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Wettbewerb und Wirtschaft

Airbus und Bombardier: Grenzüberschreitend mehr erreichen – gerade jetzt

Protektionismus und das Ziehen neuer Grenzen sind weltweit auf dem Vormarsch. Europas Luftfahrtkonzern geht den entgegengesetzten Weg. Bestes Beispiel ist der neue Schulterschluss mit dem kanadischen Flugzeughersteller Bombardier.

Überzeugendes Flugzeug, verheißungsvoller Markt

Airbus übernimmt 50,01 Prozent an dem Flugzeugprogramm C-Series von Bombardier. In der zweiten Hälfte 2018 soll das Übereinkommen endgültig stehen. Diese transatlantische Partnerschaft birgt für beide Seiten enormes Potenzial: Airbus startet mit der A320-Familie mit Flugzeugen ab einer Größe von 150 Passagieren. Die C-Series von Bombardier, welche im Juli offiziell in A220-Familie umbenannt wurde, bietet hingegen 100 bis 150 Plätze und ergänzt das Angebot ideal. Gleichzeitig erhält Bombardier Zugang zum weltweiten Vertriebs- und Wartungsnetzwerk von Airbus. Für Flugzeuge dieser Größe wird in den kommenden 20 Jahren weltweit eine Nachfrage von 6.000 Maschinen erwartet. Bis dato hemmten die begrenzten Möglichkeiten der Kanadier den kommerziellen Erfolg des technisch erstklassigen Flugzeuges. Das Projekt-Ende drohte, Entwicklungskosten in Milliardenhöhe wären unwiederbringlich verloren gewesen.

The winners are: Europe and Canada / Ein Gewinn für Europa und Kanada 

Was hierzulande zumeist unbekannt ist: 4.800 Bombardier-Mitarbeiter arbeiten im nordirischen Belfast an der A220-Familie. Die Kanadier sind in der strukturschwachen Region der größte industrielle Arbeitgeber. Durch den Einstieg von Airbus können diese Arbeitsplätze dauerhaft/nachhaltig gesichert werden. Das gilt auch für Zuliefererbetriebe in Deutschland. Neben Europa profitiert natürlich auch Kanada: Québec bleibt das Headquarter der A220-Familie, 2.000 Arbeitsplätze bleiben erhalten und das Québec-Luftfahrt-Cluster wird dauerhaft gestärkt.

 

Airbus and Bombardier C Series partnership 4
C Series-die grünen Flieger

Auch die USA können sich freuen
Airbus will für die A220-Familie seinen Standort in Alabama ausbauen und auf US-amerikanischen Boden A220-Flugzeuge für den US-Markt endmontieren. Dieser Schritt sichert den Verkaufserfolg in den USA. Auf Betreiben des US-Konzerns Boeing verhängte die US-Regierung auf das Flugzeug des kanadischen Nachbarn Strafzölle in Höhe von 300 Prozent. Als „made in USA“ Produkt können diese Strafzölle nicht mehr geltend gemacht werden. Ein Sieg für alle, die durch weltweite Zusammenarbeit die besten und effizientesten Produkte entwickeln und verfügbar machen wollen.

Wettbewerb zieht weiter an
Der Schulterschluss zwischen Bombardier und Airbus sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wettbewerbsintensität auf dem Flugzeugmarkt in den kommenden Jahren deutlich anziehen wird. Neue Flugzeughersteller mit enormen Ambitionen und massiv gefördert durch die staatlichen Eigner wie die russische Irkut und Sukhoi oder die chinesische Comac 
Drängen auf den Markt. Airbus stellt sich selbstbewusst der Konkurrenz – und punktet insbesondere durch innovative Partnerschaften.


Stand: Juli 2018

 

In Europas Zukunft investieren

Die EU wird in Kürze ihr Budget für die Jahre von 2021 bis 2027 beschließen - eine bedeutende Weichenstellung für Europas Zukunft. Die EU muss diese Chance ergreifen, um den immer schärfer werdenden globalen Wettbewerb um technologische und wirtschaftliche Führung nicht zu verlieren.

Europa muss innovativer werden, um global konkurrenzfähig zu bleiben. Grundlage dafür sind Bildung sowie Forschung und Entwicklung. Der Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) ist daher nicht nur Instrument der Haushaltsplanung, sondern Ausdruck der politischen Prioritäten. Jetzt ist der Zeitpunkt, um mit dem MFR ein Zeichen für Europa zu setzen. Die Bundesregierung muss sich bei den Verhandlungen in Brüssel dafür einsetzen, mehr in Forschung und Innovation zu investieren.

Wettbewerbsfähigkeit sichern

Kohäsionsfonds und Agrarsubventionen nehmen immer noch zwei Drittel des EU-Budgets ein. Um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, sollte die EU viel stärker in die Zukunft Europas investieren. Dies bedeutet, dass im zukünftigen EU-Haushalt Forschung und Innovation priorisiert werden. Nur so lassen sich Technologieführerschaft und hochqualifizierte Arbeitsplätze in Zeiten globaler Umbrüche bewahren.

Globale Handlungsfähigkeit bewahren

Europa steht zwischen der traditionellen Wirtschaftsmacht USA und China, das sich vom Imitator zum Innovator entwickelt hat. Mit Blick auf einen potentiellen Handelsstreit mit den USA sollte Europa sich auf seine eigenen Stärken besinnen. In China bahnt sich eine leise Bildungs-Revolution an, die dem Land technologische Dominanz ermöglicht. Europa muss sich für diese Herausforderungen wappnen.

 

A340 BLADE landing at ILA 2018

Forschungsflugzeug A340 BLADE: niedrigere Emissionen dank des EU Clean Sky Programms

Innovation fördern

Europa braucht Leuchtturmprojekte in Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung, Mobilität und Raumfahrt, um zukunftsweisende Technogien zu fördern. Daher muss die EU die Rubrik Forschung und Innovation zukunftsweisend ausbauen. Nur so kann Europa intelligent und integrativ wachsen.

Forschungsbudget verdoppeln

Die Idee der „Innovation Union“ braucht ausreichende Investitionen, um nicht nur politische Dekoration zu bleiben. Konkret sollte das Forschungsrahmenprogramm der EU auf 160 Milliarden Euro verdoppelt werden, um bei bahnbrechenden Innovationen nicht abgehängt zu werden.

Europa muss nicht im Schatten der USA und Chinas stehen. Die EU ist immer noch die größte Handelsgemeinschaft weltweit. Wenn Europa jetzt die richtigen Weichen stellt, kann es seine Stellung als Technologieführer behaupten und hunderttausende hochqualifizierte Arbeitsplätze sichern. 

Mehr zum diesem Thema finden Sie in einem Gastbeitrag zum EU-Haushalt von Airbus-CEO Tom Enders in Politico.

 

Stand: Juni 2018

 

Airbus eröffnet vierte Montagelinie in Hamburg

Ab Anfang 2019 Produktion von über 60 Flugzeugen möglich

Jedes sechste Passagierflugzeug weltweit entsteht bei Airbus in Deutschland. Jetzt wird die Produktion durch die Eröffnung einer vierten Montagelinie für die A320-Familie in Hamburg weiter ausgebaut.
 

Hin zur „Fabrik der Zukunft“

Die neue Hightech-Produktionsstätte setzt Maßstäbe bei Digitalisierung, Automatisierung und Effizienz. Dank zahlreicher innovativer Neuerungen und der Umsetzung wichtiger Bausteine der Industrie 4.0 können in der „Fabrik der Zukunft“ ab Mitte 2019 pro Monat bis zu 10 Flugzeuge endmontiert werden. Airbus legt damit den Grundstein der digitalen Zukunft in der Produktion. Diese Investitionen am Standort Deutschland ermöglichen es Airbus, ab dem kommenden Jahr bis zu 60 Flugzeuge des Bestsellers A320 herzustellen und so der starken Nachfrage gerecht zu werden.

 

Hamburg production line inauguration 3

Die neue Produktionslinie setzt Maßstäbe bei Digitalisierung, Automatisierung und Effizienz

Politik würdigt digitale Fertigung

Digitalisierung macht die Produktion effizienter, schont Ressourcen und entlastet die Mitarbeiter. So macht Airbus einen Schritt nach vorne dabei international wettbewerbsfähig zu sein und sichert hochqualifizierte Arbeitsplätze. Anlässlich der Eröffnung sprachen Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, und Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Hansestadt Hamburg. Sie nahmen gemeinsam mit Guillaume Faury, President von Airbus Commercial Aircraft, und 500 Ehrengästen an der feierlichen Inbetriebnahme teil. „Mit der Einweihung unserer neuesten und modernsten Montagelinie für die A320-Familie schlagen wir ein neues Kapitel der effizienten digitalen Flugzeugfertigung auf“, erklärte Guillaume Faury. Neben der neuen Montagelinie hat Airbus in Hamburg auch ein vergrößertes und modernisiertes Auslieferungszentrum für die A320-Familie eröffnet.

 

4th Productionline Hamburg Infographic DE

Stand: September 2018

Verkaufsschlager A320

Die A320-Familie ist mit über 14.000 Bestellungen sowie mehr als 8.100 bisher ausgelieferten Flugzeugen das weltweit erfolgreichste Single-Aisle-Programm. Die Flugzeuge der neuen A320neo-Familie fliegen mit modernsten Technologien vom Tag ihrer Auslieferung an mindestens 15 Prozent sparsamer. Sie hat mit über 6.000 Bestellungen von 100 Kunden einen Marktanteil von knapp 60 Prozent erobert. Die Produktion der A320-Familie ist mit Airbus-Fertigungsstätten in Europa, China und den USA über die ganze Welt verteilt.

Airbus als Vorreiter in der Industrie 4.0

Die Digitalisierung der Produktion und eine flexiblere industrielle Organisation sind die Erfolgsgaranten der Industrie 4.0. Die vierte Montagelinie setzt in beiden Bereichen neue Maßstäbe und stärkt so die Wettbewerbsfähigkeit, damit Deutschland auch zukünftig eine zentrale Rolle in der globalen Luft- und Raumfahrtindustrie einnehmen kann.

 

Stand: Juni 2018

 

Innovation auf der ILA

Die ILA Berlin steht für Innovation und Leadership in Aerospace. Als globaler Innovationsführer stellt Airbus vom 25. - 29. April in der Hauptstadt die neuesten Technologien vor, die in den kommenden Jahren entscheidend zur europäischen Wettbewerbs- und Verteidigungsfähigkeit sowie zur Emissions- und Lärmreduktion beitragen werden.

Angesichts der politischen und strategischen Bedeutung der Branche werden hochrangige politische Besucher erwartet. Offiziell eröffnet wird die ILA Berlin 2018 von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Im Zuge ihres Rundgangs wird die Bundeskanzlerin sich ein Bild machen von den Innovationen und neuesten Technologien der Luft- und Raumfahrtindustrie. Begleitet wird sie vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer. Ebenfalls werden Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Thomas Jarzombek, kurz nach seiner Ernennung zum Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, die ILA besuchen.

Hochkarätige Gäste werden auch aus Frankreich, dem Partnerland der ILA Berlin 2018, erwartet. Beeindruckendes Bild für die französisch-deutsche Partnerschaft wird der gemeinsame Anflug der Verteidigungsministerinnen Ursula von der Leyen und Florence Parly mit einer A400M sein.

 

Iron Bird Power On: CityAirbus reaches next milestone

Der CityAirbus ist ein Technologie-Demonstrator für ein elktrisches, senkrecht startendes und landendes Flugtaxi, das bis zu vier Passagiere befördern kann.

Airbus ist auch in diesem Jahr wieder der größte kommerzielle Einzelaussteller. Den 150.000 Besuchern wird Airbus zahlreiche bahnbrechenden Innovationen in der Luft und am Boden vorstellen:  

Unabhängigkeit dank Ariane 6 - Unübersehbarer Wegweiser zum ILA Space Pavillon ist ein 18 Meter hohes Modell der Trägerrakete im Maßstab 1:4. Die Trägerrakete wird in europäischer Kooperation hergestellt. Hinzu kommen zwei Original-Triebwerke der Ariane 5. Das Ariane-Programm sichert Europas unabhängigen Zugang zum All.

Emissionen senken mit A340 BLADE - Das Airbus Testflugzeug (Breakthrough Laminar Aircraft Demonstrator in Europe) reduziert mit revolutionären Laminarflügeln den Luftwiderstand erheblich. Die Tragflächen wurden umgebaut, um im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes Clean Sky neue aerodynamische Konzepte für den so genannten Laminar Flow zu analysieren. Auf diese Weise lassen sich zukünftig Emissionen und Verbrauch von Flugzeugen senken.

Fortschritt mit CityAirbus - Ausgestellt wird ein Modell des batteriebetriebenen Elektroluftfahrzeugs für den Passagiertransport der Zukunft. Er kann senkrecht starten und landen und soll in einer späteren Version auch autonom fliegen. Der CityAirbus wurde entworfen, um bis zu vier Personen über die Verkehrsstaus von Mega-Städten hinweg, auf schnellem, erschwinglichem und umweltfreundlichem Weg ans Ziel zu bringen. Damit können bestehende Verkehrssysteme erheblich entlastet werden. Der Erstflug ist für 2019 geplant.

Sonnenenergie mit Zephyr - Die unbemannte Solar-Drohne mit 25 Metern Spannweite, die als Höhengleiter wochenlang am Himmel bleiben kann, könnte eine Alternative zu kommerziellen Satelliten werden.

Leben retten mit Racer - der zukünftige Highspeed-Hubschrauber. Ein Modell des Helikopters wird am Stand des European Clean Sky Programms ausgestellt. Innovatives „box-wing“-Design, das optimale aerodynamische Effizienz garantiert, stellt Auftrieb im Geradeausflug sicher und schirmt die Passagiere von den als Vortriebspropeller eingesetzten seitlichen Rotoren ab. Racer eröffnet neue Einsatzmöglichkeiten, etwa bei medizinischen Notfällen und Rettungseinsätzen. 

 

Stand: April 2018

 

 

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