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07 March 2012
Company

Ad-hoc-Mitteilung: Zunehmend dynamisches Wachstum: EADS veröffentlicht Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2011

Leiden

  • Sämtliche Schlüsselgrößen übertreffen Prognosen.
  • Konzern-Auftragsbestand steigt auf Rekordniveau von € 541 Mrd. 
  • Umsatz wächst um sieben Prozent auf € 49,1 Mrd. 
  • EBIT* vor Einmaleffekten steigt um 34 Prozent auf € 1,8 Mrd. 
  • Konzernergebnis vor Einmaleffekten steigt um 76 Prozent
    auf € 1,1 Mrd.
  • Starker Free Cash Flow vor Übernahmen in Höhe von € 2,5 Mrd.
  • Vorgeschlagene Dividende erhöht sich auf € 0,45. 
  • Für 2012 EBIT* vor Einmaleffekten von € 2,5 Mrd. erwartet.
     

Die Ergebnisse von EADS (Börsenkürzel: EAD) für das Geschäftsjahr 2011 übertreffen die Erwartungen. Trotz des unsicheren gesamtwirtschaftlichen Umfelds setzte sich das Wachstum von EADS im Geschäftsjahr 2011 fort, wobei sich die Finanz- und Ertragslage des Konzerns weiter verbesserte. Dies geht vor allem auf eine starke Wachstumsdynamik im zivilen Geschäft zurück, die durch die Krisenfestigkeit des Luftverkehrs begünstigt wurde. Die Lage auf den Verteidigungsmärkten westlicher Staaten war erwartungsgemäß angespannt. Der Auftrags-eingang(5) belief sich 2011 auf € 131 Mrd. Der EADS-Auftragsbestand(5) erreichte das Rekordniveau von € 541 Mrd. Der Konzern erwirtschaftete einen Umsatz von € 49,1 Mrd. Das EBIT* vor Einmaleffekten betrug € 1,8 Mrd. Es profitierte von guten Ergebnissen bei den Airbus-Serienprogrammen und bei Airbus Military sowie im Zivil- und Services-Geschäft von Eurocopter. Das berichtete EBIT* lag bei € 1,7 Mrd. Dank des anhaltend starken Cash Flows erreichte die Nettoliquidität € 11,7 Mrd.

„Unsere Ergebnisse für das Jahr 2011 haben die Erwartungen übertroffen. Dies belegt: EADS ist eine solide Wachstumsgeschichte. Dank der Auftragseingänge im zivilen Luftfahrtgeschäft hat unser Auftragsbestand Rekordniveau erreicht. Auch die kräftige Belebung auf dem zivilen Hubschraubermarkt erfreut mich. Unsere hohe Cash-Generierung bietet dem Unternehmen Schutz und hat uns wichtige Übernahmen ermöglicht, vor allem im Services-Bereich. Kurzum: Die Weichen für steigende Profitabilität sind gestellt“, erklärte EADS-CEO Louis Gallois. „Zweifellos sehen wir auch im Jahr 2012 Herausforderungen entgegen. Die besondere Aufmerksamkeit des Managements gilt weiterhin unseren Schlüsselprogrammen, insbesondere der A350 XWB. Zudem müssen wir sowohl das unsichere gesamtwirtschaftliche Umfeld im Auge behalten als auch die Verhandlungen mit den Regierungen über die Zukunft militärischer Beschaffungsprogramme. Entscheidend ist, dass diese Gespräche, vor allem in Deutschland, schnell zu einem für beide Seiten zufriedenstellenden Ergebnis führen.“

Im Jahr 2011 steigerte EADS den Umsatz um sieben Prozent auf € 49,1 Mrd. (2010: € 45,8 Mrd.). Dieses Wachstum wurde durch günstige Volumen- und Mix-Effekte bei Airbus sowie das steigende Zivilgeschäft bei Eurocopter vorangetrieben, die den leichten Rückgang bei Astrium und Cassidian mehr als ausglichen. Der gesamte Umsatzbeitrag aus der Erstkonsolidierung der wichtigsten übernommenen Unternehmen – hauptsächlich Vector Aerospace und Satair – betrug 2011 rund € 300 Mio., während die Auswirkungen auf das EBIT* gering waren, aufgrund von Kosten im Zusammenhang mit Übernahmen. Die physischen Auslieferungs-zahlen blieben auf hohem Niveau mit 534 Flugzeugen bei Airbus Commercial, 503 Hubschraubern bei Eurocopter und dem 46. erfolgreichen Start in Folge einer Ariane-5-Rakete.

Das EBIT* vor Einmaleffekten (bereinigtes EBIT*) – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung einmaliger Effekte aus Rückstellungsveränderungen oder Währungsschwankungen – betrug rund € 1,8 Mrd. für EADS (2010: rund € 1,3 Mrd.) sowie rund € 0,5 Mrd. für Airbus (2010: rund € 0,3 Mrd.). Dies entspricht einer deutlichen Steigerung gegenüber 2010, trotz höherer Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Gegenwind von Seiten des US-Dollars. Es profitierte von guten Ergebnissen bei den Airbus-Serienprogrammen dank verbesserter Volumina, Mix-Effekte und Preise. Zur gesteigerten Leistung trugen zudem Airbus Military sowie insbesondere die Division Eurocopter bei, letztere hauptsächlich durch ihr Zivil- und Services-Geschäft. Das höhere EBIT* der Zentrale ist vor allem auf gestiegene Zuweisungen von Verwaltungsaufwendungen an die Divisionen und positive Eliminierungs-effekte auf Konzernstufe im vierten Quartal zurückzuführen.

Das berichtete EBIT* von EADS lag bei € 1,696 Mrd. (2010: € 1,231 Mrd.). Bei Airbus Commercial glichen gestiegene Auslieferungen und Preise verschlechterte Hedging-Kurse und höhere F&E-Aufwendungen mehr als aus. Insgesamt hoben sich die Einmaleffekte bei Airbus in etwa auf. Die negative Auswirkung der A350-XWB-Rückstellung wurde durch den Abschluss des A340-Programms sowie positive Wechselkurseffekte bei Zu- und Abflüssen von Dollar zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie bilanziellen Neubewertungen mehr als aufgewogen. Die Ergebnisse von Astrium, Cassidian und Eurocopter beinhalten negative Einmaleffekte in Höhe von netto rund € 200 Mio., die durch positive Einmaleffekte bei den Übrigen Aktivitäten und der Zentrale teilweise ausgeglichen wurden. Betroffen ist vor allem die Division Eurocopter, bei der sich die negativen Einmaleffekte auf etwa € 115 Mio. beliefen; dies geht vor allem auf Regierungsprogramme sowie das Transformationsprogramm SHAPE zurück. Cassidian verzeichnete eine Nettobelastung von € 72 Mio. für Restrukturierung und Programme. Im Rahmen des Transformations-programms AGILE wurden bei Astrium im vierten Quartal Aufwendungen in Höhe von € 23 Mio. verbucht.

Das Konzernergebnis stieg um 87 Prozent auf € 1,033 Mrd. (2010: € 553 Mio.). Dies entspricht einem Gewinn je Aktie von € 1,27 (2010: € 0,68). Das Konzernergebnis vor Einmaleffekten(4) erhöhte sich auf € 1,061 Mrd. (2010: € 603 Mio.). Diese Steigerungen basieren hauptsächlich auf Verbesserungen im operativen Geschäft, die sich im EBIT* widerspiegeln, das wiederum in das Konzernergebnis einfließt.

Das Finanzergebnis lag bei € -220 Mio. (2010: € -371 Mio.). Das Zinsergebnis von € 13 Mio. (2010: € -99 Mio.) verbesserte sich vor allem aufgrund der höheren Zinserträge, die mit der guten Cash-Performance einhergingen. Das Zinsergebnis 2011 beinhaltet einen positiven Einmaleffekt in Höhe von € 120 Mio. aufgrund des Abschlusses des A340-Programms. Das Übrige Finanzergebnis belief sich auf € -233 Mio. (2010: € -272 Mio.). Es beinhaltet unter anderem einen negativen Effekt von rund € 90 Mio. aus der Neubewertung der von EADS gehaltenen Währungsoptionen sowie einen weiteren negativen Effekt von rund € 172 Mio. aus der Aufzinsung diskontierter Rückstellungen.

Aufgrund des Gewinns je Aktie in Höhe von € 1,27 schlägt der EADS-Verwaltungsrat (Board of Directors) der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von € 0,45 je Aktie vor (2010: € 0,22 je Aktie). Diese wird am 7. Juni 2012 ausgezahlt. Dividendenberechtigt sind die registrierten Aktionäre von EADS vom 6. Juni 2012.

„Ich freue mich, dass wir die guten Ergebnisse und unser Wachstum mit unseren Aktionären teilen können. Unsere Dividende steigt deutlich und basiert auf einem Auszahlungsverhältnis, das sich dem Branchenstandard sowie dem Niveau unserer Wettbewerber annähert“, sagte EADS-CFO Hans Peter Ring. „Mit Blick auf den zunehmenden Reifegrad unseres Konzerns orientieren wir uns künftig an dieser Dividendenpolitik.“

Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung & Entwicklung (F&E) stiegen auf € 3,152 Mrd. (2010: € 2,939 Mrd.). Maßgeblich für diesen Anstieg waren höhere Aufwendungen bei Airbus für die Entwicklung der A350 XWB, bei Cassidian für unbemannte Flugsysteme (Unmanned Aerial Systems – UAS) und ein neues Eurofighter-Radar sowie eine Steigerung bei Eurocopter.

Der Free Cash Flow profitierte 2011 von der guten operativen Leistung. Der Free Cash Flow belief sich auf € 958 Mio. (2010: € 2,707 Mrd.). Nach Kundenfinanzierungen und vor Übernahmen lag der Free Cash Flow mit € 2,493 Mrd. deutlich über den Erwartungen; dies geht sowohl auf den gestiegenen Auftragseingang und die höher als erwarteten Auslieferungen bei Airbus zurück als auch auf das verbesserte EBIT* vor Einmaleffekten sowie die Zahlungseingänge von Regierungskunden, die höher ausfielen als erwartet. Der Brutto Cash Flow aus der betrieblichen Tätigkeit nahm gegenüber dem Vorjahr zu, in erster Linie aufgrund der verbesserten Profitabilität vor Abschreibungen und Rückstellungen. Das Nettoumlaufvermögen enthält eine Bestandserhöhung bei Airbus aufgrund der schrittweisen Produktions-steigerung in den Programmen der Division. Dieser Effekt wurde durch höhere Kundenanzahlungen bei Airbus mehr als ausgeglichen. Kundenfinanzierungen generierten 2011 einen positiven Beitrag von € 135 Mio., da die hohe Nachfrage von Flugzeug-Leasing-Unternehmen und internationalen Banken entgegen jüngster Bedenken anhält. Die Investitionen lagen leicht unter Vorjahresniveau. Im Rahmen der Konzernstrategie tätigte EADS im Jahr 2011 eine Reihe wichtiger Übernahmen, was zu einem Mittelabfluss von insgesamt rund € 1,5 Mrd führte.

Die Nettoliquidität von EADS lag bei soliden € 11,7 Mrd. (Jahresende 2010: € 11,9 Mrd.) nach Übernahmen. Sie spiegelt unter anderem einen Beitrag von € 489 Mio. zum Pensionsplanvermögen wider.

Der Auftragseingang (5) des Konzerns erhöhte sich dank der steigenden Bestellungen von Zivilflugzeugen bei Airbus um 58 Prozent auf € 131,0 Mrd. (2010: € 83,1 Mrd.). Ende Dezember 2011 stieg der Auftragsbestand (5) des Konzerns um 21 Prozent auf das Rekordniveau von € 541,0 Mrd. (Jahresende 2010: € 448,5 Mrd.) und untermauerte damit das Umsatz-wachstum von EADS in der Zukunft. Der Auftragsbestand von Airbus Commercial profitierte von einer wechselkursinduzierten Neubewertung in Höhe von rund € 15 Mrd. Diese basierte auf dem US-Dollar-Stichtagskurs Ende 2011, der im Vergleich zu Ende 2010 gegenüber dem Euro zulegte. Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft sank auf € 52,8 Mrd. (Jahresende 2010: € 58,3 Mrd.).

Ende Dezember 2011 beschäftigte EADS 133.115 Mitarbeiter (Jahresende 2010: 121.691), einschließlich 6.505 Mitarbeitern aus den Übernahmen von Vector Aerospace, PFW Aerospace, Vizada, Satair sowie aus weiteren Übernahmen einiger kleinerer Unternehmen.

 

Ausblick

Der Ausblick von EADS für das Geschäftsjahr 2012 basiert auf der Erwartung, dass die Weltwirtschaft und der Luftverkehr entsprechend der vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen werden und dass der US-Dollar-Durchschnittskurs bei € 1 = US$ 1,35 liegt.

Im Jahr 2012 wird Airbus voraussichtlich rund 570 Zivilflugzeuge ausliefern. Die Zahl der Bruttobestellungen sollte die der Auslieferungen übersteigen. Der Konzernumsatz sollte weiterhin um mehr als sechs Prozent steigen. Das Konzern-EBIT* vor Einmaleffekten sollte sich deutlich verbessern – dank höherer Volumina bei Airbus und Eurocopter, besserer Preise bei Airbus und Optimierungen im A380-Programm. EADS rechnet mit einem EBIT* vor Einmaleffekten von € 2,5 Mrd. Ausgehend von dem Konzern-ergebnis* vor Einmaleffekten(4) erwartet EADS für 2012 einen Gewinn je Aktie* vor Einmaleffekten(4) von über € 1,65 (2011: € 1,39).

Die künftige Entwicklung des berichteten EBIT* sowie des Gewinns je Aktie von EADS wird davon abhängen, wie der Konzern komplexe Programme – wie A400M, A380 und A350 XWB – gemäß den Verpflichtungen gegenüber seinen Kunden managen kann. Entsprechend dieser EBIT*-Prognose erwartet EADS weiterhin einen positiven Free Cash Flow nach Kundenfinanzierungen und vor Übernahmen. Da es sich hierbei – insbesondere in Zeiten gesamtwirtschaftlicher Unsicherheit – um die volatilste Kennzahl handelt, wird EADS diese Prognose im Jahresverlauf weiter präzisieren.

* EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung von EADS, dem Airbus-Unternehmens-Zusammenschluss, der Gründung von MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen mit einem Umsatz von € 49,1 Mrd. im Jahr 2011 und mehr als 133.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören die Divisionen Airbus, Astrium, Cassidian und Eurocopter.

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