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Wettbewerb und Wirtschaft

Auf dem Weg zur Fabrik der Zukunft - Hangar 245

In Hamburg wurde am 1. Oktober mit der neuen Strukturmontagehalle ein neues Kapitel der Flugzeug-Fertigung eingeläutet. In der Halle fertigen Roboter gemeinsam mit den Mitarbeitern die Rumpfsektionen von Flugzeugen der A320-Familie. Das ermöglicht den industriellen Hochlauf der Produktion und sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes.

Airbus hat in den vergangenen zwei Jahren stark in die Produktionssysteme in Hamburg investiert und zu Monatsbeginn dort die modernste A320 -Strukturmontagehalle eröffnet. In dieser hochautomatisierten Montagelinie werden zukünftig 20 Roboter bei der Montage einzelner Rumpfschalen zu Sektionen für die A320-Flugzeugfamilie helfen. Dabei unterstützt ein digitales Datenerfassungssystem, den Ablauf noch effizienter und sicherer zu machen. Zusätzliche Lasertechnologie sorgt für eine passgenaue Produktion. Das setzt neue Standards in der digitalen Automatisierung.

 

Airbus’ highly-automated fuselage structure assembly line for A320 Family aircraft, located in Hamburg, is responsible for joining single fuselage shells into sections, as well as final assembly of single sections to aircraft fuselages

In Hamburg wird die modernste Strukturmontagelinie in Betrieb genommen.

Mensch und Maschine ergänzen sich

In der Halle arbeiten Menschen und Roboter Hand in Hand. Besonders ergonomisch herausfordernde Tätigkeiten werden von den Maschinen übernommen und entlasten so die Mitarbeiter. Wo vormals Teile des A380 gebaut wurden, wird jetzt für die A320-Familie produziert – denn die Nachfrage nach Flugzeugen ist global ungebrochen. Geschätzt 39.200 neue Flieger werden in den kommenden 20 Jahren benötigt.


Hamburg profitiert von industriellem Hochlauf

Bereits in diesem Jahr sollen weltweit monatlich 60 Maschinen aus der A320-Familie die Werke verlassen – mehr als die Hälfte davon aus Hamburg. Die neue hoch automatisierte Produktionshalle ist ein wichtiger Schritt in die nächste Ära des Flugzeugbaus und ein Meilenstein zur Fabrik der Zukunft. Diese Entwicklung stärkt den Standort Hamburg und sichert Arbeitsplätze vor Ort. Im Laufe der vergangenen zwölf Monate wurden bereits über tausend Mitarbeiter in Hamburg neu eingestellt und hunderte Stellen sind noch offen.

Stand: Okt 2019

Airbus erweitert Hamburger Hightech-Kabinenzentrum

Airbus baut das ‚Airspace Customer Definition Centre‘ (CDC) am Standort in Hamburg auch für die A320 und A330 aus. Diese Investitionen stärken den Standort Hamburg und sichern Arbeitsplätze vor Ort.

Hamburg ist einer der drei größten Standorte weltweit für die zivile Luftfahrt. Jedes sechste Flugzeug, das weltweit ausgeliefert wird, kommt von der Elbe. Der Standort ist das Herz des A320-Programms und eines der wichtigsten Auslieferungszentren für die A320-Familie weltweit. Jetzt wurde der Standort weiter gestärkt.

 

With the extension of Airbus’ Airspace Customer Definition Centre (CDC), this Hamburg, Germany facility now fully adopts the company’s “Airspace” cabin brand

Dank der Erweiterung des Hightech-Kabinenzentrums in Hamburg wird der Standort gestärkt.

Kabine gewinnt an Bedeutung

Das ‚Airspace Customer Definition Centre‘ (CDC) ist eine strategische Investition in den Wachstumsmarkt Flugzeugkabine. So sind beispielweise durch die Langstreckenfähigkeit der A320-Familie und die Weiterentwicklung der A330neo die Kabinen dieser Flugzeugfamilien spezifischer geworden und bieten wesentlich mehr Anpassungsmöglichkeiten. Diesem Trend trägt dieser innovative Schauraum Rechnung, indem er Kunden individuelle Design- und Kabineninspirationen als realistische virtuelle Gestaltungswelten vorstellt. Seit der Eröffnung im Jahr 2014 wurde das CDC für A350-XWB-Kunden genutzt. Ab sofort steht das bewährte Konzept einer schnelleren, einfacheren und hochmodernen Kabinengestaltung den Betreibern aller drei Flugzeugfamilien zur Verfügung: der A350, der A330 und der A320.

Die Kabine der Zukunft kommt aus Hamburg

Mit den Investitionen in das CDC unterstreicht Airbus die Bedeutung des Standortes für den weltweiten Flugzeugbau. Dies sichert hochqualifizierte Arbeitsplätze in Hamburg und Deutschland und sichert die nationale Wettbewerbsfähigkeit in einer strategischen Zukunftsbranche.

Stand: Juni 2019

Pionier des Fortschritts: 50 Jahre Airbus

Airbus feiert seinen 50. Geburtstag. Zum Jubiläum blickt das europäische Unternehmen in die Zukunft. Hybrid-elektrische Flugzeuge, neue Mobilitätskonzepte für Städte und Digitalisierung sind zentrale Säulen der Zukunft.

Am 29. Mai 2019 feiert Airbus den 50. Jahrestag seiner Gründung. An diesem Tag im Jahr 1969 setzen Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller und der französische Verkehrsminister Jean Chamant ihre Unterschriften unter den Vertrag zur Gründung von Airbus. Dies war ein klares Zeichen der europäischen Integration. Es waren politische Weitsicht und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg, welche die Geschichte der Luft- und Raumfahrt neu geschrieben haben. Aus vielen über Europa verstreuten Unternehmen ist ein Weltmarktführer der Luft- und Raumfahrt erwachsen. 

Dies wurde auch von der deutschen Politik gefeiert. 

 

Airbus 50 Day 1 Hero Image Hub (1)

Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller und der französische Verkehrsminister Jean Chamant am 29. Mai 1969

Heute startet oder landet jede Sekunde ein Airbus-Flugzeug weltweit. Jeder zweite Hubschrauber, der weltweit im Einsatz ist, kommt von Airbus Helicopters. Airbus Space garantiert Europas unabhängigen Zugang zum All und Airbus Defence sorgt für Sicherheit weltweit. 

 

An der Spitze der Innovationspyramide

 

Der Erfolg von Europas Luft- und Raumfahrtindustrie ist das Ergebnis des Fokus auf Innovation. Und das Tempo der Innovationen wird immer schneller. Die Digitalisierung ändert die Luft- und Raumfahrtindustrie grundlegend, sowohl die Produkte als auch die Herstellung der Flugzeuge. Die wichtigsten Treiber sind Automatisierung, Big Data, das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz.

 

Airbus ist ein Pionier in der Entwicklung elektrischer und hybrider Flugzeuge. Das langfristige Ziel: Der Nullemissionsflug. Dazu entwickelt Airbus Projekte wie den eFan-X, ein hybrid-elektrisches Flugzeugmodell, sowie alternative Kraftstoffe.

 

Der vollelektrische CityAirbus hat das Potential, die innerstädtische Luftfahrt zu transformieren. Dies ermöglicht eine Entzerrung überfüllter Transportsysteme und eine quasi emissionsfreie Reise über kürzere Strecken. Diese Erkenntnisse zum elektrischen Fliegen können nun auf größere Fluggeräte übertragen werden.

 

 

The Airbus family formation flight – performed in celebration of the company’s 50th anniversary – attracted a large audience in the “fan zone”

Ein halbes Jahrhundert europäischer Erfolgsgeschichte

Investitionen ermöglichen Innovationen

 

Wir sind davon überzeugt, dass Deutschland und Europa auch zukünftig an der Spitze der Luft- und Raumfahrttechnologie stehen sollte. Es ist ein Sektor, der für die Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung, Sicherheit und strategische Bedeutung Deutschlands unabdingbar ist. Dies verlangt nach erheblichen Investitionen von Seiten der Industrie und der Politik. Im vergangenen Jahr hat Airbus 5% der Umsätze in Innovationen investiert. Deutsche Programme wie das Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo) spielen eine wichtige Rolle in der Ermöglichung von Innovationen. Das Programm hat bereits 28.000 Arbeitsplätze geschaffen und jeder investierte Euro rentiert sich fünffach. LuFo macht das Fliegen noch sauberer, leiser und sicherer.

 

Aus dieser Position der Stärke heraus sollte Deutschland die Investitionen in Innovationen und Technologie weiter erhöhen, um die Zukunft dieses strategischen Sektors weiter zu stärken. So, wie es sich die Visionäre im Jahr 1969 vorgestellt haben.

 

Stand: Mai 2019

 

Airbus und Bombardier: Grenzüberschreitend mehr erreichen – gerade jetzt

Protektionismus und das Ziehen neuer Grenzen sind weltweit auf dem Vormarsch. Europas Luftfahrtkonzern geht den entgegengesetzten Weg. Bestes Beispiel ist der neue Schulterschluss mit dem kanadischen Flugzeughersteller Bombardier.

Überzeugendes Flugzeug, verheißungsvoller Markt

Airbus übernimmt 50,01 Prozent an dem Flugzeugprogramm C-Series von Bombardier. In der zweiten Hälfte 2018 soll das Übereinkommen endgültig stehen. Diese transatlantische Partnerschaft birgt für beide Seiten enormes Potenzial: Airbus startet mit der A320-Familie mit Flugzeugen ab einer Größe von 150 Passagieren. Die C-Series von Bombardier, welche im Juli offiziell in A220-Familie umbenannt wurde, bietet hingegen 100 bis 150 Plätze und ergänzt das Angebot ideal. Gleichzeitig erhält Bombardier Zugang zum weltweiten Vertriebs- und Wartungsnetzwerk von Airbus. Für Flugzeuge dieser Größe wird in den kommenden 20 Jahren weltweit eine Nachfrage von 6.000 Maschinen erwartet. Bis dato hemmten die begrenzten Möglichkeiten der Kanadier den kommerziellen Erfolg des technisch erstklassigen Flugzeuges. Das Projekt-Ende drohte, Entwicklungskosten in Milliardenhöhe wären unwiederbringlich verloren gewesen.

The winners are: Europe and Canada / Ein Gewinn für Europa und Kanada 

Was hierzulande zumeist unbekannt ist: 4.800 Bombardier-Mitarbeiter arbeiten im nordirischen Belfast an der A220-Familie. Die Kanadier sind in der strukturschwachen Region der größte industrielle Arbeitgeber. Durch den Einstieg von Airbus können diese Arbeitsplätze dauerhaft/nachhaltig gesichert werden. Das gilt auch für Zuliefererbetriebe in Deutschland. Neben Europa profitiert natürlich auch Kanada: Québec bleibt das Headquarter der A220-Familie, 2.000 Arbeitsplätze bleiben erhalten und das Québec-Luftfahrt-Cluster wird dauerhaft gestärkt.

 

Airbus is strongly committed to Canada and its aerospace sector with Canadian suppliers extending their access to Airbus’ global supply chain
C Series-die grünen Flieger

Auch die USA können sich freuen
Airbus will für die A220-Familie seinen Standort in Alabama ausbauen und auf US-amerikanischen Boden A220-Flugzeuge für den US-Markt endmontieren. Dieser Schritt sichert den Verkaufserfolg in den USA. Auf Betreiben des US-Konzerns Boeing verhängte die US-Regierung auf das Flugzeug des kanadischen Nachbarn Strafzölle in Höhe von 300 Prozent. Als „made in USA“ Produkt können diese Strafzölle nicht mehr geltend gemacht werden. Ein Sieg für alle, die durch weltweite Zusammenarbeit die besten und effizientesten Produkte entwickeln und verfügbar machen wollen.

Wettbewerb zieht weiter an
Der Schulterschluss zwischen Bombardier und Airbus sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wettbewerbsintensität auf dem Flugzeugmarkt in den kommenden Jahren deutlich anziehen wird. Neue Flugzeughersteller mit enormen Ambitionen und massiv gefördert durch die staatlichen Eigner wie die russische Irkut und Sukhoi oder die chinesische Comac 
Drängen auf den Markt. Airbus stellt sich selbstbewusst der Konkurrenz – und punktet insbesondere durch innovative Partnerschaften.


Stand: Juli 2018

 

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