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27 April 2018
27. April 2018 Company

Airbus veröffentlicht Ergebnisse für das erste Quartal (Q1) 2018 und bestätigt Prognose

(Diese deutsche Übersetzung der englischen Pressemitteilung dient nur zur Information. Die englische Version ist die offizielle Pressemitteilung.)

 

  • Auftragsbestand und Wachstumsdynamik stützen geplanten Produktionshochlauf
  • Q1-Ergebnisse spiegeln die zeitliche Staffelung der Triebwerks- und Flugzeug-auslieferungen wider
  • Umsatz € 10 Mrd.; bereinigtes EBIT € 14 Mio.
  • Berichtetes EBIT € 199 Mio.; berichteter Gewinn je Aktie € 0,37
  • Prognose für 2018 bekräftigt

 

Amsterdam, 27. April 2018 – Airbus SE (Börsenkürzel: AIR) hat die konsolidierten Ergebnisse für das erste Quartal 2018 veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr 2018 bestätigt.

„Die Ergebnisse des ersten Quartals reflektieren die Lieferengpässe bei A320neo-Triebwerken und den nach hinten verschobenen Auslieferungsplan. Auf diese Effekte hatten wir bereits bei der Veröffentlichung der Jahresendergebnisse hingewiesen. Sie kommen in den Geschäftszahlen klar zum Ausdruck“, sagte Tom Enders, Chief Executive Officer von Airbus. „Diese Situation stellt uns alle vor Herausforderungen. Angesichts positiver Einschätzungen der Triebwerkslieferanten und ihrer Fähigkeit, Zusagen einzuhalten, können wir unsere Jahresprognose jedoch bestätigen. Damit bleibt noch viel zu tun, um das Ziel von rund 800 Auslieferungen bei Verkehrsflugzeugen zu erreichen.“

Airbus verbuchte 45 Nettobestellungen für Zivilflugzeuge (Q1 2017: sechs Flugzeuge) und 68 Bruttobestellungen, darunter 20 A380 für die Fluggesellschaft Emirates.
Der Auftragsbestand belief sich zum 31. März 2018 auf 7.189 Flugzeuge.
Die Nettobestellungen bei Hubschraubern stiegen auf 104 Maschinen (Q1 2017: 60 Maschinen), darunter zehn H160 und 51 weitere Lakota UH-72A für die US-Streitkräfte,
die den Auftragsbestand in diesem Programm auf über 450 Hubschrauber erhöhen. Airbus Defence and Space konnte eine weitere Bestellung für die A330 MRTT verbuchen, resultierend aus der Beteiligung Belgiens an der multinationalen europäischen NATO-Tankerflotte.

Der Konzernumsatz belief sich auf € 10,1 Mrd. (Q1 2017: € 11,4 Mrd.(1)). Dies ist vor allem auf einen Rückgang der Auslieferungen bei Verkehrsflugzeugen und Hubschraubern zurückzuführen. Insgesamt wurden 121 Verkehrsflugzeuge (Q1 2017: 136 Flugzeuge) ausgeliefert, darunter 95 aus der A320-Familie, 8 A330, 17 A350 XWB und eine A380. Airbus Helicopters lieferte 52 Hubschrauber aus (Q1 2017: 78 Hubschrauber). Der Umsatz der Division spiegelt auch die Entkonsolidierung des Servicegeschäfts von Vector Aerospace im späteren Jahresverlauf 2017 wider. Bei Airbus Defence and Space lag der Umsatz leicht unter Vorjahresniveau, bedingt durch den veränderten Konsolidierungskreis in Folge des Verkaufs des Verteidigungselektronik-Geschäfts im Februar 2017.

Das konsolidierte bereinigte EBIT belief sich auf € 14 Mio. (Q1 2017: € -19 Mio.(1)).
Es handelt sich hierbei um eine alternative Finanzkennzahl und einen Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung wesentlicher Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus dem Verkauf oder Erwerb von Unternehmen.

Das bereinigte EBIT von Airbus in Höhe von € -41 Mio. (Q1 2017: € -103 Mio.(1)) spiegelt vor allem die nach hinten verschobene Auslieferungsplanung wider, die durch Verbesserungen sowohl bei Stückkosten als auch beim Preis bei der A350 kompensiert wurde.

Im A320neo-Programm lieferte der Hersteller Pratt & Whitney erste neue Triebwerke mit so genanntem „Knife Edge Seal Fix“ so dass die Auslieferung von Maschinen mit GTF-Triebwerken wieder aufgenommen werden konnte. Airbus arbeitet zudem eng mit CFM International, dem zweiten Triebwerkslieferanten für die A320neo, daran, die Produktionsrückstände aufzuholen. Mit Blick auf die große Nachfrage nach der A320neo und den robusten Auftragsbestand prüft Airbus im Rahmen einer Machbarkeitsstudie in der Lieferkette die Möglichkeit höherer Fertigungsraten. Airbus und seine Triebwerkshersteller sind entschlossen, das Auslieferungsziel für 2018 von rund 800 Verkehrsflugzeugen einzuhalten. Damit bleibt für die zweite Jahreshälfte 2018 viel zu tun. Im A330-Programm geht die Umstellung auf die NEO-Version weiter. Die erste Auslieferung ist für diesen Sommer geplant. Basierend auf der aktuellen Programmbewertung beschloss Airbus, die Auslieferungen für die A330 2019 auf rund 50 Maschinen pro Jahr zu senken.
Der Produktionshochlauf im A350-Programm schreitet zügig voran, um die angestrebte Produktionsrate von zehn Flugzeugen pro Monat bis Jahresende zu erreichen. Schwerpunkt bleibt die weitere Annäherung der laufenden Kosten an die Zielvorgaben. Die erste A350-1000 wurde im ersten Quartal ausgeliefert; im April folgte der Erstflug der A350-900 ULR (Ultra Long Range).

Airbus Helicopters verzeichnete ein stabiles bereinigtes EBIT von € -3 Mio. (Q1 2017: € -6 Mio.(1)), gestützt durch Transformationsmaßnahmen, mit denen die schwache Marktentwicklung kompensiert wurde.

Das bereinigte EBIT von Airbus Defence and Space blieb mit € 112 Mio. (Q1 2017: € 118 Mio.(1)) weitgehend stabil. Im ersten Quartal wurden vier A400M ausgeliefert.
Das A400M-Erstkundenprogramm ist nun auf acht Maschinen pro Jahr ab 2020 festgelegt. Schwerpunkte sind nun die Sicherung von Exportaufträgen, die Bereitstellung militärischer Fähigkeiten, der neue Auslieferungsplan und die mit den Kundennationen vereinbarte Nachrüstung der in Dienst stehenden Maschinen. Nach Unterzeichnung der Absichtserklärung mit den Kunden im Februar 2018 zählen die abschließende Anpassung des A400M-Vertrags und die Einhaltung der Lieferverpflichtungen zu den wichtigsten Zielen dieses Jahres

Die konsolidierten Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung beliefen sich auf € 616 Mio. (Q1 2017: € 548 Mio.).

Das konsolidierte berichtete EBIT von € 199 Mio. (Q1 2017: € 575 Mio.(1)) enthielt positive Nettoanpassungen in Höhe von € 185 Mio. Diese beinhalten:

  • Einen Nettoveräußerungsgewinn von € 159 Mio. aus dem Verkauf von Plant Holdings, Inc., welche die Anteile an Airbus DS Communications hielt;
  • Einen positiven Beitrag in Höhe von € 46 Mio. aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und ‑Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen;
  • Weitere Kosten (einschließlich Compliance und M&A) in Höhe von € 20 Mio.

 

Das konsolidierte Konzernergebnis (Net Income)(2) lag bei € 283 Mio. (Q1 2017: € 409 Mio.(1)) und der Gewinn je Aktie bei € 0,37 (Q1 2017: € 0,53(1)). Positiv beeinflusst wurden sie auch durch die Neubewertung bestimmter Kapitalbeteiligungen. Das Finanzergebnis lag bei € 39 Mio. (Q1 2017: € -206 Mio.).

Der konsolidierte Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen belief sich auf € -3.839 Mio. (Q1 2017: € -1.269 Mio.) und spiegelt den auf den späteren Verlauf des Geschäftsjahres konzentrierten Auslieferungsplan und den andauernden Produktionshochlauf wider. Der konsolidierte Free Cash Flow in Höhe von      € -3.656 Mio. (Q1 2017: € -1.116 Mio.) beinhaltete Netto-Erlöse von rund € 191 Mio. aus dem Verkauf von Airbus DS Communications Inc..

Der Cash Flow für die Flugzeugfinanzierung lag im ersten Quartal mit € -7 Mio. auf sehr niedrigem Niveau. Die Absicherung durch Exportkreditagenturen (ECA) wurde im ersten Quartal wieder aufgenommen. Airbus geht davon aus, dass 2018 für eine begrenzte Zahl von Transaktionen eine ECA-Absicherung verfügbar sein wird. Das Umfeld für Zivilflugzeugfinanzierungen ist weiterhin sehr günstig.

Die konsolidierte Nettoliquidität belief sich zum 31. März 2018 auf € 9,8 Mrd. (Jahresende 2017: € 13,4 Mrd.) bei einer Bruttoliquidität von € 20,9 Mrd. (Jahresende 2017: € 24,6 Mrd.).

 

Ausblick

Der Ausblick des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2018 basiert auf der Erwartung,
dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen. Diese beruhen auf der Prämisse, dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Die Prognosen für Gewinn und Free Cash Flow für das Jahr 2018 gehen von einem gleichbleibenden Konsolidierungskreis vor Fusionen und Übernahmen aus.

  • Vorbehaltlich der Einhaltung der Zusagen der Triebwerkshersteller wird Airbus 2018 voraussichtlich rund 800 Zivilflugzeuge ausliefern.

Die folgenden Prognosen basieren auf der Auslieferung von rund 800 Zivilflugzeugen:

  • Im Vergleich mit dem für 2017 berichteten bereinigten EBIT von € 4,25 Mrd. (vor IFRS 15) rechnet Airbus vor Fusionen und Übernahmen mit folgenden Ergebnissen:

                    - Einen Anstieg des bereinigten EBIT um etwa 20 Prozent.

                    - Eine weitere Erhöhung des bereinigten EBIT um etwa € 0,1 Mrd. durch IFRS 15.

                    - Für 2018 erwartet das Unternehmen daher ein bereinigtes EBIT von etwa € 5,2 Mrd. bei Rechnungslegung gemäß IFRS 15.

                    - Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen betrug 2017 € 2.949 Mio. Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen wird voraussichtlich auf einem ähnlichen Niveau wie 2017 liegen.

 

Über Airbus

Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug € 59 Mrd. im Jahr 2017 angepasst gemäß IFRS 15, die Anzahl der Mitarbeiter rund 129.000. Airbus bietet die umfangreichste Verkehrsflugzeugpalette mit 100 bis über 600 Sitzen. Das Unternehmen ist auch europäischer Marktführer bei Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeugen und eines der größten Raumfahrtunternehmen der Welt. Die zivilen und militärischen Hubschrauber von Airbus zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sind weltweit gefragt.

 

Hinweise an die Redaktionen: Live-Webcast der Airbus-Telefonkonferenz für Analysten

Heute um 08:00 Uhr MESZ können Sie die Q1-Telefonkonferenz 2018 für Analysten mit Chief Financial Officer Harald Wilhelm auf www.airbus.com verfolgen. Die Präsentation zur Analysten-Konferenz finden Sie ebenfalls auf der Website des Unternehmens. Eine Aufzeichnung wird zeitnah zur Verfügung stehen. Einen Abgleich zwischen den Kennzahlen von Airbus und den gemäß IFRS auszuweisenden Zahlen finden Sie in der Analysten-Präsentation.

 

Airbus – Konzernergebnisse für das erste Quartal (Q1) 2018

(Beträge in Euro)

 

Airbus konsolidiert

Q1 2018

Q1 2017

Veränd.

Umsatz, in Mio.

10.119

11.442(1)

-12%

davon Verteidigung, in Mio.

1.771

1.963(1)

-10%

EBIT (bereinigt), in Mio.

14

-19(1)

-

EBIT (berichtet), in Mio.

199

575(1)

-65%

Forschungs- und
Entwicklungsaufwendungen
,
in Mio.

616

548

+12%

Konzernergebnis (Net Income)(2), in Mio.

283

409(1)

-31%

Gewinn je Aktie

0,37

0,53(1)

-30%

Free Cash Flow (FCF), in Mio.

-3.656

-1.116

-

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen, in Mio.

-3.846

-1.599

-

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen, in Mio.

-3.839

-1.269

-

       
       

Airbus konsolidiert

31. März
2018

31. Dez.
2017

Veränd.

Nettoliquidität, in Mio.

9.769

13.390(1)

-27%

Mitarbeiter

129.208

129.442

0%

 

Die Fußnoten finden Sie auf Seite 10.

 

Nach Geschäftsbereich

Umsatz

EBIT (berichtet)

(Beträge in Mio. €)

Q1
2018

Q1
2017(1)

Veränd.

Q1

2018

Q1
2017(1)

Veränd.

Airbus

7.222

8.166

-12%

 -2

-48

-

Airbus Helicopters

961

1.176

-18%

-10

-6

-

Airbus Defence and Space

2.217

2.340

-5%

265

657

-60%

Transversal & Eliminierungen

-281

-240

   -

-54

-28

-

Gesamt

10.119

11.442

-12%

199

575

-65%

 

Nach Geschäftsbereich

EBIT (bereinigt)

(Beträge in Mio. €)

Q1
2018

Q1

2017(1)

Veränd.

Airbus

-41

-103

-

Airbus Helicopters

-3

-6

-

Airbus Defence and Space

112

118

-5%

Transversal & Eliminierungen

-54

-28

-

Gesamt

14

-19

-

 

 

Nach Geschäftsbereich

Auftragseingang (netto)

Auftragsbestand

 

Q1
2018

Q1
2017

Veränd.

31. März
2018

31. März
2017

Veränd.

Airbus, in Stückzahlen

45

6

+650%

7.189

6.744

+7%

Airbus Helicopters, in Stückzahlen

104

60

+73%

744

748

-1%

Airbus Helicopters, in Mio. €

1.288

1.417

-9%

13.176

12.921(1)

+2%

Airbus Defence and Space, in Mio. €

1.581

1.521

+4%

37.303

39.159(1)

-5%

Die Fußnoten finden Sie auf Seite 10.

 

Überleitung von EBIT (berichtet) zu EBIT (bereinigt)

Nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung des berichteten EBIT auf das bereinigte EBIT.

 

Airbus konsolidiert

Q1 2018

EBIT (berichtet), in Mio. €

    199

davon:

 

Nettoveräußerungsgewinn Airbus DS Communications Inc., in Mio. €

    159

Differenz von Dollar-Zu- und -Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten/bilanzielle Neubewertungen, in Mio. €

     46

Sonstige Kosten einschließlich Kosten für Compliance und für Fusionen & Übernahmen, in Mio. €

    -20

EBIT (bereinigt), in Mio. €

    14

 

 

Glossar

 

Kennzahl

DEFINITION

EBIT

Das Unternehmen verwendet weiterhin den Begriff EBIT (Earnings before interest and taxes – Gewinn vor Zinsen und Steuern). Das EBIT ist identisch mit dem Ergebnis vor Finanzierungsaufwendungen und Ertragsteuern gemäß den IFRS-Regeln.

Anpassungen

Anpassungen zählen zu den alternativen Kennzahlen. Das Unternehmen verwendet diesen Begriff für wesentliche Aufwendungen/ Erträge aus Rückstellungsveränderungen im Zusammenhang mit Programmen, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus der Veräußerung oder dem Erwerb von Unternehmen.

EBIT (bereinigt)

Das bereinigte EBIT ist eine alternative Kennzahl und ein Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von wesentlichen Aufwendungen/Erträgen aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus der Veräußerung oder dem Erwerb von Unternehmen.

Gewinn je Aktie (bereinigt)

Der bereinigte Gewinn je Aktie ist eine alternative Kennzahl des berichteten unverwässerten Gewinns je Aktie, wobei das Konzernergebnis im Zähler Anpassungen enthält. Die Überleitung finden Sie in der Analysten-Präsentation auf Seite 19.

Bruttoliquidität

Der Konzern definiert seine konsolidierte Bruttoliquidität als Summe der (i) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der (ii) Wertpapiere (alle Positionen sind in der Konzernbilanz erfasst).

Nettoliquidität

Eine Definition der alternativen Kennzahl Nettoliquidität finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.3.

Free Cash Flow (FCF)

Eine Definition der alternativen Kennzahl Free Cash Flow finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.3. Über diesen zentralen Indikator misst das Unternehmen den operativ erwirtschafteten Cash Flow nach Abzug des Cash Flows für Investitionstätigkeit.

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen versteht man, wie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.3 definiert, den Free Cash Flow, bereinigt um Netto-Erlöse aus Akquisitionen und Veräußerungen. Diese alternative Kennzahl ist ein wichtiger Indikator zur Messung des Free Cash Flow abzüglich der Cash Flows aus dem Erwerb oder der Veräußerung von Unternehmen.

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen und Kundenfinanzierungen versteht man den Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen, bereinigt um Cash Flow aus Flugzeugfinanzierungstätigkeiten. Diese alternative Kennzahl ist ein Indikator, den das Unternehmen mitunter in seiner Finanzberichterstattung verwenden kann, insbesondere wenn größere Unsicherheiten bezüglich der Kundenfinanzierungstätigkeiten bestehen, wie etwa während der Aussetzung der ECA-Finanzierungsunterstützung.

 

Fußnoten:

1)         Die Zahlen für das Jahr 2017 wurden, soweit erforderlich, angepasst, um die Rechnungslegung nach IFRS 15 und die neue Segmentberichterstattung mit Wirkung zum 1. Januar 2018 darzustellen. Die neue Segmentberichterstattung ergibt sich aus der Integration der Konzernzentrale in Airbus. „Airbus“ bezeichnet gegebenenfalls Commercial Aircraft und die integrierten Funktionen, „Airbus, konsolidiert“ oder „das Unternehmen“ steht für Airbus SE.

2)         Airbus SE verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.

 

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):

Diese Pressemitteilung enthält vorausschauende Aussagen. Diese vorausschauenden Aussagen sind durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet. Beispiele für vorausschauende Aussagen sind unter anderem Aussagen zu Strategie, Hochlauf und Auslieferungsplänen, Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen, Markterwartungen sowie Aussagen zur künftigen Performance und Prognose.

Vorausschauende Aussagen beinhalten ihrem Wesen nach Risiken und Unsicherheiten, weil sie sich auf künftige Ereignisse und Umstände beziehen und zahlreiche Faktoren dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen wesentlich von den in diesen vorausschauenden Aussagen ausdrücklich oder implizit genannten abweichen könnten.

Diese Faktoren beinhalten Nachstehendes, sind aber nicht darauf beschränkt:

  • Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen oder Marktbedingungen, auch aufgrund der Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten von Airbus;
  • Erhebliche Beeinträchtigungen des Flugverkehrs (auch infolge von Terroranschlägen);
  • Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen Euro und US-Dollar;
  • Erfolgreiche Umsetzung interner Performance-Pläne, einschließlich Initiativen zur Kostensenkung und Erhöhung der Produktivität;
  • Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte, mit der Programmentwicklung und Managementrisiken;
  • Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern oder Vertragsverhandlungen, einschließlich Finanzierungsfragen;
  • Wettbewerb und Konsolidierung in der Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie;
  • Massive Konflikte im Rahmen von Tarifverhandlungen;
  • Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der Verfügbarkeit staatlicher Finanzierung bestimmter Programme und des Umfangs der Beschaffungsbudgets für Verteidigung und Raumfahrt;
  • Forschungs- und Entwicklungskosten in Verbindung mit neuen Produkten;
  • Rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen;
  • Gerichts- und Ermittlungsverfahren sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.

Daher können die tatsächlichen Ergebnisse von Airbus SE deutlich von den in solchen vorausschauenden Aussagen genannten Plänen, Zielen und Erwartungen abweichen.

Eine Erläuterung von Faktoren, die dazu führen könnten, dass künftige Ergebnisse von solchen vorausschauenden Aussagen abweichen, finden Sie im Registrierungsdokument des Unternehmens vom 28. März 2018, einschließlich des Abschnitts Risikofaktoren.

In dieser Pressemitteilung enthaltene vorausschauende Aussagen beziehen sich auf den Stand zum Datum der Mitteilung. Airbus SE verpflichtet sich nicht, vorausschauende Aussagen im Hinblick auf neue Informationen, künftige Ereignisse oder anderweitig öffentlich zu korrigieren oder zu aktualisieren.

 

Rundung

Da die vorgelegten Zahlen gerundet werden, entspricht die Summe der genannten Zahlen möglicherweise nicht exakt den angegebenen Gesamtbeträgen, und Prozentwerte geben möglicherweise nicht exakt die absoluten Zahlen wieder.

IFRS 15:

Das Unternehmen wendet seit dem 1. Januar 2018 den Rechnungslegungsstandard IFRS 15 an. Bei den für 2017 angegebenen Geschäftszahlen handelt es sich um Pro-forma-Angaben; sie wurden entsprechend der neuen Segmentberichterstattung und dem IFRS-15-Restatement angepasst.

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