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08 March 2007
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Ad-hoc-Mitteilung, 9. März 2007. EADS – Ergebnisse 2006. EADS: Airbus-Verlust belastet Ergebnis 2006

Amsterdam

  • Rekordauslieferungen und 30-prozentiger Umsatzanstieg im Verteidigungsgeschäft heben EADS-Umsatz auf € 39,4 Mrd.
  • EBIT* von € 399 Mio., belastet durch Verlust bei Airbus
  • Free Cash Flow bleibt mit € 2,0 Mrd. auf hohem Niveau,
    Nettoliquidität beläuft sich auf € 4,2 Mrd.
  • Ausblick auf 2007: stabiles EBIT*, negativer Free Cash Flow

In einem starken Geschäftsumfeld konnte die EADS (Börsenkürzel: EAD) den Umsatz in allen Geschäftsbereichen steigern. Das hohe Auslieferungsniveau führte zu einem Konzernumsatz von € 39,4 Mrd. – ein Anstieg um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2005: € 34,2 Mrd.). Im Verteidigungsgeschäft erzielte das Unternehmen erstmals einen Umsatz von € 10 Mrd. Für das Jahr 2006 weist die EADS ein EBIT* (vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten) in Höhe von € 399 Mio. (2005: € 2,9 Mrd.) aus. Die finanziellen Auswirkungen der A380, A350 und A400M sowie die sich ausweitende Schwäche des US-Dollars gegenüber dem Euro verursachten einen Verlust bei Airbus. Dieser wurde vom starken EBIT* in den anderen EADS-Geschäftsbereichen mehr als wettgemacht.

Die Schwierigkeiten bei Airbus überschatteten einen bemerkenswert hohen Auftragseingang (Netto-Aufträge über 790 Flugzeuge), die Rekordzahl von 434 ausgelieferten Flugzeugen, den Programmstart der A350XWB und die erfolgreiche Musterzulassung der A380. Eurocopter verzeichnete ein herausragendes Geschäftsjahr und verkaufte in einem überaus vorteilhaften Marktumfeld die Rekordzahl von 615 neuen Hubschraubern. Der Auftrag über den UH-72A Lakota, einen leichten Transporthubschrauber für die US Army, markierte zugleich den strategischen Durchbruch auf dem amerikanischen Verteidigungsmarkt. Mit insgesamt 381 Hubschraubern lieferte Eurocopter mehr aus als je zuvor. EADS Astrium konnte die Rentabilität deutlich verbessern und erhielt wichtige Aufträge für Satelliten und Systeme wie beispielsweise SatComBW, ein bedeutendes deutsches Satellitenkommunikationsprojekt. Der Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit steigerte seine Performance und erzielte große Fortschritte, unter anderem im Geschäft mit sicheren Kommunikationssystemen. Damit wurde der Grundstein für weiteres langfristiges Wachstum gelegt.

Der Umsatz stieg auf € 39,4 Mrd., unterstützt vom Wachstum in allen Geschäftsbereichen und insbesondere vom hohen Auslieferungsniveau bei Airbus und Eurocopter. Der Beitrag von EADS Astrium resultierte vorwiegend aus dem Hochlauf der Ariane 5-Produktion, der Paradigm-Dienstleistungen und der Entwicklung ballistischer Raketensysteme. Im Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit trugen neben dem Eurofighter auch das Lenkflugkörper- und das Digitalfunkgeschäft zum Umsatzanstieg bei. Das Erreichen aller Meilensteine im A400M-Programm (einschließlich des aus dem Jahr 2005 verschobenen) führte zu höheren Umsätzen im Geschäftsbereich Militärische Transportflugzeuge.

Das EBIT* der EADS belief sich 2006 auf € 399 Mio. (2005: € 2.852 Mio.).

Es wurde erheblich belastet durch die finanziellen Auswirkungen der A380-Verzögerungen, Kosten im Zusammenhang mit der A350, höheren Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Verlusten bei EADS Sogerma. Zudem wurden Kurssicherungsgeschäfte zu einem weniger vorteilhaften durchschnittlichen Wechselkurs von € 1 = US$ 1,12 (2005: € 1 = US$ 1,06) fällig. Diese negativen Einflüsse wurden teilweise ausgeglichen durch deutlich gestiegene Beiträge aus der Airbus-Serienproduktion und dem Hubschrauber-, Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft. In geringerem Maße positiv wirkte auch die veränderte Bilanzierungsmethode zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen. Das verminderte Konzernergebnis in Höhe von € 99 Mio. (2005: € 1.676 Mio.) oder € 0,12 je Aktie (2005: € 2,11) folgt im wesentlichen der EBIT*-Entwicklung.

Mit Blick auf die Zukunft investierte die EADS mehr als sechs Prozent ihres Umsatzes in F&E. Im Jahr 2006 erhöhte sie ihre eigenfinanzierte F&E auf € 2.458 Mio. (2005: € 2.075 Mio.). Gründe dafür waren vor allem laufende Entwicklungsprogramme für Flugzeuge bei Airbus und konzernweit höhere Aufwendungen für Forschung und Technologie (F&T).

Der Free Cash Flow einschließlich Kundenfinanzierungen erreichte mit € 2.029 Mio. ein erneut hohes Niveau (2005: € 2.413 Mio.). Die unvorteilhafte Entwicklung des Nettoumlaufvermögens (Working Capital) konnte durch die verstärkte Veräußerung von Kundenfinanzierungsforderungen kompensiert werden. Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen betrug € 869 Mio. (2005: € 2.239 Mio.).

Die Nettoliquidität in Höhe von € 4,2 Mrd. (Jahresende 2005: € 5,5 Mrd.). spiegelt die Übernahme des 20-Prozent-Anteils von BAE Systems an Airbus (€ 2,75 Mrd.) sowie Dividendenzahlungen wider. Bereinigt um den Einmal-Effekt für den Airbus-Anteil verbesserte sie sich weiter dank starker Beiträge aus dem laufenden Geschäft.

Der Auftragseingang der EADS belief sich auf € 69,0 Mrd. (2005: € 92,6 Mrd.). Eurocopter verbuchte einen neuen Rekord (plus 39 Prozent gegenüber dem Rekordwert aus dem Jahr 2005). Airbus konnte hinsichtlich neuer Aufträge das bislang zweitbeste und EADS Astrium ein weiteres herausragendes Jahr verzeichnen.
Ende Dezember verfügte die EADS über einen Auftragsbestand von € 262,8 Mrd. (Jahresende 2005: € 253,2 Mrd.). Die Beiträge des Verkehrsflugzeug-Geschäfts basieren auf Listenpreisen. Der Anstieg gegenüber dem Jahresende 2005 erfolgte trotz einer Anpassung um € 17 Mrd. aufgrund des weniger vorteilhaften €/US$-Wechselkurses. Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft der EADS erreichte zum 31. Dezember 2006 einen Wert von € 52,9 Mrd. (Jahresende 2005: € 52,4 Mrd.).

In seiner nächsten Sitzung wird das Board of Directors der EADS einen Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung verabschieden.

Ausblick

Auf der Grundlage der internen Planung für 2007 erwartet die EADS einen Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich, vor allem aufgrund des US-Dollar-Einflusses (basierend auf einem angenommenen Wechselkurs € 1 = US$ 1,30). Das EBIT* wird 2007 weitgehend stabil bleiben.

Auf der Basis eines stabilen US-Dollars wird der Umsatz bei Airbus gleich bleiben, ausgehend von 440 bis 450 Flugzeugauslieferungen und trotz geringerer Beiträge aus dem A400M-Programm. Im Jahr 2007 wird Airbus wiederum einen erheblichen Verlust verbuchen. Dieser resultiert aus Aufwendungen für die Restrukturierung im Zuge von Power8, weiteren Kosten im A380-Programm, möglichen Aufwendungen für den Programmstart der A350XWB, höheren F&E-Aufwendungen und dem Einfluss des sich verschlechternden US-Dollar-Kurses gegenüber dem Euro.

Das Hubschrauber-, Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft sollte dagegen stabile Umsätze ausweisen und den Gesamtbeitrag zum EBIT* bereits im Jahr 2007 auf nahezu € 1 Mrd. erhöhen.

Der Airbus-Beitrag zum Free Cash Flow wird 2007 zu einem negativen Free Cash Flow der EADS führen. Dieser wird sich auf rund € -1 Mrd. belaufen. Gleichzeitig können aber Schwankungen im Nettoumlaufvermögen (Working Capital) erhebliche Veränderungen dieser Kennzahl bewirken.

Mittelfristig wird der Ausblick der EADS von folgenden Faktoren bestimmt:

Derzeit wird erwartet, dass die Anzahl der Flugzeugauslieferungen weiter steigt, allerdings mit geringeren Wachstumsraten. Der Umsatz von Airbus wird sehr wahrscheinlich von einem weniger vorteilhaften Flugzeug-Mix und zudem von der Preisgestaltung für die jüngsten Aufträge beeinflusst werden. Diese entstand in einem harten Wettbewerbsumfeld.

Hinsichtlich F&E-Aufwendungen ist ein schrittweiser Anstieg geplant, resultierend aus der A350XWB-Entwicklung und steigenden F&T-Aufwendungen.

Aufgrund des veränderten Airbus-Managements und der Kostenvolatilität im Zuge der aktuellen industriellen Problemen bei Flugzeugprogrammen arbeitet das Management an der Erstellung einer zufrieden stellenden langfristigen Planung für Airbus. Es konzentriert sich derzeit darauf, die Kostenbasis neu zu ordnen mit dem Ziel, eine EBIT*-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich zu erreichen.

Für alle anderen Geschäftsbereiche werden insgesamt steigende Umsatz- und EBIT*-Beiträge für die nächsten Jahre erwartet.

Das klare Ziel des EADS-Managements ist es, die EBIT*-Margen konzernweit wieder zu stärken, wenngleich auf ein niedrigeres Niveau als 2005.

*EBIT

Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte, wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung der EADS, dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss, der Gründung der MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Abschreibungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

Kontakt:

Michael  HaugerEADS
Tel.: +49 89 60 73 42 35

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