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Wettbewerb und Wirtschaft

Luftverkehrsteuer: Besser in mehr Effizienz und Umweltschutz investieren

Aktuell liegt das Aufkommen der in 2011 eingeführten Luftverkehrsteuer bei etwa 1 Milliarde Euro pro Jahr. Die allermeisten EU-Länder erheben keine oder eine niedrigere Ticketsteuer. So hat Österreich die Steuer halbiert, die Niederlande und Irland haben sie ganz abgeschafft – mit erheblichen Effekten für die Volkswirtschaften.

Pricewaterhouse Coopers (PwC) hat in einer aktuellen Studie simuliert, wie die komplette Abschaffung der Luftverkehrsteuer in Deutschland sich positiv auswirken würde. Wesentliche Ergebnisse sind:

  • Mehr Reisende: Allein in den ersten zwei Jahren würden 10,5 Millionen zusätzliche Touristen Deutschland besuchen, die 1,6 Milliarden Euro in Hotels, Restaurants und Einzelhandel ausgeben.    
  • Mehr Arbeitsplätze: Ebenfalls in den ersten zwei Jahren entstehen bei Airlines, Zulieferern, Touristikgewerbe etc. 12.300 neue Arbeitsplätze. Bis 2030 steigt die Zahl sogar auf insgesamt 26.000.
  • Höheres Bruttoinlandsprodukt: Die zusätzliche Wertschöpfung findet 1:1 seinen Niederschlag im BIP. Das Plus liegt 2030 gegenüber dem Status-quo-Szenario bei 6,9 Milliarden Euro.

 

 

Auch der Fiskus profitiert

 

Bleibt die Frage, welche Konsequenz dieser Schritt für den Bundeshaushalt hätte. Laut PwC-Analysen würden die Steuerausfälle durch erhebliche Mehreinnahmen an anderer Stelle überkompensiert – zum Beispiel steigenden Einkommens- und Mehrwertsteuereinahmen sowie Sozialversicherungsbeiträgen. Konkret: Im Jahr 2020 stünden im Zuge der Luftverkehrsteuer-Abschaffung Einbußen in Höhe von 1,19 Milliarden Euro Mehreinnahmen von 1,29 Milliarden Euro gegenüber.

Es gibt damit auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sehr überzeugende Gründe, sich für das Ende der Luftverkehrsteuer stark zu machen. Nicht zuletzt würden die Airlines deutlich entlastet und dazu befähigt, noch mehr in klimafreundlichere und leisere Flugzeuge zu investieren. Denn der wirksamste Ansatz um Energieverbrauch und Lärm zu reduzieren, ist es, in neue Flugzeugtechnologien zu investieren und die Flugzeuge kontinuierlich zu modernisieren. Drei sehr wichtige Bereiche dabei sind Antriebe, Aerodynamik und Gewicht. Neue Ideen und Werkstoffe sorgen dafür, dass mit jeder neuen Flugzeuggeneration der Treibstoffbedarf gesenkt wird.  So verbraucht z.B. der Airbus A320neo 20 % weniger Treibstoff pro Sitz im Vergleich zu Flugzeugen der früheren Generation. Der Airbus A350 XWB benötigt sogar 25 % weniger Treibstoff als konkurrierende Langstreckenflieger. Die Industrie hat damit gezeigt, dass sie einen maßgeblichen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in der Luftfahrt leisten kann: Eine win-win-Situation.

 

Die Studie als Download

Stand: Nov 2017

 

Emirates erhält seine 100. A380

Bekenntnis zum A380-Programm erneut bestätigt – Emirates-Chairman betont positiven Effekt des A380-Betriebs von Emirates auf Luftfahrtproduktion, Luftverkehrsindustrie und Kundenerlebnis.

HAMBURG/DUBAI, 3. November 2017 – Emirates bekommt seine 100. A380: Im Rahmen einer festlichen Zeremonie mit Seiner Hoheit Sheikh Ahmed bin Saeed Al-Maktoum, Chairman und Chief Executive Emirates Airline & Group, feierten Sir Tim Clark, President Emirates Airline; Dr. Thomas Enders, Chief Executive Officer Airbus; Dominic Horwood, Director - Customer and Services Rolls-Royce; Seine Exzellenz Ali Al Ahmed, Botschafter der VAE in Deutschland sowie Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, gemeinsam mit geladenen VIP-Gästen, Branchenpartnern und Medienvertretern am Freitag den Meilenstein am Standort des Flugzeugherstellers in Hamburg. 

„Wir sind sehr stolz auf unsere langjährige Partnerschaft mit Emirates; sie ist ein wesentlicher Eckpfeiler des A380-Programms. Es erfüllt jeden einzelnen bei Airbus mit Stolz, dass eine solch visionäre Airline seit Anbeginn des Programms hinter der A380 steht und das Flugzeug zum Flaggschiff und Rückgrat ihrer Flotte gemacht hat. Und natürlich sind wir immer begeistert über positives Feedback unserer Kunden und Passagiere zu diesem Flugzeug. Genauso wie die Tatsache, dass die A380 unmittelbar mit dem Erfolg Dubais als dynamischstes Luftverkehrsdrehkreuz der Welt verbunden wird“, sagt Dr. Thomas Enders, Chief Executive Officer von Airbus.

“Wir möchten Emirates zu diesem bedeutsamen Anlass gratulieren. Wir sind sehr stolz darauf, die 100. Emirates A380 mit unseren Triebwerken auszustatten und freuen uns, die starke Partnerschaft in den kommenden Jahren weiter zu intensivieren“, so Dominic Horwood.

Die mit Rolls-Royce-Triebwerken angetriebene 100. Emirates A380 verfügt über eine Drei-Klassen-Konfiguration mit 14 Privatsuiten in der First Class, 76 Flachbettsitzen in der Business Class und 426 Sitzplätzen in der Economy Class. Zudem ist sie mit der neu designten Bord-Lounge von Emirates ausgestattet. Sie wird auf der bevorstehenden Dubai Airshow ausgestellt und am 18. November 2017 erstmals im Liniendienst nach Mauritius fliegen.

 

Emirates Welcomes 100th A380 To Its Fleet

Ehrung anslässlich des "Year of Zayed"

Im Rahmen der Feierlichkeiten in Hamburg enthüllte Emirates eine besondere Würdigung für Seine Hoheit Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan. Der Gründungsvater der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ist mit einer eigens angefertigten Sonderlackierung auf der 100. A380 von Emirates abgebildet.

Sheikh Ahmed: „Das Jahr 2018 ist das ‚Year of Zayed‘. Hundert Jahre nach der Geburt des Gründungsvaters unseres Landes feiern wir sein Vermächtnis. Emirates ist stolz darauf, den Mann bei der Meilenstein-Auslieferung unserer 100. A380 zu ehren, der maßgeblich für die Bildung und Entwicklung der VAE war. Genau wie die A380 in vielerlei Hinsicht neue Wege beschritten hat, war Sheikh Zayed ein wahrer Pionier und Visionär. Seine Botschaft der Inspiration, des Wagemuts und der Entschlossenheit in die Welt zu senden, indem wir mit der A380 um den Globus fliegen, ist eine angemessene Art und Weise, sein großartiges Vermächtnis zu feiern.“

Positiver Einfluss auf Luftfahrt und Luftverkehr

Das Emirates A380-Programm schafft und unterstützt Arbeitsplätze in der weltweiten Zuliefererkette bei der Herstellung von Flugzeugen. Airbus schätzt, dass alleine die A380-Aufträge von Emirates 41.000 direkte, indirekte und induzierte Jobs in Europa, davon alleine 14.000 in Deutschland, fördern. Dies sind hochqualifizierte Arbeitsplätze, die eine hochwertige Zulieferkette maßgeblich beeinflussen und dabei für einen signifikanten Multiplikationseffekt an den Standorten sorgen, an denen Airbus Produktionsstätten hat.

Der geschätzte europaweite Effekt des A380-Investments von Emirates auf das Bruttoinlandsprodukt liegt bei 3,4 Milliarden Euro für 2013/14. In Deutschland und Frankreich beträgt der Einfluss auf das Bruttoinlandsprodukt je 1,2 Milliarden Euro pro Land.*

Im April 2015 hat Emirates einen historischen Kaufvertrag mit Rolls-Royce in Höhe von 8,7 Milliarden Euro für Trent 900-Triebwerke und eine langfristige Komplettbetreuung unterzeichnet. Die Triebwerke werden in 50 A380-Jets eingebaut, die seit 2016 im Einsatz sind. Der Vertragsabschluss, der größte aller Zeiten für Rolls-Roye und einer der größten Exportaufträge für ein Unternehmen mit Sitz im Vereinigten Königreich, ist Teil des anhaltenden Investments von Emirates in Großbritannien und Europa.

Neue Standards im Flugerlebnis

Die Einführung der ersten Emirates A380 im Jahr 2008 setzte neue Standards beim Kundenerlebnis und brachte zahlreiche Brancheninnovationen wie die Bord-Lounge, die Spa-Duschen, kostenfreies WLAN und ein erweitertes Bordunterhaltungsprogramm in allen Klassen mit sich. Emirates investiert kontinuierlich in sein A380-Produkt, um sicherzustellen, dass Kunden stets in den Genuss des bestmöglichen Flugerlebnisses kommen. Über 85 Millionen Passagiere sind bislang mit der Emirates A380-Flotte geflogen. Seit 2008 hat die Airline zahlreiche Optimierungen an Bord der A380 implementiert: Von kleinen Neuerungen wie USB-Ports im Sitz und der Einführung von elektrischen Fensterblenden bis hin zu umfassenden Verbesserungen wie die Verlagerung der Gepäckablagefächer für eine geräumigere Kabine, die Installation von größeren und optimierten Unterhaltungssystemen sowie die neu designte Bord-Lounge.

Der Emirates A380-Flugbetrieb

Emirates ist der größte A380-Betreiber der Welt und bietet mit seinem berühmten Flaggschiff Linienflüge zu 48 Destinationen auf sechs Kontinenten an. Inklusive einmaliger Sonderflüge, spezieller Gedenk- oder Testflüge und anderen Flugeinsätzen haben bis heute über 70 Flughäfen die Emirates A380 begrüßt. Die Airline erhält im Durchschnitt elf A380 pro Jahr ausgeliefert. Im Geschäftsjahr 2016/17 hat Emirates 19 neue A380-Jets erhalten, so viele wie in keinem anderen Geschäftsjahr zuvor. In Dubai betreibt Emirates das größte A380-Drehkreuz mit einem eigens erbauten exklusiven A380-Terminal. Insgesamt 3,3 Milliarden Euro wurden investiert, um Reisenden einen beispiellosen Komfort und Annehmlichkeiten wie unter anderem Duty-Free-Shops, Spas und Restaurants zu bieten. Die First-Class- und Business-Class-Lounges sind die größten der Welt und ermöglichen ein direktes Boarding von der Lounge aus. Bei Emirates sind 1.500 Piloten und über 23.000 Flugbegleiter speziell auf die A380 geschult.

*Laut einer Frontier-Wirtschaftsanalyse, die im Jahr 2015 durchgeführt wurde.

Quelle: Emirates Airlines
Für weitere Presseinformationen
Markus Schlichenmaier
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Emirates
Wilde & Partner Public Relations
Mobile +49 174 30 37 932
emirates@wilde.de

Stand: Nov 2017

Airbus und Bombardier: Grenzüberschreitend mehr erreichen – gerade jetzt

Protektionismus und das Ziehen neuer Grenzen sind weltweit auf dem Vormarsch. Europas Luftfahrtkonzern geht den entgegengesetzten Weg. Bestes Beispiel ist der neue Schulterschluss mit dem kanadischen Flugzeughersteller Bombardier.

Überzeugendes Flugzeug, verheißungsvoller Markt

Airbus übernimmt 50,01 Prozent an dem Flugzeugprogramm C-Series von Bombardier. In der zweiten Hälfte 2018 soll das Übereinkommen endgültig stehen. Diese transatlantische Partnerschaft birgt für beide Seiten enormes Potenzial: Airbus startet mit der A320-Familie mit Flugzeugen ab einer Größe von 150 Passagieren. Die C-Series von Bombardier, welche im Juli offiziell in A220-Familie umbenannt wurde, bietet hingegen 100 bis 150 Plätze und ergänzt das Angebot ideal. Gleichzeitig erhält Bombardier Zugang zum weltweiten Vertriebs- und Wartungsnetzwerk von Airbus. Für Flugzeuge dieser Größe wird in den kommenden 20 Jahren weltweit eine Nachfrage von 6.000 Maschinen erwartet. Bis dato hemmten die begrenzten Möglichkeiten der Kanadier den kommerziellen Erfolg des technisch erstklassigen Flugzeuges. Das Projekt-Ende drohte, Entwicklungskosten in Milliardenhöhe wären unwiederbringlich verloren gewesen.

The winners are: Europe and Canada / Ein Gewinn für Europa und Kanada 

Was hierzulande zumeist unbekannt ist: 4.800 Bombardier-Mitarbeiter arbeiten im nordirischen Belfast an der A220-Familie. Die Kanadier sind in der strukturschwachen Region der größte industrielle Arbeitgeber. Durch den Einstieg von Airbus können diese Arbeitsplätze dauerhaft/nachhaltig gesichert werden. Das gilt auch für Zuliefererbetriebe in Deutschland. Neben Europa profitiert natürlich auch Kanada: Québec bleibt das Headquarter der A220-Familie, 2.000 Arbeitsplätze bleiben erhalten und das Québec-Luftfahrt-Cluster wird dauerhaft gestärkt.

 

Airbus and Bombardier C Series partnership 4

Auch die USA können sich freuen
Airbus will für die A220-Familie seinen Standort in Alabama ausbauen und auf US-amerikanischen Boden A220-Flugzeuge für den US-Markt endmontieren. Dieser Schritt sichert den Verkaufserfolg in den USA. Auf Betreiben des US-Konzerns Boeing verhängte die US-Regierung auf das Flugzeug des kanadischen Nachbarn Strafzölle in Höhe von 300 Prozent. Als „made in USA“ Produkt können diese Strafzölle nicht mehr geltend gemacht werden. Ein Sieg für alle, die durch weltweite Zusammenarbeit die besten und effizientesten Produkte entwickeln und verfügbar machen wollen.

Wettbewerb zieht weiter an
Der Schulterschluss zwischen Bombardier und Airbus sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wettbewerbsintensität auf dem Flugzeugmarkt in den kommenden Jahren deutlich anziehen wird. Neue Flugzeughersteller mit enormen Ambitionen und massiv gefördert durch die staatlichen Eigner wie die russische Irkut und Sukhoi oder die chinesische Comac 
Drängen auf den Markt. Airbus stellt sich selbstbewusst der Konkurrenz – und punktet insbesondere durch innovative Partnerschaften.


Stand: Juli 2018

 

C Series-die grünen Flieger

Airbus: Innovationskraft und Wohlstand für Deutschland

Keine andere Branche in Deutschland hat so viel Innovationskraft und Gründergeist wie die Luft- und Raumfahrt. Elf Prozent ihres Umsatzes wenden die Industrieunternehmen für Forschung und Entwicklung (FuE) auf. Das ist ein absoluter Spitzenwert: Elektroindustrie, Fahrzeug- oder Maschinenbau liegen abgeschlagen bei fünf bis sieben Prozent. Gleichzeitig ist die Luftfahrt weltweit ein Eldorado für Startups. Es kommt nicht von ungefähr, dass das Bundeswirtschaftsministerium seine Veranstaltungsreihe StartUp Night! vor zwei Jahren mit der Luftfahrt gestartet hat. Das Gravitationszentrum dieser deutschen Innovationsindustrie ist Airbus.

Airbus arbeitet an 27 Standorten in 13 der 16 Bundesländer. Wesentliche Kennzahlen zum Heimatstandort Deutschland sind:

Mitarbeiter: Seit dem Jahr 2000 ist die Mitarbeiterzahl von Airbus an deutschen Standorten um 30 Prozent auf 47.000 gestiegen. Damit beschäftigt der Konzern nahezu jeden zweiten der 108.000 Mitarbeiter in der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie. Mit einem Anteil von fast 30 Prozent Hochqualifizierter an der Gesamtbeschäftigung ist die Branche in Deutschland führend. Im Durchschnitt liegt der Akademikeranteil bei lediglich rund 11 Prozent.

 

Zulieferer: Der weltweite Auftragsbestand von Airbus wächst. Davon leben deutsche Zulieferer wie Premium AEROTEC mit ihren 10.000 Mitarbeiten. Als Airbus-Partner erbringen Zulieferer je nach Flugzeugmodell bis zu 80 Prozent der Wertschöpfung. Insgesamt arbeitet Airbus in Deutschland mit knapp 11.000 externen Partnern zusammen und kauft hierzulande Güter und Dienstleistungen im Wert von etwas mehr als fünf Milliarden Euro pro Jahr.

 

FuE: Drei Milliarden Euro hat Airbus 2016 für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Gegenüber dem Jahr 2000 hat sich der Betrag mehr als verdoppelt. Im Zentrum stehen umweltfreundliche Technologien, wie alternative Antriebe, Leichtbau und 3D-Druck. Dabei kooperiert Airbus eng mit Partnern aus Forschung und Mittelstand. Von diesem breiten Ansatz profitiert auch Deutschland als Luft- und Raumfahrtstandort insgesamt. Wesentliche FuE-Standorte sind der Ludwig Bölkow Campus in Ottobrunn, das Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung in Hamburg und das CFK-Valley in Stade.

 

Startups: Airbus fördert Innovationen außerhalb der Konzerngrenzen massiv. Das Verschmelzen mit der Startup-Szene gerade in Deutschland zählt zu den strategischen Schwerpunkten. So betreibt Airbus in Hamburg eines von weltweit drei 

BizLab: Gründer erhalten hier Rat von Experten sowie Unterstützung bei Marktzugang und Prototyping.

 

Deutschland ist zusammen mit Frankreich, Großbritannien und Spanien die Heimat von Airbus. 90 Prozent der weltweit rund 134.000 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Hingegen kamen 2016 nur 12 Prozent der Aufträge aus den vier Airbus-Heimatländern. Ziel von Airbus ist es, noch stärker als bisher die wichtigen Wachstumsmärkte in Asien und Amerika zu erschließen und auf diese Weise die Beschäftigung in der Heimat zu sichern. Die Schlüssel dafür lauten: Internationalisierung, Nähe zum Kunden und Digitalisierung.


Airbus-Standorte und Produkte

  • A320neo: Die A320neo stößt 15 Prozent weniger CO2 aus und ist deutlich leiser als vorherige Modelle. In Hamburg wird derzeit eine vierte Endmontagelinie für die A320-Familie aufgebaut.
  • Ariane: Die Ariane befördert seit mehr als 30 Jahren schwere Satelliten in einen Orbit von 36.000 Kilometern Höhe. In Bremen entwickelt Airbus Defence and Space die neueste Ariane 6.
  • H135: Der Erfolgshubschrauber weist mehr als 4 Millionen Flugstunden auf. Ab 2017 wird er mit dem in Donauwörth entwickelten digitalen Helionix-System im Cockpit ausgeliefert.
  • EU-Drohne MALE RPAS: Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien arbeiten seit 2015 gemeinsam an einer europäischen Drohne. Airbus Defence and Space steuert das Entwicklungsprogramm von Manching aus.
  • MetOp-A: Der Wettersatellit MetOp-A liefert rund ein Viertel der weltweit erfassten Meteorologiedaten. In Friedrichshafen entwickelt Airbus Defence and Space aktuell die neueste Satellitengeneration.



Mitarbeiter nach Geschäftsbereichen:

  • Airbus Commercial Aircraft: 28.200
  • Airbus Defence and Space: 12.000
  • Airbus Helicopters: 6.200

 

Stand: Dez 2017

 

 

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