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Urbane Mobilität

Von der Straße in die Luft

2030 leben 60 Prozent aller Menschen in Städten. Ein halbes Dutzend neuer Megastädte wird bis dahin entstehen, alte Metropolen wachsen weiter. Städteplaner stehen vor der Aufgabe, Mobilität in diesen Riesenstädten auch künftig zu ermöglichen. Airbus arbeitet an revolutionären Konzepten. Das Ziel: den Stau einfach überfliegen.

Vom Silicon Valley bis nach Donauwörth

In Airbus-Innovationszentren rund um den Globus entstehen wegweisende Ideen. Beispiele:

Vahana: Im Silicon Valley entwickelt die konzerneigene Ideenschmiede A3 seit 2016 ein autonomes Luftfahrzeug, das einzelne Passagiere oder Frachtgüter nach dem Car-Sharing-Prinzip transportieren soll. Der Kunde bestellt per App ein Flugzeug, steigt im nächstgelegenen Landeplatz ein und lässt sich zum Ziel fliegen. Flugtests mit dem ersten Prototyp sind bereits für Ende 2017 vorgesehen.

CityAirbus: Ein ähnliches Projekt treibt Airbus Helicopters in Donauwörth seit rund zwei Jahren voran. Der CityAirbus soll bis zu vier Personen befördern, die zuvor per App einen Sitzplatz bestellt haben. Eine Fahrt kostet  dadurch kaum mehr als eine Taxifahrt. Bereits 2018 soll der erste Prototyp fliegen – zunächst mit einem Piloten, später auch autonom.

Mit seinen Innovationen will Airbus den Nahverkehr revolutionieren. Millionen von Menschen in Ballungsgebieten könnten künftig Luftfahrzeuge nutzen – und damit den Verkehr auf dem Boden deutlich entlasten. Um das Thema rasch voranzutreiben, hat Airbus in seiner Konzernforschung den Bereich „Urban Air Mobility“ gegründet. Dort werden unter anderem die technologischen Voraussetzungen für unbemannte Flugsysteme weiter erforscht.

Regulierung dauerhaft gefordert

Ebenfalls in der Pipeline der Airbus Entwickler: das Konzeptfahrzeug Pop.Up, ein modulares Gefährt sowohl für die Straße als auch für den individualisierten Luftvekehr.

Dieses erhebliche Entwicklungstempo stellt die Luftfahrtregulierung vor neue Herausforderungen. Die Politik reagiert darauf. So hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt Anfang des Jahres eine neue Drohnenverordnung erlassen. Das Kernziel – Sicherheit im Luftverkehr zu garantieren und die kommerzielle Nutzung unbemannter Flugobjekte gleichzeitig zu fördern – wurde damit erreicht.

Gleichwohl sind die Regulierungsbehörden weiter gefordert, um visionäre Mobilitätskonzepte Realität werden zu lassen. Die Industrie ist dabei ein wichtiger Partner. So testet Airbus Helicopters gemeinsam mit der Civil Aviation Authority of Singapore einen drohnenbasierten Paketlieferservice über städtischem  Gebiet. Der Service wird ab Mitte 2017 auf dem Campus der National University of Singapore gestartet. Die Ergebnisse sollen Regierungen weltweit als Entscheidungshilfe dienen, um Drohnenregulierungen weiterzuentwickeln.

Stand: März 2017

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