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07 March 2012
Company

Zunehmend dynamisches Wachstum: EADS veröffentlicht Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2011

Leiden

  • Sämtliche Schlüsselgrößen übertreffen Prognosen.
  • Konzern-Auftragsbestand steigt auf Rekordniveau von € 541 Mrd. 
  • Umsatz wächst um sieben Prozent auf € 49,1 Mrd. 
  • EBIT* vor Einmaleffekten steigt um 34 Prozent auf € 1,8 Mrd. 
  • Konzernergebnis vor Einmaleffekten steigt um 76 Prozent
    auf € 1,1 Mrd.
  • Starker Free Cash Flow vor Übernahmen in Höhe von € 2,5 Mrd.
  • Vorgeschlagene Dividende erhöht sich auf € 0,45. 
  • Für 2012 EBIT* vor Einmaleffekten von € 2,5 Mrd. erwartet.
     

Die Ergebnisse von EADS (Börsenkürzel: EAD) für das Geschäftsjahr 2011 übertreffen die Erwartungen. Trotz des unsicheren gesamtwirtschaftlichen Umfelds setzte sich das Wachstum von EADS im Geschäftsjahr 2011 fort, wobei sich die Finanz- und Ertragslage des Konzerns weiter verbesserte. Dies geht vor allem auf eine starke Wachstumsdynamik im zivilen Geschäft zurück, die durch die Krisenfestigkeit des Luftverkehrs begünstigt wurde. Die Lage auf den Verteidigungsmärkten westlicher Staaten war erwartungsgemäß angespannt. Der Auftrags-eingang(5) belief sich 2011 auf € 131 Mrd. Der EADS-Auftragsbestand(5) erreichte das Rekordniveau von € 541 Mrd. Der Konzern erwirtschaftete einen Umsatz von € 49,1 Mrd. Das EBIT* vor Einmaleffekten betrug € 1,8 Mrd. Es profitierte von guten Ergebnissen bei den Airbus-Serienprogrammen und bei Airbus Military sowie im Zivil- und Services-Geschäft von Eurocopter. Das berichtete EBIT* lag bei € 1,7 Mrd. Dank des anhaltend starken Cash Flows erreichte die Nettoliquidität € 11,7 Mrd.

„Unsere Ergebnisse für das Jahr 2011 haben die Erwartungen übertroffen. Dies belegt: EADS ist eine solide Wachstumsgeschichte. Dank der Auftragseingänge im zivilen Luftfahrtgeschäft hat unser Auftragsbestand Rekordniveau erreicht. Auch die kräftige Belebung auf dem zivilen Hubschraubermarkt erfreut mich. Unsere hohe Cash-Generierung bietet dem Unternehmen Schutz und hat uns wichtige Übernahmen ermöglicht, vor allem im Services-Bereich. Kurzum: Die Weichen für steigende Profitabilität sind gestellt“, erklärte EADS-CEO Louis Gallois. „Zweifellos sehen wir auch im Jahr 2012 Herausforderungen entgegen. Die besondere Aufmerksamkeit des Managements gilt weiterhin unseren Schlüsselprogrammen, insbesondere der A350 XWB. Zudem müssen wir sowohl das unsichere gesamtwirtschaftliche Umfeld im Auge behalten als auch die Verhandlungen mit den Regierungen über die Zukunft militärischer Beschaffungsprogramme. Entscheidend ist, dass diese Gespräche, vor allem in Deutschland, schnell zu einem für beide Seiten zufriedenstellenden Ergebnis führen.“

Im Jahr 2011 steigerte EADS den Umsatz um sieben Prozent auf € 49,1 Mrd. (2010: € 45,8 Mrd.). Dieses Wachstum wurde durch günstige Volumen- und Mix-Effekte bei Airbus sowie das steigende Zivilgeschäft bei Eurocopter vorangetrieben, die den leichten Rückgang bei Astrium und Cassidian mehr als ausglichen. Der gesamte Umsatzbeitrag aus der Erstkonsolidierung der wichtigsten übernommenen Unternehmen – hauptsächlich Vector Aerospace und Satair – betrug 2011 rund € 300 Mio., während die Auswirkungen auf das EBIT* gering waren, aufgrund von Kosten im Zusammenhang mit Übernahmen. Die physischen Auslieferungs-zahlen blieben auf hohem Niveau mit 534 Flugzeugen bei Airbus Commercial, 503 Hubschraubern bei Eurocopter und dem 46. erfolgreichen Start in Folge einer Ariane-5-Rakete.

Das EBIT* vor Einmaleffekten (bereinigtes EBIT*) – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung einmaliger Effekte aus Rückstellungsveränderungen oder Währungsschwankungen – betrug rund € 1,8 Mrd. für EADS (2010: rund € 1,3 Mrd.) sowie rund € 0,5 Mrd. für Airbus (2010: rund € 0,3 Mrd.). Dies entspricht einer deutlichen Steigerung gegenüber 2010, trotz höherer Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Gegenwind von Seiten des US-Dollars. Es profitierte von guten Ergebnissen bei den Airbus-Serienprogrammen dank verbesserter Volumina, Mix-Effekte und Preise. Zur gesteigerten Leistung trugen zudem Airbus Military sowie insbesondere die Division Eurocopter bei, letztere hauptsächlich durch ihr Zivil- und Services-Geschäft. Das höhere EBIT* der Zentrale ist vor allem auf gestiegene Zuweisungen von Verwaltungsaufwendungen an die Divisionen und positive Eliminierungs-effekte auf Konzernstufe im vierten Quartal zurückzuführen.

Das berichtete EBIT* von EADS lag bei € 1,696 Mrd. (2010: € 1,231 Mrd.). Bei Airbus Commercial glichen gestiegene Auslieferungen und Preise verschlechterte Hedging-Kurse und höhere F&E-Aufwendungen mehr als aus. Insgesamt hoben sich die Einmaleffekte bei Airbus in etwa auf. Die negative Auswirkung der A350-XWB-Rückstellung wurde durch den Abschluss des A340-Programms sowie positive Wechselkurseffekte bei Zu- und Abflüssen von Dollar zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie bilanziellen Neubewertungen mehr als aufgewogen. Die Ergebnisse von Astrium, Cassidian und Eurocopter beinhalten negative Einmaleffekte in Höhe von netto rund € 200 Mio., die durch positive Einmaleffekte bei den Übrigen Aktivitäten und der Zentrale teilweise ausgeglichen wurden. Betroffen ist vor allem die Division Eurocopter, bei der sich die negativen Einmaleffekte auf etwa € 115 Mio. beliefen; dies geht vor allem auf Regierungsprogramme sowie das Transformationsprogramm SHAPE zurück. Cassidian verzeichnete eine Nettobelastung von € 72 Mio. für Restrukturierung und Programme. Im Rahmen des Transformations-programms AGILE wurden bei Astrium im vierten Quartal Aufwendungen in Höhe von € 23 Mio. verbucht.

Das Konzernergebnis stieg um 87 Prozent auf € 1,033 Mrd. (2010: € 553 Mio.). Dies entspricht einem Gewinn je Aktie von € 1,27 (2010: € 0,68). Das Konzernergebnis vor Einmaleffekten(4) erhöhte sich auf € 1,061 Mrd. (2010: € 603 Mio.). Diese Steigerungen basieren hauptsächlich auf Verbesserungen im operativen Geschäft, die sich im EBIT* widerspiegeln, das wiederum in das Konzernergebnis einfließt.

Das Finanzergebnis lag bei € -220 Mio. (2010: € -371 Mio.). Das Zinsergebnis von € 13 Mio. (2010: € -99 Mio.) verbesserte sich vor allem aufgrund der höheren Zinserträge, die mit der guten Cash-Performance einhergingen. Das Zinsergebnis 2011 beinhaltet einen positiven Einmaleffekt in Höhe von € 120 Mio. aufgrund des Abschlusses des A340-Programms. Das Übrige Finanzergebnis belief sich auf € -233 Mio. (2010: € -272 Mio.). Es beinhaltet unter anderem einen negativen Effekt von rund € 90 Mio. aus der Neubewertung der von EADS gehaltenen Währungsoptionen sowie einen weiteren negativen Effekt von rund € 172 Mio. aus der Aufzinsung diskontierter Rückstellungen.

Aufgrund des Gewinns je Aktie in Höhe von € 1,27 schlägt der EADS-Verwaltungsrat (Board of Directors) der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von € 0,45 je Aktie vor (2010: € 0,22 je Aktie). Diese wird am 7. Juni 2012 ausgezahlt. Dividendenberechtigt sind die registrierten Aktionäre von EADS vom 6. Juni 2012.

„Ich freue mich, dass wir die guten Ergebnisse und unser Wachstum mit unseren Aktionären teilen können. Unsere Dividende steigt deutlich und basiert auf einem Auszahlungsverhältnis, das sich dem Branchenstandard sowie dem Niveau unserer Wettbewerber annähert“, sagte EADS-CFO Hans Peter Ring. „Mit Blick auf den zunehmenden Reifegrad unseres Konzerns orientieren wir uns künftig an dieser Dividendenpolitik.“

Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung & Entwicklung (F&E) stiegen auf € 3,152 Mrd. (2010: € 2,939 Mrd.). Maßgeblich für diesen Anstieg waren höhere Aufwendungen bei Airbus für die Entwicklung der A350 XWB, bei Cassidian für unbemannte Flugsysteme (Unmanned Aerial Systems – UAS) und ein neues Eurofighter-Radar sowie eine Steigerung bei Eurocopter.

Der Free Cash Flow profitierte 2011 von der guten operativen Leistung. Der Free Cash Flow belief sich auf € 958 Mio. (2010: € 2,707 Mrd.). Nach Kundenfinanzierungen und vor Übernahmen lag der Free Cash Flow mit € 2,493 Mrd. deutlich über den Erwartungen; dies geht sowohl auf den gestiegenen Auftragseingang und die höher als erwarteten Auslieferungen bei Airbus zurück als auch auf das verbesserte EBIT* vor Einmaleffekten sowie die Zahlungseingänge von Regierungskunden, die höher ausfielen als erwartet. Der Brutto Cash Flow aus der betrieblichen Tätigkeit nahm gegenüber dem Vorjahr zu, in erster Linie aufgrund der verbesserten Profitabilität vor Abschreibungen und Rückstellungen. Das Nettoumlaufvermögen enthält eine Bestandserhöhung bei Airbus aufgrund der schrittweisen Produktions-steigerung in den Programmen der Division. Dieser Effekt wurde durch höhere Kundenanzahlungen bei Airbus mehr als ausgeglichen. Kundenfinanzierungen generierten 2011 einen positiven Beitrag von € 135 Mio., da die hohe Nachfrage von Flugzeug-Leasing-Unternehmen und internationalen Banken entgegen jüngster Bedenken anhält. Die Investitionen lagen leicht unter Vorjahresniveau. Im Rahmen der Konzernstrategie tätigte EADS im Jahr 2011 eine Reihe wichtiger Übernahmen, was zu einem Mittelabfluss von insgesamt rund € 1,5 Mrd führte.

Die Nettoliquidität von EADS lag bei soliden € 11,7 Mrd. (Jahresende 2010: € 11,9 Mrd.) nach Übernahmen. Sie spiegelt unter anderem einen Beitrag von € 489 Mio. zum Pensionsplanvermögen wider.

Der Auftragseingang (5) des Konzerns erhöhte sich dank der steigenden Bestellungen von Zivilflugzeugen bei Airbus um 58 Prozent auf € 131,0 Mrd. (2010: € 83,1 Mrd.). Ende Dezember 2011 stieg der Auftragsbestand (5) des Konzerns um 21 Prozent auf das Rekordniveau von € 541,0 Mrd. (Jahresende 2010: € 448,5 Mrd.) und untermauerte damit das Umsatz-wachstum von EADS in der Zukunft. Der Auftragsbestand von Airbus Commercial profitierte von einer wechselkursinduzierten Neubewertung in Höhe von rund € 15 Mrd. Diese basierte auf dem US-Dollar-Stichtagskurs Ende 2011, der im Vergleich zu Ende 2010 gegenüber dem Euro zulegte. Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft sank auf € 52,8 Mrd. (Jahresende 2010: € 58,3 Mrd.).

Ende Dezember 2011 beschäftigte EADS 133.115 Mitarbeiter (Jahresende 2010: 121.691), einschließlich 6.505 Mitarbeitern aus den Übernahmen von Vector Aerospace, PFW Aerospace, Vizada, Satair sowie aus weiteren Übernahmen einiger kleinerer Unternehmen.

 

Ausblick

Der Ausblick von EADS für das Geschäftsjahr 2012 basiert auf der Erwartung, dass die Weltwirtschaft und der Luftverkehr entsprechend der vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen werden und dass der US-Dollar-Durchschnittskurs bei € 1 = US$ 1,35 liegt.

Im Jahr 2012 wird Airbus voraussichtlich rund 570 Zivilflugzeuge ausliefern. Die Zahl der Bruttobestellungen sollte die der Auslieferungen übersteigen. Der Konzernumsatz sollte weiterhin um mehr als sechs Prozent steigen. Das Konzern-EBIT* vor Einmaleffekten sollte sich deutlich verbessern – dank höherer Volumina bei Airbus und Eurocopter, besserer Preise bei Airbus und Optimierungen im A380-Programm. EADS rechnet mit einem EBIT* vor Einmaleffekten von über € 2,5 Mrd. Ausgehend von dem Konzern-ergebnis* vor Einmaleffekten(4) erwartet EADS für 2012 einen Gewinn je Aktie* vor Einmaleffekten(4) von über € 1,65 (2011: € 1,39).

Die künftige Entwicklung des berichteten EBIT* sowie des Gewinns je Aktie von EADS wird davon abhängen, wie der Konzern komplexe Programme – wie A400M, A380 und A350 XWB – gemäß den Verpflichtungen gegenüber seinen Kunden managen kann. Entsprechend dieser EBIT*-Prognose erwartet EADS weiterhin einen positiven Free Cash Flow nach Kundenfinanzierungen und vor Übernahmen. Da es sich hierbei – insbesondere in Zeiten gesamtwirtschaftlicher Unsicherheit – um die volatilste Kennzahl handelt, wird EADS diese Prognose im Jahresverlauf weiter präzisieren.

 

EADS-Divisionen: Neue Rekorde bei Airbus, Wachstumsimpulse bei Eurocopter und stabiles Geschäft bei Astrium und Cassidian

Der Gesamtumsatz von Airbus legte 2011 insbesondere dank verstärkter Auslieferungen um zehn Prozent auf € 33,103 Mrd. (2010: € 29,978 Mrd.) zu. Das konsolidierte Airbus-EBIT* stieg um 91 Prozent auf € 584 Mio. (2010: € 305 Mio.).

Der Umsatz von Airbus Commercial belief sich auf € 31,159 Mrd. (2010: € 27,673 Mrd.). Airbus steigerte seine Produktion im zehnten Jahr in Folge und erreichte mit der physischen Auslieferung von 534 Zivilflugzeugen (darunter 26 A380) einen neuen Spitzenwert. Im Jahresvergleich kamen dem Umsatz von Airbus Commercial vorwiegend günstige Volumen- und Mix-Effekte zugute; diese umfassten gestiegene Auslieferungen in der A320-Familie und im A380-Programm sowie bessere Preise. Negative Wechselkurseffekte belasteten den Umsatz mit etwa € 400 Mio. Das berichtete EBIT* von Airbus Commercial betrug € 543 Mio. (2010: € 291 Mio.). Das EBIT* vor Einmaleffekten von Airbus Commercial belief sich auf rund € 490 Mio. (2010: rund € 280 Mio.); im Vergleich zum Vorjahr profitierte es von Verbesserungen im operativen Geschäft, einschließlich günstiger Preiseffekte. Die positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahr wurde teilweise durch eine Verschlechterung des Hedging-Kurses um rund € 200 Mio. sowie durch höhere F&E-Aufwendungen,
vor allem im A350-XWB-Programm, kompensiert. Der Umsatz von Airbus Military sank zwar aufgrund der geringeren Umsatzrealisierung im A400M-Programm um sieben Prozent auf € 2,504 Mrd. (2010: € 2,684 Mrd.); das EBIT* verbesserte sich jedoch maßgeblich auf € 49 Mio. (2010: € 21 Mio.) dank vorteilhafter Mix-Effekte, Verbesserungen im operativen Geschäft und einer Senkung der allgemeinen Betriebskosten.

2011 erreichte der Auftragseingang bei Airbus Commercial mit 1.419 Nettobestellungen (2010: 574 Nettobestellungen) erneut Rekord-niveau. Allein die A320neo-Flugzeugfamilie verzeichnete 1.226 neue Festbestellungen und verkauft sich somit schneller als jeder andere Jet in der Geschichte der zivilen Luftfahrt.

Bei Airbus hat die Flugerprobung der „Sharklet“-Flügelspitzen der A320 begonnen, mit denen der Treibstoffverbrauch um 3,5 Prozent gesenkt werden soll. Ein weiterer wichtiger Meilenstein war die Auslieferung des 7.000. Airbus-Flugzeugs. Die beiden Fluggesellschaften Korean Air und China Southern erhielten ihre ersten A380-Maschinen; die Zahl der Betreiber-Airlines stieg damit auf sieben. Mit 26 Auslieferungen im Jahr 2011 machte die A380-Serienfertigung gute Fortschritte und übertraf die Zielvorgaben.

Trotz der Herausforderungen, die sich durch einen Produktionshochlauf ergeben, sind die Produktionssteigerungen im Single-Aisle- und Langstreckensegment auf gutem Weg. Aufgrund der positiven Entwicklung beim Auftragseingang hat Airbus beschlossen, die monatliche Produktionsrate der A330 im zweiten Quartal 2014 auf elf Maschinen zu erhöhen, vorausgesetzt das System zum Emissionshandel (Emission Trading Scheme) wirkt sich nicht negativ auf Flugzeugbestellungen aus. Besondere Aufmerksamkeit widmet das Management der Lösung der Herausforderungen bei der A380 bezüglich der Verbindungsklammern zwischen der Flügelhaut und der inneren Flügelstruktur. Die Kosten für die Behebung werden von Airbus getragen; hierfür wurden in Höhe des geschätzten Betrages Gewährleistungsrückstellungen für die ausgelieferten Flugzeuge gebildet. Das A350-XWB-Programm erzielt Fortschritte. Mehrere Hauptsektionen der A350 XWB trafen Ende 2011 an der Endmontagelinie in Toulouse ein. Im Februar 2012 absolvierte das Trent-Triebwerk für die A350 XWB erfolgreich seinen Erstflug an einer A380 als fliegendem Prüfstand. Die Indienststellung der A350 XWB ist für das erste Halbjahr 2014 geplant. Das Programm ist sehr anspruchsvoll: der Zeitplan strafft sich, während Airbus Fortschritte im Hinblick auf die nächsten Meilensteine erzielt, vor allem dem Beginn der Endmontage. Im Jahr 2011 untermauerte Airbus seine Services-Strategie durch die Übernahme des Logistikexperten Satair sowie von Metron Aviation, einem in den USA ansässigen Anbieter für moderne Lösungen zum Management des Luftverkehrs.

Airbus Military erreichte 2011 den Spitzenwert von 29 Auslieferungen, darunter sechs hochmoderne Flugzeuge des Typs A330 MRTT (Multi-Role Tanker Transport). Trotz eines schwierigen Umfelds erhielt Airbus Military fünf Bestellungen für leichte und mittelschwere Modelle. Mit fünf Testmaschinen läuft das A400M-Flugtestprogramm weiterhin mit voller Kapazität, um die zeitgerechte Auslieferung an den ersten Kunden zu gewährleisten. Die Endmontage des ersten Kundenflugzeugs hat in Sevilla begonnen.

Ende Dezember 2011 verzeichnete Airbus einen konsolidierten Auftragsbestand von € 495,5 Mrd. (Jahresende 2010: € 400,4 Mrd.). Davon entfielen € 475,5 Mrd. (Jahresende 2010: € 378,9 Mrd.) auf Airbus Commercial; dies entspricht einem Branchenrekord von 4.437 Flugzeugen (Jahresende 2010: 3.552 Maschinen). Der Auftragsbestand profitierte von einer wechselkursinduzierten Neubewertung in Höhe von rund € 15 Mrd. Diese basierte auf dem US-Dollar-Stichtagskurs Ende 2011, der im Vergleich zu Ende 2010 gegenüber dem Euro zulegte. Bei Airbus Military führten fünf Neubestellungen zu einem Auftragsbestand von insgesamt 217 Maschinen im Wert von € 21,3 Mrd. (Jahresende 2010: € 22,8 Mrd.).

Der Umsatz von Eurocopter wuchs 2011 um zwölf Prozent und erreichte mit € 5,415 Mrd. (2010: € 4,830 Mrd.) Rekordniveau, vor allem aufgrund der fortschreitenden Erholung im zivilen Geschäft. Eurocopter lieferte insgesamt 503 Hubschrauber aus (2010: 527 Maschinen), darunter den 1.000. Dauphin, die 1.000. EC135 und den 100. NH90. Das EBIT* der Division stieg um 42 Prozent auf € 259 Mio. (2010: € 183 Mio.). Der Anstieg von Umsatz und EBIT* im Vergleich zum Vorjahr geht sowohl auf einen günstigen Mix bei den Auslieferungen ziviler Hubschrauber sowie den Services- und Kundendienst-leistungen zurück als auch auf die bessere operative Leistung. Der Umsatz beinhaltet zudem € 210 Mio. aus der Erstkonsolidierung von Vector Aerospace.

Im Jahr 2011 wurden Nettoaufwendungen in Höhe von € 115 Mio. verbucht, hauptsächlich im Zusammenhang mit Regierungsprogrammen und SHAPE. Die Vorjahresergebnisse enthielten Nettoaufwendungen in Höhe von € 120 Mio. Die eigenfinanzierten F&E-Aufwendungen stiegen im Rahmen der Innovationsstrategie von Eurocopter an.

Dank der deutlichen Belebung des Zivilgeschäfts und der langfristigen Innovationsstrategie von Eurocopter konnte die Division 2011 den Nettoauftragseingang auf 457 Hubschrauber gegenüber 346 im Vorjahr steigern. Die Bestellungen umfassten Großaufträge für Maschinen des Typs EC225, die erste Großbestellung für Eurocopters leistungsgesteigerte EC145 T2 sowie Festbestellungen für die neue EC175. Die positive Marktdynamik setzte sich in diesem Jahr mit weiteren 191 Bestellungen und Kaufzusagen auf der Luftfahrtmesse HELI-EXPO in Dallas fort. Im NH90-Programm wurde im November mit der Zulassung der finalen Konfiguration (FOC – Final Operational Configuration) der NH90-Variante als Taktischer Transporthubschrauber (TTH) ein wichtiger Meilenstein erreicht.

Zum Ausbau des Services-Geschäfts und zur Stärkung der internationalen Präsenz von Eurocopter wurde Vector Aerospace übernommen. Die globalen Aktivitäten wurden zudem durch eine Kooperation in Kasachstan und ein neues Produktionswerk in Mexiko vorangetrieben. Mit dem Start der Flugerprobung eines auf der AS350 basierenden Hybrid-Demonstrators sowie dem X3-Demonstrator hat die Division 2011 wichtige neue Meilensteine in ihrem Innovationsplan erreicht. Das zweijährige Transformationsprogramm SHAPE, mit dem Eurocopter während des wirtschaftlichen Abschwungs der letzten Jahre seine Wettbewerbsfähigkeit ausgebaut hat, wurde im Jahr 2011 abgeschlossen. Der Auftragsbestand von Eurocopter belief sich auf € 13,8 Mrd. (Jahresende 2010: € 14,6 Mrd.). Dieser umfasst Bestellungen über 1.076 Hubschrauber (Jahresende 2010: 1.122 Hubschrauber).

Der Umsatz von Astrium blieb 2011 stabil bei € 4,964 Mrd. (2010: € 5,003 Mrd.). Trotz der herausfordernden Lage im Regierungsgeschäft und des zunehmenden Wettbewerbs profierte der Umsatz von einem hervorragenden Programm-Management. Das EBIT* sank leicht auf € 267 Mio. (2010: € 283 Mio.). Die guten Ergebnisse bei Satelliten und Trägerraketen wurden belastet durch den Rückgang der Services-Aktivitäten, die Kosten für die Vizada-Übernahme und Aufwendungen in Höhe von € 23 Mio. für das AGILE-Transformationsprogramm im letzten Quartal 2011.

Der Auftragseingang von € 3,5 Mrd. spiegelt eine anhaltende Marktdynamik wider, liegt jedoch unter dem Niveau der außergewöhnlichen beiden Jahren zuvor. Mit den Verträgen für das US-amerikanische DIRECTV und mit dem malaysischen Betreiber Measat gelang Astrium ein Durchbruch: Diese Aufträge spiegeln erste Erfolge der Division wider, die globale Wettbewerbsfähigkeit in Exportmärkten durch das AGILE-Transformations-programm auszubauen. Im Jahr 2011 absolvierte die Trägerrakete Ariane 5 fünf Starts, einschließlich des 46. erfolgreichen Ariane-5-Flugs in Folge und des Starts des zweiten unbemannten Raumtransporters (Automated Transfer Vehicle – ATV). Im Jahr 2011 wurden insgesamt 13 von Astrium gebaute Satelliten ins All transportiert, darunter die ersten beiden Galileo-IOV-Satelliten (In-Orbit Validation) sowie der Erdbeobachtungssatellit Pléiades 1A, dessen hochauflösende Satellitenbilder exklusiv von Astrium Services kommerziell vertrieben werden. Einen wichtigen Schritt zum künftigen Ausbau des Services-Geschäfts erzielte Astrium mit der im Dezember abgeschlossenen Übernahme von Vizada. Der Auftragsbestand von Astrium belief sich Ende Dezember 2011 auf € 14,7 Mrd. (Jahresende 2010: € 15,8 Mrd.).

Cassidian verbuchte 2011 einen soliden Umsatz von € 5,803 Mrd. (2010: € 5,933 Mrd.). Die Profitabilität entsprach mit einem EBIT*-Rückgang auf € 331 Mio. (2010: € 457 Mio.) den Erwartungen. Das EBIT* spiegelt solide Margen in etablierten Programmen wider, wird aber belastet durch einen erheblichen Anstieg der eigenfinanzierten F&E-Aufwendungen sowie durch eine Restrukturierungsrückstellung in Höhe von € 38 Mio. und eine Nettobelastung von € 34 Mio. für Programme. Die knappen Budgets in den Heimatmärkten beeinflussen deutlich das Cassidian-Geschäft durch die Verzögerung einiger Auftragseingänge und Finanzierungen sowie höherer F&E-Aufwendungen.

Trotz der wachsenden Herausforderungen verzeichnete Cassidian 2011 einen Auftragseingang von € 4,2 Mrd. Der Auftragsbestand umfasst einen Vertrag über die erste Phase des ECCS-Führungssystems (United Arab Emirates Command and Control System) für EMIRAJE Systems, ein Joint Venture zwischen Cassidian und C4 Advanced Solutions. Die Division hat einen umfassenden Transformations-Prozess eingeleitet, um sich verstärkt international auszurichten und sich an die herausfordernde Situation auf den europäischen Heimatmärkten anzupassen.

Bei dem Ausbau ihrer Fähigkeiten im Bereich unbemannter Flugsysteme (UAS – Unmanned Aerial Systems) machte die Division 2011 weitere Fortschritte. Das UAS Euro Hawk für die deutschen Streitkräfte, ein Gemeinschaftsprogramm mit Northrop Grumman, absolvierte im Juli seinen Transferflug von den USA nach Deutschland. Vor der weiteren Flugerprobung wurde das von Cassidian entwickelte Signalaufklärungs-system erfolgreich in das UAS integriert. Darüber hinaus unterzeichnete Cassidian mit Turkish Aerospace Industries und der italienischen Alenia Aeronautica Vereinbarungen, im Bereich unbemannter Flugsysteme zu kooperieren. Ende 2011 vereinbarte Cassidian zudem mit Rheinmetall, UAS-Aktivitäten zusammen mit EADS in einer neuen Gesellschaft weiter-zuverfolgen. Mit der Auslieferung des 300. Eurofighter im Oktober 2011 erreichte das multinationale Programm einen weiteren Meilenstein. Durch die vereinbarte zeitliche Streckung der Lieferungen wurde die Eurofighter-Produktion bis 2017 gesichert. Ende Dezember 2011 verzeichnete Cassidian einen soliden Auftragsbestand von € 15,5 Mrd. (Jahresende 2010: € 16,9 Mrd.).

 

EADS-Zentrale und Übrige Aktivitäten (ohne Zugehörigkeit zu einer Division)

Der Umsatz der Übrigen Aktivitäten stieg um sechs Prozent auf € 1,252 Mrd. (2010: € 1,182 Mrd.). EADS North America verbesserte seinen Umsatz dank gestiegener Auslieferungen im LUH-Programm (Light Utility Helicopter) sowie bei leichten und mittelschweren Transportflugzeugen. Bei Sogerma kompensierten erhöhte Produktionsraten und das verstärkte Geschäft mit Kabinensitzen die Abgabe einiger Aktivitäten an Eurocopter nach der Übernahme von Vector Aerospace. Das EBIT* der Übrigen Aktivitäten hat sich auf € 59 Mio. (2010: € 25 Mio.) mehr als verdoppelt, unter anderem dank besserer Ergebnisse bei ATR und Sogerma sowie aufgrund eines Gewinns aus der Veräußerung von Defense Security and Systems Solutions (DS3) durch EADS North America im Mai 2011.

Der Auftragseingang von ATR erreichte mit 119 Festbestellungen (2010: 78) ein außergewöhnliches Jahresniveau. Diese Festbestellungen machen mehr als 80 Prozent der gesamten Bestellungen von Regionalflugzeugen mit 50 bis 90 Sitzen aus und unterstreichen den Erfolg des erneuerten Produktspektrums. Im August 2011 übergab ATR dem Erstkunden Royal Air Maroc die erste ATR 72-600. ATR lieferte 2011 insgesamt 54 Maschinen aus (2010: 52), darunter zehn Flugzeuge vom Typ ATR 72-600. ATR verbuchte 2011 einen Rekordauftragsbestand von 224 Maschinen, was einer Produktionsauslastung von drei Jahren entspricht. Im Jahr 2011 erhielt EADS North America einen Auftrag von Lockheed Martin über die Lieferung des TRS-3D-Radars für Schiffe zur küstennahen Gefechtsführung (Littoral Combat Ships – LCS) der US-Marine. Im Oktober erreichte EADS North America einen weiteren Meilenstein im LUH-Programm: Das Unternehmen lieferte an die US-Nationalgarde Maschinen vom Typ UH-72A Lakota, die mit dem S&S-Missions-ausrüstungspaket (Security and Support) Battalion Mission Equipment Package (MEP) ausgestattet sind. Bis heute hat EADS North America mehr als die Hälfte der für die US-Armee vorgesehenen 345 LUH ausgeliefert. Sämtliche Lieferungen wurden termin- und kostengerecht ausgeführt. Die US-Marine erhielt darüber hinaus fünf Lakotas für den Einsatz in der US Naval Test Pilot School. Bis Ende Dezember 2011 erhöhte sich der Auftragsbestand der Übrigen Aktivitäten um 18 Prozent auf € 3,0 Mrd. (Jahresende 2010: € 2,5 Mrd.).

* EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung von EADS, dem Airbus-Unternehmens-Zusammenschluss, der Gründung von MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen mit einem Umsatz von € 49,1 Mrd. im Jahr 2011 und mehr als 133.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören die Divisionen Airbus, Astrium, Cassidian und Eurocopter.
 

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Ein Themen-Dossier zu den Finanzergebnissen von EADS finden Sie unter: www.eads.com/presse-dossiers-finanzen.

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Hinweise an die Redaktionen:
Live-Übertragung der EADS-Telefonkonferenz für Analysten im Internet
Sie können die Telefonkonferenz für Analysten mit dem CEO von EADS, Louis Gallois, und dem CFO von EADS, Hans Peter Ring, heute um 10:30 Uhr auf unserer Website www.eads.com verfolgen.
Bitte klicken Sie dazu auf das Banner auf der Startseite. Im Laufe des Nachmittags steht eine Aufzeichnung der Telefonkonferenz zur Verfügung.
 

EADS – Zahlen für 2011
(Beträge in Euro)

 


EADS – Ergebnisse für das vierte Quartal (Q4) 2011
(Beträge in Euro)



 

Der Umsatz für das vierte Quartal (Q4) 2011 stieg um 16 Prozent, angetrieben durch höhere Aktivität bei Airbus Commercial – aufgrund zahlreicherer Auslieferungen im Single-Aisle-Bereich und bei der A380 im Vergleich zum Vorjahresquartal – sowie bei Eurocopter und den Übrigen Aktivitäten. Eurocopter profitierte von der Übernahme von Vector Aerospace mit einem Umsatzbeitrag von € 140 Mio.

Das EBIT* für das vierte Quartal (Q4) 2011 stieg im Vergleich zum Vorjahr um 81 Prozent –aufgrund eines positiven Einmaleffekts (vor allem durch einen positiven Wechselkurseffekt bei Zu- und Abflüssen von Dollar zu unterschiedlichen Zeitpunkten und bilanziellen Neubewertungen) sowie aufgrund des verbesserten EBIT* vor Einmaleffekten. Das EBIT* vor Einmaleffekten im vierten Quartal 2011 stieg im Vergleich zum Vorjahr um 41 Prozent – hauptsächlich dank höherer Volumina, günstigerer Mix-Effekte sowie besserer Preise in den Airbus-Serienprogrammen. Auch das EBIT* vor Einmaleffekten der Zentrale verbesserte sich – vor allem aufgrund gestiegener Zuweisungen von Verwaltungsaufwendungen an die Divisionen und positiver Eliminierungseffekte auf Konzernstufe.
 

Fußnoten:

  1. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten.
  2. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten.
  3. EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  4. Das Konzernergebnis vor Einmaleffekten entspricht dem Konzernergebnis bereinigt um Einmaleffekte im EBIT*. Es beinhaltet nicht das Übrige Finanzergebnis (außer der Aufzinsung abgezinster Rückstellungen), den positiven Einmaleffekt aufgrund der Beendigung des A340-Programms sowie alle steuerlichen Effekte der genannten Sachverhalte. Das Konzernergebnis* vor Einmaleffekten ist das Konzernergebnis vor Einmaleffekten, vor Goodwill-Wertminderungen, außerordentlichen Posten und darauf entfallenden Steuern. Folglich entspricht der Gewinn je Aktie* vor Einmaleffekten dem Gewinn je Aktie basierend auf dem Konzernergebnis* vor Einmaleffekten.
  5. Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand von EADS basieren auf Listenpreisen.
  6. Die berichtspflichtigen Segmente Airbus Commercial und Airbus Military sind Teil der Airbus-Division. Eliminierungen werden auf Divisionsebene vorgenommen.
  7. Wird der EADS-Hauptversammlung vorgeschlagen.


Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):

Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen von EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.
In dieser Pressemitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet.
Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen von EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen.
Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten von EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten. Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren können dem Registrierungsdokument des Unternehmens vom 19. April 2011 entnommen werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Webseite: www.eads.com.
 

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