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31 July 2019
31. July 2019 Company

Airbus veröffentlicht Ergebnisse für das erste Halbjahr 2019 (H1)

Airbus Flag landscape
  • Zivilflugzeuggeschäft robust
  • Ergebnisse des ersten Halbjahres spiegeln hauptsächlich den Produktionshochlauf bei der A320-Familie und die Umstellung auf die NEO-Version wider
  • Umsatz € 30,9 Mrd.; bereinigtes EBIT € 2,5 Mrd.
  • Berichtetes EBIT € 2,1 Mrd.; berichteter Gewinn je Aktie € 1,54
  • Prognose für 2019 bestätigt

 

Amsterdam, 31. Juli 2019 – Airbus SE (Börsenkürzel: AIR) hat die konsolidierten Ergebnisse(1) für das erste Halbjahr (H1) 2019 veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt.

„Das Finanzergebnis des ersten Halbjahres spiegelt hauptsächlich den Produktionshochlauf bei der A320-Familie und die Umstellung auf die effizientere NEO-Version sowie weitere Fortschritte bei der Performance des A350-Programms wider“, erklärte Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus. „Die Nachfrage nach unserem wettbewerbsfähigen Produktportfolio bleibt hoch. Dies gilt auch für die neue A321XLR, wie die positive Marktresonanz auf der Paris Air Show im Juni gezeigt hat. Unser operativer Fokus liegt hauptsächlich auf dem Produktionshochlauf bei der A320neo-Familie. Die zweite Jahreshälfte bleibt im Hinblick auf Auslieferungen und insbesondere Free Cash Flow eine Herausforderung. Bei Defence and Space wurde eine wichtige Vertragsanpassung für das A400M-Programm unterzeichnet.“

Die Zahl der Bruttobestellungen für Zivilflugzeuge betrug insgesamt 213 (H1 2018: 261 Flugzeuge); die Nettobestellungen betrugen 88 Flugzeuge (H1 2018: 206 Flugzeuge). Der Auftragsbestand belief sich zum 30. Juni 2019 auf 7.276 Zivilflugzeuge.
Die 123 Nettobestellungen für Hubschrauber (H1 2018: 143 Hubschrauber) beinhalteten im zweiten Quartal 23 NH90 für Spanien und 11 H145. Der Auftragseingang nach Wert bei Airbus Defence and Space betrug insgesamt € 4,2 Mrd. Dieser umfasste im zweiten Quartal unter anderem den neuen „A400M Global Support Step 2“-Vertrag mit der Beschaffungsagentur OCCAR und geostationäre Ka-Band-Kommunikationssatelliten der nächsten Generation.

Der Konzernumsatz erhöhte sich auf € 30,9 Mrd. (H1 2018: € 25,0 Mrd.). Dies ist insbesondere auf den Anstieg der Zahl der ausgelieferten Verkehrsflugzeuge und die günstige Entwicklung der Wechselkurse zurückzuführen. Airbus lieferte insgesamt 389 Verkehrsflugzeuge aus (H1 2018: 303 Flugzeuge), darunter 21 A220, 294 Maschinen der A320-Familie, 17 A330, 53 A350 und vier A380. Airbus Helicopters lieferte 143 Hubschrauber aus (H1 2018: 141 Hubschrauber). Die zeitliche Staffelung bei Umsätzen der Programme wurde durch das Wachstum im Bereich Services kompensiert, wodurch die Umsatzzahlen stabil blieben. Der Umsatzanstieg bei Airbus Defence and Space wurde von der Geschäftstätigkeit von Military Aircraft getragen.

Das konsolidierte bereinigte EBIT – eine alternative Finanzkennzahl und Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung wesentlicher Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinne/-verluste aus dem Verkauf oder Erwerb von Unternehmen –, das von dem zivilen Flugzeuggeschäft getragen wurde, hat sich mehr als verdoppelt und liegt bei € 2.529 Mio. (H1 2018: € 1.162 Mio.).

Das bereinigte EBIT von Airbus stieg auf € 2.338 Mio. (H1 2018: € 867 Mio.), was insbesondere dem A320-Produktionshochlauf, dem Premium Pricing der NEO-Version, einer verbesserten Performance des A350-Programms und der günstigen Entwicklung der Wechselkurse im zweiten Quartal zu verdanken ist.

Beim A320-Programm waren 234 der insgesamt 294 Auslieferungen NEO-Versionen. Der Produktionshochlauf der ACF-Version (Airbus Cabin Flex) der A321 bleibt herausfordernd. Angesichts des jüngsten kommerziellen Erfolgs der A321 ACF und XLR auf der Paris Air Show sondiert Airbus Möglichkeiten, den Anteil der A321 an der aktuellen Produktionskapazität der A320-Familie zu erhöhen. Im A330-Programm liegt der Fokus auf dem Hochlauf der NEO-Produktion, um die Auslieferungen in der zweiten Jahreshälfte 2019 zu gewährleisten. Im ersten Halbjahr wurden insgesamt 13 A330neo-Maschinen ausgeliefert. Bei der A350 wurden gute Fortschritte erzielt; die laufenden Kosten nähern sich den Zielvorgaben an, womit das Programm auf dem besten Weg ist, die Gewinnschwelle dieses Jahr zu erreichen. Die Vorbereitungen zur Einstellung des A380-Programms und die Sicherstellung des In-Service Supports für die kommenden Jahrzehnte schreiten voran.

Das bereinigte EBIT von Airbus Helicopters belief sich auf insgesamt € 125 Mio. (H1 2018: € 135 Mio.) und spiegelt einen ungünstigeren Auslieferungsmix wider, der durch einen höheren Beitrag aus dem Services-Geschäft teilweise kompensiert wurde.

Airbus Defence and Space verzeichnete ein bereinigtes EBIT von insgesamt € 233 Mio. (H1 2018: € 309 Mio.), das auf den Aufwand zur Unterstützung laufender Kampagnen zurückzuführen ist.

Im ersten Halbjahr wurden sieben A400M-Militärtransportflugzeuge ausgeliefert. Damit befinden sich zum 30. Juni 81 dieser Maschinen im Betrieb. Als Ergebnis der Diskussionen über das „Global Rebaselining“ des A400M-Programms wurde im zweiten Quartal eine Vertragsanpassung mit der OCCAR unterzeichnet, mit der ein überarbeiteter Plan für den Fähigkeitsaufwuchs, eine neue Auslieferungsplanung, ein neuer Umrüstungszeitplan und ein neuer Finanzrahmen beschlossen wurden. Die erwarteten Auswirkungen des „Global Rebaselining“ spiegeln sich in den Ergebnissen von 2018 wider.

Die konsolidierten Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung beliefen sich auf € 1.423 Mio. (H1 2018: € 1.403 Mio.).

Das konsolidierte berichtete EBIT betrug € 2.093 Mio. (H1 2018: € 1.120 Mio.), einschließlich Nettoanpassungen in Höhe von € -436 Mio. Diese Anpassungen beinhalteten im Wesentlichen:

  • eine Belastung in Höhe von € -208 Mio., davon € -18 Mio. im zweiten Quartal 2019, aufgrund der anhaltenden Aussetzung von Ausfuhrgenehmigungen für Verteidigungsgüter an Saudi-Arabien durch die Bundesrepublik Deutschland;
  • eine Belastung in Höhe von € -136 Mio. durch Kosten im A380-Programm, davon € ‑75 Mio. im zweiten Quartal 2019, im Zuge der fortlaufenden Einschätzung der Wiedereinbringbarkeit von Ressourcen und der vierteljährlichen Prüfung der Drohverlustrückstellungen;
  • weitere Aufwendungen (einschließlich Compliance) in Höhe von € -90 Mio.

Der konsolidierte Gewinn je Aktie lag bei € 1,54 (H1 2018: € 0,64) und umfasste negative Auswirkungen aus dem Finanzergebnis, insbesondere im Zusammenhang mit Verlusten aus Wechselkurs-Effekten, die auf die weitere Aussetzung der Ausfuhrgenehmigungen für Verteidigungsgüter zurückzuführen sind. Das Finanzergebnis lag bei € -215 Mio. (H1 2018: € -303 Mio.). Die finanziellen Auswirkungen der anhaltenden Aussetzung von Ausfuhrgenehmigungen für Verteidigungsgüter sowie die Neubewertung von Steueransprüchen und -verbindlichkeiten wirkten sich auf den effektiven Steuersatz aus. Das konsolidierte Konzernergebnis (Net Income)(2) lag bei € 1.197 Mio. (H1 2018: € 496 Mio.).

Der konsolidierte Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen belief sich auf € -3.981 Mio. (H1 2018: € -3.968 Mio.) und spiegelt insbesondere den Aufbau von Nettoumlaufvermögen für die Auslieferungen in der zweiten Jahreshälfte 2019 wider. Der konsolidierte Free Cash Flow betrug € -4.116 Mio. (H1 2018: € -3.797 Mio.).

Die konsolidierte Nettoliquidität belief sich zum 30. Juni 2019 auf € 6,6 Mrd. (Jahresende 2018: € 13,3 Mrd.), nachdem im zweiten Quartal € 1,3 Mrd. an Dividenden für das Jahr 2018 gezahlt wurden. Die Bruttoliquidität belief sich zum 30. Juni auf € 17,8 Mrd. (Jahresende 2018: € 22,2 Mrd.).

Nach einer Neubewertung der demographischen und der zugrundeliegenden Annahmen erhöhten sich die Pensionsrückstellungen im zweiten Quartal. Dies spiegelt die weltweit gesunkenen Diskontierungssätze sowie eine Neueinschätzung der Bewertung von Pensionsverpflichtungen in Deutschland durch das Management wider.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen im WTO-Streit hat der US-Handelsbeauftragte (United States Trade Representative – USTR) eine Liste von EU-Produkten veröffentlicht, auf die der USTR künftig Zölle erheben möchte. Enthalten sind neue Flugzeuge und Hubschrauber sowie wichtige Komponenten für die Flugzeugfertigung in den USA. Sollte sich der USTR dazu entschließen, Zölle auf Airbus-Produkte und andere Waren aus der EU zu erheben, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf die Auslieferung neuer Airbus-Flugzeuge und -Hubschrauber in die USA haben und die Finanz- und Ertragslage von Airbus negativ beeinflussen. Ein möglicher Beschluss der EU, Zölle auf US-Produkte zu erheben, könnte zu einem späteren Zeitpunkt fallen. Airbus unterstützt weiterhin ein durch Verhandlungen erzieltes Ergebnis(3).

 

Ausblick

Der Ausblick des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2019 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen. Diese beruhen auf der Prämisse, dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Die Prognosen für Gewinn und Free Cash Flow für das Jahr 2019 werden vor Fusionen und Übernahmen ermittelt.

  • Airbus strebt für das Jahr 2019 Auslieferungen von 880 bis 890 Verkehrsflugzeugen an.
  • Auf dieser Grundlage gilt:

Airbus rechnet mit einer Steigerung des bereinigten EBIT um ca. 15 Prozent gegenüber 2018 und einem FCF vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen von ca. € 4 Mrd.

 

Über Airbus

Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug € 64 Mrd. im Jahr 2018, die Anzahl der Mitarbeiter rund 134.000. Airbus bietet die umfangreichste Verkehrsflugzeugpalette. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeugen und eines der größten Raumfahrtunternehmen der Welt. Die zivilen und militärischen Hubschrauber von Airbus zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sind weltweit gefragt.

 

Kontakte:

Martin Agüera                     +49 (0) 175 227 4369         martin.aguera@airbus.com

Daniel Werdung                  +49 40 743 59078              daniel.werdung@airbus.com

Gregor von Kursell              +49 89 607 34255              gregor.kursell@airbus.com

 

Hinweise an die Redaktionen: Live-Webcast der Airbus-Telefonkonferenz für Analysten

Am 31. Juli um 08:15 MEZ können Sie die H1-Telefonkonferenz 2019 für Analysten mit Chief Executive Officer Guillaume Faury und Chief Financial Officer Dominik Asam auf der Airbus-Website verfolgen. Die Präsentation zur Analysten-Konferenz finden Sie ebenfalls auf der Website des Unternehmens. Eine Aufzeichnung wird zeitnah zur Verfügung stehen. Einen Abgleich zwischen den Kennzahlen von Airbus und den gemäß IFRS auszuweisenden Zahlen finden Sie in der Analysten-Präsentation.

 

Airbus – Konzernergebnisse für das erste Halbjahr (H1) 2019

(Beträge in Euro)

Airbus, konsolidiert

H1 2019

H1 2018

Veränd.

Umsatz, in Mio.

30.866

24.970

+24%

davon Verteidigung, in Mio.

4.085

 4.041

+1%

EBIT (bereinigt), in Mio.

2.529

 1.162

+118%

EBIT (berichtet), in Mio.

2.093

 1.120

+87%

Forschungs- und
Entwicklungsaufwendungen
,
in Mio.

1.423

 1.403

+1%

Konzernergebnis (Net Income)(2), in Mio.

1.197

 496

+141%

Gewinn je Aktie

1,54 

0,64

+141%

Free Cash Flow (FCF), in Mio.

-4.116

-3.797

-

Free Cash Flow
vor Fusionen & Übernahmen
, in Mio.

-3.998

-4.069

-

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen
und Kundenfinanzierungen
, in Mio.

-3.981

-3.968

-

Airbus, konsolidiert

30. Juni
2019

31. Dez.
2018

Veränd.

Nettoliquidität, in Mio.

6.565

13.281

-51%

Mitarbeiter

136.343

133.671

+2%

Nach Geschäftsbereich

Umsatz

EBIT (berichtet)

(Beträge in Mio. €)

H1
2019

H1
2018

Veränd.

H1
2019

H1
2018

Veränd.

Airbus

     24.043

18.546

+30%

2.151

773

+178%

Airbus Helicopters

      2.371

2.388

-1%

124

114

+9 %

Airbus Defence and Space

      5.015

4.652

+8%

-15

382

-

Transversal & Eliminierungen

-563

-616

-

-167

-149

-

Summe

30.866

24.970

+24%

2.093

1.120

+87%

Nach Geschäftsbereich

EBIT (bereinigt)

(Beträge in Mio. €)

H1
2019

H1
2018

Veränd.

Airbus

2.338

867

+170%

Airbus Helicopters

125

135

-7%

Airbus Defence and Space

233

309

-25%

Transversal & Eliminierungen

-167

-149

-

Summe

2.529

1.162

+118%

Nach Geschäftsbereich

Auftragseingang (netto)

Auftragsbestand

 

H1
2019

H1
2018

Veränd.

30. Juni
2019

30. Juni 2018

Veränd.

Airbus, in Stückzahlen

88

206

-57%

7.276

7.168

+2%

Airbus Helicopters, in Stückzahlen

123

143

-14%

697

694

0 %

Airbus Defence and Space, in Mio. €

4.220

3.184

    +33%

n. z.

      n. z.

n. z.

Airbus – Konsolidierte Ergebnisse für das zweite Quartal (Q2) 2019

(Beträge in Euro) 

Airbus, konsolidiert

Q2 2019

Q2 2018

Veränd.

Umsatz, in Mio.

18.317

14.851

+23%

EBIT (bereinigt), in Mio.

1.980

1.148

+72%

EBIT (berichtet), in Mio.

 1.912

921

+108%

Konzernergebnis (Net Income)(2), in Mio.

1.157

213

+443%

Gewinn je Aktie

1,49

0,27

+452%

Nach Geschäftsbereich

Umsatz

EBIT (berichtet)

(Beträge in Mio. €)

Q2
2019

Q2
2018

Veränd.

Q2
2019

Q2
2018

Veränd.

Airbus

14.346

11.324

+27%

1.759

775

+127%

Airbus Helicopters

1.364

1.427

-4%

115

124

-7%

Airbus Defence and Space

2.903

2.435

+19%

102

117

   -13%

Transversal & Eliminierungen

-296

-335

-

-64

-95

      -

Summe

18.317

14.851

+23%

1.912

921

  +108%

Nach Geschäftsbereich

EBIT (bereinigt)

(Beträge in Mio. €)

Q2
2019

Q2
2018

Veränd.

Airbus

1.802

908

+98%

Airbus Helicopters

110

138

-20%

Airbus Defence and Space

132

197

-33%

Transversal & Eliminierungen

-64

-95

-

Summe

1.980

1.148

+72%

Der Umsatz im zweiten Quartal 2019 stieg um 23 Prozent. Diese Entwicklung spiegelt im Wesentlichen die gestiegenen Auslieferungszahlen bei Zivilflugzeugen, eine günstige Wechselkursentwicklung sowie den höheren Umsatz von Airbus Defence and Space wider.

Das bereinigte EBIT für das zweite Quartal 2019 stieg um 72 Prozent, was vor allem auf den Produktionshochlauf und die Umstellung bei der A320, Fortschritte im A350-XWB-Programm und günstige Wechselkurseffekte zurückzuführen ist.

Das berichtete EBIT für das zweite Quartal 2019 stieg um 108 Prozent. Hier sind Nettoanpassungen in Höhe von € -68 Mio. berücksichtigt, die in diesem Quartal erfasst wurden. Die Anpassungen für das zweite Quartal 2018 lagen bei € ‑227 Mio.

Das Konzernergebnis im zweiten Quartal 2019 stieg insbesondere aufgrund des höheren EBITs, der positiven Neubewertung von Finanzinstrumenten und des niedrigeren effektiven Steuersatzes um 443 Prozent.

 

Überleitung von EBIT (berichtet) zu EBIT (bereinigt)

Nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung des berichteten EBIT auf das bereinigte EBIT.

Airbus, konsolidiert

(Beträge in Mio. €)

H1 2019

EBIT (berichtet)

2.093

davon:

 

Ausfuhrverbot für Verteidigungsgüter

-208

Belastung aus dem A380-Programm

-136

Sonstige Kosten

-90

Differenz von Dollar-Zu- und -Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten / bilanzielle Neubewertungen

-2

EBIT (bereinigt)

 2.529

Glossar 

Kennzahl

DEFINITION

EBIT

Das Unternehmen verwendet weiterhin den Begriff EBIT (Earnings before interest and taxes – Gewinn vor Zinsen und Steuern). Das EBIT ist identisch mit dem Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern gemäß den IFRS-Regeln.

Anpassungen

Anpassungen zählen zu den alternativen Kennzahlen. Das Unternehmen verwendet diesen Begriff für wesentliche Aufwendungen/Erträge aus Rückstellungsveränderungen im Zusammenhang mit Programmen, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus der Veräußerung oder dem Erwerb von Unternehmen.

EBIT (bereinigt)

Das Unternehmen verwendet eine alternative Kennzahl, das bereinigte EBIT, als Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierungen oder Währungsschwankungen sowie Kapitalerträgen/-verlusten aus dem Erwerb oder der Veräußerung von Unternehmen.

Gewinn je Aktie (bereinigt)

Der bereinigte Gewinn je Aktie ist eine alternative Kennzahl des berichteten unverwässerten Gewinns je Aktie, wobei das Konzernergebnis im Zähler Anpassungen enthält. Die Überleitung finden Sie in der Analysten-Präsentation.

Bruttoliquidität

Der Konzern definiert seine konsolidierte Bruttoliquidität als Summe der (i) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der (ii) Wertpapiere (alle Positionen sind in der Konzernbilanz erfasst).

Nettoliquidität

Eine Definition der alternativen Kennzahl Nettoliquidität finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.

Free Cash Flow (FCF)

Eine Definition der alternativen Kennzahl Free Cash Flow finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.1. Über diesen zentralen Indikator misst das Unternehmen den operativ erwirtschafteten Cash Flow nach Abzug des Cash Flows für Investitionstätigkeit.

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen versteht man, wie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.1 definiert, den Free Cash Flow, bereinigt um Netto-Erlöse aus Akquisitionen und Veräußerungen. Diese alternative Kennzahl ist ein wichtiger Indikator zur Messung des Free Cash Flow abzüglich der Cash Flows aus dem Erwerb oder der Veräußerung von Unternehmen.

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen und Kundenfinanzierungen versteht man den Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen, bereinigt um Cash Flow aus Flugzeugfinanzierungstätigkeiten. Diese alternative Kennzahl ist ein Indikator, den das Unternehmen mitunter in seiner Finanzberichterstattung verwendet, insbesondere wenn größere Unsicherheiten bezüglich der Kundenfinanzierungstätigkeiten bestehen..

Fußnoten:

1)         Die Zahlen für das erste Halbjahr 2019 beinhalten das A220-Programm, das zum 1. Juli 2018 in Airbus integriert wurde.

2)         Airbus SE verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.

3)     Einzelheiten zum WTO-Streit entnehmen Sie bitte dem Jahresabschluss und insbesondere Anmerkung 23, „Litigation and Claims“ der „Unaudited Condensed Interim Financial Information of Airbus SE for the six-month period ended 30 June 2019“ auf der Airbus-Website (www.airbus.com).

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):

Diese Pressemitteilung enthält vorausschauende Aussagen. Diese vorausschauenden Aussagen sind durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet. Beispiele für vorausschauende Aussagen sind unter anderem Aussagen zu Strategie, Hochlauf und Auslieferungsplänen, Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen, Markterwartungen sowie Aussagen zur künftigen Performance und Prognose.

Vorausschauende Aussagen beinhalten ihrem Wesen nach Risiken und Unsicherheiten, weil sie sich auf künftige Ereignisse und Umstände beziehen und zahlreiche Faktoren dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen wesentlich von den in diesen vorausschauenden Aussagen ausdrücklich oder implizit genannten abweichen könnten.

Diese Faktoren beinhalten Nachstehendes, sind aber nicht darauf beschränkt:

  • Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen oder Marktbedingungen, auch aufgrund der Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten von Airbus;
  • Erhebliche Beeinträchtigungen des Flugverkehrs (auch infolge von Terroranschlägen);
  • Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen Euro und US-Dollar;
  • Erfolgreiche Umsetzung interner Performance-Pläne, einschließlich Initiativen zur Kostensenkung und Erhöhung der Produktivität;
  • Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte, mit der Programmentwicklung und Managementrisiken;
  • Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern oder Vertragsverhandlungen, einschließlich Finanzierungsfragen;
  • Wettbewerb und Konsolidierung in der Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie;
  • Massive Konflikte im Rahmen von Tarifverhandlungen;
  • Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der Verfügbarkeit staatlicher Finanzierung bestimmter Programme und des Umfangs der Beschaffungsbudgets für Verteidigung und Raumfahrt;
  • Forschungs- und Entwicklungskosten in Verbindung mit neuen Produkten;
  • Rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen;
  • Gerichts- und Ermittlungsverfahren sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.

Daher können die tatsächlichen Ergebnisse von Airbus SE deutlich von den in solchen vorausschauenden Aussagen genannten Plänen, Zielen und Erwartungen abweichen.

Eine Erläuterung von Faktoren, die dazu führen könnten, dass künftige Ergebnisse von solchen vorausschauenden Aussagen abweichen, finden Sie im Registrierungsdokument des Unternehmens für 2018 mit Datum vom 29. Juli 2019, einschließlich des Abschnitts Risikofaktoren.

In dieser Pressemitteilung enthaltene vorausschauende Aussagen beziehen sich auf den Stand zum Datum der Mitteilung. Airbus SE verpflichtet sich nicht, vorausschauende Aussagen im Hinblick auf neue Informationen, künftige Ereignisse oder anderweitig öffentlich zu korrigieren oder zu aktualisieren.

Rundung

Da die vorgelegten Zahlen gerundet werden, entspricht die Summe der genannten Zahlen möglicherweise nicht exakt den angegebenen Gesamtbeträgen, und Prozentwerte geben möglicherweise nicht exakt die absoluten Zahlen wieder.

Your Contact

Martin Agüera

Head of External Communications Defence and Space

Daniel Werdung

External Communications - Airbus Commercial Aircraft

Gregor von Kursell

External Communications - Airbus Helicopters

Airbus Foundation, Chilean Red Cross, Servicios Aereos Kipreos and Servicios Aereos SumaAir support COVID-19 relief efforts in Chile

en

Sentinel-1C radar antenna has spread its wings for the first time

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Airbus Foundation, Viva Aerobus and Volaris support COVID-19 relief efforts in Mexico

en
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