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Wettbewerb und Wirtschaft

ILA Goes Digital

Die ILA ist die weltweit erste virtuelle Luft- und Raumfahrtausstellung. Dies macht die führende Innovationsmesse dieses Jahr für alle auch aus der Ferne erlebbar. Die ILA umfasst Webinare, Produktvorstellungen und neue kreative Formate.

Die älteste Luft- und Raumfahrtausstellung der Welt findet im Zweijahresrhythmus statt, doch die COVID-19 Pandemie erlaubt dieses Jahr keine Großveranstaltung. Die ILA unterstreicht ihre Pionierrolle und wird zur weltweit ersten virtuellen Luft- und Raumfahrtausstellung. Dies ermöglicht den unkomplizierten Zugang für alle Interessierten zu Themen der Zukunft.

 

The A400M MSN 100’s assembly continues at Station 50 in the Airbus final assembly facility in Seville, Spain, including alignment of the horizontal and vertical tailplanes using such digital tools as tablets and the performance tracker to organise the daily tasks and ensure high quality.

Die ILA ist die weltweit erste virtuelle Luft- und Raumfahrtausstellung.

Klimaneutrales Fliegen digital erleben

Bis 2050 soll die Luftfahrt klimaneutral werden. Der Weg dorthin wird auf der ILA digital erlebbar. So stellt das größte Europäische Forschungsprogramm Clean Sky 2 die wichtigsten Maßnahmen zur weiteren Senkung von CO2 und NOx vor. Dazu gehören wichtige Projekte wie neue 3D-Druck-Technologien, elektrische Antriebe und Neuerungen in der Kabine.

 

Sichtbarkeit auf vielen Kanälen

Airbus nutzt die Vorteile der virtuellen ILA, um eine Vielzahl an Pionierleistungen in der militärischen Luftfahrt und der Raumfahrt vorzustellen. Unter den Hashtags #defencematters, #securitymatters und #spacematters werden die wichtigsten Projekte für die Zukunft der Luft- und Raumfahrt sicht- und erlebbar gemacht. Dies beinhaltet Neuigkeiten, Features, Videos, Infographiken, Podcasts und virtuelle Podiumsdiskussionen. Diese digitalen Formate ermöglichen es interessierten Menschen weltweit, direkt auf diese Inhalte zuzugreifen.
Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist Innovationstreiber in Europa. Mit der virtuellen ILA wird diese Funktion erneut unter Beweis gestellt. Dies unterstreicht auch in diesen extrem schwierigen wirtschaftlichen Zeiten die Bedeutung der Branche für den Standort Deutschland. Die virtuelle ILA läuft noch bis zum 31. Juli 2020.

 

Innovation and Leadership in Aerospace

Die internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA findet sei 1912 statt. Neben den Ausstellungen in Le Bourget/Paris und Farnborough/London gehört sie zu den weltweit wichtigsten Luft- und Raumfahrtmessen. In den letzten Jahren hat sich die ILA von einer klassischen Luft- und Raumfahrtmesse zur führenden Innovationsmesse gewandelt. Die Geschichte begann in den Ausstellungshallen am Zoo in Berlin im April 1912 im Rahmen der Allgemeinen Luftfahrzeug-Ausstellung. Nach zwei Weltkriegen fand die ILA auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen statt, der allerdings bald seine Kapazitätsgrenze erreichte. Nach der Wiedervereinigung kam die ILA schließlich nach Berlin zurück – und fand seitdem am Flughafen Schönefeld statt. Heute steht ILA nicht mehr für Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung, sondern für Innovation and Leadership in Aerospace

 

Stand: Juni 2020

Corona-Krise: Airbus startet zahlreiche Initiativen 

Die Corona-Pandemie ist die schwerste Krise seit Jahrzehnten. Airbus hat in kürzester Zeit zahlreiche Initiativen gestartet, um Menschen zu helfen. Gleichzeitig verbinden Raumfahrttechnologien Menschen weltweit. Die Nutzer der Produkte von Airbus setzen modernstes Fluggerät ein, das täglich Leben in Notsituationen rettet.

Wichtiger Nachschub für Europa

Schutzmasken sind aktuell wichtiger denn je. Der Versorgung Europas kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Airbus initiierte Luftbrücken und setzte kürzlich eine A330MRTT und eine A330-800 ein, um mehrere Millionen dringend benötigter Gesichtsmasken von China zu transportieren und sie an Krankenhäuser und öffentliche Versorgungseinrichtungen in Europa zu spenden. Eine A400M unterstützte hier bei der Verteilung aus den verschiedenen Standorten innerhalb Europas an die Empfänger. Das Transportflugzeug BelugaST transportierte die ersten Masken für die Bundesregierung nach Hamburg. 

Weiterhin wurden mittels einer A350-1000 einige Millionen Masken über die Airbus-Luftbrücke von China nach Deutschland und weiter nach Frankreich transportiert, um sie an die Regierungen der Airbus-Heimatländer Spanien, Frankreich, Großbritannien und Deutschland zu übergeben und die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 in ganz Europa zu unterstützen. 

Über den Transport von kritischen medizinischen Gütern hinaus produziert Airbus nun auch selbst Ventilatoren und Sichtschutzvorrichtungen aus dem 3D-Drucker. 

Boxes of protective face masks and other medical supplies are unloaded from an A330-200 after completing a March 2020 supply flight from Tianjin, China – which was operated by a crew from the military aircraft operation of Airbus Defence and Space in Spain

Entladung des A330MRTT in Getafe, Spanien.

Luftbrücke zwischen europäischen Ländern

Die Krankenhäuser in Norditalien befinden sich in einer dramatischen Notlage. Die Kapazitäten sind ausgelastet und viele Patienten bedürfen einer dringenden Behandlung. Die Bundeswehr setzt daher die Airbus A310 MedEvac ein. In dieser fliegenden Intensivstation können bis zu 44 Schwererkrankte transportiert werden. Diese Mission wird jetzt durch eine A400M verstärkt. Bereits in der vergangenen Woche hat die Bundeswehr eine A400M zur Evakuierung von Patienten aus Frankreich genutzt.

Zudem setzen Airbus-Nutzer den A400M ein, um Kranke zu transportieren. Das Militärflugzeug dient außerdem der türkischen Luftwaffe, um medizinisches Material an Spanien und Italien zu liefern. So können zeitkritische medizinische Gerätschaften wie Masken, Overalls und antibakterielle Flüssigkeiten in Kürze geliefert werden.

Operated by an Airbus crew, an A400M airlifter performed an air-bridge between Toulouse, France and Madrid, Spain to deliver critically-needed face mask supplies for the Spanish health system

Beladung des A400M in Getafe, Spanien.

Hilfe aus der Luft

Die französische Armee setzte NH90 Hubschrauber ein, um 10 an COVID-19 erkrankte Patienten aus der Region Grand-Est in weniger betroffene Gebiete in Frankreich, Deutschland und der Schweiz auszufliegen.

Rettungshubschrauber wie der H145, der H125 und der H130 sind unter anderem mit Ventilatoren ausgestattet, um Patienten sofort in der Luft zu behandeln. Wenn jede Minute zählt, sind Hubschrauber die beste Chance des Patienten. So wurde eine Corona-Patientin am Wochenende an Bord eines H145 der ADAC-Luftrettung künstlich beatmet und in ein Spezialkrankenhaus geflogen.

Airbus delivers COVID-19 masks from Toulouse to Hamburg-Finkenwerder
for German government

Entladung des Frachtflugzeuges BelugaST.

Satellit zeigt Umweltveränderung

Die Restriktionen des öffentlichen Lebens in weiten Teilen Europas verändern die Umwelt. So zeigen neue Bilder des Copernicus-Satelliten Sentinel-5P einen starken Rückgang der Stickstoffdioxid-Konzentrationen über mehreren Großstädten in Europa. Der Umweltbeobachtungssatellit zeigt deutliche Veränderungen in Paris, Madrid und Rom auf, wie ein Vergleich mit vorherigen Daten zeigt (Link zu Bildern der ESA).

 

Die Krise trifft auch die Luft- und Raumfahrtindustrie hart. Trotzdem wird Airbus weiterhin seine Expertise und Kapazitäten einbringen, damit wir die Pandemie gemeinsam überwinden können. 

 

Stand: April 2020

Auf dem Weg zur Fabrik der Zukunft - Hangar 245

In Hamburg wurde am 1. Oktober mit der neuen Strukturmontagehalle ein neues Kapitel der Flugzeug-Fertigung eingeläutet. In der Halle fertigen Roboter gemeinsam mit den Mitarbeitern die Rumpfsektionen von Flugzeugen der A320-Familie. Das ermöglicht den industriellen Hochlauf der Produktion und sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes.

Airbus hat in den vergangenen zwei Jahren stark in die Produktionssysteme in Hamburg investiert und zu Monatsbeginn dort die modernste A320 -Strukturmontagehalle eröffnet. In dieser hochautomatisierten Montagelinie werden zukünftig 20 Roboter bei der Montage einzelner Rumpfschalen zu Sektionen für die A320-Flugzeugfamilie helfen. Dabei unterstützt ein digitales Datenerfassungssystem, den Ablauf noch effizienter und sicherer zu machen. Zusätzliche Lasertechnologie sorgt für eine passgenaue Produktion. Das setzt neue Standards in der digitalen Automatisierung.

 

Airbus’ highly-automated fuselage structure assembly line for A320 Family aircraft, located in Hamburg, is responsible for joining single fuselage shells into sections, as well as final assembly of single sections to aircraft fuselages

In Hamburg wird die modernste Strukturmontagelinie in Betrieb genommen.

Mensch und Maschine ergänzen sich

In der Halle arbeiten Menschen und Roboter Hand in Hand. Besonders ergonomisch herausfordernde Tätigkeiten werden von den Maschinen übernommen und entlasten so die Mitarbeiter. Wo vormals Teile des A380 gebaut wurden, wird jetzt für die A320-Familie produziert – denn die Nachfrage nach Flugzeugen ist global ungebrochen. Geschätzt 39.200 neue Flieger werden in den kommenden 20 Jahren benötigt.


Hamburg profitiert von industriellem Hochlauf

Bereits in diesem Jahr sollen weltweit monatlich 60 Maschinen aus der A320-Familie die Werke verlassen – mehr als die Hälfte davon aus Hamburg. Die neue hoch automatisierte Produktionshalle ist ein wichtiger Schritt in die nächste Ära des Flugzeugbaus und ein Meilenstein zur Fabrik der Zukunft. Diese Entwicklung stärkt den Standort Hamburg und sichert Arbeitsplätze vor Ort. Im Laufe der vergangenen zwölf Monate wurden bereits über tausend Mitarbeiter in Hamburg neu eingestellt und hunderte Stellen sind noch offen.

Stand: Okt 2019

Airbus erweitert Hamburger Hightech-Kabinenzentrum

Airbus baut das ‚Airspace Customer Definition Centre‘ (CDC) am Standort in Hamburg auch für die A320 und A330 aus. Diese Investitionen stärken den Standort Hamburg und sichern Arbeitsplätze vor Ort.

Hamburg ist einer der drei größten Standorte weltweit für die zivile Luftfahrt. Jedes sechste Flugzeug, das weltweit ausgeliefert wird, kommt von der Elbe. Der Standort ist das Herz des A320-Programms und eines der wichtigsten Auslieferungszentren für die A320-Familie weltweit. Jetzt wurde der Standort weiter gestärkt.

 

With the extension of Airbus’ Airspace Customer Definition Centre (CDC), this Hamburg, Germany facility now fully adopts the company’s “Airspace” cabin brand

Dank der Erweiterung des Hightech-Kabinenzentrums in Hamburg wird der Standort gestärkt.

Kabine gewinnt an Bedeutung

Das ‚Airspace Customer Definition Centre‘ (CDC) ist eine strategische Investition in den Wachstumsmarkt Flugzeugkabine. So sind beispielweise durch die Langstreckenfähigkeit der A320-Familie und die Weiterentwicklung der A330neo die Kabinen dieser Flugzeugfamilien spezifischer geworden und bieten wesentlich mehr Anpassungsmöglichkeiten. Diesem Trend trägt dieser innovative Schauraum Rechnung, indem er Kunden individuelle Design- und Kabineninspirationen als realistische virtuelle Gestaltungswelten vorstellt. Seit der Eröffnung im Jahr 2014 wurde das CDC für A350-XWB-Kunden genutzt. Ab sofort steht das bewährte Konzept einer schnelleren, einfacheren und hochmodernen Kabinengestaltung den Betreibern aller drei Flugzeugfamilien zur Verfügung: der A350, der A330 und der A320.

Die Kabine der Zukunft kommt aus Hamburg

Mit den Investitionen in das CDC unterstreicht Airbus die Bedeutung des Standortes für den weltweiten Flugzeugbau. Dies sichert hochqualifizierte Arbeitsplätze in Hamburg und Deutschland und sichert die nationale Wettbewerbsfähigkeit in einer strategischen Zukunftsbranche.

Stand: Juni 2019

Pionier des Fortschritts: 50 Jahre Airbus

Airbus feiert seinen 50. Geburtstag. Zum Jubiläum blickt das europäische Unternehmen in die Zukunft. Hybrid-elektrische Flugzeuge, neue Mobilitätskonzepte für Städte und Digitalisierung sind zentrale Säulen der Zukunft.

Am 29. Mai 2019 feiert Airbus den 50. Jahrestag seiner Gründung. An diesem Tag im Jahr 1969 setzen Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller und der französische Verkehrsminister Jean Chamant ihre Unterschriften unter den Vertrag zur Gründung von Airbus. Dies war ein klares Zeichen der europäischen Integration. Es waren politische Weitsicht und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg, welche die Geschichte der Luft- und Raumfahrt neu geschrieben haben. Aus vielen über Europa verstreuten Unternehmen ist ein Weltmarktführer der Luft- und Raumfahrt erwachsen. 

Dies wurde auch von der deutschen Politik gefeiert. 

 

Airbus 50 Day 1 Hero Image Hub (1)

Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller und der französische Verkehrsminister Jean Chamant am 29. Mai 1969

Heute startet oder landet jede Sekunde ein Airbus-Flugzeug weltweit. Jeder zweite Hubschrauber, der weltweit im Einsatz ist, kommt von Airbus Helicopters. Airbus Space garantiert Europas unabhängigen Zugang zum All und Airbus Defence sorgt für Sicherheit weltweit. 

 

An der Spitze der Innovationspyramide

 

Der Erfolg von Europas Luft- und Raumfahrtindustrie ist das Ergebnis des Fokus auf Innovation. Und das Tempo der Innovationen wird immer schneller. Die Digitalisierung ändert die Luft- und Raumfahrtindustrie grundlegend, sowohl die Produkte als auch die Herstellung der Flugzeuge. Die wichtigsten Treiber sind Automatisierung, Big Data, das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz.

 

Airbus ist ein Pionier in der Entwicklung elektrischer und hybrider Flugzeuge. Das langfristige Ziel: Der Nullemissionsflug. Dazu entwickelt Airbus Projekte wie den eFan-X, ein hybrid-elektrisches Flugzeugmodell, sowie alternative Kraftstoffe.

 

Der vollelektrische CityAirbus hat das Potential, die innerstädtische Luftfahrt zu transformieren. Dies ermöglicht eine Entzerrung überfüllter Transportsysteme und eine quasi emissionsfreie Reise über kürzere Strecken. Diese Erkenntnisse zum elektrischen Fliegen können nun auf größere Fluggeräte übertragen werden.

 

 

The Airbus family formation flight – performed in celebration of the company’s 50th anniversary – attracted a large audience in the “fan zone”

Ein halbes Jahrhundert europäischer Erfolgsgeschichte

Investitionen ermöglichen Innovationen

 

Wir sind davon überzeugt, dass Deutschland und Europa auch zukünftig an der Spitze der Luft- und Raumfahrttechnologie stehen sollte. Es ist ein Sektor, der für die Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung, Sicherheit und strategische Bedeutung Deutschlands unabdingbar ist. Dies verlangt nach erheblichen Investitionen von Seiten der Industrie und der Politik. Im vergangenen Jahr hat Airbus 5% der Umsätze in Innovationen investiert. Deutsche Programme wie das Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo) spielen eine wichtige Rolle in der Ermöglichung von Innovationen. Das Programm hat bereits 28.000 Arbeitsplätze geschaffen und jeder investierte Euro rentiert sich fünffach. LuFo macht das Fliegen noch sauberer, leiser und sicherer.

 

Aus dieser Position der Stärke heraus sollte Deutschland die Investitionen in Innovationen und Technologie weiter erhöhen, um die Zukunft dieses strategischen Sektors weiter zu stärken. So, wie es sich die Visionäre im Jahr 1969 vorgestellt haben.

 

Stand: Mai 2019

 

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