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26 July 2018

Airbus veröffentlicht Ergebnisse für das erste Halbjahr 2018

·         Zivilflugzeuggeschäft robust, Auftragsbestand stützt Pläne für Produktionshochlauf

·         Ergebnisse des ersten Halbjahres spiegeln hauptsächlich Performance im A350-XWB-Programm und zeitliche Staffelung der Auslieferungen wider

·         Umsatz € 25 Mrd.; bereinigtes EBIT € 1,2 Mrd.

·         Berichtetes EBIT € 1,1 Mrd.; berichteter Gewinn je Aktie € 0,64

·         Prognose für 2018 bekräftigt

 

Airbus SE (Börsenkürzel: AIR) hat die konsolidierten Ergebnisse für das erste Halbjahr (H1) 2018 veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt.

„Die Ergebnisse des ersten Halbjahrs reflektieren den aufgrund der Lieferengpässe bei A320neo-Triebwerken nach hinten verschobenen Auslieferungsplan. Positiv dagegen wirkten sich die deutlichen Verbesserungen im A350-Programm aus“, sagte Tom Enders, Chief Executive Officer von Airbus. „Die Auslieferungszahlen der A320neo haben im zweiten Quartal angezogen. Das Erreichen unserer Ziele für das Gesamtjahr bleibt dennoch eine Herausforderung. Die Nachfrage des Marktes nach dem erweiterten Airbus-Portfolio mit der A220 am unteren Ende ist unverändert groß. Die diesjährige Farnborough Airshow, bei der wir Neubestellungen für mehr als 400 Single-Aisle- und Großraumflugzeuge bekanntgeben konnten, hat dies erneut bestätigt. Unser operativer Fokus im Zivilflugzeuggeschäft liegt weiterhin eindeutig auf der Sicherung des Produktionshochlaufs. Im A400M-Programm, unserem größten militärischen Programm, erzielen wir operative Fortschritte bei der Verbesserung unserer Fähigkeiten und bei den Verhandlungen mit Regierungen über die nötige Vertragsanpassung.“

Die Zahl der Nettobestellungen für Zivilflugzeuge stieg auf 206 (H1 2017: 203 Flugzeuge); 

die Bruttobestellungen lagen bei 261 Flugzeugen, darunter 50 A350 XWB und 14 A330.
Der Auftragsbestand belief sich zum 30. Juni 2018 auf 7.168 Zivilflugzeuge. Im Rahmen der Farnborough Airshow im Juli gab Airbus Festbestellungen und Zusagen über insgesamt 431 Flugzeuge bekannt, die im Auftragsbestand noch nicht berücksichtigt sind. Die Zahl der Nettobestellungen bei Hubschraubern lag bei 143 Maschinen (H1 2017: 151 Maschinen). Airbus Defence and Space verzeichnete vor allem bei Space Systems eine gute Auftragsdynamik und erfreuliche Perspektiven bei europäischen militärischen Kooperationsprogrammen in den Bereichen Military Aircraft und Unmanned Aerial Systems.

Der Konzernumsatz lag stabil bei € 25,0 Mrd. (H1 2017: € 25,2 Mrd.(1)). Hier wirkten sich insbesondere der Auslieferungsmix bei Zivilflugzeugen und der veränderte Konsolidierungskreis sowie die Schwäche des US-Dollars aus. Insgesamt wurden 303 Zivilflugzeuge (H1 2017: 306 Flugzeuge) ausgeliefert, darunter 239 aus der A320-Familie, 18 A330, 40 A350 XWB und sechs A380. Airbus Helicopters lieferte 141 Hubschrauber aus (H1 2017: 190 Hubschrauber). Der Umsatz der Division spiegelt vor allem den veränderten Konsolidierungskreis durch den Verkauf von Vector Aerospace Ende 2017 wider. Der Umsatz bei Airbus Defence and Space reflektiert das stabile Kerngeschäft und die solide Programmausführung sowie den veränderten Konsolidierungskreis, hauptsächlich bedingt durch den Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts im Februar 2017 und Airbus DS Communications, Inc. im März 2018.

Das konsolidierte bereinigte EBIT belief sich auf insgesamt € 1.162 Mio. (H1 2017: € 553 Mio.(1)). Es handelt sich hierbei um eine alternative Finanzkennzahl und einen Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung wesentlicher Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus dem Verkauf oder Erwerb von Unternehmen.

Das bereinigte EBIT von Airbus lag bei € 867 Mio. (H1 2017: € 257 Mio.(1)), hauptsächlich zurückzuführen auf die deutlichen Verbesserungen im A350-Programm sowie den Produktionshochlauf und -übergang bei der A320neo.

Insgesamt wurden 110 Flugzeuge des Typs A320neo ausgeliefert (H1 2017: 59 Flugzeuge), wobei im zweiten Quartal die NEO-Versionen (New Engine Options) zahlenmäßig vor den CEO-Versionen (Current Engine Option) lagen. Der Produktionshochlauf wird fortgesetzt.
Die Triebwerkshersteller arbeiten an der Einhaltung ihrer Zusagen, intern wurden Ressourcen und Kompetenzen mobilisiert sowie Aufholmaßnahmen eingeleitet. Die Anzahl der Flugzeuge im Bestand verringert sich dadurch seit dem Höchstwert Ende Mai, doch das Erreichen des ambitionierten Auslieferungsziels von 800 Flugzeugen ist weiterhin mit Risiken behaftet.
Im A350-Programm wurden im ersten Halbjahr die ersten A350-1000 an Qatar Airways und Cathay Pacific ausgeliefert. Gute Fortschritte wurden im Vergleich zum Vorjahr bei den laufenden Kosten erzielt, da das Programm bis Jahresende die angestrebte Produktionsrate von 10 Maschinen pro Monat erreichen wird. Im A350-Programm ist das industrielle System inzwischen weitgehend ausgereift. Ein Schwerpunkt bleibt die Annäherung der laufenden Kosten an die Zielvorgaben. Bei der A330neo ist die Streckenerprobung mit mehr als kumuliert 1.000 Flugstunden der Testflotte abgeschlossen. Die erste Maschine wird voraussichtlich Ende des Sommers ausgeliefert. Im Juli absolvierte das Transportflugzeug BelugaXL seinen Erstflug.

Bei Airbus Helicopters stieg das bereinigte EBIT auf € 135 Mio. (H1 2017: € 80 Mio.(1)). 

Diese Entwicklung spiegelt die solide Programmausführung wider, durch die der Rückgang bei den Auslieferungen ausgeglichen werden konnte.

Airbus Defence and Space verzeichnete ein bereinigtes EBIT von € 309 Mio. (H1 2017: € 298 Mio.(1)), zurückzuführen auf das stabile Kerngeschäft und eine solide Programmausführung. Auf vergleichbarer Basis blieb das bereinigte EBIT der Division weitgehend stabil.

Im A400M-Programm wurden wie im Vorjahr acht Flugzeuge im ersten Halbjahr ausgeliefert. 

Eine zusätzliche Rückstellung in Höhe von € 98 Mio. im ersten Halbjahr 2018 spiegelt angenommene Preissteigerungen wider. Bei der Bereitstellung militärischer Fähigkeiten wurden Fortschritte erzielt. Airbus arbeitet weiterhin mit den Erstkundennationen an einer Vertragsanpassung, die bis Jahresende vorliegen soll.

Die konsolidierten Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung beliefen sich auf € 1.403 Mio. (H1 2017: € 1.288 Mio.).

Das konsolidierte berichtete EBIT blieb mit € 1.120 Mio. (H1 2017: € 1.211 Mio.(1)) stabil und enthielt Nettoanpassungen in Höhe von € -42 Mio. Diese beinhalteten:

·         Eine zusätzliche Rückstellung in Höhe von € 98 Mio. aufgrund einer Aktualisierung angenommener Preissteigerungen im A400M-Programm;

·         Eine Belastung in Höhe von € 21 Mio. für die ersten H160-Hubschrauber;

·         Eine Belastung in Höhe von € 40 Mio. aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und ‑Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen;

·         Weitere Aufwendungen in Höhe von € 40 Mio. für Compliancekosten sowie Fusionen und Übernahmen;

·         Einen Nettoveräußerungsgewinn in Höhe von € 157 Mio. aus Verkäufen bei Airbus Defence and Space.

 

Das konsolidierte Konzernergebnis (Net Income)(2) lag bei € 496 Mio. (H1 2017: € 1.091 Mio.(1)) und der Gewinn je Aktie bei € 0,64 (H1 2017: € 1,41(1)). Negativ beeinflusst wurden diese Ergebnisse durch wechselkursbedingte Neubewertungen von Finanzinstrumenten, die zum Teil durch die positive Neubewertung bestimmter Kapitalbeteiligungen ausgeglichen wurden. Das Finanzergebnis lag bei € -303 Mio. (H1 2017: € +72 Mio.(1)). Das Konzernergebnis spiegelt auch einen höheren effektiven Steuersatz aufgrund der Neubewertung von Steueransprüchen und -verbindlichkeiten wider.

Der konsolidierte Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen belief sich auf € -3.968 Mio. (H1 2017: € -2.093 Mio.) und spiegelt den andauernden Produktionshochlauf sowie die Auslieferungsverzögerungen aufgrund der Triebwerkssituation wider. Der konsolidierte Free Cash Flow in Höhe von € -3.797 Mio. 

(H1 2017: € -1.956 Mio.) beinhaltete Nettoerlöse von rund € 0,3 Mrd. aus Verkäufen bei Airbus Defence and Space. Der Cash Flow für die Flugzeugfinanzierung lag im ersten Halbjahr auf sehr niedrigem Niveau.

Die konsolidierte Nettoliquidität belief sich zum 30. Juni 2018 auf € 8,1 Mrd. (Jahresende 2017: € 13,4 Mrd.) bei einer Bruttoliquidität von € 17,8 Mrd. (Jahresende 2017: € 24,6 Mrd.).

 

Ausblick

Der Ausblick des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2018 basiert auf der Erwartung,
dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen. Diese beruhen auf der Prämisse, dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Der Gewinn und die Prognosen für das Jahr 2018 wurden gemäß IFRS 15 erstellt.

Die Prognosen für Gewinn und Free Cash Flow für das Jahr 2018 werden vor Fusionen und Übernahmen ermittelt. Die Integration der A220(3) ist berücksichtigt.

·         Airbus wird 2018 voraussichtlich rund 800 Zivilflugzeuge (ohne die A220-Familie) ausliefern.

·         Für das zweite Halbjahr 2018 sind außerdem 18 A220-Auslieferungen geplant.

·         Vor Fusionen und Übernahmen rechnet das Unternehmen 2018 mit einem bereinigten EBIT von etwa € 5,2 Mrd.:

Ø  Durch die Integration der A220(3) wird das bereinigte EBIT voraussichtlich um etwa € -0,2 Mrd. niedriger ausfallen.

Ø  Einschließlich der A220(3) geht das Unternehmen daher von einem bereinigten EBIT von rund € 5,0 Mrd. aus.

·         Mit € 2,95 Mrd. wird der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen (vor Integration der A220) für 2018 voraussichtlich mit dem des Jahres 2017 vergleichbar sein.

Ø  Durch die Integration der A220(3) wird der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen voraussichtlich um etwa € -0,3 Mrd.(3) sinken.

Ø  Für 2018 geht das Unternehmen davon aus, dass die Auswirkungen der A220-Integration auf die Nettoliquidität weitgehend durch die Finanzierungs-vereinbarungen der C Series Aircraft Limited Partnership abgedeckt sind, d.h. die Verwässerungseffekte sollten begrenzt sein.

Hinweise an die Redaktionen: Live-Webcast der Airbus-Telefonkonferenz für Analysten

Heute um 08:30 Uhr MEZ können Sie die H1-Telefonkonferenz 2018 für Analysten mit Chief Executive Officer Tom Enders und Chief Financial Officer Harald Wilhelm auf www.airbus.com verfolgen. Die Präsentation zur Analysten-Konferenz finden Sie ebenfalls auf der Website des Unternehmens. Eine Aufzeichnung wird zeitnah zur Verfügung stehen. Einen Abgleich zwischen den Kennzahlen von Airbus und den gemäß IFRS auszuweisenden Zahlen finden Sie in der Analysten-Präsentation

Airbus – Konzernergebnisse für das erste Halbjahr (H1) 2018

(Beträge in Euro)

Airbus, konsolidiert

H1 2018

H1 2017

Veränd.

Umsatz, in Mio.

24.970

25.175(1)

     -1%

davon Verteidigung, in Mio.

4.041

 4.619(1)

    -13%

EBIT (bereinigt), in Mio.

1.162

        553(1)

  +110%

EBIT (berichtet), in Mio.

1.120

       1.211(1)

-8%

Forschungs- und
Entwicklungsaufwendungen
,
in Mio.

1.403

       1.288

+9%

Konzernergebnis (Net Income)(2), in Mio.

496

       1.091(1)

-55%

Gewinn je Aktie

 0,64

1,41(1)

-55%

Free Cash Flow (FCF), in Mio.

-3.797

-1.956

-

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen, in Mio.

-4.069

-2.547

-

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen, in Mio.

-3.968

-2.093

-

       
       

Airbus, konsolidiert

30. Juni
2018

31. Dez.
2017

Veränd.

Nettoliquidität, in Mio.

8.068

13.390(1)

 -40%

Mitarbeiter

129.450

129.442

0 %

 

Nach Geschäftsbereich

Umsatz

EBIT (berichtet)

(Beträge in Mio. €)

H1
2018

H1
2017(1)

Veränd.

H1
2018

H1
2017(1)

Veränd.

Airbus

     18.546

18.182

+2%

773

381

+103%

Airbus Helicopters

       2.388

2.716

-12%

114

80

+43%

Airbus Defence and Space

       4.652

4.900

-5%

382

832

      -54%

Transversal & Eliminierungen

-616

-623

-

-149

-82

-

Summe

24.970

25.175

-1%

1.120

1.211

-8%

             

Nach Geschäftsbereich

EBIT (bereinigt)

(Beträge in Mio. €)

H1
2018

H1
2017(1)

Veränd.

Airbus

867

257

+237%

Airbus Helicopters

135

80

+69%

Airbus Defence and Space

309

298

+4%

Transversal & Eliminierungen

-149

-82

-

Summe

1.162

553

+110%

             

Nach Geschäftsbereich

Auftragseingang (netto)

Auftragsbestand

 

 

H1
2018

H1
2017

Veränd.

30. Juni
2018

30. Juni
2017

Veränd.

 

Airbus, in Stückzahlen

206

203

+1%

7.168

6.771

+6%

 

Airbus Helicopters, in Stückzahlen

143

151

-5%

694

727

-5%

 

Airbus Helicopters, in Mio. €

2.068

3.630

-43%

12.537

11.996

+5%

 

Airbus Defence and Space, in Mio. €

3.184

3.616

-12%

36.462

38.708

-6%

 

                     

 

Airbus – Konzernergebnisse für das zweite Quartal (Q2) 2018

(Beträge in Euro)

Airbus, konsolidiert

Q2 2018

Q2
2017(1)

Veränd.

Umsatz, in Mio.

14.851

13.733

+8%

EBIT (bereinigt), in Mio.

1.148

572

+101%

EBIT (berichtet), in Mio.

            921

636

+45%

Konzernergebnis (Net Income)(2), in Mio.

213

682

-69%

Gewinn je Aktie

0,27

0,88

-69%

             

Nach Geschäftsbereich

Umsatz

EBIT (berichtet)

(Beträge in Mio. €)

Q2
2018

Q2
2017(1)

Veränd.

Q2
2018

Q2
2017(1)

Veränd.

Airbus

11.324

10.016

+13%

775

429

+81%

Airbus Helicopters

1.427

1.540

-7%

124

86

+44%

Airbus Defence and Space

2.435

2.560

-5%

117

175

    -33%

Transversal & Eliminierungen

-335

-383

-

-95

-54

      -

Gesamt

14.851

13.733

+8%

921

636

    +45%

Nach Geschäftsbereich

EBIT (bereinigt)

(Beträge in Mio. €)

Q2
2018

Q2
2017(1)

Veränd.

Airbus

908

360

+152%

Airbus Helicopters

138

86

+60%

Airbus Defence and Space

197

180

+9%

Transversal & Eliminierungen

-95

-54

-

Gesamt

1.148

572

+101%

 

Der Umsatz im zweiten Quartal 2018 stieg um 8 Prozent. Dies ist auf die Auslieferungszahlen bei Zivilflugzeugen zurückzuführen und wurde teilweise durch den geänderten Konsolidierungskreis bei Airbus Helicopters und Airbus Defence and Space kompensiert.

Das bereinigte EBIT für das zweite Quartal 2018 stieg um 101 Prozent, bedingt durch die deutlichen Verbesserungen im A350-XWB-Programm, den Produktionshochlauf und ‑übergang bei der A320neo und das solide Programmmanagement bei Airbus Helicopters und Airbus Defence and Space.

Das berichtete EBIT für das zweite Quartal 2018 stieg um 45 Prozent auf € 921 Mio. Hier sind negative Nettoanpassungen in Höhe von € -227 Mio. berücksichtigt, die in diesem Quartal verbucht wurden. Dem stehen positive Nettoanpassungen in Höhe von € +64 Mio. für das zweite Quartal 2017 gegenüber.

Das Konzernergebnis für das zweite Quartal 2018 sank um 69 Prozent, was vor allem auf negative Wechselkurseffekte und einen höheren effektiven Steuersatz zurückzuführen ist.

 

Überleitung von EBIT (berichtet) zu EBIT (bereinigt)

Nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung des berichteten EBIT auf das bereinigte EBIT.

 

Airbus, konsolidiert

H1 2018

EBIT (berichtet), in Mio. €

1.120

davon:

 

zusätzliche A400M Rückstellung, in Mio. €

-98

die ersten H160, in Mio. €

-21

Differenz von Dollar-Zu- und ‑Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten/bilanzielle Neubewertungen, in Mio. €

-40

Compliance-Kosten/sonstige Kosten, in Mio. €

-40

Airbus Defence and Space, geänderter Konsolidierungskreis, in Mio. €

157

EBIT (bereinigt), in Mio. €

1.162

 

            Glossar

Kennzahl

DEFINITION

EBIT

Das Unternehmen verwendet weiterhin den Begriff EBIT (Earnings before interest and taxes – Gewinn vor Zinsen und Steuern). Das EBIT ist identisch mit dem Ergebnis vor Finanzierungsaufwendungen und Ertragsteuern gemäß den IFRS-Regeln.

Anpassungen

Anpassungen zählen zu den alternativen Kennzahlen. Das Unternehmen verwendet diesen Begriff für wesentliche Aufwendungen/ Erträge aus Rückstellungsveränderungen im Zusammenhang mit Programmen, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus der Veräußerung oder dem Erwerb von Unternehmen.

EBIT (bereinigt)

Das bereinigte EBIT ist eine alternative Kennzahl und ein Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von wesentlichen Aufwendungen/Erträgen aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus der Veräußerung oder dem Erwerb von Unternehmen.

Gewinn je Aktie (bereinigt)

Der bereinigte Gewinn je Aktie ist eine alternative Kennzahl des berichteten unverwässerten Gewinns je Aktie, wobei das Konzernergebnis im Zähler Anpassungen enthält. Die Überleitung finden Sie in der Analysten-Präsentation auf Seite 19.

Bruttoliquidität

Der Konzern definiert seine konsolidierte Bruttoliquidität als Summe der (i) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der (ii) Wertpapiere (alle Positionen sind in der Konzernbilanz erfasst).

Nettoliquidität

Eine Definition der alternativen Kennzahl Nettoliquidität finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.3.

Free Cash Flow (FCF)

Eine Definition der alternativen Kennzahl Free Cash Flow finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.3. Über diesen zentralen Indikator misst das Unternehmen den operativ erwirtschafteten Cash Flow nach Abzug des Cash Flows für Investitionstätigkeit.

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen versteht man, wie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.3 definiert, den Free Cash Flow, bereinigt um Netto-Erlöse aus Akquisitionen und Veräußerungen. Diese alternative Kennzahl ist ein wichtiger Indikator zur Messung des Free Cash Flow abzüglich der Cash Flows aus dem Erwerb oder der Veräußerung von Unternehmen.

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen und Kundenfinanzierungen versteht man den Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen, bereinigt um Cash Flow aus Flugzeugfinanzierungstätigkeiten. Diese alternative Kennzahl ist ein Indikator, den das Unternehmen mitunter in seiner Finanzberichterstattung verwenden kann, insbesondere wenn größere Unsicherheiten bezüglich der Kundenfinanzierungstätigkeiten bestehen, wie etwa während der Aussetzung der ECA-Finanzierungsunterstützung.

Fußnoten:

1)         Die Zahlen für das Jahr 2017 wurden, soweit erforderlich, angepasst, um die Rechnungslegung nach IFRS 15 und die neue Segmentberichterstattung mit Wirkung zum 1. Januar 2018 darzustellen. Die neue Segmentberichterstattung ergibt sich aus der Integration der Konzernzentrale in Airbus. „Airbus“ bezieht sich auf Commercial Aircraft und die integrierten Funktionen, „Airbus, konsolidiert“ oder „das Unternehmen“ steht für Airbus SE.

2)         Airbus SE verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS- Regeln zusteht.

3)         Basierend auf vorläufigen Angaben.

 Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):

Diese Pressemitteilung enthält vorausschauende Aussagen. Diese vorausschauenden Aussagen sind durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet. Beispiele für vorausschauende Aussagen sind unter anderem Aussagen zu Strategie, Hochlauf und Auslieferungsplänen, Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen, Markterwartungen sowie Aussagen zur künftigen Performance und Prognose.

Vorausschauende Aussagen beinhalten ihrem Wesen nach Risiken und Unsicherheiten, weil sie sich auf künftige Ereignisse und Umstände beziehen und zahlreiche Faktoren dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen wesentlich von den in diesen vorausschauenden Aussagen ausdrücklich oder implizit genannten abweichen könnten.

Diese Faktoren beinhalten Nachstehendes, sind aber nicht darauf beschränkt:

§  Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen oder Marktbedingungen, auch aufgrund der Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten von Airbus;

§  Erhebliche Beeinträchtigungen des Flugverkehrs (auch infolge von Terroranschlägen);

§  Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen Euro und US-Dollar;

§  Erfolgreiche Umsetzung interner Performance-Pläne, einschließlich Initiativen zur Kostensenkung und Erhöhung der Produktivität;

§  Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte, mit der Programmentwicklung und Managementrisiken;

§  Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern oder Vertragsverhandlungen, einschließlich Finanzierungsfragen;

§  Wettbewerb und Konsolidierung in der Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie;

§  Massive Konflikte im Rahmen von Tarifverhandlungen;

§  Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der Verfügbarkeit staatlicher Finanzierung bestimmter Programme und des Umfangs der Beschaffungsbudgets für Verteidigung und Raumfahrt;

§  Forschungs- und Entwicklungskosten in Verbindung mit neuen Produkten;

§  Rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen;

§  Gerichts- und Ermittlungsverfahren sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.

Daher können die tatsächlichen Ergebnisse von Airbus SE deutlich von den in solchen vorausschauenden Aussagen genannten Plänen, Zielen und Erwartungen abweichen.

Eine Erläuterung von Faktoren, die dazu führen könnten, dass künftige Ergebnisse von solchen vorausschauenden Aussagen abweichen, finden Sie im Registrierungsdokument des Unternehmens vom 28. März 2018, einschließlich des Abschnitts Risikofaktoren.

In dieser Pressemitteilung enthaltene vorausschauende Aussagen beziehen sich auf den Stand zum Datum der Mitteilung. Airbus SE verpflichtet sich nicht, vorausschauende Aussagen im Hinblick auf neue Informationen, künftige Ereignisse oder anderweitig öffentlich zu korrigieren oder zu aktualisieren.

Rundung

Da die vorgelegten Zahlen gerundet werden, entspricht die Summe der genannten Zahlen möglicherweise nicht exakt den angegebenen Gesamtbeträgen, und Prozentwerte geben möglicherweise nicht exakt die absoluten Zahlen wieder.

IFRS 15

Das Unternehmen wendet seit 1. Januar 2018 den Rechnungslegungsstandard IFRS 15 an. Bei den für 2017 angegebenen Geschäftszahlen handelt es sich um Pro-forma-Angaben; sie wurden entsprechend der neuen Segmentberichterstattung und dem IFRS-15-Restatement angepasst.

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Martin Agüera

Head of Media Relations Defence and Space, Senior Spokesman Corporate Finance & Governance

Daniel Werdung

Media Relations Manager - CSR, Foundation

Gregor von Kursell

Senior Media Relations Manager – Germany

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