In order to give you a better service Airbus uses cookies. By continuing to browse the site you are agreeing to our use of cookies I agree

Kurz gefasst & Publikationen

Kurz gefasst

21.
Sept 2018

Treibstoffablass: international anerkanntes Standardverfahren für Notfälle

Zuletzt häuften sich Meldungen, Flugzeuge würden gelegentlich vor der Landung Kerosin ablassen. Einen solchen Ablass von Treibstoff im regulären Flugbetrieb gibt es nicht.

Kerosinablass ist ausschließlich ein für die Sicherheit im Flugverkehr notwendiges und international anerkanntes Standardverfahren, das nur in seltenen Notfällen zum Einsatz kommt. Zwischen 2010 und 2017 passierte dies dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) zufolge pro Jahr im Schnitt nur 21 Mal - es ist also extrem selten.

Die Notwendigkeit dieser Maßnahme kann sich aus der Tatsache ergeben, dass das Abfluggewicht bei großen Passagiermaschinen je nach getankter Kraftstoffmenge über dem maximal zulässigen Landegewicht liegen kann. Ist dieser Unterschied zwischen maximaler Abflugmasse und höchstzulässigem Landegewicht besonders groß, müssen Flugzeuge aus Sicherheitsgründen Treibstoff ablassen können. Deshalb verfügen auch nur  Langstreckenflugzeuge, wie die A350 oder A380, über eine Vorrichtung zum Kerosinablass. Bei kleineren Flugzeugen, wie der A320-Familie, ist dies aufgrund des geringeren Gewichts nicht notwendig. Die Flugzeughersteller orientieren sich bei der Auslegung dieser Systeme streng an den Vorgaben der Zulassungsbehörden, wie der EASA in Europa.

Mit dem Ablass wird sichergestellt, dass ein Flugzeug z.B. bei einem medizinischen Notfall, bei dem jede Sekunde zählt, sicher landen kann.  Bei der Landeentscheidung spielen darüber hinaus auch Faktoren eine Rolle, wie unter anderem die Flugzeugkonstruktion, die Landebahnlänge und die aktuelle Wetterlage. Grundsätzlich gilt: Kein Flugzeugbetreiber hat ein Interesse daran, grundlos und ohne Notlage wertvollen Treibstoff abzulassen. Eine solche Maßnahme wäre auch nicht wirtschaftlich.

Die Durchführung einer solchen Notfallmaßnahme findet in Absprache mit der verantwortlichen Flugverkehrskontrollstelle, wie der Deutschen Flugsicherung (DFS), statt – und auch nur in einer Mindestflughöhe in einem Luftraum mit geringer Luftverkehrsdichte über unbewohntem Gebiet. Zudem ist die Menge des abgelassenen Kerosins streng limitiert.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bdl.aero/de/veroffentlichungen/luftfahrt-aktuell/luftfahrt-aktuell-15/#

13.
Sept 2018

Hamburgs Erster Bürgermeister besucht Airbus

Dr. Klaus Richter, Vorsitzender der Geschäftsführung von Airbus in Deutschland, und Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher in Finkenwerder

Dr. Peter Tschentscher hat das Hamburger Airbus-Werk besucht und bei seinem Antrittsbesuch die Bedeutung des Standortes hervorgehoben.

Jedes sechste Flugzeug weltweit wird bei Airbus in Hamburg ausgeliefert. Mit mehr als 300 Unternehmen und über 42.000 Beschäftigten ist die Hansestadt der drittgrößte Standort der zivilen Luftfahrtindustrie weltweit. Die Eröffnung der vierten Montagelinie für die A320-Familie im vergangenen Juni war ein wichtiger Schritt hin zur Fabrik der Zukunft. Sie stärkt einen der wichtigsten Luft- und Raumfahrtstandorte des Landes, an dem zukünftig weitere zehn Flugzeuge mehr pro Monat produziert werden können.

Bei seinem Antrittsbesuch hat der Erste Bürgermeister die Bedeutung der Luftfahrtindustrie in Hamburg hervorgehoben. „Die gezielte Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft am Standort macht Hamburg zum Silicon Valley der Luftfahrt in Europa“, so Dr. Tschentscher.

18.
Juli 2018

Mit FCAS die Zukunft der europäischen Industrie prägen

Airbus und Dassault Aviation bündeln für FCAS ihre Kräfte

Deutschland und seine europäischen Partner – allen voran Frankreich – stehen vor wichtigen Richtungsentscheidungen für ihre Luftstreitkräfte. Die Nationen haben damit begonnen, Überlegungen bezüglich Beschaffungen zu konkretisieren und Anforderungen an künftige Luftüberlegenheitssysteme zu definieren. Die Entwicklung des Future Combat Air System (FCAS) wird Europas Technologieführerschaft und Souveränität in der Luftverteidigung über Jahrzehnte sichern. Nun gilt es, die politischen Weichen für den Erfolg des Projektes zu stellen.

Das System der Systeme

FCAS ist weit mehr als ein Flugzeug. Es gilt als „System der Systeme“, das ein breites Spektrum von Einsatzmitteln koordiniert, die im intelligenten Verbund arbeiten: ein Kampfflugzeug der nächsten Generation, unbemannte Luftfahrzeuge mit mittlerer Flughöhe und großer Reichweite, existierende Flugzeugtypen sowie künftige Marschflugkörper und Drohnen-Schwärme. Das System kann zudem in ein größeres Einsatzszenario mit Missionsflugzeugen, Satelliten, NATO-Systemen sowie land- und seegestützten Kampfsystemen eingebunden werden. Es soll ab 2040 die derzeitige Generation der Kampfflugzeuge Eurofighter und Rafale ergänzen und schließlich komplett ersetzen. Die Beteiligung weiterer europäischer Verteidigungsunternehmen und Nationen wird in Betracht gezogen.

Schub für Hochtechnologie  

Als bedeutendstes Projekt der europäischen Verteidigungspolitik wird FCAS Europa befähigen, auch in Zukunft autonom zu handeln und gleichzeitig seine politischen und militärischen Beziehungen stärken. Mehr noch: Die ambitionierte Entwicklung derartiger Hochtechnologien im Rahmen von FCAS kann der europäischen Industrie dringend benötigte Impulse geben, die erfahrungsgemäß auch stark auf den zivilen Bereich abstrahlen werden. Darum wird erwartet, dass FCAS die Industrielandschaft in Deutschland und Frankreich in den kommenden Jahrzehnten entscheidend prägen und deren Wettbewerbsfähigkeit bei Hochtechnologien insgesamt steigern wird. Angesichts des ambitionierten Zeitplans ist es von entscheidender Bedeutung, dass Deutschland und Frankreich noch in diesem Jahr eine erste gemeinsame Studie erstellen.

Souveräne Technologieführerschaft sichern

Ein Vertrag über die Gesamtentwicklung von FCAS sollte unmittelbar an die Studie anschließen und den Bau von Demonstratoren zur Entwicklungsunterstützung ab 2025 umfassen. Aufgrund des engen Zeitplans, sollte umgehend mit der Erarbeitung einer gemeinsamen Roadmap begonnen werden, die aufzeigt, wie die noch zu definierenden Anforderungen und Terminvorgaben der beiden Nationen bestmöglich eingehalten werden können.

Airbus und Dassault haben im Rahmen der diesjährigen ILA ihre Absicht erklärt, bei der Entwicklung des FCAS zusammenzuarbeiten. Airbus und Dassault Aviation verfügen über das perfekte Know-how, um das FCAS-Projekt federführend zu betreiben“, erklärte dazu Dirk Hoke, CEO von Airbus Defence and Space. Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung („letter of intent“) zwischen Deutschland und Frankreich am 19. Juni 2018 wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht. FCAS ist nicht nur eines der herausragenden europäischen Industrie- und Verteidigungsprojekte der kommenden Jahre, sondern auch ein wichtiger Integrator auf dem Weg zu einer gemeinsamen europäischen Sicherheits- und Verteidigungsarchitektur. 

11.
Juli 2018

NATO-Gipfel: Europa braucht eine starke Allianz

Das Flugzeug A400M, konzipiert speziell für die harmonisierten Anforderungen der europäischen NATO-Staaten.

Eine starke und geeinte NATO ist im heutigen geopolitischen Umfeld von entscheidender Bedeutung. Der kommende NATO-Gipfel muss daher den Zusammenhalt der transatlantischen Allianz stärken. Gleichzeitig sollte die EU in der Verteidigung enger zusammenarbeiten.

Der NATO-Gipfel am 11.-12. Juli 2018 findet zu einer Zeit angespannter transatlantischer Beziehungen statt. Gerade dies hat verdeutlicht: Für die EU und die NATO ist es überlebenswichtig, geschlossen für gemeinsame Ziele einzutreten.


Das Ziel: transatlantische Spannungen abbauen

Der NATO-Gipfel 2018 sollte die Zusammenarbeit zwischen NATO und EU stärken und bestehende Spannungen abbauen. Ein strittiges Thema sind die Verteidigungsetats. Die europäischen Beiträge zu NATO-Missionen und -Einsätzen sind in den letzten vier Jahren gestiegen. Der NATO-Gipfel sollte diese Leistungen anerkennen und gleichzeitig weitere Schritte einfordern, damit jedes Land das gemeinsam vereinbarte Ziel erreicht, 2% seiner Wirtschaftskraft in die Verteidigung zu investieren.


Eine starke EU für eine starke NATO

Niemand gewinnt, wenn Bündnispartnern mit einem Handelskrieg gedroht wird. Allerdings unterstreichen diese Drohungen auch die dringende Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit in Europa. Eine starke EU und eine starke NATO schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Eine engere Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten in der Verteidigung stärkt die transatlantische Allianz.

In Europa beginnt sich diese Erkenntnis durchzusetzen. Vor kurzem hat die EU die gemeinsame Finanzierung bestimmter Verteidigungsausgaben vorgeschlagen – zum ersten Mal in ihrer Geschichte. Darüber hinaus haben neun EU-Staaten bereits einen Plan zur Einrichtung einer europäischen militärischen Eingreiftruppe konkretisiert. Die EU muss diese historischen Ankündigungen jetzt in die Tat umsetzen.


Zukunftsfähig durch neue Technologien

Eine starke und geeinte NATO ist im heutigen geopolitischen Umfeld unverzichtbar. Die Mitglieder müssen alles dafür tun, die Allianz vor Gefahren zu schützen. Darüber hinaus muss Europa die Mobilität seiner Streitkräfte erhöhen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vertiefen und ausreichende Etats bereitstellen. Dann können EU und NATO gemeinsam ein effektiveres und effizienteres Verteidigungsnetzwerk schaffen, von dem alle Mitgliedsstaaten profitieren.

Zukunftsfähig wird die Allianz auch durch den Einsatz neuester Technologien. Der A400M trägt inzwischen bereits erheblich zur Verbesserung der Lufttransportfähigkeiten Europas beigetragen. Darüber hinaus hat Airbus die Ambition, seine Zusammenarbeit mit der NATO in den Bereichen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sowie bei anderen „disruptiven“ Technologien ausbauen.

Angesichts der geopolitischen Herausforderungen braucht die NATO starke Partner, angemessene Ressourcen und eine engere Kooperation der europäischen Mitglieder. Der kommende Gipfel bietet die beste Gelegenheit, diese drängenden strategischen Fragen anzugehen. Diese Chance sollte nicht vertan werden.

 

14.
Juni 2018

Airbus eröffnet vierte Montagelinie in Hamburg

Die neue Produktionslinie setzt Maßstäbe bei Digitalisierung, Automatisierung und Effizienz

Ab Anfang 2019 Produktion von über 60 Flugzeugen möglich

Jedes sechste Passagierflugzeug weltweit entsteht bei Airbus in Deutschland. Jetzt wird die Produktion durch die Eröffnung einer vierten Montagelinie für die A320-Familie in Hamburg weiter ausgebaut.

Hin zur „Fabrik der Zukunft“

Die neue Hightech-Produktionsstätte setzt Maßstäbe bei Digitalisierung, Automatisierung und Effizienz. Dank zahlreicher innovativer Neuerungen und der Umsetzung wichtiger Bausteine der Industrie 4.0 können in der „Fabrik der Zukunft“ ab Mitte 2019 pro Monat bis zu 10 Flugzeuge endmontiert werden. Airbus legt damit den Grundstein der digitalen Zukunft in der Produktion. Diese Investitionen am Standort Deutschland ermöglichen es Airbus, ab dem kommenden Jahr bis zu 60 Flugzeuge des Bestsellers A320 herzustellen und so der starken Nachfrage gerecht zu werden.

Politik würdigt digitale Fertigung

Digitalisierung macht die Produktion effizienter, schont Ressourcen und entlastet die Mitarbeiter. So macht Airbus einen Schritt nach vorne dabei international wettbewerbsfähig zu sein und sichert hochqualifizierte Arbeitsplätze. Anlässlich der Eröffnung sprachen Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, und Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Hansestadt Hamburg. Sie nahmen gemeinsam mit Guillaume Faury, President von Airbus Commercial Aircraft, und 500 Ehrengästen an der feierlichen Inbetriebnahme teil. „Mit der Einweihung unserer neuesten und modernsten Montagelinie für die A320-Familie schlagen wir ein neues Kapitel der effizienten digitalen Flugzeugfertigung auf“, erklärte Guillaume Faury. Neben der neuen Montagelinie hat Airbus in Hamburg auch ein vergrößertes und modernisiertes Auslieferungszentrum für die A320-Familie eröffnet.

4th Productionline Hamburg Infographic DE

Verkaufsschlager A320

Die A320-Familie ist mit über 14.000 Bestellungen sowie mehr als 8.100 bisher ausgelieferten Flugzeugen das weltweit erfolgreichste Single-Aisle-Programm. Die Flugzeuge der neuen A320neo-Familie fliegen mit modernsten Technologien vom Tag ihrer Auslieferung an mindestens 15 Prozent sparsamer. Sie hat mit über 6.000 Bestellungen von 100 Kunden einen Marktanteil von knapp 60 Prozent erobert. Die Produktion der A320-Familie ist mit Airbus-Fertigungsstätten in Europa, China und den USA über die ganze Welt verteilt.

Airbus als Vorreiter in der Industrie 4.0

Die Digitalisierung der Produktion und eine flexiblere industrielle Organisation sind die Erfolgsgaranten der Industrie 4.0. Die vierte Montagelinie setzt in beiden Bereichen neue Maßstäbe und stärkt so die Wettbewerbsfähigkeit, damit Deutschland auch zukünftig eine zentrale Rolle in der globalen Luft- und Raumfahrtindustrie einnehmen kann.

 

1.
Juni 2018

In Europas Zukunft investieren

Forschungsflugzeug A340 BLADE: niedrigere Emissionen dank des EU Clean Sky Programms

Die EU wird in Kürze ihr Budget für die Jahre von 2021 bis 2027 beschließen - eine bedeutende Weichenstellung für Europas Zukunft. Die EU muss diese Chance ergreifen, um den immer schärfer werdenden globalen Wettbewerb um technologische und wirtschaftliche Führung nicht zu verlieren.

Europa muss innovativer werden, um global konkurrenzfähig zu bleiben. Grundlage dafür sind Bildung sowie Forschung und Entwicklung. Der Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) ist daher nicht nur Instrument der Haushaltsplanung, sondern Ausdruck der politischen Prioritäten. Jetzt ist der Zeitpunkt, um mit dem MFR ein Zeichen für Europa zu setzen. Die Bundesregierung muss sich bei den Verhandlungen in Brüssel dafür einsetzen, mehr in Forschung und Innovation zu investieren.

Wettbewerbsfähigkeit sichern

Kohäsionsfonds und Agrarsubventionen nehmen immer noch zwei Drittel des EU-Budgets ein. Um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, sollte die EU viel stärker in die Zukunft Europas investieren. Dies bedeutet, dass im zukünftigen EU-Haushalt Forschung und Innovation priorisiert werden. Nur so lassen sich Technologieführerschaft und hochqualifizierte Arbeitsplätze in Zeiten globaler Umbrüche bewahren.

Globale Handlungsfähigkeit bewahren

Europa steht zwischen der traditionellen Wirtschaftsmacht USA und China, das sich vom Imitator zum Innovator entwickelt hat. Mit Blick auf einen potentiellen Handelsstreit mit den USA sollte Europa sich auf seine eigenen Stärken besinnen. In China bahnt sich eine leise Bildungs-Revolution an, die dem Land technologische Dominanz ermöglicht. Europa muss sich für diese Herausforderungen wappnen.

Innovation fördern

Europa braucht Leuchtturmprojekte in Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung, Mobilität und Raumfahrt, um zukunftsweisende Technogien zu fördern. Daher muss die EU die Rubrik Forschung und Innovation zukunftsweisend ausbauen. Nur so kann Europa intelligent und integrativ wachsen.

Forschungsbudget verdoppeln

Die Idee der „Innovation Union“ braucht ausreichende Investitionen, um nicht nur politische Dekoration zu bleiben. Konkret sollte das Forschungsrahmenprogramm der EU auf 160 Milliarden Euro verdoppelt werden, um bei bahnbrechenden Innovationen nicht abgehängt zu werden.

Europa muss nicht im Schatten der USA und Chinas stehen. Die EU ist immer noch die größte Handelsgemeinschaft weltweit. Wenn Europa jetzt die richtigen Weichen stellt, kann es seine Stellung als Technologieführer behaupten und hunderttausende hochqualifizierte Arbeitsplätze sichern. 

Mehr zum diesem Thema finden Sie in einem aktuellen Gastbeitrag zum EU-Haushalt von Airbus-CEO Tom Enders in Politico.

25.
April 2018

Innovation auf der ILA

Der CityAirbus, der noch vor Ende 2018 abheben soll, ist ein Technologie-Demonstrator für ein elektrisches, senkrecht startendes und landendes Flugtaxi, das bis zu vier Passagiere befördern kann.

Die ILA Berlin steht für Innovation und Leadership in Aerospace. Als globaler Innovationsführer stellt Airbus vom 25. - 29. April in der Hauptstadt die neuesten Technologien vor, die in den kommenden Jahren entscheidend zur europäischen Wettbewerbs- und Verteidigungsfähigkeit sowie zur Emissions- und Lärmreduktion beitragen werden.

Angesichts der politischen und strategischen Bedeutung der Branche werden hochrangige politische Besucher erwartet. Offiziell eröffnet wird die ILA Berlin 2018 von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Im Zuge ihres Rundgangs wird die Bundeskanzlerin sich ein Bild machen von den Innovationen und neuesten Technologien der Luft- und Raumfahrtindustrie. Begleitet wird sie vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer. Ebenfalls werden Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Thomas Jarzombek, kurz nach seiner Ernennung zum Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, die ILA besuchen.

Hochkarätige Gäste werden auch aus Frankreich, dem Partnerland der ILA Berlin 2018, erwartet. Beeindruckendes Bild für die französisch-deutsche Partnerschaft wird der gemeinsame Anflug der Verteidigungsministerinnen Ursula von der Leyen und Florence Parly mit einer A400M sein.

Airbus ist auch in diesem Jahr wieder der größte kommerzielle Einzelaussteller. Den 150.000 Besuchern wird Airbus zahlreiche bahnbrechenden Innovationen in der Luft und am Boden vorstellen:  

Unabhängigkeit dank Ariane 6 - Unübersehbarer Wegweiser zum ILA Space Pavillon ist ein 18 Meter hohes Modell der Trägerrakete im Maßstab 1:4. Die Trägerrakete wird in europäischer Kooperation hergestellt. Hinzu kommen zwei Original-Triebwerke der Ariane 5. Das Ariane-Programm sichert Europas unabhängigen Zugang zum All.

Emissionen senken mit A340 BLADE - Das Airbus Testflugzeug (Breakthrough Laminar Aircraft Demonstrator in Europe) reduziert mit revolutionären Laminarflügeln den Luftwiderstand erheblich. Die Tragflächen wurden umgebaut, um im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes Clean Sky neue aerodynamische Konzepte für den so genannten Laminar Flow zu analysieren. Auf diese Weise lassen sich zukünftig Emissionen und Verbrauch von Flugzeugen senken.

Fortschritt mit CityAirbus - Ausgestellt wird ein Modell des batteriebetriebenen Elektroluftfahrzeugs für den Passagiertransport der Zukunft. Er kann senkrecht starten und landen und soll in einer späteren Version auch autonom fliegen. Der CityAirbus wurde entworfen, um bis zu vier Personen über die Verkehrsstaus von Mega-Städten hinweg, auf schnellem, erschwinglichem und umweltfreundlichem Weg ans Ziel zu bringen. Damit können bestehende Verkehrssysteme erheblich entlastet werden. Der Erstflug ist für Dezember 2018 geplant.

Sonnenenergie mit Zephyr - Die unbemannte Solar-Drohne mit 25 Metern Spannweite, die als Höhengleiter wochenlang am Himmel bleiben kann, könnte eine Alternative zu kommerziellen Satelliten werden.

Leben retten mit Racer - der zukünftige Highspeed-Hubschrauber. Ein Modell des Helikopters wird am Stand des European Clean Sky Programms ausgestellt. Innovatives „box-wing“-Design, das optimale aerodynamische Effizienz garantiert, stellt Auftrieb im Geradeausflug sicher und schirmt die Passagiere von den als Vortriebspropeller eingesetzten seitlichen Rotoren ab. Racer eröffnet neue Einsatzmöglichkeiten, etwa bei medizinischen Notfällen und Rettungseinsätzen. 

20.
März 2018

Airbus Berlin Reception: Dialog zur Zukunft der Luftfahrt

20 „Young Ambassadors“, allesamt Nachwuchskräfte aus der Airbus-Familie, nahmen die Gäste in Empfang und führten durch das Abendprogramm.

Wie verändern digitale Technologien die Luftfahrt? Wie sehen Mobilitätskonzepte der Zukunft aus? Und wie muss Europa sich aufstellen, um optimal auf verteidigungspolitische Herausforderungen vorbereitet zu sein? Diese und weitere Fragen diskutierte Airbus mit hochrangigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Forschung auf der Airbus Berlin Reception am 20. März 2018.

Airbus CEO Tom Enders begrüßte die Gäste mit einem Einblick in die aktuellen Themen der Luft- und Raumfahrt. Ganz oben auf der Liste steht der aktuelle Handelskonflikt zwischen den USA und der EU. „Was ich bislang vermisse, ist ein großer Wurf von der europäischen Seite“, so Enders. Als wichtigstes Zukunftsthema nannte er die Digitalisierung. Um die Technologien sei ein Wettrennen entbrannt. „Wir sind hier gut bereits unterwegs, wichtig wird aber sein, dass die Politik die richtigen Rahmenbedingungen  schafft.“ Im Hinblick auf die deutsch-französischen Beziehungen sagte Enders: „Wir sind Tag und Nacht dazu bereit, für die Integration von Europa zu kämpfen.“

In Vertretung des Bundesministers für Wirtschaft und Energie richtete der Parlamentarische Staatsekretär Thomas Bareiß ein Grußwort an die Gäste, in dem er die strategische Bedeutung der Branche für Deutschland und Europa hervorhob. „Daher unterstützen wir als Ministerium die Industrie wie kaum eine andere“, so Bareiß. „Und wir werden konsequent daran arbeiten, dass Airbus seine wichtige Rolle auch in Zukunft spielen kann.“

Darüber hinaus bot die Veranstaltung einen schönen Rahmen, der früheren Bundesministerin sowie Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, Brigitte Zypries, für ihr Engagement in den vergangenen Jahren zu danken. Zypries würdigte ihrerseits dem Einsatz von Airbus. „Ich möchte mich bei Airbus dafür bedanken, dass das Unternehmen auch das Thema CSR ernst nimmt“, so Zypries.

Mit dem Event unterstreicht Airbus einmal mehr die Bedeutung des Standort Deutschland für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Als größter Arbeitgeber der Branche und Innovationstreiber leistet Airbus einen besonderen Beitrag.

Die Airbus Berlin Reception stand auch im Zeichen des Nachwuchses. So überreichte Airbus eine Geldspende in Höhe von 10.000 Euro an das deutschlandweite Mentoren-Programm „ROCK YOUR LIFE“. Das Programm bildet Studierende zu Mentoren aus, die ehrenamtlich Schüler aus sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligten Verhältnissen bei der Wahl eines Berufes oder einer weiterführenden Schule unterstützen – und so deren Bildungschancen verbessern.

Begleitet wurde der Abend von 20 „Young Ambassadors“. Die jungen Botschafter, allesamt Nachwuchskräfte aus der Airbus-Familie, nahmen die Gäste in Empfang, führten durch das Abendprogramm und stellten das CSR-Programm „ROCK YOUR LIFE“ vor.

Publikationen

Gastbeitrag - Interview des BDI mit Alexander Reinhardt

Gastbeitrag - Interview des BDI mit Alexander Reinhardt

Wohin führt die Zukunft der Luftfahrt?

Positionspapier
Public Affairs Germany - unser Standpunkt auf einen Blick
AusserGewöhnlich Berlin - Alexander Reinhardt
Warum Soldaten zu den Grundbedürfnissen gehören - Airbus

Über uns

Ihre Ansprechpartner

Kurz gefasst & Publikationen

Unsere Themen

Back to top