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26 July 2006
Company

Ad-hoc-Mitteilung, 27. Juli 2006. EADS. Ergebnisse für das erstes Halbjahr (H1) 2006. EADS erzielt solide Halbjahresergebnisse in wachsenden Märkten

Amsterdam

  • Umsatzanstieg auf € 19,0 Mrd. (H1 2005: € 16,0 Mrd.)
  • EBIT*-Wachstum auf € 1,6 Mrd. (H1 2005: € 1,5 Mrd.)
  • Airbus erwartet 2006 Auslieferungsrekord von 430 Flugzeugen
  • Durchbruch am US-Verteidigungsmarkt
  • Neues Management geht Herausforderungen an
  • Zusätzliche Einmalaufwendungen könnten Ausblick für 2006 belasten

Die EADS (Börsenkürzel: EAD) erzielte im ersten Halbjahr 2006 solide Ergebnisse, während die operativen Probleme im Zusammenhang mit dem A380-Auslieferungszeitplan in Angriff genommen wurden. Zudem wurde die neue Flugzeugfamilie A350 XWB vorgestellt und ein neues Management berufen. Von Januar bis Juni 2006 profitierte die EADS von der positiven Entwicklung ihrer Wachstumsmärkte und steigerte ihren Umsatz über alle Geschäftsbereiche hinweg um insgesamt 18 Prozent auf € 19,0 Mrd. (H1 2005: € 16,0 Mrd.). Das EBIT* vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten lag bei € 1,6 Mrd. (H1 2005: € 1,5 Mrd.). Dies entspricht einer Zunahme um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die US-Wachstumsstrategie der EADS wurde durch die jüngste Entscheidung der U.S. Army zur Beschaffung von bis zu 322 Hubschraubern vom Typ UH-145 bestätigt, für die EADS der Durchbruch am US-Verteidigungsmarkt. Angesichts seiner guten Auftragslage rechnet Airbus für das Gesamtjahr 2006 mit 430 ausgelieferten Flugzeugen.

Zum Anstieg des Umsatzes auf € 19,0 Mrd. (H1 2005: € 16,0 Mrd.) trugen alle Geschäftsbereiche bei, insbesondere Airbus, Militärische Transportflugzeuge und Eurocopter. Der Umsatzbeitrag von Airbus resultiert hauptsächlich aus dem Anstieg der Flugzeugauslieferungen auf einen neuen Halbjahresrekord von 219 Maschinen (H1 2005: 189). Die höhere Umsatzrealisierung im A400M-Programm trug zum Wachstum des Geschäftsbereichs bei. Eurocopter profitierte von stark gestiegenen Auslieferungszahlen. Im Verteidigungsgeschäft erreichte die EADS einen Umsatz von insgesamt € 4,1 Mrd. (H1 2005: € 3,1 Mrd.). Wie in den vergangenen Jahren werden sich die Umsatz- und Ergebnisbeiträge im Verteidigungs-, Hubschrauber- und Raumfahrtgeschäft in der zweiten Jahreshälfte verstärken.

Der EBIT*-Anstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2005 war vor allem positiven Volumeneffekten und einem weiter verbesserten EBIT* in allen Geschäftsbereichen zu verdanken. Das EBIT* wuchs auf € 1,6 Mrd. (H1 2005: € 1,5 Mrd.), trotz massiver Auswirkungen durch die Fälligkeit von Kurssicherungsgeschäften bei einem durchschnittlich Wechselkurs von € 1 = US$ 1,08 (H1 2005: € 1 = US$ 1,01), Belastungen durch EADS Sogerma Services, zusätzlicher Kosten durch den überarbeiteten Auslieferungszeitplan für die A380 und gestiegener Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E). Die EBIT*-Marge betrug 8,6 Prozent. In der ersten Jahreshälfte 2006 bezifferten sich die Ausgaben für eigenfinanzierte F&E auf € 1,139 Mrd. (H1 2005: € 950 Mio.). Dieser Anstieg ist vor allem Entwicklungsaufwendungen im A350-Programm zuzuschreiben. Das Konzernergebnis (Net Income) der EADS wuchs um fünf Prozent auf € 1,043 Mrd. (H1 2005: € 992 Mio.) bzw. € 1,31 je Aktie (H1 2005: € 1,25), wobei das EBIT*-Wachstum teilweise um Finanzierungsaufwendungen verringert wurde.

Der Free Cash Flow einschließlich Kundenfinanzierungen betrug € 319 Mio. (H1 2005: € 1,581 Mrd.). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist primär bedingt durch geringere Beiträge aus Kundenvorauszahlungen. Er wurde teilweise ausgeglichen durch positive Effekte von Kundenfinanzierungen. Somit ergibt sich ein Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen von € -216 Mio. (H1 2005: € 1,477 Mrd.). Die Nettoliquidität der EADS belief sich Ende Juni 2006 auf € 5,3 Mrd. (Jahresende 2005: € 5,5 Mrd.).

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2006 verbuchte die EADS einen Auftragseingang im Wert von € 14,2 Mrd. (H1 2005: € 25,4 Mrd.). Bei Airbus gingen weniger Aufträge ein als im Vergleichszeitraum von 2005, als der Flugzeugbauer für das Gesamtjahr einen historischen Rekord-Auftragseingang verzeichnete. Konzernweit profitierte der Auftragseingang jedoch von hohen Aufträgen für die Geschäftsbereiche Raumfahrt und Eurocopter. Sie verbuchten hervorragende Auftragseingänge aufgrund mehrerer Satelliten-Bestellungen und enormen Wachstums im Geschäft mit leichten Zivilhubschraubern.

Der Auftragsbestand der EADS belief sich Ende Juni auf € 234,5 Mrd. (Jahresende 2005: € 253,2 Mrd.). Die Beiträge des Verkehrsflugzeug-Geschäfts basieren auf Listenpreisen. Der Auftragsbestand nahm im Vergleich zum Jahresende 2005 ab, vor allem infolge des weniger günstigen Dollar-Kurses. Dessen Auswirkung beträgt rund € 12 Mrd. Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft der EADS erreichte zum 30. Juni 2006 einen Wert von € 51,1 Mrd. (Jahresende 2005: € 52,4 Mrd.).

Ausblick 2006

Aufgrund der guten ersten Jahreshälfte und des in Farnborough verzeichneten Aufschwungs erwartet die EADS auch für das Gesamtjahr 2006 eine entsprechend positive Geschäftsentwicklung. Das stabile Marktumfeld bildet den Hintergrund für die nach oben angepasste Erwartung von nunmehr 430 Airbus-Auslieferungen und für die Umsatzprognose von deutlich über € 37 Mrd. für das Jahr 2006. Die aktuelle Marktsituation ist zudem die Grundlage für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren.

Mit ihrem Gewinn in den ersten sechs Monaten liegt die EADS hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2006 auf Kurs für ein EBIT* von rund € 3,2 Mrd. und einen Gewinn je Aktie von etwa € 2,35 (ausgehend von einem Jahresschlusskurs für den US-Dollar ähnlich dem Niveau von 2005). Diese Werte liegen am unteren Ende der bislang veröffentlichten Spanne. Dieser Ausblick umfasst zahlreiche Aspekte, die sich seit Mai verändert haben und bezieht die finanziellen Auswirkungen des überarbeiteten Auslieferungszeitplans für die A380 sowie geschätzte Kosten im Zusammenhang mit dem Teilverkauf von EADS Sogerma Services mit ein.

Im Jahresverlauf könnten bestimmte Sachverhalte diesen Ausblick weiter beeinflussen. Die EADS geht davon aus, dass sie erst nach dem industriellen Programmstart der Flugzeugfamilie A350 XWB Kosten und Leistungen im Zusammenhang mit bereits bestehenden A350-Verträgen bewerten kann. Daraus könnten sich Einmalbelastungen ergeben. Darüber hinaus könnte die von der EADS durchgeführte Prüfung der Airbus-Planung für die A380-Entwicklung und den Produktionshochlauf weitere Aufwendungen nach sich ziehen. Die Führung von Airbus nimmt die Herausforderungen, die sich aus dem schwachen Dollar ergeben, an und stellt sich der Aufgabe, eine stabilere Basis für zukünftige Entwicklungen zu schaffen. Zu diesem Zweck prüft sie ein neues Programm zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Zudem sind bei EADS Sogerma Services die Restrukturierung sowie die Gestaltung der Zusicherungen und Sozialpläne noch nicht abgeschlossen.

Die EADS erwartet, dass der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen für das Gesamtjahr positiv sein wird.

Kontakt:

Michael Hauger Tel.: +49 89 60 73 42 35

* EBIT

Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte, wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung der EADS, dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss, der Gründung der MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Abschreibungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

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