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11 November 2010
Company

Ad-hoc-Mitteilung: EADS veröffentlicht Neun-Monats-Ergebnisse 2010

Leiden

• Hoher Auftragseingang von € 57,7 Mrd. dank Airbus
• Anstieg der Produktionsrate auf neun Langstreckenflugzeuge pro Monat im 1. Quartal 2012
• Umsatz: € 31,6 Mrd.
• EBIT* vor Einmaleffekten: € 0,8 Mrd.
• Konzernergebnis: € 198 Mio.
• Nettoliquidität mit € 10,3 Mrd. besser als erwartet, wichtiger Aktivposten
• Höhere Prognose für den Free Cash Flow

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld von EADS (Börsenkürzel: EAD) verbessert sich dank der zunehmenden Flugzeugnachfrage kontinuierlich. Die institutionellen Märkte – einschließlich des Hubschraubersektors sowie der Verteidigungs- und öffentlichen Haushalte – bedürfen einer sorgfältigen Beobachtung. Ende September verzeichnete EADS einen Auftragseingang(4) von € 57,7 Mrd., der den Aufschwung im zivilen Luftfahrtgeschäft widerspiegelt. Der Auftragsbestand des Konzerns von mehr als € 426 Mrd. stellt eine solide Basis für künftige Auslieferungen dar. Der Umsatz von EADS belief sich auf € 31,6 Mrd. Das EBIT* vor Einmaleffekten von € 0,8 Mrd. profitierte von den Ergebnissen der Airbus-Serienprogramme und dem sonstigen Kerngeschäft. Das EBIT* lag bei € 784 Mio. Dank einer verbesserten Cash-Performance und vorteilhafter Phaseneffekte fiel die Nettoliquidität mit € 10,3 Mrd. höher aus als erwartet. Sie ist ein wichtiger Aktivposten, um künftiges Wachstum voranzutreiben.

„Der fortgesetzte Aufschwung im zivilen Luftfahrtsektor beginnt sich in unseren Neun-Monats-Ergebnissen widerzuspiegeln. Im Rahmen dieses verbesserten Umfeldes macht die A380-Produktion sichtbare Fortschritte. Auch die A350-Produktion ist angelaufen. Zudem danken wir den A400M-Kundennationen für Ihre Unterstützung, zu einer Einigung zu gelangen“, erklärte EADS-CEO Louis Gallois. „Da die Budgetprüfungen in unseren Heimatländern noch nicht komplett abgeschlossen sind, werden wir mögliche Herausforderungen für unser Geschäft mit Regierungskunden weiterhin aufmerksam beobachten. Über das Jahr 2011 hinausblickend, sollte der Aufschwung im zivilen Flugzeuggeschäft die Rentabilität des Konzerns weiter verbessern. Dank höherer Volumina, besserer Preise und weiterer wirtschaftlicher Optimierungen im A380-Programm sollte zu den gegenwärtigen Wechselkursen die Rentabilität von Airbus mittelfristig erheblich steigen.“

Dank höherer Volumina und einem günstigen Mix im Kerngeschäft stieg der Umsatz von EADS in den ersten neun Monaten auf € 31,6 Mrd. (9M 2009: € 29,7 Mrd.). Die physischen Auslieferungszahlen hielten sich auf hohem Niveau mit 380 Flugzeugen bei Airbus Commercial, 367 Hubschraubern bei Eurocopter und dem 38. erfolgreichen Start einer Ariane 5 in Serie. Beim A400M-Programm hat EADS die Gewinnrealisierungsmethode nach dem Fertigstellungsgrad wieder aufgenommen. Basierend auf der Erreichung interner Meilensteine verbuchte das Programm bis Ende September Umsätze in Höhe von rund € 500 Mio. Die Kundennationen und EADS haben die grundsätzlichen A400M-Verhandlungen abgeschlossen. Die für das Geschäftsjahr 2009 berechnete Rückstellung für das A400M-Programm bleibt weiter gültig. Die Zahlungen der Regierungen sind weiter nach hinten verlagert als bei der Unterzeichnung der Grundsatzeinigung im März 2010 erwartet. Verhandlungen über die Beteiligung an künftigen Exportaufträgen (Export Levy Facility, ELF) werden voraussichtlich bis Jahresende abgeschlossen sein. Die Einigung tritt in Kraft, sobald die Parlamente zugestimmt haben. In der Zwischenzeit macht das A400M-Flugerprobungs-programm bessere Fortschritte als erwartet. Noch vor Jahresende wird die Testflotte um eine vierte Maschine erweitert.

Das EBIT* vor Einmaleffekten (bereinigtes EBIT*) – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung einmaliger Effekte aus Rückstellungsveränderungen oder Währungsschwankungen – betrug € 0,8 Mrd. (9M 2009: € 1,7 Mrd.) für EADS und rund € 0,3 Mrd. für Airbus. Es profitierte von den guten Ergebnissen in den Airbus-Serienprogrammen und den Kernaktivitäten anderer Divisionen, wurde aber erwartungsgemäß durch das A380-Programm weiterhin erheblich beeinträchtigt. Im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2009 wurde das EBIT* vor Einmaleffekten insbesondere durch verschlechterte Hedging-Kurse sowie höhere Aufwendungen für Forschung & Entwicklung belastet.

Das berichtete EBIT* von EADS betrug € 784 Mio. (9M 2009: € 1,089 Mrd.).

Das Konzernergebnis lag bei € 198 Mio. (9M 2009: € 291 Mio.).

Dies entspricht einem Gewinn je Aktie von € 0,24 (9M 2009: € 0,36).

Das Finanzergebnis belief sich auf € -452 Mio. (9M 2009: € -615 Mio.).

Das Zinsergebnis von € -176 Mio. (9M 2009: € -89 Mio.) spiegelte den Rückgang der Zinssätze auf den Finanzmärkten wider. Das Übrige Finanzergebnis betrug € -276 Mio. (9M 2009: € -526 Mio.). Die Verbesserung im Jahresvergleich geht auf eine positive Neubewertung der EADS-Cash-Bestände an US-Dollar und britischen Pfund sowie auf eine Neubewertung der Finanzinstrumente zurück.

Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung & Entwicklung (F&E) beliefen sich auf € 2,038 Mrd. (9M 2009: € 1,834 Mrd.). Maßgeblich hierfür waren ein Anstieg bei Airbus aufgrund des Hochlaufs der A350 XWB-Aktivitäten sowie höhere Produktinvestitionen sowohl bei Cassidian für Unbemannte Flugzeuge (Unmanned Aerial Systems – UAS) und das Systemgeschäft als auch bei Eurocopter für das gesamte Produktportfolio. Die F&E-Aufwendungen bei Airbus, Eurocopter und Cassidian sollten künftig steigen.

Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen in Höhe von € 882 Mio. (9M 2009: € -892 Mio.) profitierte von dem guten Auftragseingang und den hohen Auslieferungszahlen im zivilen Geschäft – darunter 14 ausgelieferte A380 – sowie von vorteilhaften Phaseneffekten. Regierungszahlungen für Entwicklungsprogramme glichen die verspäteten Zahlungen in etwa aus. Die Vorräte bei Airbus blieben in den ersten neun Monaten 2010 stabil. Die Neun-Monats-Ergebnisse 2009 spiegelten einen Hochlauf der A380-Produktion wider, während das A380-Auslieferungsniveau niedrig war; darüber hinaus hatte sowohl bei „Single Aisle“- als auch bei Langstreckenflugzeugen ein Ungleichgewicht zwischen Produktions- und Auslieferungsraten bestanden. Aufgrund steigender Auslieferungen und zunehmender Aufträge für Verkehrsflugzeuge gingen im Airbus-Zivilgeschäft mehr Kundenanzahlungen ein als im vergangenen Jahr. Dieser positive Effekt wurde mehr als aufgezehrt durch niedrigere Zahlungsmitteleingänge bei Astrium und Cassidian. In den ersten neun Monaten war der Nettoabfluss aus Kundenfinanzierungen von rund € -90 Mio. geringer als erwartet dank einer Kombination aus zunehmender Nachfrage von Flugzeugleasing-Unternehmen sowie einer Erholung des Bankensektors. Im dritten Quartal wurden drei A320 unter Operating-Leasing weiterverkauft. Der Free Cash Flow nach Kunden-finanzierungen betrug € 791 Mio. (9M 2009: € -1,182 Mrd.).

Nach einem Beitrag von € 300 Mio. zum Pensionsplanvermögen betrug die Nettoliquidität € 10,3 Mrd. (Jahresende 2009: € 9,8 Mrd.). Sie bildet weiterhin ein solides Fundament für die operativen Anforderungen und das künftige Wachstum von EADS.

Insbesondere aufgrund höherer Bestellungen von Verkehrsflugzeugen lag der Auftragseingang von EADS mit € 57,7 Mrd. deutlich über dem Vorjahresniveau (9M 2009: € 24,6 Mrd.). Ende September 2010 verzeichnete EADS einen hohen Auftragsbestand von € 426,4 Mrd. (Jahresende 2009: € 389,1 Mrd.), der vor allem einen Anstieg bei Airbus und Astrium widerspiegelt. Dank eines im Vergleich zum Jahresende 2009 deutlich stärkeren US-Dollar-Schlusskurses profitierte der Auftragsbestand von Airbus Commercial von einer wechselkursinduzierten Neubewertung in Höhe von rund € 18 Mrd. Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft belief sich auf € 56,4 Mrd. (Jahresende 2009: € 57,3 Mrd.).

Ende September 2010 beschäftigte EADS 120.580 Mitarbeiter (Jahresende 2009: 119.506).

Ausblick

Dank der Belebung am zivilen Flugzeugmarkt sollte 2010 der Brutto-Auftragseingang von Airbus bis zu 500 Maschinen betragen. Die Airbus-Auslieferungen dürften knapp über 500 Flugzeugen liegen.

Der Ausblick für EADS basiert auf einem angenommenen Wechselkurs von € 1 = US$ 1,35 als Durchschnittskurs für das vierte Quartal sowie als Jahresend-Stichtagskurs.

Der Umsatz von EADS wird voraussichtlich € 44 Mrd. übersteigen.

Bei etwas mehr als 500 Auslieferungen bestätigt EADS die Prognose des EBIT* vor Einmaleffekten von rund € 1,2 Mrd.

Die künftige EBIT*-Entwicklung von EADS wird davon abhängen, wie der Konzern die Programme A400M, A380 und A350 XWB gemäß den Verpflichtungen gegenüber seinen Kunden managen kann.

Basierend auf den oben genannten Wechselkursannahmen erwartet EADS einen Anstieg des EBIT* auf mindestens € 1,1 Mrd.

EADS hebt zudem die Prognose für den Free Cash Flow an. Unter der Voraussetzung eines nachhaltigen Zahlungsmitteleingangs aus dem Geschäft mit Regierungen und Institutionen bis Jahresende dürfte sich der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen auf rund € 1 Mrd. belaufen; der Free Cash Flow nach Kundenfinanzierungen wird voraussichtlich über € 800 Mio. liegen, im Vergleich zu dem bisher prognostizierten Free Cash Abfluss von € -600 Mio.

* EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung von EADS, dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss, der Gründung der MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen mit einem Umsatz von € 42,8 Mrd. im Jahr 2009 und über 119.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören Airbus, Astrium, Cassidian und Eurocopter.

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