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12 May 2011
Company

Ad-Hoc-Mitteilung: EADS veröffentlicht Ergebnisse für das erste Quartal 2011

Leiden

• Erfolgreiche Markteinführung der A320neo
• Umsatzanstieg um zehn Prozent auf € 9,9 Mrd.
• EBIT* vor Einmaleffekten: rund € 230 Mio.
• Free Cash Flow: € 0,3 Mrd.
• Konzernergebnis von € -12 Mio. – belastet durch negative Effekte aufgrund Dollarkurs-induzierter Neubewertungen
• Nettoliquidität mit € 12,2 Mrd. auf Rekordniveau
 

EADS (Börsenkürzel: EAD) veröffentlicht für das erste Quartal 2011 ermutigende Ergebnisse, während das Passagieraufkommen dank der sich anhaltend erholenden Weltwirtschaft steigt. Aufgrund dieses positiven Umstands untersucht Airbus eine weitere Erhöhung der derzeit geplanten Produktionsrate für „Single Aisle“-Flugzeuge von 40 Maschinen pro Monat ab erstem Quartal 2012. Eine Entscheidung hierzu wird in Kürze erwartet. In den ersten drei Monaten 2011 belief sich der Auftragseingang(4) von EADS auf € 6,3 Mrd. Der Auftragsbestand von mehr als € 422 Mrd. stellt eine solide Basis für künftige Auslieferungen dar. Die Ergebnisse des ersten Quartals spiegeln die üblichen saisonalen Schwankungen im institutionellen Geschäft wider. Der Umsatz belief sich auf € 9,9 Mrd. Das EBIT* vor Einmaleffekten von rund € 230 Mio. profitierte von guten Ergebnissen der Serienprogramme und günstigen Phaseneffekten bei den Kosten von Airbus Commercial. Das berichtete EBIT* lag bei € 192 Mio. Dank eines starken Cash-Flow-Managements im ersten Quartal bleibt die Nettoliquidität mit € 12,2 Mrd. ein wichtiger Aktivposten, um künftiges Wachstum voranzutreiben. Die Auswirkungen der Ereignisse in Japan und Nordafrika auf den zivilen Flugzeugmarkt sind voraussichtlich zeitlich begrenzt. Diese Entwicklungen werden aktiv gemanagt, während die angespannten Budgets in den institutionellen sowie den Helikopter- und Verteidigungsmärkten und auch die Währungsschwankungen beobachtet werden.

„Unsere Ertragslage im ersten Quartal spiegelt einen guten Start ins neue Jahr wider. Der frühe Markterfolg der A320neo untermauert unsere hervorragenden Geschäftsaussichten in diesem Programm. Die Übernahme von Vector Aerospace in Kanada ist ein wichtiger Schritt beim Ausbau unseres Services-Angebots. Zudem haben wir die Vertragsanpassungen beim A400M unterzeichnet. Sie bieten eine stabile Grundlage, um dieses Schlüsselprogramm weiter voranzutreiben”, erklärte EADS-CEO Louis Gallois. „Obwohl wir mit dem Erreichen mehrerer kritischer Meilensteine im A350 XWB-Programm Fortschritte erzielt haben, bedarf dieses maßgebliche Programm weiterhin unserer höchsten Aufmerksamkeit.“

Der Umsatz von EADS stieg im ersten Quartal 2011 um 10 Prozent auf € 9,9 Mrd. (Q1 2010: € 9,0 Mrd.). Dieses Wachstum wurde vor allem durch Mix-Effekte bei Airbus Commercial und Astrium gestützt. Die Auslieferungszahlen blieben auf hohem Niveau mit 119 Flugzeugen bei Airbus Commercial, 81 Hubschraubern bei Eurocopter und dem 42. erfolgreichen Start einer Ariane 5 in Folge. Basierend auf dem Erreichen von Meilensteinen verzeichnete Airbus Military im A400M-Programm im ersten Quartal einen Umsatz von € 165 Mio. Die Serienproduktion des A400M wurde gestartet, die zivile Zulassung ist für 2011 geplant. Am 7. April 2011 schlossen die Kundennationen und EADS die Verhandlungen über die A400M-Vertragsanpassungen ab. Darin werden die Änderungen umgesetzt, auf die sich die Kundennationen und EADS in ihrer Grundsatzeinigung vom 5. März 2010 verständigt hatten.

Das EBIT* vor Einmaleffekten (bereinigtes EBIT*) – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung einmaliger Effekte aus Rückstellungsveränderungen oder Währungsschwankungen – betrug rund € 230 Mio. für EADS (Q1 2010: rund € 150 Mio.) und rund € 160 Mio. für Airbus (Q1 2010: rund € 80 Mio.). Es profitierte von den guten Ergebnissen in den Airbus-Serienprogrammen und dem Kerngeschäft der weiteren Divisionen. Zudem umfasste es günstige Phaseneffekte, vor allem bei Nicht-Serienkosten von Airbus Commercial, die sich im Jahresverlauf in den späteren Quartalen wieder ausgleichen sollten. Der Einfluss des A380-Programms im Vergleich zum Vorjahr ist unverändert.

Das berichtete EBIT* von EADS betrug € 192 Mio. (Q1 2010: € 83 Mio.).

Das Konzernergebnis belief sich auf € -12 Mio. (Q1 2010: € 103 Mio.). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von € -0,01 (Ergebnis je Aktie Q1 2010: € 0,13). Das Finanzergebnis belief sich auf € -197 Mio. (Q1 2010: € 77 Mio.). Das Zinsergebnis von € -47 Mio. blieb auf etwa dem Vorjahresniveau stabil (Q1 2010:       € -53 Mio.). Das Übrige Finanzergebnis verschlechterte sich im Jahresvergleich hingegen deutlich um € 280 Mio. auf € -150 Mio. (Q1 2010: € 130 Mio.). Hauptursache hierfür war der negative Effekt aus der Neubewertung der EADS-Cash-Bestände in US-Dollar und britischen Pfund aufgrund des gegenüber Dezember 2010 verschlechterten Stichtagskurses Ende März 2011. Zudem trug die Veränderung des Zeitwerts der Hedging-Optionen von EADS zu einer negativen Bewertung bei. Auf der anderen Seite hatte die Bewertung der Kurssicherungsgeschäfte einen positiven Einfluss von € 1,8 Mrd. auf das Eigenkapital von EADS.

Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung & Entwicklung (F&E) stiegen auf € 650 Mio. (Q1 2010: € 572 Mio.). Dies ist insbesondere auf die Entwicklung im A350 XWB-Programm von Airbus zurückzuführen.

Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen verbesserte sich dank der besseren operativen Leistung auf € 208 Mio. (Q1 2010: € -972 Mio.). Die Verbesserung des Netto-Umlaufvermögens um € 1,2 Mrd. basierte auf höheren Kundenanzahlungen, die teilweise durch den Bestandsaufbau – vor allem bei Airbus – reduziert wurde. Im Vorjahresvergleich stieg das Niveau der Investitionen aufgrund der weiterhin steigenden Investitionen im A350 XWB-Programm erwartungsgemäß leicht an. Dank der anhaltend dynamischen Nachfrage von Flugzeug-Leasing-Unternehmen und des Bankensektors leistete die Kundenfinanzierung im ersten Quartal einen positiven Beitrag von rund € 100 Mio. Der Free Cash Flow nach Kundenfinanzierungen belief sich auf € 309 Mio. (Q1 2010: € -1,124 Mrd.).

Die Nettoliquidität von EADS belief sich auf € 12,2 Mrd. (Jahresende 2010: € 11,9 Mrd.). Sie stellt weiterhin ein solides Fundament für die operativen Anforderungen und das künftige Wachstum von EADS dar.

Der Auftragseingang(4) des Konzerns lag mit € 6,3 Mrd. unter dem Vorjahresniveau (Q1 2010: € 14,4 Mrd.), das von hohen Flugzeugbestellungen für die A330 und die A350 XWB bei Airbus profitiert hatte. Der Auftragseingang im ersten Quartal 2011 ist um 68 Stornierungen und Umbestellungen von Verkehrsflugzeugen gekürzt. Der Auftragsbestand(4) von EADS lag Ende März 2011 bei € 422,4 Mrd. (Jahresende 2010: € 448,5 Mrd.) und bietet gute Planungssicherheit für die Zukunft. Eine negative Neubewertung infolge der Verschlechterung des US-Dollar-Stichtagskurses seit Ende 2010 führte zu einer Verringerung des Auftragsbestands von Airbus Commercial um rund € 22 Mrd. Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft blieb mit € 57,0 Mrd. (Jahresende 2010: € 58,3 Mrd.) fast stabil.

Ende März 2011 beschäftigte EADS 122.899 Mitarbeiter (Jahresende 2010: 121.691).
 

Ausblick
EADS bestätigt den Ausblick für 2011, basierend auf einem angenommenen Wechselkurs von € 1 = US$ 1,35 als Jahresend-Stichtagskurs. Im Jahr 2011 erwartet Airbus 520 bis 530 Auslieferungen von Zivilflugzeugen; darüber hinaus dürfte die Zahl der Brutto-Bestellungen die Auslieferungen übersteigen.
Der EADS-Umsatz sollte 2011 über dem Wert von 2010 liegen.

EADS erwartet für 2011 ein EBIT* vor Einmaleffekten, das sich auf dem Niveau von 2010 in Höhe von rund € 1,3 Mrd. bewegt. Die positive Mengen- und Preisentwicklung bei Airbus Commercial wird durch verschlechterte Hedging-Kurse, höhere Aufwendungen für Forschung & Entwicklung sowie einen weniger vorteilhaften Geschäfts-Mix bei Cassidian in etwa kompensiert.

Die künftige Entwicklung des berichteten EBIT* sowie des Ergebnisses je Aktie von EADS wird davon abhängen, wie der Konzern die Programme A400M, A380 und A350 XWB gemäß den Verpflichtungen gegenüber seinen Kunden managen kann.

Zudem unterliegen das berichtete EBIT* und das Ergebnis je Aktie Wechselkursschwankungen. Für einen Wechselkurs von € 1 = US$ 1,35 geht EADS davon aus, dass der Gewinn je Aktie 2011 das Vorjahresniveau von € 0,68 übersteigen wird. Der Free Cash Flow sollte positiv ausfallen. Dank höherer Volumina, besserer Preise und Optimierungen im A380-Programm bei Airbus erwartet der Konzern 2012 eine erhebliche Verbesserung des EBIT* vor Einmaleffekten.

* EADS verwendet das EBIT* vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung von EADS, dem Airbus-Unternehmens-Zusammenschluss, der Gründung von MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen mit einem Umsatz von
€ 45,8 Mrd. im Jahr 2010 und fast 122.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören die Divisionen Airbus, Astrium, Cassidian und Eurocopter.
 

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Matthieu Duvelleroy

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