In order to give you a better service Airbus uses cookies. By continuing to browse the site you are agreeing to our use of cookies I agree

Search
Newsroom
Search
Newsroom
08 March 2010
Company

EADS veröffentlicht Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2009

Leiden

AIRBUS RGB
  • Umsatz von € 42,8 Mrd. – hohe Auslieferungen in allen Geschäftsfeldern
  • EBIT* vor Einmaleffekten entspricht Prognose: € 2,2 Mrd. trotz verschlechterter Hedge-Kurse
  • A400M-Programm wird fortgesetzt – zusätzliche Belastung in Höhe von € 1,8 Mrd.
  • EBIT* von € -322 Mio. belastet durch A400M-Rückstellung und Wechselkurseffekte
  • Konzernergebnis: € -763 Mio.
  • Nettoliquidität von € 9,8 Mrd. aufgrund eines besser als erwarteten Free Cash Flows einschließlich frühzeitigen Eingangs von Vorauszahlung
  • Erhöhung der Airbus Single-Aisle-Produktionsrate im Dezember 2010
  • Aufgrund des Verlustes keine Dividendenzahlung empfohlen

Die Ergebnisse von EADS (Börsenkürzel: EAD) für das Geschäftsjahr 2009 belegen die Fähigkeit des Konzerns, auch mit schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen umgehen zu können dank eines vorausschauenden Managements des Auftragsbestandes und der Kundenfinanzierungsmöglichkeiten. Hohe Auslieferungen in allen Geschäfts-feldern wurden dadurch möglich. Die Ergebnisse wurden allerdings durch Rückstellungen für Verspätungen in neuen Programmen belastet. Der Umsatz von EADS blieb mit € 42,8 Mrd. stabil. Das EBIT* vor Einmaleffekten betrug € 2,2 Mrd. Wechselkurseffekte sowie insbesondere die im A400M-Programm gebildete Rückstellung wirkten sich negativ auf das Konzern-EBIT* von € -322 Mio. aus. Der Auftragseingang in Höhe von € 45,8 Mrd. spiegelt das deutlich schwächere Zivilgeschäft im Jahr 2009 wider. Im Verteidigungs- und Regierungsgeschäft hingegen verzeichnete EADS starke Aktivitäten. Der Auftragsbestand des Konzerns in Höhe von € 389 Mrd. stellt eine solide Basis für künftige Auslieferungen dar. Die Nettoliquidität liegt solide bei € 9,8 Mrd. dank eines besser als erwarteten Free Cash Flows (siehe Erklärungen auf Seite 2) und bleibt ein wichtiger Aktivposten des Konzerns.

„Das zivile Geschäftsumfeld 2009 war schwierig. Doch wir haben viele der vor uns liegenden Herausforderungen frühzeitig erkannt und gemeistert. Dies zeigt die Stärke, die EADS in den ersten zehn Jahren aufgebaut hat“, sagte Louis Gallois, CEO von EADS. „Wir haben uns im vergangenen Jahr nicht nur darauf beschränkt, den Konjunkturabschwung zu bewältigen. Vielmehr war unser Ziel 2009, Innovation über unser gesamtes Portfolio hinweg voranzutreiben und somit die Grundlage für das kommende Jahrzehnt zu schaffen. Ich danke den Kundennationen ausdrücklich für die Unterstützung des A400M. Dank der Eingung zwischen den Kundennationen und EADS ist das Programm wieder auf gutem Wege. Auch wenn der Konzern dafür eine zusätzliche signifikante Rückstellung bilden muss, stabilisiert dies das Programm. Neben dem A400M liegt unser besonderes Augenmerk weiterhin auf verbessertem Programm-Management. Dies beinhaltet insbesondere den weiteren Hochlauf der A380-Produktion, die Entwicklung des A350 und das Programm zur Grenzsicherung für Saudi-Arabien.“

2009 erzielte EADS einen Umsatz in Höhe von € 42,8 Mrd. (2008: € 43,3 Mrd.). Während der Umsatz von einem Auslieferungsrekord bei Airbus-Zivilflugzeugen (498 Einheiten gegenüber 483 im Vorjahreszeitraum) profitierte, wirkten sich eine geringere Umsatzlegung im A400M-Programm, Preisrückgänge bei Auslieferungen von Zivilflugzeugen und Wechselkurseffekte nachteilig aus. Astrium verzeichnete einen Umsatzanstieg von 12 Prozent.

Das EBIT* vor Einmaleffekten – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung einmaliger Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen oder Währungsschwankungen – betrug € 2,2 Mrd. (2008: € 3,3 Mrd.). Im Vergleich zum Vorjahr wurden die gestiegenen Auslieferungszahlen und die durch Power8 erzielten Einsparungen jedoch durch verschlechterte Hedge-Kurse, den Preisrückgang bei ausgelieferten Flugzeugen und Kostensteigerungen mehr als kompensiert. Das A380-Programm beeinträchtigte das Ergebnis weiterhin erheblich. Die „Single-Aisle“- und Langstreckenprogramme von Airbus wie auch die anderen Divisionen verzeichneten indes eine anhaltend solide Leistung.

Das EBIT* von EADS in Höhe von € -322 Mio. (2008: € 2,830 Mrd.) wurde durch die Rückstellungen für die Programme A400M und A380 sowie durch außerordentliche negative Wechselkurseffekte belastet. Verglichen mit 2008 haben negative Wechselkurseffekte das 2009 EBIT* von EADS um insgesamt € 2,5 Mrd. belastet.

Das Konzernergebnis betrug € -763 Mio. (2008: € 1,572 Mrd.). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von € -0,94 (2008: € 1,95 Gewinn je Aktie). Dieser Rückgang beruht auf dem verminderten EBIT*. Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung (F&E) zur Förderung neuer Technologien und zukünftiger Geschäftsaktivitäten stiegen leicht auf € 2,825 Mrd. (2008: € 2,669 Mrd.).

Aufgrund des erheblichen Verlustes 2009 schlägt der EADS-Verwaltungsrat vor, in diesem Jahr ausnahmsweise keine Dividende auszuschütten.

Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen übertraf dank eines erfolgreichen Cash-Flow-Managements die Prognose und belief sich auf € 991 Mio. (2008: € 2,886 Mrd.). Positiv wirkten sich ferner zu Jahresende erfolgte Zahlungen von institutionellen Kunden aus, die erst für 2010 erwartet wurden. Der Nettoabfluss aus Kundenfinanzierungen war 2009 geringer als erwartet und lag bei rund € 400 Mio. Der Free Cash Flow nach Kundenfinanzierungen sank auf € 585 Mio. (2008: € 2,559 Mrd.). Im August 2009 hat EADS seine Euroanleihe in Höhe von € 1 Mrd. refinanziert. Die Investitionen von € 1,9 Mrd. spiegelten den erhöhten Finanzierungsaufwand beim Hochlauf des A350-Programms wider. Die Nettoliquidität des Konzerns lag Ende 2009 bei € 9,8 Mrd. (2008: € 9,2 Mrd.).

Der Auftragseingang von EADS sank auf € 45,8 Mrd. (2008: € 98,6 Mrd.). Das Ziel für den Auftragseingang ziviler Flugzeuge wurde erreicht, blieb allerdings wie erwartet unter dem Niveau von 2008. Zum 31. Dezember 2009 lag der Auftragsbestand des Konzerns trotz einer wechselkursinduzierten Neubewertung bei soliden € 389,1 Mrd. (Jahresende 2008: € 400,2 Mrd.).
Auf Grundlage eines Schlusskurses von € 1 = US$ 1,44 Ende Dezember 2009 gegenüber einem Kurs von € 1 = US$ 1,39 im Dezember des Vorjahres schlug sich diese Neubewertung in einem Rückgang von rund € 11 Mrd. nieder. Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft stieg auf € 57,3 Mrd. (Jahresende 2008: € 54,9 Mrd.). Dieses Wachstum geht zurück auf umfangreiche militärische Aufträge wie beispielsweise Eurofighter Tranche 3a, die im Jahr 2009 verbucht wurden.

Ende Dezember 2009 beschäftigte EADS 119.506 Mitarbeiter (Jahres-ende 2008: 118.349).

2009 verbesserte EADS konzernübergreifend weiter die Effizienz. Gemessen an der für Ende 2009 prognostizierten Kostenbasis erzielte Airbus bei Power8 Einsparungen von € 2 Mrd. brutto (nicht mit den Netto-EBIT*-Einsparungen gleichzusetzen). Strategischer Einkauf, eine optimierte Lieferkette, integrierte Logistik sowie schlanke Produktionsverfahren trugen maßgeblich zu diesen Effizienzsteigerungen innerhalb von Airbus bei.

Zum bereits angelaufenen Programm Power8 plus werden alle EADS-Divisionen beitragen. Airbus steuert zusätzliche Projekte wie etwa die Wiederverwendung bestehender Designs bei „Single-Aisle“- und Langstreckenprogrammen bei.

Im Integrations- und Kostensenkungsplan Future EADS wurde das avisierte Ziel für jährliche Bruttoeinsparungen bis Ende 2012 von € 200 Mio. auf € 350 Mio. angehoben. Future EADS zielt darauf ab, Stabsfunktionen in allen Bereichen zu straffen, zu harmonisieren und zu integrieren. Einsparungen werden in zehn Teilprojekten erbracht, darunter Finanzen, IT, Einkauf und Facility Management.

Die verschiedenen Kostensenkungsinitiativen werden auf Divisionsebene gebündelt, sobald sie vorangetrieben worden sind. Ein Beispiel hierfür ist das Programm SHAPE von Eurocopter.

Nach Prüfung der Ausschreibungsmodalitäten („Request for Proposal“) für den Ersatz der Tankflugzeuge der US-Luftwaffe („KC-X-Programm“) hat Northrop Grumman entschieden, dem US-Verteidigungsministerium kein Angebot zu unterbreiten.

Als Team hatten beide Partner gegenüber dem US-Verteidigungsministerium und der US-Luftwaffe ernste Bedenken hinsichtlich der in der Ausschreibung formulierten Beschaffungsmethode zum Ausdruck gebracht. Demnach hätte die Beschaffungsmethode im Wettbewerb das kleinere, weniger leistungsfähige Tankflugzeug von Boeing begünstigt. Die eingehende Analyse der Ausschreibungsmodalitäten durch Northrop Grumman bestätigte diese Bedenken und war ausschlaggebend für die Entscheidung, nicht zu bieten.

Diese Entscheidung vermindert in keiner Weise das Bekenntnis von EADS zu den USA und ihren Streitkräften. Zudem ist EADS weiterhin überzeugt, dass das A330 MRTT (Multi Role Tanker Transport) Flugzeug den amerikanischen Streitkräften und Steuerzahlern zusätzliche Fähigkeiten, geringeres Risiko sowie den größten Nutzen bieten würde.

Das Flugzeug fliegt, wurde getestet und hat sich bewährt. Der A330 MRTT hat sich in den vergangenen fünf aufeinanderfolgenden Wettbewerben gegen das Tankflugzeug von Boeing durchgesetzt und wird in Kürze bei mehreren Alliierten der USA in Dienst gestellt.

Ausblick

Zu Beginn des Jahres 2010 ist EADS gut aufgestellt für ein sich langsam erholendes, aber immer noch unbeständiges Wirtschaftsumfeld.

Dies basiert auf umsichtigem Management des soliden Auftragsbestands von 3.488 Airbus-Flugzeugen, 1.303 Hubschraubern bei Eurocopter und gut gefüllten Auftragsbüchern im Raumfahrt- und Verteidigungsbereich.

Mit der allmählichen Erholung des Luftverkehrs und der Erträge, insbesondere in den Schwellenländern, müsste sich zuerst die Finanzlage der Fluggesellschaften stabilisieren, bevor dies zu zusätzlichen Bestellungen führt.

Aufgrund zahlreicher laufender Kampagnen, die 2010 insgesamt zu 250 bis 300 Brutto-Neubestellungen führen sollen, und aufgrund einer stabilen Überbuchungslage im „Single-Aisle“-Geschäft hat Airbus beschlossen, die Single-Aisle-Produktionsrate ab Dezember 2010 von 34 auf 36 Maschinen im Monat zu erhöhen. Die monatliche Produktionsrate für Langstrecken-flugzeuge bleibt unverändert bei rund acht Maschinen pro Monat.

2010 erwartet Airbus maximal ebenso viele Auslieferungen wie im Vorjahr. Die geschätzten Brutto-Neubestellungen dürften zwischen 250 und 300 Flugzeugen liegen. Eurocopter dürfte 2010 rund sechs Prozent weniger Hubschrauber ausliefern als 2009.

Ausgehend von einem durchschnittlichen Wechselkurs von € 1 = US$ 1,40 dürfte der Umsatz von EADS 2010 in etwa auf Vorjahresniveau liegen.

Das EBIT* wird 2010 bei rund € 1 Mrd. liegen. Die verschlechterten Hedge-Kurse werden sich dabei im Vergleich zu 2009 mit rund € -1 Mrd. auswirken. Obwohl es im A380-Programm leichte Verbesserungen geben wird, wird es das EBIT* vor Einmaleffekten weiterhin, wie schon im Jahr 2009, erheblich belasten. Kosteneinsparungen und Verbesserungen der Preise bei Zivilflugzeugen sollten sich positiv auswirken. Hingegen werden geringere Auslieferungen bei Helikoptern, ein Anstieg bei Forschungs- & Entwicklungsaufwendungen (F&E) und Kosteninflation die Rentabilität beeinträchtigen.

Die künftige EBIT*-Entwicklung wird von der Fähigkeit abhängen, die Programme A400M, A380 und A350 gemäß den eingegangenen Verpflichtungen gegenüber den Kunden zu managen.

Ausgehend von nachhaltigen Zahlungsmitteleingängen zu Jahresende aus dem Behörden- und Regierungsgeschäft sowie aufgrund weiterer Vorauszahlungen im A400M-Programm dürfte der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen neutral ausfallen. Der Free Cash Flow nach Kundenfinanzierungen wird aufgrund des Zahlungsmittelabflusses aus Kundenfinanzierungen in Höhe von rund € 1 Mrd. vermutlich negativ ausfallen.

Starke Auslieferungen in allen EADS-Divisionen

Nach der Integration von Airbus Military in Airbus berichtet Airbus nun in den beiden Segmenten Airbus Commercial und Airbus Military. Airbus Commercial umfasst EFW (Elbe Flugzeugwerke) und den vollständig umstrukturierten Aerostructures-Bereich, nicht jedoch das A400M-Geschäft. Zu Airbus Military gehören die ehemalige Division Militärische Transportflugzeuge und die A400M-Aktivitäten. Eliminierungen werden auf Divisionsebene vorgenommen. Die Zahlen 2008 wurden – bis auf den Transfer des Werks Augsburg von der Division Verteidigung und Sicherheit zu Airbus – angepasst ausgewiesen, um die vorgenommenen Veränderungen abzubilden.

Der Gesamtumsatz von Airbus liegt mit € 28,067 Mrd. auf Vorjahresniveau (2008, angepasst: € 28,991 Mrd.). Das konsolidierte Airbus-EBIT* betrug € -1,371 Mrd. (2008, angepasst: € 1,815 Mrd.).

Vom Airbus-Gesamtumsatz entfielen € 26,370 Mrd. auf Airbus Commercial (2008: € 26,524 Mrd.). Die Zivilflugzeuglieferungen erreichten ein Rekord-niveau von 498 Maschinen (2008: 483). Positive Auswirkungen aufgrund des gestiegenen Liefervolumens wurden durch Preisrückgänge – vor allem beim A330 in Folge älterer Vertragskonditionen – und negative Wechselkurseffekte ausgeglichen. Das EBIT* von Airbus Commercial sank erheblich auf € 386 Mio. im Vergleich zum Vorjahr mit € 2,306 Mrd. Es wurde durch die Rückstellung im A380-Programm (€ 240 Mio.) und außerordentliche Wechselkurseffekte belastet. Vor diesen außerordentlichen Posten belief sich das konsolidierte Airbus-EBIT* vor Einmaleffekten auf € 1,1 Mrd. (2008, angepasst: € 2,1 Mrd.). Es profitierte von einem gestiegenen Volumen, geringeren Programmkosten und Einsparungen aus dem Power8-Programm. Erheblich belastet hingegen wurde es durch negative Wechselkurseffekte, Preisrückgänge bei ausgelieferten Flugzeugen und Kostensteigerungen. Wie erwartet, stiegen die F&E-Aufwendungen durch den Hochlauf des A350-Programms an. Das A380-Programm beeinträchtigte das Ergebnis weiterhin erheblich. Über die angepasste Rückstellung hinaus wirkten sich Ineffizienzen negativ auf das Ergebnis aus. Eine Anpassung überschüssiger Kapazitäten aufgrund geringer Auslieferungen belastete das vierte Quartal. Diese Effekte beeinträchtigten das gute operative Ergebnis der „Single-Aisle“- und Langstreckenprogramme.

Der Umsatz von Airbus Military belief sich auf € 2,235 Mrd. (2008: € 2,759 Mrd.). Zwar wurde dieser durch einen Aufschwung im Tankflugzeuggeschäft sowie im Bereich mittelschwerer und leichter Transportflugzeuge begünstigt. Der hieraus resultierende Anstieg wurde jedoch durch eine geringere Umsatzrealisierung im A400M-Programm mehr als aufgezehrt, während der Vorjahresumsatz die erstmalige Anwendung der Bilanzierungsmethode in der frühen Phase eines Auftrags beinhaltete **.
Der aktuelle Fortschritt in den konstruktiven Verhandlungen zwischen EADS und den Erstkundennationen seit dem 4. Quartal 2009 sowie der erfolgreiche Erstflug des A400M (und dessen Folgen für bestimmte Meilensteine des Programms, wie die Auslieferung des ersten Serienflugzeugs) zusammen mit einer wesentlich höheren Kostentransparenz der gesamten erwarteten Produktionskosten ermöglichten es EADS, die Bilanzierungsmethode in der frühen Phase eines Auftrags Ende Dezember 2009 zu verlassen und die A400M-bezogene Drohverlustrückstellung im Rahmen der Jahresabschlussprozesse entsprechend neu bewerten. Diese Neubewertung basiert auf der besten gegenwärtigen Schätzung des EADS-Managements, da die avisierten Vertragsänderungen mit den Erstkundennationen bisher noch nicht vertraglich abgeschlossen werden konnten. Falls wesentliche Änderungen gegenüber der Neueinschätzung eintreten sollten, könnten sich substanzielle Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der EADS ergeben.

Das Airbus Military-EBIT* von € -1,754 Mrd. (2008: € -493 Mio.) wurde hauptsächlich durch die Belastungen im A400M-Programm (€ -1,8 Mrd.) beeinträchtigt.

2009 verzeichnete Airbus trotz der unsicheren Marktsituation 310 Brutto-Neubestellungen (271 Nettobestellungen). Die Stornierungen blieben mit nur 39 Stück niedrig. Dank eines umsichtigen Managements des Auftragsbestandes blieben die Produktionsraten stabil und liegen derzeit bei monatlich 34 Maschinen im „Single-Aisle“- und rund acht im Langstreckenbereich. Mit 140 Auslieferungen allein im letzten Quartal erreichte Airbus 2009 ein Rekordniveau. Im Jahr 2009 wurden zehn A380 an Kunden übergeben, darunter zwei „Wave 2“-Flugzeuge. Finanzierungsanfragen wurden für rund ein Drittel der Lieferungen stark durch Exportkreditagenturen unterstützt. 2009 verzeichnete Airbus Military 18 Brutto-Neubestellungen (zehn Nettobestellungen).

Die Entwicklung des A350 machte weitere Fortschritte. Im Laufe der Programmentwicklung hat Airbus einige Zeitpuffer verbraucht. Airbus hält unverändert an dem Termin für die Indienststellung des A350 fest.

Im Juni 2009 verließ der erste A320 die chinesische Endmontagelinie in Tianjin. Ende 2009 waren bereits elf Flugzeuge ausgeliefert – ein weiterer Schritt in der Strategie von Airbus, sich verstärkt international aufzustellen und globale Partnerschaften außerhalb der Euro-Zone zu entwickeln.
2009 absolvierte der A330-Frachter seinen Erstflug. Damit wird die
A330-Familie – neben dem MRTT – um ein zusätzliches Mitglied erweitert. Dieses neue Frachtflugzeug mittlerer Größe wird eine wichtige Rolle im Frachtermarkt spielen, der sich gerade auf dem Weg der Erholung befindet. In absehbarer Zukunft dürften mehr als 1.600 Frachtmaschinen auf dem Weltmarkt nachgefragt werden. Airbus Military erreichte mit dem Erstflug des Transportflugzeugs A400M einen wichtigen Meilenstein und konnte darüber hinaus seine Führungsposition im internationalen Tankflugzeuggeschäft behaupten. Zusätzliche Aufträge aus Saudi-Arabien sowie erfolgreiche Umrüstarbeiten und Testflüge des ersten A330 MRTT für Australien trugen hierzu bei.

Zum 31. Dezember 2009 betrug der Auftragsbestand von Airbus € 339,7 Mrd. (Jahresende 2008, angepasst: € 357,8 Mrd.) nach einer wechselkursinduzierten Neubewertung von rund € 11 Mrd. auf Basis der Listenpreise.

Vom konsolidierten Airbus-Auftragsbestand entfielen € 320,3 Mrd. (Jahresende 2008: € 337,2 Mrd.) auf Airbus Commercial, was einer Stückzahl von 3.488 Maschinen entspricht (Jahresende 2008: 3.715). Airbus Military verzeichnete einen Auftragsbestand von € 20,7 Mrd. (Jahresende 2008: € 22,3 Mrd.).

Die Division Eurocopter steigerte ihren Umsatz 2009 um zwei Prozent auf € 4,570 Mrd. (2008: € 4,486 Mrd.). Die Auslieferungen beliefen sich auf 558 Hubschrauber (gegenüber 588 im Vorjahr). Ein vorteilhafter Mix bei den Serienprodukten sowie ein höherer Beitrag im Kundendienst-Geschäft wurden durch geringere Erlöse aus dem Regierungs- und Entwicklungsgeschäft wieder aufgewogen. Das EBIT* sank auf € 263 Mio. (2008: € 293 Mio.). Die positiven Beiträge aus dem Kundendienst-Geschäft und aus Kostensenkungsmaßnahmen wurden kompensiert durch höhere F&E-Aufwendungen für Innovation und Produktentwicklung, durch Margendruck im NH90-Programm sowie durch negative Wechselkurseffekte. In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld profitierte Eurocopter von seinem breiten zivilen und militärischen Produktportfolio sowie seiner weltweiten Präsenz. Termingerecht fand im Dezember 2009 der Erstflug des Zivilhubschraubers EC175 statt, den Eurocopter gemeinsam mit chinesischen Partnern entwickelte. Eine Bestellung über 22 neue taktische Transporthubschrauber vom Typ NH90 aus Frankreich sowie eine Bestellung über 50 EC725 aus Brasilien stehen exemplarisch für das starke Militärgeschäft. Eurocopter hat darüber hinaus sein Kundendienst-Geschäft durch die Gründung neuer Servicezentren in Hongkong und Dallas weiter ausgebaut. Zudem hat es größere Dienstleistungsverträge mit dem deutschen Heer und der britischen Royal Air Force unterzeichnet.

Die starke Diversifizierung von Eurocopter in den Bereichen Kunden, Märkte und Dienstleistungen hat bisher einen gewissen Schutz gegen den Abschwung im zivilen Marktsegment geboten. Mit 344 Nettobestellungen gegenüber 715 im Vorjahr ließ der Auftragseingang im Jahr 2009 aufgrund der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise jedoch deutlich nach. Dies betraf vor allem leichte und mittelschwere Hubschrauber. Eurocopter verbuchte Stornierungen für
105 Hubschrauber – vor allem im Geschäft mit Privat- und Unternehmenskunden. Im Militärgeschäft hingegen erzielte Eurocopter 2009 Rekordergebnisse; der Auftragsbestand übertraf den des Vorjahres deutlich. Der Auftragsbestand von Eurocopter belief sich auf 1.303 Hubschrauber und stieg auf € 15,1 Mrd. (2008: 1.515 Hubschrauber im Wert von € 13,8 Mrd.). Um besser für die Krise im zivilen Helikoptermarkt gerüstet zu sein, legte Eurocopter 2009 das interne Restrukturierungsprogramm SHAPE auf.

Astrium verzeichnete 2009 starkes Umsatzwachstum (plus zwölf Prozent) über alle Geschäftsfelder hinweg. Der Umsatz belief sich auf € 4,799 Mrd. (2008: € 4,289 Mrd.) und enthält einen positiven Einmaleffekt als Folge von Vergütungen für den erfolgreichen Dauerbetrieb kommerzieller Telekommunikationssatelliten. Das EBIT* verbesserte sich um zwölf Prozent auf € 261 Mio. (2008: € 234 Mio.). Es wurde durch Produktivitätssteigerungen bei Erdbeobachtungssatelliten und der Ariane-5-Produktion sowie profitablem Wachstum im Bereich Telekommunikationsdienste getragen. Diese Verbesserung wurde jedoch im Dienstleistungsgeschäft von Paradigm durch den ungünstigen Effekt aus der Währungsumrechnung des zunehmend schwächer werdenden britischen Pfunds zum Euro teilweise aufgezehrt.

2009 war für Astrium in allen Geschäftssparten ein Rekordjahr. Im Telekommunikationssatellitengeschäft erreichte die Division einen Weltmarktanteil von 25 Prozent, was den Großauftrag von SES Astra im Wert von über € 500 Mio. beinhaltet. Die Geschäftseinheit Astrium Services hat sich vergrößert und weiterentwickelt: Im Programm Skynet 5 erreichte Astrium mit der Sicherstellung des vollen Systembetriebs einen wichtigen Meilenstein und wurde vom britischen Verteidigungsministerium als zuverlässigster Lieferant ausgezeichnet. Astrium hat 2009 sieben Ariane-5-Trägerraketen ausgeliefert und mit der Entwicklung der Ariane 5 ME („Midlife Evolution“) begonnen. Am Ende des vergangenen Jahres verzeichnete Astrium einen Auftragsbestand von € 14,7 Mrd. (Jahresende 2008: € 11,0 Mrd.).

Der Umsatz der Division Verteidigung und Sicherheit sank auf € 5,363 Mrd. (2008: € 5,668 Mrd.) aufgrund der Ausgliederung der Augsburger Aerostuctures-Aktivitäten zu Airbus. Die Zahlen des Geschäftsjahres 2008 wurden nicht angepasst. Unter Berücksichtigung der Ausgliederung spiegelte der Umsatz 2009 Wachstum durch höheres Volumen bei der Tranche 2 und Exportlieferungen im Eurofighter-Programm sowie Wachstum bei Integrated Logistics Support wider.

Das EBIT* stieg um zehn Prozent auf € 449 Mio. (2008: € 408 Mio.). Eine Kombination aus Wachstum und gesteigerten Margen bei Kernprogrammen und Exporten bei Military Air Systems und Lenkflugkörpern sowie operative Verbesserungen glichen höhere F&E-Aufwendungen bei Radar- und unbemannten Flugsystemen (UAV) sowie die Ausgliederung des Werks Augsburg aus.

Die Division erwirtschaftete Wachstum in Schlüsselprogrammen und passierte wichtige Meilensteine in Geschäftsfeldern mit erheblichem Wachstumspotenzial. So gaben die Eurofighter-Partnernationen die Tranche 3a für die Produktion von 112 Maschinen in Auftrag. Durch den Zuschlag für das Grenzsicherungsprogramm für Saudi-Arabien baute die Division ihre führende Position im Bereich landesweiter Sicherheitssysteme weiter aus. Auch im UAV-Segment kam die Division weiter voran: So unterstützte die Division zum einen die französischen Streitkräfte beim Einsatz des Harfang UAV in Afghanistan. Zum anderen wurde die Risikominimierungsstudie für das europäische Flugsystem Talarion ebenso erfolgreich abgeschlossen wie Tests beim Technologie-Demonstrator Barracuda. Die Weiterentwicklung des Radarportfolios und die Sicherung neuer Aufträge für abhörsicheren Digitalfunk trugen ebenso zum Erfolg der Division 2009 bei. Der Auftragsbestand der Division Verteidigung und Sicherheit lag Ende 2009 bei € 18,8 Mrd. (Jahresende 2008: € 17,0 Mrd.).

EADS-Zentrale und Übrige Aktivitäten (ohne Divisions-Zugehörigkeit):

2009 hat sich gegenüber dem Vorjahr die Zusammensetzung der Übrigen Aktivitäten verändert. Da EADS lediglich noch einen Minderheitsanteil von 30 Prozent an DAHER Socata hält, wird diese Einheit „at equity“ unter Übrige Aktivitäten konsolidiert. EFW wird seit 2009 bei Airbus konsolidiert. Die Übrigen Aktivitäten umfassen somit nun ATR, EADS Sogerma, EADS North America und den 30-prozentigen „at equity“-Anteil an DAHER Socata.

Der Umsatz der Übrigen Aktivitäten ging zurück auf € 1,096 Mrd.
(2008, angepasst: € 1,338 Mrd.), was vor allem auf den veränderten Konsolidierungskreis zurückzuführen ist. Das EBIT* der Übrigen Aktivitäten sank auf € 21 Mio. (2008, angepasst: € 43 Mio.). Produktivitätsgewinnen durch weitere Fortschritte beim „Turnaround“ von EADS Sogerma standen negative Wechselkurseffekte bei ATR und ein niedrigeres EBIT* bei EADS North America gegenüber.

Trotz schwacher Kundenfinanzierungen konnte ATR dank eines umsichtigen Managements des Auftragsbestands im Jahr 2009 insgesamt 53 Maschinen ausliefern. Die Nettobestellungen stiegen auf 26 Maschinen gegenüber 20 im Jahr 2008. Die Auftragsstornierungen lagen mit zehn Maschinen im Jahr 2009 niedriger. Die Produktionsraten für 2010 wurden um rund zehn Prozent nach unten angepasst und tragen damit dem derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld Rechnung. Ende 2009 verzeichnete ATR einen Auftragsbestand von 133 Flugzeugen. Im Dezember 2009 erhielt EADS North America im LUH-Programm der US Army den Zuschlag für den fünften Jahresvertrag. Mit diesem Auftrag steigt die Gesamtzahl der Bestellungen auf 178 Maschinen. Zum 31. Dezember 2009 belief sich der Auftragsbestand der Übrigen Aktivitäten auf € 2,0 Mrd. (Jahresende 2008, angepasst: € 3,2 Mrd.) Hauptursache des Rückgangs war die geänderte Konsolidierung von DAHER Socata.

*

EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung von EADS, dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss, der Gründung von MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

**

Diese Bilanzierungsmethode wurde von EADS zwischen September 2008 und Dezember 2009 angewendet, da EADS mit OCCAR weder ein aktualisiertes Vertragswerk verhandeln konnte, noch die finanziellen Folgen aus der Verspätung des A400M Programms hinreichend bestimmbar waren. (Für weitere Informationen siehe „Year 2009 Report, Unaudited Condensed Consolidated, Financial Information of EADS N.V. for the year ended December 31, 2009”).

EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen mit einem Umsatz von € 42,8 Mrd. im Jahr 2009 und über 119.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören Airbus, Eurocopter, EADS Astrium und EADS Defence & Security.

Contacts:

Pierre Bayle Tel.: +33 1 42 24 20 63
Alexander Reinhardt Tel.: +49 171 765 0320
Martin Agüera Tel.: +49 175 227 4369
Philipp Lehmann Tel.: +49 151 151 42921
Jaime Pérez-Guerra Tel.: +34 91 585 77 89

EADS – Zahlen für 2009

(Beträge in Euro)(Beträge in Euro)

EADS – Ergebnisse für das vierte Quartal (Q4) 2009

(Beträge in Euro)

Die im A400M- und A380-Programm gebildeten Rückstellungen (die jeweils das EBIT* von Airbus Military bzw. Airbus Commercial belasteten) sowie negative Wechselkurseffekte beeinträchtigten das EBIT* im vierten Quartal 2009. Bei Eurocopter schlugen sich die geringere Zahl von Auslieferungen, steigende Aufwendungen für F&E und ein schwächerer Produkt-Mix auf das EBIT* 2009 nieder. Der Umsatz der Division Verteidigung und Sicherheit sank aufgrund der Ausgliederung des Werks Augsburg. Operative Verbesserungen und Wachstum in Schlüsselprogrammen und im Export kurbelten das EBIT* der Division an.

Fußnoten

  1. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten
  2. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
  3. EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  4. Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand von EADS basieren auf Listenpreisen.
  5. Nach der Integration von Airbus Military in den Airbus-Konzern weist dieser nun die Segmente Airbus Commercial und Airbus Military aus. Airbus Commercial umfasst nun auch EFW und den vollständig umstrukturierten Aerostructures-Bereich, jedoch nicht das A400M-Geschäft. Zu Airbus Military gehören die ehemalige Division Militärische Transportflugzeuge und die A400M-Aktivitäten. Eliminierungen werden auf Divisionsebene vorgenommen. Die Zahlen 2008 sowie die Zahlen der ersten drei Quartale des Jahres 2009 wurden – bis auf den Transfer von Teilaktivitäten des Werks Augsburg von der Division Verteidigung und Sicherheit – angepasst, um die vorgenommenen Veränderungen abzubilden.
  6. Anfang 2009 hat sich die Zusammensetzung der Übrigen Aktivitäten verändert. Da EADS nunmehr einen Minderheitsanteil an DAHER Socata hält, wird diese Einheit im EADS-Konzernabschluss „at equity“ konsolidiert. EFW wird seit 2009 bei Airbus konsolidiert. Die Übrigen Aktivitäten umfassen nun ATR, EADS Sogerma, EADS North America und den 30-prozentigen „at equity“-Anteil an DAHER Socata. Übrige Aktivitäten ist keine eigenständige Division. Durch den Übergang von EFW in das Airbus-Segment wurden die Zahlen der Übrigen Aktivitäten von 2008 entsprechend angepasst.
  7. Der Umsatz des Werks Augsburg ist im Geschäftsjahr 2008 mit € 438 Mio. in der Division Verteidigung und Sicherheit enthalten. Für das vierte Quartal 2008 beläuft sich der Umsatz auf € 157 Mio. Ab 2009 ist das Werk Augsburg integraler Bestandteil von Premium AEROTEC.
  8. Wird der EADS-Hauptversammlung vorgeschlagen.

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):

Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen der EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.
In dieser Pressemitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet.
Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen der EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen.
Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten der EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten. Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren können dem Registrierungsdokument des Unternehmens vom 22. April 2009 entnommen werden.

New Singapore Airlines A380 takes to the skies

en fr de es

H160’s third prototype gets its carbon design livery

en

Adieu GRACE-FO

en fr de es
Back to top