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15 February 2018
15. February 2018 Company

Geschäftsjahr 2017: Airbus übertrifft alle wesentlichen Kennzahlen

Airbus Annual Press Conference 2018
  • Starke operative Geschäftsentwicklung
  • Umsatz € 67 Mrd.; bereinigtes EBIT € 4,3 Mrd.; berichtetes EBIT € 3,4 Mrd.; berichteter Gewinn je Aktie € 3,71
  • Dividendenvorschlag für 2017: € 1,50 je Aktie, 11 Prozent höher als 2016
  • Robustes Zivilflugzeuggeschäft: Book-to-Bill-Verhältnis von 1,5; Rekord-Auftragsbestand stützt Produktionshochlauf
  • Free Cash Flow vor Fusionen, Übernahmen und Kundenfinanzierungen € 2,9 Mrd.
  • A400M-Aufwendungen € 1,3 Mrd. im Jahr 2017; klarer Fahrplan reduziert verbleibende Risiken
  • Für 2018 erwartet Airbus ein um etwa 20 Prozent höheres bereinigtes EBIT

 

Airbus SE (Börsenkürzel: AIR) hat die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2017 veröffentlicht und den Ausblick für 2018 bekannt gegeben. Der Konzern hat durch eine starke operative Leistung bei allen wesentlichen Kennzahlen die prognostizierten Werte für das Jahr 2017 übertroffen.

„Dank unserer sehr guten operativen Ergebnisse – insbesondere im letzten Quartal – haben wir all unsere Ziele für 2017 übertroffen“, sagte Tom Enders, Chief Executive Officer von Airbus. „Trotz der anhaltenden Schwierigkeiten bei den A320neo-Triebwerken haben wir den Produktionshochlauf fortgesetzt und letztendlich eine Rekordzahl von Flugzeugen ausgeliefert. Im A400M-Programm haben wir auf industrieller Seite und beim Aufwuchs der Fähigkeiten Fortschritte erzielt. Wir haben uns mit den Kundennationen über eine grundlegende vertragliche Neuausrichtung geeinigt, die die verbleibenden Programmrisiken deutlich reduzieren wird. Dies schlägt sich in einer erheblichen Einmalbelastung nieder. Insgesamt war 2017 ein erfolgreiches Jahr, was sich in unserem Dividendenvorschlag widerspiegelt, der 11 Prozent über dem Vorjahreswert liegt. Dies bekräftigt auch unsere Ertrags- und Cash-Wachstumsprognose.“

Der Auftragseingang(1) stieg auf € 158 Mrd. (2016: € 134 Mrd.). Der Auftragsbestand(1) belief sich zum 31. Dezember 2017 auf € 997 Mrd. (Jahresende 2016: € 1.060 Mrd.). Insgesamt gingen 1.109 Nettobestellungen für Zivilflugzeuge ein (2016: 731 Flugzeuge).
Das Netto-Book-to-Bill-Verhältnis lag bei 1,5. Der Auftragsbestand für Zivilflugzeuge erreichte zum Jahresende mit insgesamt 7.265 Maschinen einen neuen Höchststand.
Die Zahl der Nettobestellungen bei Hubschraubern lag bei 335 (2016: 353 Nettobestellungen), darunter 48 Maschinen der Super-Puma-Familie und 17 H175.
Bei Helicopters lag das Book-to-Bill-Verhältnis auf Euro-Basis bei etwa 1.
Der Auftragseingang bei Defence und Space zeigte im Bereich Military Aircraft mit 22 leichten und mittelschweren Transportflugzeugen, fünf Tankflugzeugen vom Typ A330 MRTT sowie dem Eurofighter-Auftrag aus Kuwait eine gute Dynamik. Im vierten Quartal gingen trotz eines verhaltenen Marktumfelds Bestellungen für zwei vollelektrische Telekommunikationssatelliten ein. Durch die Veränderung des Konsolidierungskreises reduzierte sich der Auftragsbestand von Defence and Space um € 1,9 Mrd. und der Auftragseingang um € 1,5 Mrd.

Der Umsatz lag stabil bei € 66,8 Mrd. (2016: € 66,6 Mrd.). Den höheren Flugzeugauslieferungen stand ein Umsatzrückgang in Höhe von rund € 2 Mrd. aufgrund des geänderten Konsolidierungskreises gegenüber. Der Umsatz im Zivilflugzeuggeschäft stieg um 3,5 Prozent. Airbus lieferte eine Rekordzahl von 718 Flugzeugen aus (2016: 688 Maschinen), darunter 558 Maschinen der A320-Familie, 78 A350 XWB, 67 A330 und 15 A380. Der Umsatz von Helicopters sank leicht; 409 Hubschrauber wurden ausgeliefert (2016: 418 Hubschrauber). Die Umsatzentwicklung bei Defence and Space spiegelte den Sondereffekt in Höhe von rund € 1,7 Mrd. durch die Änderung des Konsolidierungskreises wider. Auf vergleichbarer Basis stieg der Umsatz um 7 Prozent, was vor allem auf das Militärflugzeuggeschäft zurückzuführen war.

Das bereinigte EBIT stieg auf € 4.253 Mio. (2016: € 3.955 Mio.). Es handelt sich hierbei um eine alternative Finanzkennzahl und einen Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung wesentlicher Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus dem Verkauf oder Erwerb von Unternehmen.

Das bereinigte EBIT von Commercial Aircraft betrug € 3.554 Mio. (2016: € 2.811 Mio.).
Hier wirkten sich insbesondere die hohen Auslieferungszahlen und die günstige Entwicklung der Wechselkurse aus.

Insgesamt wurden im Jahresverlauf 181 Flugzeuge der A320neo-Familie ausgeliefert (2016: 68 Flugzeuge). Der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney stellte im vierten Quartal eine Reihe neuer Maßnahmen zur Mängelbehebung von Triebwerken vor, die zwischenzeitlich zertifiziert wurden. Kürzlich ist ein weiteres Problem aufgetreten, dessen Auswirkungen auf die Auslieferungen im Jahr 2018 derzeit geprüft werden. Auch bei einigen Lieferungen des Triebwerks LEAP 1A des Herstellers CFM International traten 2017 Probleme hinsichtlich der Einsatzreife auf. Der A320neo-Hochlauf ist auch weiterhin mit Herausforderungen verbunden und die Triebwerkshersteller sind gefordert, ihre Lieferverpflichtungen einzuhalten.
Der industrielle Hochlauf der A350 schreitet weiterhin zügig voran. Der Umfang der ausstehenden Arbeiten an der Endmontagelinie wurde deutlich gesenkt und eine Reduzierung der laufenden Kosten in Richtung der Zielvorgaben erreicht.
Das A350-Programm wird jetzt auf das Produktionsziel von zehn Flugzeugen pro Monat bis Ende 2018 vorbereitet. Die jüngste Bestellung von Emirates für das A380-Programm bietet in den kommenden Jahren zusätzliche Planungssicherheit.

Das bereinigte EBIT von Helicopters sank auf € 337 Mio. (2016: € 350 Mio.), blieb auf vergleichbarer Basis jedoch weitgehend stabil. Geringere Auslieferungen, ein ungünstiger Produktmix und ein geringeres Flugstundenvolumen im kommerziellen Servicegeschäft wurden durch die Transformationsmaßnahmen ausgeglichen, mit deren Hilfe die Wettbewerbsfähigkeit der Division trotz des schwierigen Marktumfelds allgemein gestärkt werden konnte. Die Veräußerung des MRO-Dienstleisters Vector Aerospace konnte im November abgeschlossen werden.

Das bereinigte EBIT von Defence and Space belief sich aufgrund des veränderten Konsolidierungskreises auf € 872 Mio. (2016: € 1.002 Mio.). Auf vergleichbarer Basis blieb es jedoch weitgehend stabil.

Bei der Industrialisierung des A400M-Programms wurden gute Fortschritte erzielt. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 19 Flugzeuge ausgeliefert, im Vorjahr waren es 17. Die Fertigungsrate wurde angepasst, um die Vorratsbestände zu optimieren. Gleichzeitig wurde der Fahrplan für die Entwicklung der militärischen Fähigkeiten auf eine neue Grundlage gestellt. 2017 hat Airbus Gespräche mit OCCAR und den Kundennationen aufgenommen, die im Februar 2018 zur Unterzeichnung einer Absichtserklärung über eine grundlegende Neuausrichtung des Vertrags führten. Diese beinhaltet unter anderem eine Überarbeitung der Zeitpläne für Auslieferungen und Nachrüstungen sowie eine Anpassung der Roadmap für die technischen Fähigkeiten. Diese Absichtserklärung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer verbindlichen Vereinbarung, die das wirtschaftliche Risiko für Airbus begrenzen und gleichzeitig die Bedürfnisse der Kunden hinsichtlich der Fähigkeiten und der Verfügbarkeit des Flugzeugs erfüllen soll. Mit einem klaren Fahrplan dürften sich die verbleibenden Risiken für Airbus in Zukunft in engeren Grenzen halten. Nach einer im vierten Quartal 2017 abgeschlossenen genauen Überprüfung des Programms, die auch eine Bewertung der finanziellen Auswirkungen der Anpassungen bei Zeitplan, Fähigkeiten und Nachrüstungen umfasste, wurde die Drohverlustrückstellung für das Geschäftsjahr um

€ 1.299 Mio. erhöht.

Die Aufwendungen des Konzerns für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung sanken auf € 2.807 Mio. (2016: € 2.970 Mio.).

Das berichtete EBIT stieg auf € 3.421 Mio. (2016: € 2.258 Mio.). Es enthält Nettoanpassungen in Höhe von € -832 Mio. Im Jahr 2016 beliefen sich die Nettoanpassungen auf € -1.697 Mio. Die Anpassungen für das Jahr 2017 beinhalten im Wesentlichen:

  • Den Aufwand in Höhe von insgesamt € 1.299 Mio. im Zusammenhang mit dem A400M-Programm, darin enthalten ist ein Aufwand in Höhe von € 1.149 Mio. im vierten Quartal;
  • Einen Negativeffekt in Höhe von € 117 Mio. aufgrund von Compliance-Themen, einschließlich eines Bußgelds im Rahmen der Einstellung des Ermittlungsverfahrens über das Eurofighter-Geschäft mit Österreich durch die Münchner Staatsanwaltschaft und einigen im vierten Quartal angefallenen Prozesskosten im Zusammenhang mit laufenden Ermittlungen;
  • Einen Nettoverlust in Höhe von € 20 Mio. bei sonstigen M&A-Aktivitäten;
  • Einen Nettoveräußerungsgewinn in Höhe von € 604 Mio. aus dem Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts, der seit Bekanntgabe der Neunmonatsergebnisse 2017 unverändert blieb.

Das Konzernergebnis(2) stieg auf € 2.873 Mio. (2016: € 995 Mio.) nach EBIT-Anpassungen. Der Gewinn je Aktie lag bei € 3,71 (2016: € 1,29). Der Gewinn je Aktie profitierte deutlich von einer Neubewertung von Finanzinstrumenten und Bilanzpositionen, was auf die Entwicklung des Euro-Dollar-Wechselkurses und eine Anpassung der rückzahlbaren Entwicklungskostenzuschüsse für die A380 nach einer Überprüfung der betriebswirtschaftlichen Annahmen zurückzuführen ist. Das Finanzergebnis lag bei € 1.149 Mio. (2016: € ‑967 Mio.).

Das Board of Directors wird der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von € 1,50 je Aktie zum 18. April 2018 vorschlagen (2016:  € 1,35 je Aktie). Stichtag für die Dividendenberechtigung ist der 17. April 2018.

 

Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen verbesserte sich deutlich auf € 2.949 Mio. (2016: € 1.408 Mio.), gestützt durch die gute Gewinnentwicklung und die Rekorde bei den Flugzeugauslieferungen. Das A400M-Programm stellt dagegen weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Der Free Cash Flow in Höhe von € 3.735 Mio. (2016: € 3.181 Mio.) beinhaltet Netto-Erlöse von rund € 600 Mio. aus dem Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts sowie rund € 400 Mio. aus dem Verkauf von Vector Aerospace.

Die Rahmenbedingungen für Flugzeugfinanzierungen sind weiterhin solide und zeichnen sich durch eine hohe Liquidität am Markt und gute Zinssätze für Airbus-Flugzeuge aus. Während Airbus im Jahr 2017 keinen Zugang zu einer Finanzierungsabsicherung durch Exportkreditagenturen (ECA) hatte, konnte mittlerweile ein Verfahren vereinbart werden,

das Airbus eine einzelfallabhängige Beantragung von ECA-gedeckten Finanzierungen für Kunden des gesamten Konzerns gestattet. Airbus erwartet, dass 2018 für eine begrenzte Anzahl von Transaktionen erneut eine ECA-Absicherung verfügbar sein wird. Das Umfeld für Zivilflugzeugfinanzierungen ist insgesamt weiterhin sehr günstig.

Die Nettoliquidität lag zum 31. Dezember 2017 bei € 13,4 Mrd. (Jahresende 2016:
€ 11,1 Mrd.), nach Zahlung einer Dividende für das Jahr 2016 in Höhe von € 1,0 Mrd. sowie einem Beitrag von rund € 500 Mio. zum Pensionsplanvermögen. Die Bruttoliquidität belief sich auf € 24,6 Mrd. (Jahresende 2016: € 21,6 Mrd.).

Die Airbus-Prognosen für 2018 wurden unter Berücksichtigung der vollständigen Umsetzung von IFRS 15 erstellt, welcher nun der Standard für die Umsatzrealisierung ist.(4)

Ausblick
Der Ausblick von Airbus für das Geschäftsjahr 2018 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen. Diese beruhen auf der Prämisse, dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Die Airbus-Prognosen für Gewinn und Free Cash Flow für das Jahr 2018 gehen von einem gleichbleibenden Konsolidierungskreis vor Fusionen und Übernahmen aus.

  • Vorbehaltlich der Einhaltung der Zusagen der Triebwerkshersteller wird Airbus 2018 voraussichtlich rund 800 Zivilflugzeuge ausliefern.

Die folgenden Prognosen basieren auf der Auslieferung von rund 800 Zivilflugzeugen:

  • Im Vergleich zum bereinigten EBIT von € 4.253 Mio. für das Jahr 2017 erwartet Airbus für das Jahr 2018 folgende Ergebnisse vor Fusionen und Übernahmen:

                    Ø  Einen Anstieg des bereinigten EBIT um etwa 20 Prozent.
                    Ø  Eine weitere Erhöhung des bereinigten EBIT um etwa € 0,1 Mrd. durch IFRS 15.

  • Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen betrug 2017 € 2.949 Mio.
  • Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen wird voraussichtlich auf einem ähnlichen Niveau wie 2017 liegen.

Über Airbus
Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug € 67 Mrd. im Jahr 2017, die Anzahl der Mitarbeiter rund 129.000. Airbus bietet die umfangreichste Verkehrsflugzeugpalette mit 100 bis über 600 Sitzen. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeugen und eines der größten Raumfahrtunternehmen der Welt. Die zivilen und militärischen Hubschrauber von Airbus zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sind weltweit gefragt.

 

Hinweise an die Redaktionen: Live-Webcast der Telefonkonferenz für Analysten und der Bilanzpressekonferenz

Heute um 07:45 Uhr MEZ können Sie die Telefonkonferenz für Analysten zu den Ergebnissen 2017 mit Chief Executive Officer Tom Enders und Chief Financial Officer Harald Wilhelm auf http://www.airbus.com/newsroom/events/apc2018.html verfolgen. Die Präsentation zur Analysten-Konferenz finden Sie ebenfalls auf der Website des Unternehmens. Eine Aufzeichnung wird zeitnah zur Verfügung stehen. Einen Abgleich zwischen den Kennzahlen von Airbus und den gemäß IFRS auszuweisenden Zahlen finden Sie in der Analysten-Präsentation.

Die Bilanzpressekonferenz zu den Ergebnissen 2017 beginnt um 9:45 Uhr MEZ und wird live per Webcast übertragen unter: http://www.airbus.com/newsroom/events/apc2018.html.

 

Airbus – Jahresergebnisse 2017
(Beträge in Euro)

Airbus

2017

2016

Veränd.

Umsatz, in Mio.

66.767

66.581

0%

davon Verteidigung, in Mio.

9.892 

11.102

-11%

EBIT (bereinigt), in Mio.

4.253

3.955

+8%

EBIT (berichtet), in Mio.

3.421

2.258

+52%

Forschungs- und
Entwicklungsaufwendungen
,
in Mio.

2.807

2.970

-5%

Konzernergebnis (Net Income)(2), in Mio.

2.873

995

+189%

Gewinn je Aktie

3,71

1,29

+188%

Free Cash Flow (FCF), in Mio.

3.735

3.181

+17%

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen, in Mio.

2.849

1.156

+146%

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen, in Mio.

2.949

1.408

+109%

Dividende je Aktie(3)

1,50

1,35

+11%

Auftragseingang(1), in Mio.

157.690

134.480

+17%

       
       

Airbus

31. Dez.
2017

31. Dez.
2016

Veränd.

Auftragsbestand(1), in Mio.

996.822

1.060.447

-6%

davon Verteidigung, in Mio.

36.921 

39.811

-7%

Nettoliquidität, in Mio.

13.391

11.113

+20%

Mitarbeiter

129.442

133.782

-3%

Die Fußnoten finden Sie auf Seite 14.

 

Nach Geschäftsbereich

Umsatz

EBIT (berichtet)

(Beträge in Mio. €)

2017

2016

Veränd.

2017

2016

Veränd.

Commercial Aircraft

50.958

49.237

+3%

3.428

1.543

+122%

Helicopters

6.450

6.652

-3%

337

308

+9%

Defence and Space

10.804

11.854

-9%

212

-93

-

Zentrale/ Eliminierungen

-1.445

-1.162

-

-556

500

-

Gesamt

66.767

66.581

0%

3.421

2.258

+52%

             

 

Nach Geschäftsbereich

EBIT (bereinigt)

(Beträge in Mio. €)

2017

2016

Veränd.

Commercial Aircraft

3.554

2.811

+26%

Helicopters

337

350

-4%

Defence and Space

872

1.002

-13%

Zentrale/
Eliminierungen

-510

-208

-

Gesamt

4.253

3.955

+8%

 

             

Nach Geschäftsbereich

Auftragseingang(1)

Auftragsbestand(1)

 

(Beträge in Mio. €)

2017

2016

Veränd.

31. Dez.
2017

31. Dez.
2016

Veränd.

 

Commercial Aircraft

143.361

114.938

+25%

950.354

1.010.200

-6%

 

Helicopters

6.544

6.057

+8%

11.201

11.269

-1%

 

Defence and Space

8.893

15.393

-42%

37.407

41.499

-10%

 

Zentrale/
Eliminierungen

-1.108

-1.908

-

-2.140

-2.521

-

 

Gesamt

157.690

134.480

+17%

996.822

1.060.447

-6%

 

                     

Die Fußnoten finden Sie auf Seite 14.

 

Airbus – Ergebnisse für das vierte Quartal (Q4) 2017
(Beträge in Euro)

Airbus

Q4 2017

Q4 2016

Veränd.

Umsatz, in Mio.

23.814

23.876

0%

EBIT (bereinigt), in Mio.

2.457

1.547

+59%

EBIT (berichtet), in Mio.

1.109

-98

-

Konzernergebnis (Net Income)(2), in Mio.

1.022

-816

-

Gewinn je Aktie

1,32

-1,06

-

             

Nach Geschäftsbereich

Umsatz

EBIT (berichtet)

(Beträge in Mio. €)

Q4
2017

Q4
2016

Veränd.

Q4
2017

Q4
2016

Veränd.

Commercial Aircraft

18.315

17.726

+3%

1.910

770

+148%

Helicopters

2.062

2.370

-13%

172

108

+59%

Defence and Space

4.071

4.140

-2%

-688

-672

-

Zentrale/
Eliminierungen

-634

-360

-

-285

-304

-

Gesamt

23.814

23.876

0%

1.109

-98

-

 

Nach Geschäftsbereich

EBIT (bereinigt)

(Beträge in Mio. €)

Q4
2017

Q4
2016

Veränd.

Commercial Aircraft

2.009

975

+106%

Helicopters

172

150

+15%

Defence and Space

515

566

-9%

Zentrale/
Eliminierungen

-239

-144

-

Gesamt

2.457

1.547

+59%

Die Fußnoten finden Sie auf Seite 14.

 

Der Umsatz im vierten Quartal war stabil. Der Anstieg durch höhere Auslieferungszahlen bei Commercial Aircraft wurde vor allem durch geringere Auslieferungen und einen Rückgang im Servicegeschäft bei Helicopters geschmälert.

Das bereinigte EBIT für das vierte Quartal 2017 stieg um 59 Prozent, insbesondere gestützt durch die hohen Auslieferungszahlen von Commercial Aircraft, geringere Verluste beim A350-Programm und niedrigere Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen. Das bereinigte EBIT von Defence and Space berücksichtigt die Änderung des Konsolidierungskreises.

Das berichtete EBIT für das vierte Quartal stieg auf € 1.109 Mio. und enthielt Nettoanpassungen in Höhe von rund € -1,3 Mrd. Das EBIT für das vierte Quartal 2016 berücksichtigte Nettoanpassungen in Höhe von € ‑1,6 Mrd.

Das Konzernergebnis für das vierte Quartal 2017 beinhaltete außerdem positive Anpassungen in Höhe von rund € 1,1 Mrd., die in erster Linie auf hohen wechselkursbedingten Neubewertungen und die positive Anpassung im Zusammenhang mit den rückzahlbaren Entwicklungskostenzuschüssen für die A380 nach einer Überprüfung der geschäftlichen Annahmen zurückzuführen waren.

(Zum Ende des Geschäftsjahres 2016 hat Airbus die Leitlinien zu Alternativen Finanzkennzahlen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA umgesetzt. Folglich werden bestimmte Posten nicht mehr als „Einmaleffekte“ bezeichnet. Diese werden nun als „Anpassungen“ aufgeführt. Airbus misst und veröffentlicht seine Leistung nicht mehr auf der Grundlage des „EBIT*“, sondern auf der Grundlage des „berichteten EBIT“, da die Differenz zwischen den beiden Kennzahlen, die in der Bereinigung sogenannter „Goodwill-Wertminderungen und außerordentlicher Posten“ besteht, an Bedeutung verloren hat. Die Prognose bleibt davon im Wesentlichen unberührt. Die Terminologie ändert sich wie folgt: „bereinigtes EBIT“ ersetzt „EBIT* vor Einmaleffekten“ und „bereinigter Gewinn je Aktie“ ersetzt „Gewinn je Aktie* vor Einmaleffekten“. Die Definitionen der alternativen Finanzkennzahlen werden im Glossar auf Seite 13 erläutert.)

 

Überleitung von EBIT (berichtet) zu EBIT (bereinigt)
Nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung des berichteten EBIT auf das bereinigte EBIT.

Airbus

2017

EBIT (berichtet), in Mio.

3.421

davon:

 

A400M-Aufwendungen, in Mio.

-1.299

Compliance, in Mio.

-117

Differenz von Dollar-Zu- und -Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten/bilanzielle Neubewertungen, in Mio.

-7

Sonstige Netto-Portfolioveränderungen bei Defence and Space, in Mio.

7

Sonstige M&A-Aktivitäten, in Mio.

-20

Nettoveräußerungsgewinn aus dem Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts, in Mio.

604

EBIT (bereinigt), in Mio.

4.253

 

Glossar

Kennzahl

DEFINITION

EBIT

Das Unternehmen verwendet weiterhin den Begriff EBIT (Earnings before interest and taxes – Gewinn vor Zinsen und Steuern). Das EBIT ist identisch mit dem Ergebnis vor Finanzierungsaufwendungen und Ertragsteuern gemäß den IFRS-Regeln.

Anpassungen

Anpassungen zählen zu den alternativen Kennzahlen. Das Unternehmen verwendet diesen Begriff für wesentliche Aufwendungen/Erträge aus Rückstellungsveränderungen im Zusammenhang mit Programmen, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus der Veräußerung oder dem Erwerb von Unternehmen.

EBIT (bereinigt)

Das bereinigte EBIT ist eine alternative Kennzahl und ein Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von wesentlichen Aufwendungen/Erträgen aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus der Veräußerung oder dem Erwerb von Unternehmen.

Gewinn je Aktie (bereinigt)

Der bereinigte Gewinn je Aktie ist eine alternative Kennzahl des berichteten unverwässerten Gewinns je Aktie, wobei das Konzernergebnis im Zähler Anpassungen enthält. Die Überleitung finden Sie in der Analysten-Präsentation auf Seite 21.

Bruttoliquidität

Der Konzern definiert seine konsolidierte Bruttoliquidität als Summe der (i) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der (ii) Wertpapiere (alle Positionen sind in der Konzernbilanz erfasst).

Nettoliquidität

Eine Definition der alternativen Kennzahl Nettoliquidität finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.

 

Free Cash Flow (FCF)

Eine Definition der alternativen Kennzahl Free Cash Flow finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.1. Über diesen zentralen Indikator misst das Unternehmen den operativ erwirtschafteten Cash Flow nach Abzug des Cash Flows für Investitionstätigkeit.

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen versteht man, wie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.1 definiert, den Free Cash Flow, bereinigt um Netto-Erlöse aus Akquisitionen und Veräußerungen. Diese alternative Kennzahl ist ein wichtiger Indikator zur Messung des Free Cash Flow abzüglich der Cash Flows aus dem Erwerb oder der Veräußerung von Unternehmen.

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen und Kundenfinanzierungen versteht man den Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen, bereinigt um Cash Flow aus Flugzeugfinanzierungstätigkeiten. Diese alternative Kennzahl ist ein Indikator, den das Unternehmen mitunter in seiner Finanzberichterstattung verwenden kann, insbesondere wenn größere Unsicherheiten bezüglich der Kundenfinanzierungstätigkeiten bestehen, wie etwa während der Aussetzung der ECA-Finanzierungsunterstützung.

Fußnoten:
1)      Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand basieren auf Listenpreisen.

2)      Airbus verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.

3)      Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung 2018.

4)      Weitere Einzelheiten über IFRS 15 entnehmen Sie bitte der Analystenpräsentation für das Geschäftsjahr 2017 und dem ungeprüften verkürzten Konzerngeschäftsbericht nach IFRS.

 

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):

Diese Pressemitteilung enthält vorausschauende Aussagen. Diese vorausschauenden Aussagen sind durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet. Beispiele für vorausschauende Aussagen sind unter anderem Aussagen zu Strategie, Hochlauf und Auslieferungsplänen, Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen, Markterwartungen sowie Aussagen zur künftigen Performance und Prognose.

Vorausschauende Aussagen beinhalten ihrem Wesen nach Risiken und Unsicherheiten, weil sie sich auf künftige Ereignisse und Umstände beziehen und zahlreiche Faktoren dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen wesentlich von den in diesen vorausschauenden Aussagen ausdrücklich oder implizit genannten abweichen könnten.

Diese Faktoren beinhalten Nachstehendes, sind aber nicht darauf beschränkt:

  • Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen oder Marktbedingungen, auch aufgrund der Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten von Airbus;
  • Erhebliche Beeinträchtigungen des Flugverkehrs (auch infolge von Terroranschlägen);
  • Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen Euro und US-Dollar;
  • Erfolgreiche Umsetzung interner Performance-Pläne, einschließlich Initiativen zur Kostensenkung und Erhöhung der Produktivität;
  • Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte, mit der Programmentwicklung und Managementrisiken;
  • Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern oder Vertragsverhandlungen, einschließlich Finanzierungsfragen;
  • Wettbewerb und Konsolidierung in der Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie;
  • Massive Konflikte im Rahmen von Tarifverhandlungen;
  • Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der Verfügbarkeit staatlicher Finanzierung bestimmter Programme und des Umfangs der Beschaffungsbudgets für Verteidigung und Raumfahrt;
  • Forschungs- und Entwicklungskosten in Verbindung mit neuen Produkten;
  • Rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen;
  • Gerichts- und Ermittlungsverfahren sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.

Daher können die tatsächlichen Ergebnisse von Airbus deutlich von den in solchen vorausschauenden Aussagen genannten Plänen, Zielen und Erwartungen abweichen.

Eine Erläuterung von Faktoren, die dazu führen könnten, dass künftige Ergebnisse von solchen vorausschauenden Aussagen abweichen, finden Sie im Registrierungsdokument des Unternehmens vom 4. April 2017, einschließlich des Abschnitts Risikofaktoren.

In dieser Pressemitteilung enthaltene vorausschauende Aussagen beziehen sich auf den Stand zum Datum der Mitteilung. Airbus verpflichtet sich nicht, vorausschauende Aussagen im Hinblick auf neue Informationen, künftige Ereignisse oder anderweitig öffentlich zu korrigieren oder zu aktualisieren.

Rundung
Da die vorgelegten Zahlen gerundet werden, entspricht die Summe der genannten Zahlen möglicherweise nicht exakt den angegebenen Gesamtbeträgen, und Prozentwerte geben möglicherweise nicht exakt die absoluten Zahlen wieder.

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