahlt wurden. Die Bruttoliquidität belief sich zum 30. September auf € 17,8 Mrd. (Jahresende 2018: € 22,2 Mrd.).

 

Angesichts der jüngsten Entwicklungen im WTO-Streit hat der US-Handelsbeauftragte
(United States Trade Representative – USTR) entschieden, mit Wirkung zum 18. Oktober 2019 Zölle auf Airbus-Verkehrsflugzeuge zu erheben, die aus der EU in die USA importiert werden. Die Zölle betreffen, wie angekündigt, keine Komponenten, die von Europa nach Mobile, USA geliefert werden. Airbus arbeitet mit seinen US-amerikanischen Kunden am Management der Konsequenzen dieser Zölle. Eine mögliche Entscheidung der EU, Zölle auf US-Produkte zu erheben, sollte zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Airbus setzt sich weiterhin für eine Verhandlungslösung ein.(2)

 

Ausblick

Der Ausblick des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2019 basiert auf der Erwartung,
dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen. Diese beruhen auf der Prämisse, dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Die Prognosen für Gewinn und Free Cash Flow für das Jahr 2019 werden vor Fusionen und Übernahmen ermittelt.

 

  • Airbus strebt für 2019 an, rund 860 Zivilflugzeuge zuliefern, auf Basis des überarbeiteten Lieferplans.
  • Auf dieser Grundlage gilt:

Airbus behält die erwartete Steigerung des bereinigten EBIT um ca. +15 Prozent gegenüber 2018 bei.

Airbus erwartet jetzt einen Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen von ca. € 3 Mrd.

 

Hinweise an die Redaktionen: Live-Webcast der Airbus-Telefonkonferenz für Analysten

Am 30. Oktober um 08:15 MEZ können Sie die 9M-Telefonkonferenz 2019 für Analysten mit Chief Executive Officer Guillaume Faury und Chief Financial Officer Dominik Asam auf der Airbus-Website verfolgen. Die Präsentation zur Analysten-Konferenz finden Sie ebenfalls auf der Website des Unternehmens. Eine Aufzeichnung wird zeitnah zur Verfügung stehen. Einen Abgleich zwischen den Kennzahlen von Airbus und den gemäß IFRS auszuweisenden Zahlen finden Sie in der Analysten-Präsentation.

Airbus, konsolidiert – Neunmonatsergebnisse (9M) 2019 

(Beträge in Euro)

Airbus, konsolidiert

9M 2019

9M 2018

Veränd.

Umsatz, in Mio.

46.168

40.421

+14%

davon Verteidigung, in Mio.

6.231

 6.141

+1%

EBIT (bereinigt), in Mio.

4.133

 2.738

+51%

EBIT (berichtet), in Mio.

3.431

 2.683

+28%

Forschungs- und
Entwicklungsaufwendungen
,
in Mio.

2.150

 2.103

+2%

Konzernergebnis (Net Income)(1), in Mio.

2.186

1.453

+50%

Gewinn je Aktie

2,81 

1,88

+49%

Free Cash Flow (FCF), in Mio.

-5.127

-3.928

-

Free Cash Flow
vor Fusionen & Übernahmen
, in Mio.

-4.902

-4.342

-

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen
und Kundenfinanzierungen
, in Mio.

-4.937

-4.169

-

Airbus, konsolidiert

30. Sept.
2019

31. Dez.
2018

Veränd.

Nettoliquidität, in Mio.

5.576

13.281

-58%

Mitarbeiter

135.978

133.671

+2%

Nach Geschäftsbereich

Umsatz

EBIT (berichtet)

(Beträge in Mio. €)

9M
2019

9M
2018

Veränd.

9M
2019

9M
2018

Veränd.

Airbus

35.572

30.478

+17%

3.405

2.238

+52%

Airbus Helicopters

3.712

3.755

-1%

203

179

+13%

Airbus Defence and Space

7.706

7.051

+9%

83

479

-83%

Transversal & Eliminierungen

-822

-863

-

-260

-213

-

Summe

46.168

40.421

+14%

3.431

2.683

+28%

Nach Geschäftsbereich

EBIT (bereinigt)

(Beträge in Mio. €)

9M
2019

9M
2018

Veränd.

Airbus

3.833

2.340

+64%

Airbus Helicopters

205

202

+1%

Airbus Defence and Space

355

409

-13%

Transversal & Eliminierungen

-260

-213

-

Summe

4.133

2.738

+51%

Nach Geschäftsbereich

Auftragseingang (netto)

Auftragsbestand

 

9M
2019

9M
2018

Veränd.

30. Sept.
2019

30. Sept.
2018

Veränd.

Airbus, in Stückzahlen

127

256

-50%

7.133

7.383

-3%

Airbus Helicopters, in Stückzahlen

173

230

-25%

681

704

-3%

Airbus Defence and Space, in Mio. €

6.064

4.988

+22%

n. z.

n. z.

n. z.

Airbus – Konsolidierte Ergebnisse für das dritte Quartal (Q3) 2019

(Beträge in Euro) 

Airbus, konsolidiert

Q3 2019

Q3 2018

Veränd.

Umsatz, in Mio.

15.302

15.451

-1%

EBIT (bereinigt), in Mio.

1.604

1.576

+2%

EBIT (berichtet), in Mio.

1.338

1.563

-14%

Konzernergebnis (Net Income)(1), in Mio.

989

957

+3%

Gewinn je Aktie

1,27

1,23

+3%

Nach Geschäftsbereich

Umsatz

EBIT (berichtet)

(Beträge in Mio. €)

Q3
2019

Q3
2018

Veränd.

Q3
2019

Q3
2018

Veränd.

Airbus

11.529

11.932

-3%

1.254

1.465

-14%

Airbus Helicopters

1.341

1.367

-2%

79

65

+22%

Airbus Defence and Space

2.691

2.399

+12%

98

97

+1%

Transversal & Eliminierungen

-259

-247

-

-93

-64

-

Summe

15.302

15.451

-1%

1.338

1.563

-14%

Nach Geschäftsbereich

EBIT (bereinigt)

(Beträge in Mio. €)

Q3
2019

Q3
2018

Veränd.

Airbus

1.495

1.473

+1%

Airbus Helicopters

80

67

+19%

Airbus Defence and Space

122

100

+22%

Transversal & Eliminierungen

-93

-64

-

Summe

1.604

1.576

+2%

Der Umsatz im dritten Quartal 2019 war stabil. Der Rückgang der Auslieferungszahlen bei Zivilflugzeugen wurde durch eine günstige Wechselkursentwicklung sowie den höheren Umsatz von Airbus Defence and Space ausgeglichen.

Das bereinigte EBIT für das dritte Quartal 2019 war stabil, da der Rückgang der Auslieferungszahlen bei den Zivilflugzeugen durch die Umstellung auf die NEO-Version und Fortschritte im A350-XWB-Programm ausgeglichen wurde.

Das berichtete EBIT für das dritte Quartal 2019 ging um 14 Prozent zurück. Hier sind Nettoanpassungen in Höhe von € -266 Mio. berücksichtigt, die in diesem Quartal erfasst wurden. Die Nettoanpassungen für das dritte Quartal 2018 lagen bei € -13 Mio.

Das Konzernergebnis im dritten Quartal 2019 war stabil, was vor allem auf das niedrigere berichtete EBIT zurückzuführen war, das durch ein verbessertes Finanzergebnis und einen niedrigeren effektiven Steuersatz ausgeglichen wurde.

Überleitung von EBIT (berichtet) zu EBIT (bereinigt)

Nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung des berichteten EBIT auf das bereinigte EBIT.

Airbus, konsolidiert

(Beträge in Mio. €)

9M 2019

EBIT (berichtet)

3.431

davon:

 

Differenz von Dollar-Zu- und -Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten / bilanzielle Neubewertungen

-253

Ausfuhrverbot für Verteidigungsgüter

-221

Belastung aus dem A380-Programm

-158

Sonstige Kosten

-70

EBIT (bereinigt)

 4.133

Glossar

Kennzahl

DEFINITION

EBIT

Das Unternehmen verwendet weiterhin den Begriff EBIT (Earnings before interest and taxes – Gewinn vor Zinsen und Steuern). Das EBIT ist identisch mit dem Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern gemäß den IFRS-Regeln.

Anpassungen

Anpassungen zählen zu den alternativen Kennzahlen. Das Unternehmen verwendet diesen Begriff für wesentliche Aufwendungen/Erträge aus Rückstellungsveränderungen im Zusammenhang mit Programmen, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus der Veräußerung oder dem Erwerb von Unternehmen.

EBIT (bereinigt)

Das Unternehmen verwendet eine alternative Kennzahl, das bereinigte EBIT, als Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierungen oder Währungsschwankungen sowie Kapitalerträgen/-verlusten aus dem Erwerb oder der Veräußerung von Unternehmen.

Gewinn je Aktie (bereinigt)

Der bereinigte Gewinn je Aktie ist eine alternative Kennzahl des berichteten unverwässerten Gewinns je Aktie, wobei das Konzernergebnis im Zähler Anpassungen enthält. Die Überleitung finden Sie in der Analysten-Präsentation.

Bruttoliquidität

Der Konzern definiert seine konsolidierte Bruttoliquidität als Summe der (i) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der (ii) Wertpapiere (alle Positionen sind in der Konzernbilanz erfasst).

Nettoliquidität

Eine Definition der alternativen Kennzahl Nettoliquidität finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.

Free Cash Flow (FCF)

Eine Definition der alternativen Kennzahl Free Cash Flow finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.1. Über diesen zentralen Indikator misst das Unternehmen den operativ erwirtschafteten Cash Flow nach Abzug des Cash Flows für Investitionstätigkeit.

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen versteht man, wie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.1 definiert, den Free Cash Flow, bereinigt um Netto-Erlöse aus Akquisitionen und Veräußerungen. Diese alternative Kennzahl ist ein wichtiger Indikator zur Messung des Free Cash Flow abzüglich der Cash Flows aus dem Erwerb oder der Veräußerung von Unternehmen.

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen und Kundenfinanzierungen versteht man den Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen, bereinigt um Cash Flow aus Flugzeugfinanzierungstätigkeiten. Diese alternative Kennzahl ist ein Indikator, den das Unternehmen mitunter in seiner Finanzberichterstattung verwendet, insbesondere wenn größere Unsicherheiten bezüglich der Kundenfinanzierungstätigkeiten bestehen..

Fußnoten:

1.         Airbus SE verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.

2.         Einzelheiten zum WTO-Streit entnehmen Sie bitte dem Jahresabschluss und insbesondere Anmerkung 23 „Litigation and Claims“ der „Unaudited Condensed Interim Financial Information of Airbus SE for the nine-month period ended 30 September 2019“ auf der Airbus-Website (www.airbus.com).

 

 

 Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):

Diese Pressemitteilung enthält vorausschauende Aussagen. Diese vorausschauenden Aussagen sind durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet. Beispiele für vorausschauende Aussagen sind unter anderem Aussagen zu Strategie, Hochlauf und Auslieferungsplänen, Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen, Markterwartungen sowie Aussagen zur künftigen Performance und Prognose.

Vorausschauende Aussagen beinhalten ihrem Wesen nach Risiken und Unsicherheiten, weil sie sich auf künftige Ereignisse und Umstände beziehen und zahlreiche Faktoren dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen wesentlich von den in diesen vorausschauenden Aussagen ausdrücklich oder implizit genannten abweichen könnten.

Diese Faktoren beinhalten Nachstehendes, sind aber nicht darauf beschränkt:

  • Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen oder Marktbedingungen, auch aufgrund der Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten von Airbus;
  • Erhebliche Beeinträchtigungen des Flugverkehrs (auch infolge von Terroranschlägen);
  • Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen Euro und US-Dollar;
  • Erfolgreiche Umsetzung interner Performance-Pläne, einschließlich Initiativen zur Kostensenkung und Erhöhung der Produktivität;
  • Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte, mit der Programmentwicklung und Managementrisiken;
  • Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern oder Vertragsverhandlungen, einschließlich Finanzierungsfragen;
  • Wettbewerb und Konsolidierung in der Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie;
  • Massive Konflikte im Rahmen von Tarifverhandlungen;
  • Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der Verfügbarkeit staatlicher Finanzierung bestimmter Programme und des Umfangs der Beschaffungsbudgets für Verteidigung und Raumfahrt;
  • Forschungs- und Entwicklungskosten in Verbindung mit neuen Produkten;
  • Rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen;
  • Gerichts- und Ermittlungsverfahren sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.

Daher können die tatsächlichen Ergebnisse von Airbus SE deutlich von den in solchen vorausschauenden Aussagen genannten Plänen, Zielen und Erwartungen abweichen.

Eine Erläuterung von Faktoren, die dazu führen könnten, dass künftige Ergebnisse von solchen vorausschauenden Aussagen abweichen, finden Sie im Registrierungsdokument des Unternehmens für 2018 mit Datum vom 29. Juli 2019, einschließlich des Abschnitts „Risikofaktoren“.

In dieser Pressemitteilung enthaltene vorausschauende Aussagen beziehen sich auf den Stand zum Datum der Mitteilung. Airbus SE verpflichtet sich nicht, vorausschauende Aussagen im Hinblick auf neue Informationen, künftige Ereignisse oder anderweitig öffentlich zu korrigieren oder zu aktualisieren.

 

Rundung

Da die vorgelegten Zahlen gerundet werden, entspricht die Summe der genannten Zahlen möglicherweise nicht exakt den angegebenen Gesamtbeträgen, und Prozentwerte geben möglicherweise nicht exakt die absoluten Zahlen wieder.

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Head of External Communications Defence and Space

Daniel Werdung

External Communications - Airbus Commercial Aircraft

Gregor von Kursell

External Communications - Airbus Helicopters

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