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31 May 2016
Company

Airbus Group und Heinrich-Böll-Stiftung stellen Positionen zum „grünen Fliegen“ vor

Berlin

Zusammenfassung

Intensiver Dialog zwischen Luftfahrtindustrie und grüner Stiftung

Gemeinsame Publikation auf der ILA präsentiert

Technische Innovation und politische Regelungen notwendig

Berlin, 1. Juni 2016 – Der Luftverkehr muss klimaneutral und umweltfreundlicher werden. Wie das zu bewerkstelligen ist, darüber tauschen sich die Airbus Group und die den Grünen nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung seit 2014 aus. Die Ergebnisse dieses Dialogs haben sie jetzt in der Publikation „Oben – Ihr Flugbegleiter“ zusammengefasst. Zur Eröffnung der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin präsentierten Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, und Tom Enders, CEO der Airbus Group, das Dokument der Öffentlichkeit.

Um den Luftverkehr umweltfreundlicher zu gestalten, so das Fazit, sind sowohl technische Innovationen als auch politische Maßnahmen notwendig. Als Beispiel für eine effizientere  Regulierung wird die Vereinheitlichung des  europäischen Luftraums genannt. Derzeit führt die Fragmentierung nationaler Flugaufsichtsbehörden zu ineffizienten Routen. Ein einheitlicher europäischer Luftraum könnte zu kürzeren Flugstrecken und damit zu Treibstoffeinsparungen von bis zu zehn Prozent führen.

Darüber hinaus ist eine kontinuierliche Verbesserung der Ressourceneffizienz sowie der Einsatz neuer Antriebstechniken und Treibstoffe nötig, um eine Halbierung der globalen Treibhausgas-Emissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts zu erreichen.

An den nun zwei Jahre andauernden Gesprächen nahmen Mitglieder des Vorstands der Airbus Group sowie führende Vertreter der Grünen und von Umweltverbänden teil. Von unterschiedlichen Standpunkten kommend stellten beide Seiten fest, dass sie jenseits aller Differenzen doch ähnliche Ziele zur Zukunft der Luftfahrt verfolgen.

„Ökonomie und Ökologie stehen nicht zwangsläufig im Widerspruch. Im Gegenteil: Ökologische und ökonomische Vernunft bedingen einander. Das gilt auch für die Luftfahrt“, sagte Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.

„In Zeiten, in denen – trotz des derzeit moderaten Ölpreises – der Treibstoff weiterhin Kostenfaktor Nummer eins im Luftverkehr ist, wird Airbus nur dann im weltweiten Wettbewerb bestehen, wenn seine Flugzeuge so effizient wie irgend möglich fliegen“, sagte Tom Enders, CEO der Airbus Group.

Pro Jahr finden derzeit 3,3 Milliarden Flugreisen statt. In den kommenden 20 Jahren wird sich diese Zahl voraussichtlich verdoppeln, ebenso wie die Anzahl der Flugzeuge. Eine „Demokratisierung des Fliegens“, also sinkende Flugpreise und das gleichzeitige Anwachsen der globalen Mittelschichten, tragen zu diesem Wachstum bei. 

Fliegen ist zentraler Bestandteil der global vernetzten Welt und ein Faktor in der Lebenswelt vieler Menschen. „In der Debatte um das Fliegen treffen individuelle Freiheit und die globale Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik auf den Klimawandel, Landschaftsverbrauch und Lärmschutz. Graduelle Verbesserungen können diesen Konflikt nicht lösen. Effizienzgewinne beim Treibstoffverbrauch werden bislang durch den wachsenden Flugverkehr neutralisiert“, so Ralf Fücks

„Airbus arbeitet kontinuierlich an Technologien, die Treibstoff und damit CO2-und Schadstoff-Emissionen reduzieren. Auch der Fluglärm ist dank intensiver Forschungsarbeit seit den 1950er Jahren um über 20 Dezibel (und damit für Menschen fühlbar um mehr als die Hälfte) gesenkt worden. Das ist bereits beachtlich, aber bei weitem noch nicht das Ende der Fahnenstange“, sagte Tom Enders.

Europäische Emissionsziele sehen bis 2050 eine Senkung der Schadstoff-Emissionen im Flugverkehr um 90 Prozent, des CO2-Ausstoßes um 75 Prozent und des wahrgenommenen Fluglärms um 65 Prozent vor. Mit radikalen Ansätzen wie elektro-hybriden Antrieben und Biotreibstoff aus Algen will die Airbus Group dafür sorgen, dass emissionsarmes Fliegen so bald wie möglich Wirklichkeit wird.

OBEN - IHR FLUGBEGLEITER, 56 Seiten, herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung und der Airbus Group. Ab 1. Juni auf www.boell.de/publikationen/oben und auf www.airbusgroup.com/oben zum Download.

Über Airbus Group

Die Airbus Group ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug € 64,5 Mrd. im Jahr 2015, die Anzahl der Mitarbeiter rund 136.600. Zum Konzern gehören die Divisionen Airbus, Airbus Defence and Space sowie Airbus Helicopters.

Über die Heinrich-Böll-Stiftung

Die Heinrich-Böll-Stiftung ist eine politische Stiftung und steht der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahe. Sie versteht sich als eine Agentur für grüne Ideen und Projekte, als reformpolitische Zukunftswerkstatt und internationales Netzwerk mit Partnerprojekten in mehr als 60 Ländern. Sie unterhält 31 Auslandsbüros

Kontakte

Vera Lorenz, Heinrich-Böll-Stiftung        

+49 (0) 30 28534 217                 lorenz@boell.de

Martin Agüera, Airbus Group                 

+49 (0) 175 2274 369                 martin.aguera@airbus.com
Gregor v. Kursell, Airbus Group             +49 (0) 177 7253 027                 gregor.kursell@airbus.com

 

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