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29 April 2015
Company

Ad-hoc-Mitteilung, 30. April 2015: Airbus Group veröffentlicht solide Ergebnisse für das erste Quartal 2015

München

  • Free Cash Flow: € 452 Mio., einschließlich Verkauf von Anteilen an Dassault Aviation
  • Prognose für 2015 bekräftigt

Amsterdam, 30. April 2015 – Die Airbus Group (Börsenkürzel: AIR) hat solide Ergebnisse für das erste Quartal 2015 veröffentlicht. Das Unternehmen vermeldet einen verbesserten Cash Flow und bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr 2015.

„Wir sind gut ins Jahr 2015 gestartet und konnten eine solide operative Leistung und verbesserte Cash-Generierung verzeichnen. Auch die Anteilsverkäufe schlugen sich positiv nieder“, sagte Tom Enders, Chief Executive Officer der Airbus Group. „Wir sind auf Kurs, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Dafür konzentrieren wir uns weiterhin auf das Programm-Management und die Umsetzung unserer zentralen Strategie. Wir werden gegen Ende des Jahres erneut die Kapitalallokation prüfen, nachdem der Hochlauf der A350-Produktion, der Übergang zur A320neo-Version und die Veräußerungen weiter fortgeschritten sind. Unser Auftragsbestand bildet dabei eine starke Basis für künftiges Wachstum.“

Der Auftragseingang(1) der Airbus Group belief sich im ersten Quartal auf € 21 Mrd. (Q1 2014: € 21 Mrd.), der Auftragsbestand(1) lag zum 31. März 2015 bei € 955 Mrd. (Jahresende 2014: € 858 Mrd.). Die wechselkursbedingte Neubewertung infolge der Aufwertung des US-Dollar wirkte sich dabei positiv aus. Airbus verbuchte 101 Nettobestellungen für Zivilflugzeuge (Q1 2014: 103 Nettobestellungen), einschließlich 34 Flugzeugen aus der A330-Familie. Airbus Helicopters nahm Nettobestellungen für 86 Hubschrauber entgegen (Q1 2014: 78 Hubschrauber), darunter 49 H145 und 19 H175. Im April 2015 traf Polen in seiner Ausschreibung für einen Mehrzweck-Militärhubschrauber eine Vorauswahl für die H225M Caracal, die nun eine Testphase absolvieren soll.

Airbus Defence and Space verzeichnete einen wertmäßigen Anstieg des Auftragseingangs um 16 Prozent, getragen von einer soliden Nachfrage bei Militärflugzeugen, unter anderem für sieben leichte und mittelschwere Transportflugzeuge.

Der Umsatz des Konzerns betrug € 12,1 Mrd. (Q1 2014: € 12,6 Mrd.). Insbesondere wirkte sich der Auslieferungsplan von Zivilflugzeugen aus, der verstärkte Auslieferungen im weiteren Jahresverlauf vorsieht. Dies betrifft vor allem A350 XWB und A380. Insgesamt wurden 134 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert (Q1 2014: 141 Flugzeuge), darunter eine A350 XWB sowie vier A380. Die Sparte erzielte einen Umsatz von € 8,6 Mrd., wobei günstige Wechselkurseffekte die Auswirkungen des gesunkenen Auslieferungsvolumens verringerten. Die Helikopter-Division erzielte einen Umsatz von € 1,3 Mrd., getragen vom Hochlauf in den Regierungsprogrammen mit Auslieferungen von insgesamt 62 Hubschraubern (Q1 2014: 74 Hubschrauber). Der Umsatz von Defence and Space in Höhe von € 2,6 Mrd. spiegelte insbesondere die Entkonsolidierung der Umsätze aus dem Trägerraketengeschäft durch die Gründung des Joint Ventures Airbus Safran Launchers wider sowie die Auslieferung von zwei A400M-Transportflugzeugen, darunter die erste Maschine für den Exportkunden Malaysia.

Das Konzern-EBIT* vor Einmaleffekten(3) – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten aus Rückstellungsveränderungen für Programme und Restrukturierungen oder Währungsschwankungen – lag bei € 651 Mio. (Q1 2014: € 700 Mio.). Das EBIT* vor Einmaleffekten der Zivilflugzeugsparte erhöhte sich auf € 569 Mio. (Q1 2014: € 527 Mio.), getragen von Verbesserungen im operativen Geschäft und günstigen Phaseneffekten, unter anderem bei Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen. Das Hubschraubergeschäft verzeichnete einen leichten Rückgang des EBIT* vor Einmaleffekten auf € 52 Mio. (Q1 2014: € 58 Mio.) aufgrund eines weniger günstigen Umsatzmix, profitierte jedoch von der Umsetzung des Transformationsplans der Division. Das EBIT* vor Einmaleffekten von Airbus Defence and Space lag bei € 90 Mio. (Q1 2014: € 85 Mio.) und profitierte von den Fortschritten bei der Umsetzung des Restrukturierungsplans der Division. Das EBIT* vor Einmaleffekten der Zentrale fiel im Vergleich zum Vorjahr niedriger aus und enthielt eine Anpassung des Ergebnisses von Dassault Aviation für das Jahr 2014. Die Aufwendungen des Konzerns für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung beliefen sich auf € 701 Mio. (Q1 2014: € 727 Mio.), die Umsatzrendite des Konzerns auf Basis des EBIT* vor Einmaleffekten lag bei 5,4 Prozent (Q1 2014: 5,5 Prozent).

Der Produktionshochlauf im A350-XWB-Programm schreitet voran; auch die zweite Maschine wurde planmäßig an Qatar Airways ausgeliefert. Das A320neo-Programm liegt weiterhin im Terminplan. Anfang des Monats erfolgte der Roll-out des ersten mit CFM-Triebwerken ausgestatteten Flugzeugs. Das A380-Programm ist auf Kurs, 2015 die Gewinnschwelle zu erreichen. Im Rahmen der Produkterneuerungsstrategie von Airbus Helicopters wurde im ersten Quartal die neue H160 vorgestellt. Airbus Safran Launchers hat seinen Betrieb im ersten Quartal aufgenommen, die Vorbereitungen für die zweite Phase des Joint Venture sind angelaufen.

Das berichtete EBIT*(3) stieg um 73 Prozent auf € 1.241 Mio. (Q1 2014: € 719 Mio.) insbesondere getragen durch positive Netto-Einmaleffekte in Höhe von € 590 Mio. Es enthielt einen Nettogewinn in Höhe von € 697 Mio. aus dem Verkauf von weiteren 17,5 Prozent der Anteile an Dassault Aviation(5), einen positiven Beitrag von € 43 Mio. im Zusammenhang mit der Gründung der ersten Phase des Trägerraketen-Joint-Ventures sowie eine Netto-Aufwendung in Höhe von € 150 Mio. aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und -Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen.

Das Konzernergebnis(4) stieg um 80 Prozent auf € 792 Mio. (Q1 2014: € 439 Mio.), der Gewinn je Aktie erhöhte sich ebenfalls um 80 Prozent auf € 1,01 (Q1 2014: € 0,56). Das Finanzergebnis lag bei € -366 Mio. (Q1 2014: € -107 Mio.) und enthielt negative Einmaleffekte in Höhe von € 229 Mio. infolge wechselkursbedingter Neubewertungen aufgrund der Abschwächung des Euro.

Am 31. März 2015 belief sich das Hedging-Portfolio auf $ 94,0 Mrd. nach Abschluss neuer Kurssicherungsverträge in Höhe von $ 11,4 Mrd. im ersten Quartal zu einem durchschnittlichen Kurs von € 1 = $ 1,21. Der Marktwert des Absicherungsbestands betrug € -13,4 Mrd. basierend auf einem Schlusskurs von € 1 = $ 1,08.

Die Airbus Group wird zum 1. Januar 2015 einen eigenständigen N.V.-Einzelabschluss nach IFRS erstellen. Nach Ansicht des Managements bietet die Erfassung von Beteiligungen zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen im Einzelabschluss der Airbus Group N.V. einen besseren Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens im Hinblick auf die Festlegung des ausschüttungsfähigen Eigenkapitals und ergänzt den konsolidierten IFRS-Konzernabschluss der Airbus Group.

Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen verbesserte sich deutlich auf ‑1.136 Mio. € (Q1 2014: ‑2.060 Mio. €) und spiegelt den klaren Fokus des Unternehmens auf Cash-Kontrolle wider, während Erlöse in Höhe von rund 1,6 Mrd. € aus dem Verkauf der Anteile an Dassault Aviation den Free Cash Flow auf insgesamt 452 Mio. € erhöhten (Q1 2014: ‑2.034 Mio. €). Die Nettoliquidität belief sich Ende März 2015 auf € 9,5 Mrd. (Jahresende 2014: € 9,1 Mrd.) bei einer Bruttoliquidität von € 17,3 Mrd. (Jahresende 2014: € 16,4 Mrd.).

Ausblick

Der Ausblick der Airbus Group für das Geschäftsjahr 2015 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen und dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Die Auslieferungen von Airbus-Flugzeugen dürften geringfügig höher ausfallen als 2014, ein weiterer Anstieg des Auftragsbestands für Zivilflugzeuge ist zu erwarten.

Vor Fusionen und Übernahmen rechnet die Airbus Group für 2015 mit einer Umsatzsteigerung und einem leichten Anstieg des EBIT* vor Einmaleffekten.

Nach heutigem Stand des Produktionshochlaufs erwartet die Airbus Group für 2015 einen ausgeglichenen Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen.

Gewinn und Dividende je Aktie dürften 2015 weiter steigen.

* Die Airbus Group verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung des ehemaligen EADS-Konzerns und dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

Airbus Group

Die Airbus Group ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug € 60,7 Mrd. im Jahr 2014, die Anzahl der Mitarbeiter rund 138.600. Zum Konzern gehören die Divisionen Airbus, Airbus Defence and Space sowie Airbus Helicopters.

Fußnoten:

  1. Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand basieren auf Listenpreisen.
  2. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten.
  3. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten.
  4. Die Airbus Group verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  5. Die verbleibende Beteiligung an Dassault Aviation ist nun als zur Veräußerung gehaltener Vermögenswert ausgewiesen. Das Quartalsergebnis von Dassault Aviation wird in der Ergebniszeile der Zentrale nicht mehr berücksichtigt – mit Ausnahme der zu erhaltenden Dividenden und der Kapitalerträge aus künftigen Verkäufen von Anteilen an Dassault Aviation.

Ergebnisse des 1. Quartals 2015

Airbus Group

Q1 2015

Q1 2014

Veränd.

Umsatz, in Mio.

12.078

12.648

 -5%

davon Verteidigung, in Mio.

2.284

2.151

+6%

EBITDA(2), in Mio.

1.757

1.180

+49%

EBIT(3) vor Einmaleffekten, in Mio.

651

700

 -7%

EBIT(3), in Mio.

1.241

719

+73%

Forschungs- und
Entwicklungsaufwendungen,
in Mio.

701

727

 -4%

Konzernergebnis (Net Income)(4), in Mio.

792

439

+80%

Gewinn je Aktie(4)

1,01

0,56

+80%

Free Cash Flow (FCF), in Mio.

452

 - 2.034

-

Free Cash Flow vor
Fusionen & Übernahmen
, in Mio.

 - 1.136

 - 2.060

-

FCF vor Kundenfinanzierungen,
in Mio.

483

 - 1.896

-

Auftragseingang(1), in Mio.

20.994

21.101

 -1%

Airbus Group

31. März
2015

31. Dez.
2014

Veränd.

Auftragsbestand(1), in Mio.

954.564

857.519

+11%

davon Verteidigung, in Mio.

39.876

42.240

 -6%

Nettoliquidität, in Mio.

9.460

9.092

+4%

Mitarbeiter

137.855

138.622

 -1%

 

Divisionen

Umsatzerlöse

EBIT(3)

(Beträge in Mio. €)

Q1
2015

Q1
2014

Veränd.

Q1
2015

Q1
2014

Veränd.

Commercial Aircraft

8.565

8.937

 -4%

419

546

 -23%

Helicopters

1.285

1.182

+9%

52

58

 -10%

Defence and Space

2.603

2.743

 -5%

133

85

+56%

Zentrale / Eliminierungen / Übrige

-375

 - 214

-

637

30

-

Gesamt

12.078

12.648

 -5%

1.241

719

+73%

 

Divisionen

Auftragseingang(1)

Auftragsbestand(1)

(Beträge in Mio. €)

Q1
2015

Q1
2014

Veränd.

31. März
2015

31. Dez.
2014

Veränd.

Commercial Aircraft

17.217

17.938

 -4%

901.565

803.633

+12%

Helicopters

1.428

1.202

+19%

12.371

12.227

+1%

Defence and Space

2.390

2.068

+16%

41.854

43.075

 -3%

Zentrale / Eliminierungen / Übrige

- 41

 - 107

-

 - 1.226

 - 1.416

-

Gesamt

20.994

21.101

 -1%

954.564

857.519

+11%

 

Kontakte:

Martin Agüera +49 (0) 175 227 4369
Gregor v. Kursel +49 (0) 89 607 34255
Daniel Werdung +49 (0) 89 607 34275
Zusammenfassung

Starkes Geschäft und Desinvestitionen wirken sich positiv auf Ergebnis je Aktie und Cash Flow aus

Umsatz von € 12,1 Mrd., EBIT* vor Einmaleffekten liegt bei € 651 Mio.

Gewinn je Aktie steigt um 80 Prozent auf € 1,01

Qatar Airways reconfirms and upsizes its order for 50 A321neo ACF

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