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30 March 2016
Commercial Aircraft

Flotte in Lateinamerika wird sich bis 2034 mehr als verdoppeln

BIZLAB BUILDING, Airbus BizLab in Toulouse_1
Zusammenfassung

Langfristige Prognose sieht solides Wachstumspotenzial für den Luftverkehr in der Region

Nach der neuesten globalen Marktprognose von Airbus werden Airlines in Lateinamerika im Zeitraum von 2015 bis 2034 rund 2.540 neue Passagier- und Frachtflugzeuge für das langfristige Wachstum in der Region benötigen. Von diesen benötigten Flugzeugen im Gesamtwert von rund 330 Milliarden US-Dollar entfallen 1.990 auf Single-Aisle-Flugzeuge und 550 auf Großraumflugzeuge wie die A330, A350 XWB und A380. Damit wird sich die Passagierund Frachterflotte, die von den Airlines in der Region betrieben wird, in den nächsten 20 Jahren auf knapp 3000 Flugzeuge verdoppeln. Heute liegt der Anteil der Airbus-Flugzeuge in den aktiven Flotten der führenden Airlines in der Region bei 53 Prozent. Dazu gehört auch Amerikas erste A350 XWB, die im Januar an die LATAM Airlines Group ausgeliefert wurde und von TAM betrieben wird.
Der Luftverkehr in Lateinamerika wird in den nächsten 20 Jahren jährlich um durchschnittlich 4,7 Prozent wachsen und damit leicht über dem weltweiten Durchschnitt von 4,6 Prozent liegen. Ein Wachstumsmotor sind die in der Region beheimateten Airlines, welche mit ihren jährlichen Wachstumsraten von 5,0 Prozent zur Gruppe der drei weltweit am schnellsten wachsenden Airlines gehören.
Eine wichtige Rolle für das Wachstum spielt die weiter voranschreitende Urbanisierung der Region. Lateinamerika ist nach Nordamerika der Kontinent mit der höchsten Urbanisierung: Rund 80 Prozent der Bevölkerung leben in Städten. Ein stetiges Wirtschaftswachstum wird auch das Verkehrswachstum in der Region ankurbeln. Laut der globalen Marktprognose wird das jährliche BIP-Wachstum in Lateinamerika mit 3,6 Prozent über dem weltweiten Durchschnitt von 3,2 Prozent liegen. Die Passagiere in Lateinamerika werden ebenfalls zum Wachstum des Luftverkehrs beitragen, da sie bis 2034 im Schnitt mehr als doppelt so oft mit dem Flugzeug reisen werden wie heute.
„Der Aufbau neuer Langstreckenverbindungen in Lateinamerika steht unmittelbar bevor. Wir sehen bei den Airlines bereits einen Trend zu effizienteren Flugzeugen mit größerer Reichweite und höherer Passagierkapazität wie der A350 XWB und A380, die beide seit 2016 in der Region im Einsatz sind“, sagte Rafael Alonso, President von Airbus für Lateinamerika und die Karibik. „Weiterhin stellen wir fest, dass die führenden Airlines der Region ihre Flotten mit Flugzeugen der A320neo-Familie modernisieren. Dadurch können sie selbst in einem ungünstigeren wirtschaftlichem Umfeld noch Effizienzsteigerungen erzielen.“
Bei der Präsentation der globalen Marktprognose von Airbus für Lateinamerika auf einer Pressekonferenz der FIDAE Airshow (Feria Internacional del Aire y del Espacio) in Chile fügte Alonso ergänzend hinzu: „Bis 2034 werden sich neun der weltweit 91 Megastädte in Lateinamerika – einschließlich Santiago – befinden. Damit wird sich die Region zu einem neuen Wachstumsmarkt des weltweiten Luftverkehrs entwickeln. Mit der verstärkten internationalen Präsenz im internationalen Luftverkehr sehen wir die Aussichten für Lateinamerika langfristig optimistisch.“
Derzeit bietet das Langstreckensegment den lateinamerikanischen Airlines gute Chancen für die Zurückeroberung von Marktanteilen. Die führenden europäischen und nordamerikanischen Airlines halten heute im Langstreckenverkehr der Region Marktanteile von 83 Prozent bzw. 75 Prozent. Laut der globalen Marktprognose werden sich die Verkehrsströme zwischen Südamerika und Westeuropa und zwischen Südamerika und den Vereinigten Staaten bis 2034 zu den beiden weltweit stärkten internationalen Verkehrsströmen entwickeln.
Die intraregionalen und inländischen Märkte in Lateinamerika bieten ebenfalls ein beträchtliches  Wachstumspotenzial, da sich das Verkehrsaufkommen hier in den nächsten 20 Jahren mit einer Wachstumsrate von 5,3 Prozent nahezu verdreifachen wird. Passagiere in Nordamerika und Europa können sich in der Regel darauf verlassen, dass täglich mindestens ein Flug zu den 20  größten Städten in ihren Regionen angeboten wird, doch in Lateinamerika zeigt sich ein  anderes Bild. Bisher bieten nur 43 Prozent der 20 wichtigsten Städte in der Region täglich eine  Passagierverbindung an, während die übrigen Städte in der Region weniger als eine  Verbindung pro Woche oder überhaupt keine Verbindungen anbieten.
Der Marktanteil der Low-Cost-Airlines der Region im gesamten Luftverkehr Lateinamerikas ist in  den letzten 15 Jahren von nur 10 Prozent im Jahr 2003 auf heute knapp 40 Prozent gestiegen.  Das bisher fast ausschließlich auf Brasilien und Mexiko konzentrierte Low-Cost-Modell hat sich inzwischen auch in anderen Schlüsselmärkten wie Kolumbien und Chile etabliert.
Airbus hat in ganz Lateinamerika und der Karibik bisher rund 1.000 Flugzeuge verkauft und  verzeichnet noch mehr als 400 auszuliefernde Bestellungen für diese Region. Über 600 Airbus-Flugzeuge fliegen derzeit in Lateinamerika und der Karibik. Seit 1990 hat sich Airbus 63 Prozent der Nettoaufträge in der Region gesichert und allein in den letzten zehn Jahren seine im Einsatz befindliche Flotte in der Region verdreifacht.

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