Kurz gefasst

27. April 2021: Airbus Talks

 

Soldatinnen und Soldaten schützen – auch mit Drohnen

Die Frage nach der Bewaffnung von Drohnen ist für die deutsche Verteidigungsarchitektur von großer Bedeutung und eine wichtige ethische Frage. Dabei geht es vor allem um den umfassenden Schutz von Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Die Technologie dafür ist verfügbar und einsatzbereit. Jetzt müssen die notwendigen Schritte unternommen werden, die Sicherheit der Bundeswehr bei Auslandseinsätzen zu gewährleisten. Darüber hat ein hochkarätiges Panel in Berlin diskutiert.

Politik spielt Schlüsselrolle bei Einsatz der Technologie

Dr. Reinhard Brandl, MdB der CSU, Andreas Schwarz, MdB der SPD und Dirk Hoke, CEO Airbus Defence and Space, diskutierten diese Aspekte unter Moderation von Alexander Reinhardt, Leiter des Berliner Airbus-Büros. Die Diskutanten kamen überein, dass diese Technologie große Vorteile bereithält und die Einbettung in ein festes Wertesystem die Grundlage für einen ethischen Einsatz ist. Nun obliegt es der deutschen Bundesregierung, die Weichen für diese wichtige Verteidigungstechnologie zu stellen.

Bewaffnete Drohnen sind nicht zu ersetzen

Unbemannte Fluggeräte übernehmen eine Funktion, die Kampfhubschrauber wie der Tiger nur bedingt erfüllen können. Drohnen ergänzen die bestehende Verteidigungsarchitektur und bringen zusätzliche Vorteile im Verteidigungsfall. Daher kommt ihnen bei zukünftigen Verteidigungsprojekten wie dem Future Combat Air System (FCAS) eine Schlüsselrolle zu. Ein wichtigster Aspekt ist dabei die Senkung des Gefährdungspotentials der Soldatinnen und Soldaten.

Sicherheit der Soldatinnen und Soldaten hat oberste Priorität

Drohnen führen zu einer starken Zunahme der Sicherheit von Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Dies ist insbesondere für eine Parlamentsarmee von essentieller Bedeutung. Unbemannte Fluggeräte riskieren keine Beeinträchtigung des Piloten im Gefecht und ermöglichen zudem eine genauere Flugsteuerung ohne Zeitverzug. Dazu kommt die Verfügbarkeit einer großen Menge an Informationen, die effektiv verwendet werden kann.  Dies ermöglicht eine umfassende Lage-Erfassung und das Einholen einer Rechtsberatung vor dem Einsatz. So können in Echtzeit wichtige Entscheidungen getroffen werden. Das führt zu präziseren Aktionen mit geringeren Kollateralschäden. Zudem sind die Einsatzkosten einer Drohne um ein Vielfaches geringer als eine Flugstunde mit Piloten.

Nur der Mensch sollte Verantwortung übernehmen

Deutschland ist bei ethischen und moralischen Fragen rund um unbemannte Waffensysteme führend. Automatisierung und Autonomie erhöhen einerseits erheblich die Sicherheit der Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Andererseits steht auch zweifelsfrei fest: Jede Aktion muss von einem Menschen getroffen werden. Nur so kann ist der ethische Einsatz zu rechtfertigen.

Als stärkste Wirtschaftskraft in Europa und wichtiger Pfeiler der NATO kann Deutschland sich seiner internationalen Verantwortung nicht entziehen. In zunehmend schwierigen Einsätzen spielen Drohnen hierbei eine immer wichtigere Rolle. Bisher kooperiert Deutschland dabei oftmals mit zentralen Bündnispartnern. Doch als wichtiger internationaler Player kann und sollte sich Deutschland dem nicht entziehen. Bewaffnete Drohnen stellen für die Verteidigung eine Schlüsseltechnologie dar. Deutschland sollte diese Fähigkeitslücke schließen. Dies wurde im Zuge dieser Podiumsdiskussion hervorgehoben.

25. November 2020: EU AeroDays

Die Luftfahrt wird klimaneutral. Wie dies gelingen kann, haben führende Expertinnen und Experten der Luftfahrt im Rahmen der EU AeroDays in Berlin vorgestellt. Bei der Erreichung dieser Ziele spielen nachhaltige Brennstoffe, Wasserstoff und die Digitalisierung eine Schlüsselrolle.

Führende Vertreter der Luftfahrt aus Politik und Gesellschaft haben in Berlin den Pfad zur Klimaneutralität gezeigt. Im Rahmen der hochkarätigen EU AeroDays trafen sich die führenden Köpfe der Branche, um den Weg aus der Krise und hin zum emissionsfreien Fliegen zu diskutieren. Die Vertreter kamen überein: nur die Kombination aus verschiedenen Technologien führt zum Erfolg.

Für die Energiewende in der Luft

Führendes Thema der von BMWi und Europäischer Kommission mitorganisierten Konferenz war dabei die Wende in der Energieversorgung: fossile Brennstoffe müssen ersetzt werden. Wasserstoff wird dabei eine herausragende Rolle spielen. Dies erfordert allerdings erhebliche Veränderungen der Infrastruktur und dem Design von Flugzeugen. Dies ist nur durch gesamtgesellschaftliche Anstrengungen und erhebliche Investitionen in diese Technologie erreichbar. Denn eine klimaneutrale Luftfahrt erfordert geeignete Flugzeuge.  

Es gibt keinen Königsweg zur Klimaneutralität

Die Expertinnen und Experten sind sich einig, dass keine Technologie alleine zur Klimaneutralität führen werde. Lediglich die Kombination innovativer Lösungen wird die nachhaltige Senkung von Emissionen ermöglichen. Kurzfristig spielen so genannte Nachhaltige Brennstoffe (SAF) eine entscheidende Rolle zur Senkung von Emissionen. Auch die Prozesse müssen effizienter werden, vor allem das Luftverkehrsmanagement sollte vollständig digitalisiert werden. 

 

Airbus CEO Guillaume Faury showed the way to climate-neutrality in Berlin.

Airbus CEO Guillaume Faury showed the way to climate-neutrality in Berlin.

EU AeroDays weisen den Weg zur Luftfahrt der Zukunft

Die EU AeroDays sind das wichtigste High-Level-Treffen dieser Art in Europa. Hier geht es darum, wie Forschung, Innovation und Technologie vorangetrieben werden können, um die Luftfahrt noch nachhaltiger, digitaler und wettbewerbsfähiger zu machen. Die Veranstaltung bringt führende Köpfe aus Forschung, Politik, Industrie, Finanz und Energie im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in Berlin zusammen. Zum Auftakt der EU AeroDays am 24. November 2020 fand der Berlin Aviation Summit (BAS) statt. 

6. Oktober 2020

 

Airbus CEO Guillaume Faury spricht auf dem Tag der Industrie

Airbus CEO Guillaume Faury spricht auf dem Tag der Industrie über Klimaneutralität und die Herausforderungen durch die Corona-Krise.

Anlässlich des Tages der Industrie am 6. Oktober 2020 hat Guillaume Faury, CEO Airbus, die Schwere der Corona-Krise und die Bedeutung der Klimaneutralität für die Luftfahrt hervorgehoben. Guillaume Faury sprach beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) über konkrete Schritte zur Senkung von Emissionen und den notwenigen Maßnahmen, um Klimaneutralität zu erreichen.

Die Luftfahrt befindet sich in der schwersten Krise. Dennoch hat Airbus ambitionierte Ziele. Faury erläuterte, wie die Energiewende am Himmel gelingen kann: „Schon heute können Fluggesellschaften mit bis zu 50% Bio-Brennstoff fliegen.“ Dies hilft kurzfristig, die Emissionen zu senken. Langfristig sei das Ziel der Klimaneutralität mit Wasserstoff zu erreichen. Bei all diesen Technologien sind allerdings Verfügbarkeit und Kosten entscheidend.

Airbus hat einen ambitionierten Zeitplan. „Wir rechnen mit der Technologiereife dieser alternativen Brennstoffe für 2027/2028“, so Faury. Dann kann Airbus bis 2035 das weltweit erste klimaneutrale Verkehrsflugzeug entwickeln. Dabei sei es wichtig, einheitliche politische Regularien zu etablieren, um einen Flickenteppich zu vermeiden. So kann das Ziel der Klimaneutralität in der Luftfahrt erreicht werden. Der Airbus-CEO reüssierte: „Klimaneutralität ist ein Wettbewerbsvorteil.“

12. September 2019

Airbus stellt der Berliner Politik sein neues Top-Management vor – anlässlich seines 50jährigen Bestehens

50 Jahre Pionier des Fortschritts: In Berlin traf sich am 12. September die Unternehmensspitze von Airbus mit politischen Entscheidern, um ein halbes Jahrhundert Airbus feierlich zu begehen. Die Gäste unterstrichen dabei die Bedeutung von Airbus für Europa und Deutschland.

Ehrengast Klaus von Dohnanyi war einer der entscheidenden Wegbereiter einer gemeinsamen europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie. Der frühere Bundesminister für Bildung und Wissenschaft und langjährige Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg erinnerte in seiner Rede an die Geburtsstunde im Jahr 1969. Dabei habe sich Airbus gegen alle Skepsis sowie zahlreiche Widerstände durchgesetzt und zum Weltmarktführer entwickelt.

Insgesamt zählt Airbus in Deutschland heute mit mehr als 50.000 Beschäftigten an 27 Standorten zu den bedeutsamsten Arbeitgebern. Dies unterstrich Airbus CEO Guillaume Faury: „Die europäische Luft- und Raumfahrtindustrie beschäftigt heute ungefähr 500.000 Mitarbeiter. Noch nie war sie so wirtschaftlich bedeutend – übrigens mit positiven Auswirkungen auf Deutschland: Jedes sechste Zivilflugzeug, das weltweit ausgeliefert wird, kommt von hier.“

Dies wurde von Peter Altmaier, Deutscher Bundesminister für Wirtschaft und Energie, bekräftigt. Er hob dabei die Pionierrolle von Airbus hervor, die sich über 50 Jahre immer wieder gezeigt habe. Er fügte hinzu, dass sich die Bundesregierung auch zukünftig für den Erfolg von Airbus einsetzen werde.

 

Trailblazers yesterday and today: Klaus von Dohnanyi and Airbus CEO Guillaume Faury, surrounded by the Airbus top management and Head of Public Affairs Germany, Alexander Reinhardt

Trailblazers yesterday and today: Klaus von Dohnanyi and Airbus CEO Guillaume Faury, surrounded by the Airbus top management and Head of Public Affairs Germany, Alexander Reinhardt.

9. Mai 2019

Airbus CEO Guillaume Faury bei der DGAP

Airbus CEO Guillaume Faury spricht bei der DGAP in Berlin über die Zukunft Europas und Nachhaltigkeit.  

Anlässlich des Europatags am 9. Mai hat Guillaume Faury, CEO Airbus, seine erste Rede in Berlin nach seiner Berufung in diese Position im April gehalten. Guillaume Faury sprach bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) über Europas Herausforderungen und Chancen. 

Der neue CEO Airbus sprach auf Deutsch und unterstrich die Bedeutung Europas für die heutige und zukünftige Generationen. 

Airbus CEO Guillaume Faury at DGAP (Copyright: DGAP/Dirk Enters)

Airbus CEO Guillaume Faury at DGAP (Copyright: DGAP/Dirk Enters)

18. April 2019

 

Hamburgs Erster Bürgermeister besucht Airbus auf der AIX

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher hat sich auf der Aircraft Interiors Expo (AIX) mit den neuesten Innovationen von Airbus vertraut gemacht. Dies umfasste die A320 Airspace-Kabine mit extragroßen Gepäckablagefächern und die innovative Airbus Connected Experience-Plattform.

Anfang April hat die Aircraft Interiors Expo (AIX) die wichtigsten Neuerungen der Flugzeugkabine präsentiert. Auch Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher hat sich vom innovativen Charakter der Airbus-Kabine überzeugen lassen. Insbesondere die Airbus Connected Experience stieß dabei auf großes Interesse. Diese Plattform vernetzt in Echtzeit die Kernelemente der Flugzeugkabine wie zum Beispiel die Galley, Trolleys, Sitze und Gepäckfächer. Für die Passagiere lässt sich somit die Flugerfahrung personalisieren und beispielweise Essen basierend auf einer individuellen Vorhersage von Präferenzen vorbestellen. Für die Fluglinien ergeben sich neue Möglichkeiten für die vorausschauende Wartung und ein effizienteres Management der Ressourcen.

Zudem zeigte sich Dr. Tschentscher hinsichtlich der A320 Airspace-Kabine interessiert. Diese neue Kabine ermöglicht mit extragroßen Gepäckablagefächern zusätzlichen Stauraum für die Passagiere und zahlreiche Möglichkeiten für Fluglinien, die Kabine entsprechend anzupassen. Zum Beispiel kann die LED-Beleuchtung angepasst werden, was die Flugerfahrung zusätzlich verbessert.

Durch seinen Besuch hat Dr. Peter Tschentscher die Bedeutung von Airbus für Hamburg und Deutschland unterstrichen. Jedes sechste Flugzeug weltweit kommt aus Hamburg und jedes neue Flugzeug enthält Hightech Made in Germany. Airbus spielt eine zentrale Rolle für den Industriestandort Deutschland und sichert Wohlstand in Europa. Dem Standort Hamburg kommt hier eine Schlüsselrolle zu. 

 

 

Hamburg's First Mayor Dr. Peter Tschentscher visits Airbus at the AIX

Hamburg's First Mayor Dr. Peter Tschentscher visits Airbus at the AIX.

Publikationen


 

Guest Contribution - Interview done by BDI with Alexander Reinhardt

Alexander Reinhardt

Ohne das Flugzeug ist das moderne Leben nicht denkbar

Position paper

Public Affairs Germany - our positions at a glance

Alexander Reinhardt

Warum Soldaten zu den Grundbedürfnissen gehören - Airbus

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