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15 November 2009
Commercial Aircraft

Airbus bietet "Sharklets" für A320-Familie an / Erstkunde Air New Zealand

Reduktion von Treibstoffverbrauch und Emissionen / Verbesserung von Reichweite und Nutzlast

Airbus bietet ab sofort seine neu entwickelten "Sharklets" an - aerodynamische Vorrichtungen an den Flügelspitzen, die speziell darauf ausgelegt sind, die Ökoeffizienz und die Nutzlast-Reichweiten-Leistung der A320-Familie noch weiter zu steigern. Sharklets sind als Option für neue Flugzeugauslieferungen erhältlich. Sie versprechen eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs auf längeren Sektoren um mindestens 3,5 Prozent. Dies entspricht einer jährlichen Senkung der CO2-Emissionen um rund 700 Tonnen pro Flugzeug. Die A320 wird als erstes Modell die neuen Sharklets erhalten und voraussichtlich ab Ende 2012 damit ausgeliefert werden. Die anderen Modelle der A320-Familie werden ab 2013 ebenfalls mit Sharklets ausgerüstet. Air New Zealand hat als erste Fluggesellschaft Sharklets für ihre zukünftige A320-Flotte bestellt.

Rob Fyfe, Chief Executive Officer von Air New Zealand, sagte: "Air New Zealand hat jüngst entschieden, im Inlandsverkehr und auf internationalen Kurzstrecken die Single-Aisle-Flotte auf eine reine Airbus A320-Flotte umzustellen. Mit den neuen Sharklets wird unsere Airbus-Flotte weniger Treibstoff verbrauchen und weniger Kohlendioxid emittieren, und das im Inlandsnetz als auch und vor allem auf den längeren transtasmanischen Sektoren."

John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus, sagte: "Die ökoeffiziente A320-Familie wird mit jedem Tag besser. Wir freuen uns sehr über den erneuten Vertrauensbeweis von Air New Zealand in unsere Single-Aisle-Familie als das rentabelste Produkt in seiner Klasse - un das noch über viele Jahre hinweg. Sharklets sind nicht nur die Airbus-Antwort auf Fragen des Umweltschutzes und steigender Treibstoffpreise. Sie optimieren auch die Leistung des Flugzeugs insgesamt."

Sharklets bewirken eine Steigerung der Effizienz im Reiseflug um etwa 3,5 Prozent zusätzlich zum positiven Effekt, der bereits mit den klassischen kleineren ?Fences' an den Flügelspitzen der A320-Familie erzielt wird. Sie bringen auch Vorteile im Hinblick auf Nutzlast und Reichweite: entweder eine Erhöhung der Nutzlast um ca. 500 kg oder eine Vergrößerung der Reichweite um 185 km/100 nm mit der ursprünglichen Nutzlast. Die Flugzeuge der A320-Familie bleiben mit den Sharklets weiterhin in der ICAO Klasse C (Spannweite unter 36 m). Gleichzeitig können höhere Startgewichte genutzt werden - insbesondere beim Abflug von Startbahnen mit Einschränkungen wegen Hindernissen im Abflugweg. Wo die Startbahnen frei von solchen Einschränkungen sind, können die Betreiber zudem den durchschnittlichen Startschub reduzieren und damit etwa zwei Prozent bei den Triebwerkswartungskosten sparen. Flughafenanrainer profitieren beim Start einer A320 mit Sharklets von einer noch geringeren Geräuschentwicklung. Weitere Vorteile der Sharklets sind die größere Steigleistung und eine höhere Anfangsreiseflughöhe.

Diese jüngste Entwicklung ist Teil eines umfassenderen Programms zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der A320-Familie, in das Airbus jährlich mehr als 100 Millionen Euro investiert. Zur Bewertung verschiedener größerer aerodynamischer Verbesserungen hat das Unternehmen dabei in einer mehrjährigen Kampagne nicht nur sein eigenes A320-Testflugzeug genutzt, sondern auch hoch entwickelte Modellierungstechniken wie numerische Strömungssimulationen (Computational Fluid Dynamics, CFD).

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