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Airbus in Deutschland

Deutschland gehört zu den Ländern, die bei der Gründung von Airbus eine Schlüsselrolle gespielt haben und auf eine lange Tradition im Flugzeugbau zurückblicken können. In Deutschland befinden sich einige der größten und bedeutendsten Airbus-Standorte. Airbus beschäftigt an 27 Standorten mehr als 46.000 Mitarbeiter und damit knapp die Hälfte aller Beschäftigten in der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Seine starken deutschen Wurzeln geben dem Unternehmen und Deutschland als Industriestandort wichtige Impulse für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Airbus arbeitet mit mehr als 10.000 externen Zulieferern in Deutschland zusammen. Das Unternehmen kauft Waren und Dienstleistungen im Wert von jährlich rund 8,3 Mrd. € ein und erzielt in Deutschland einen Jahresumsatz von rund 4,7 Mrd. €.

Neben seinen umfassenden Aktivitäten im Verkehrsflugzeug- und Hubschraubergeschäft entwickelt Airbus modernste Technologien und maßgeschneiderte Produkte zur Stärkung der nationalen Sicherheit, darunter Militärhubschrauber, Satellitenprogramme für eine sichere militärische Kommunikation und den Eurofighter – Europas vielseitiges Kampfflugzeug der Spitzenklasse.

Commercial Aircraft

Vor der Auslieferung erhalten die A380-Jets ihre Kabinenausstattung in Hamburg-Finkenwerder und werden dort auch lackiert.

Airbus beschäftigt im Verkehrsflugzeuggeschäft mehr als 28.000 Mitarbeiter in Deutschland und sichert damit fast ein Drittel aller Arbeitsplätze in der Zivilluftfahrt des Landes. Die Stadt Hamburg spielt eine wichtige Rolle im Airbus-Produktionsverbund. Zahlreiche deutsche Mitarbeiter sind am Standort Hamburg-Finkenwerder tätig.

Diese Mitarbeiter sind für die Airbus-Programme von zentraler Bedeutung. Sie sind für die Strukturmontage und die Ausrüstung der Rumpfsektionen sowie für das Programm-Management der A320-Familie zuständig. Aus Hamburg-Finkenwerder stammt mehr als die Hälfte aller jährlich produzierten Jets der A320-Familie. Der Standort beherbergt vier Montagelinien (FALs) für die Single-Aisle-Familie.

Der Standort spielt auch eine Schlüsselrolle im A380-Programm. In seiner großen Montagehalle erfolgen die Strukturmontage und die Ausrüstung der vorderen und hinteren Rumpfsektionen dieses Megaliners. Diese fertig montierten und ausgerüsteten Rumpfsektionen werden dann auf einem Roll-on-Roll-off-Spezialschiff zur A380-Endmontagelinie nach Toulouse, Frankreich, gebracht.

Nach der Endmontage in Toulouse werden die A380-Jets nach Hamburg geflogen. Dort erhalten sie ihre kundenspezifische Kabinenausstattung und werden vor der Auslieferung in einer der beiden High-Tech-Anlagen lackiert. Das Auslieferungszentrum in Hamburg Finkenwerder ist für die Endabnahme und Auslieferung der A380 Jets an Kunden in Europa und im Nahen Osten zuständig.

Auch bei den A330- und A350 XWB-Programmen spielt Hamburg eine wichtige Rolle in der Fertigung und Ausrüstung der vorderen und hinteren Rumpfsektionen dieser Flugzeuge.

Bremen ist mit über 3000 Mitarbeitern der zweitgrößte Airbus-Standort in Deutschland und zuständig für die Konstruktion, Fertigung, Integration und Erprobung der Hochauftriebssysteme für die Flügel aller Airbus-Flugzeugprogramme.

Rund 2000 Mitarbeiter sind im Airbus-Werk Stade beschäftigt, das Seitenleitwerke für Airbus-Flugzeuge herstellt. Zudem ist Stade ein weltweit führendes Zentrum für kohlefaserverstärkte Kunststoffe (CFK). Airbus integriert dieses gewichtssparende Verbundmaterial zunehmend in seine Flugzeuge. In Stade werden auch Großbaugruppen für Rumpf und Flügel der A350 XWB aus CFK produziert.

In Donauwörth werden hauptsächlich Hubschrauber, aber auch Flugzeugtüren gefertigt – rund 80 Prozent aller Türen von Airbus-Flugzeugen stammen aus diesem Werk.

Mehr als die Hälfte der von Airbus jährlich produzierten Single-Aisle-Jets stammt aus dem Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder.

Helicopters

Airbus beschäftigt im deutschen Hubschraubergeschäft über 6.000 Mitarbeiter, die hauptsächlich an den Standorten Donauwörth und Kassel tätig sind.

Donauwörth ist der Hauptstandort von Airbus in der Hubschrauberproduktion in Deutschland und beherbergt das weltweit zweitgrößte Hubschrauberwerk.

In Donauwörth werden nicht nur die leichten Airbus Mehrzweck­hubschrauber H135 und H145 entwickelt und produziert, sondern auch der Unterstützungshubschrauber Tiger UHT als Variante des zweimotorigen Kampfhubschraubers Tiger. Auch der Transport- und Marinehubschrauber NH90 von NHIndustries wird hier in einem europäischen Gemeinschaftsunternehmen mit Airbus für die Bundeswehr und ausländische Kunden gebaut.

Die rund 800 im Entwicklungszentrum tätigen Ingenieure machen Donauwörth zum Kompetenzzentrum für die Hubschraubertechnik der Zukunft in Deutschland. Donauwörth beherbergt das militärische Unterstützungszentrum, in dem die Hubschrauber der Bundeswehr gewartet und mit den modernsten Technologien ausgerüstet werden.

In Kassel werden Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten, technische Schulungen und die Geräteintegration durchgeführt.

 

FAL Donauwörth

Der Airbus -Standort in Donauwörth beherbergt das weltweit zweitgrößte Hubschrauberwerk.

Defence

In Manching befindet sich das Kompetenzzentrum für militärische Flugsysteme in Deutschland. Der Standort beherbergt das Eurofighter-Programm inklusive Endmontage, Systemtests und Flugerprobung dieser Kampfjets für die deutsche Luftwaffe. Außerdem werden in Manching alle Airbus-Flugzeuge gewartet, die bei der Luftwaffe im Einsatz sind.

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich unbemannte Flugsysteme (UAS) finden ebenfalls in Manching statt. Beispiele dafür sind der technologische Erprobungsträger Barracuda und innovative Demonstratoren wie der Quadcruiser.

Der Standort Ulm im Südwesten Deutschlands gilt als Hochburg der Radartechnologie. Zu der in Ulm entwickelten und gebauten Radartechnologie gehören das Bordradar des Eurofighters, Grenzsicherungssysteme, Seeradare und Radarantennen für Satelliten.

Der Standort Bremen im Nordwesten des Landes entwickelt und fertigt die integrierte Rumpfsektion einschließlich des Frachtladesystems für den Militärtransporter A400M.

Germany Manching1

Space

NIRSpec-Einbau in den Reinräumen in Ottobrunn

In Ottobrunn/Taufkirchen bei München produzieren Airbus Mitarbeiter Solarpaneele für Satelliten. Außerdem werden hier die Raketentriebwerke und Schubkammern für die Trägerrakete Ariane 5 entwickelt und gefertigt. Auch das Nahinfrarot-Spektrometer NIRSpec – ein Instrument, das auch schwächste Strahlungen der entferntesten Galaxien aufspüren kann – wurde in Ottobrunn/Taufkirchen für das US-amerikanische James-Webb-Weltraumteleskop gebaut.

Bremen ist ein Kompetenzzentrum für Weltraumtransport, bemannte Raumfahrt und Raumfahrtrobotik. Seine hochqualifizierten Mitarbeiter arbeiten an Schlüsselprogrammen wie der Trägerrakete Ariane 5 und dem Multifunktionsraumfahrzeug Orion – einem Gemeinschaftsprojekt der NASA (National Aeronautics and Space Administration) und ESA (European Space Agency). Bremen ist auch verantwortlich für den Betrieb der europäischen Komponenten der Internationalen Raumstation ISS.

Airbus-Ingenieure in Friedrichshafen entwickeln derzeit die zweite Generation der Wettersatelliten MetOp, die ab 2021 starten wird. Für das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus werden hier die Multispektral-Satelliten der Sentinel-2 Mission, Ozeanografie-Satelliten für Sentinel-6 und das Radar-Instrument für Sentinel-1 gebaut. Mit der europäisch-japanischen Merkur-Mission BepiColombo, die 2018 startet, arbeitet der Standort an der Spitze der wissenschaftlichen Weltraumerkundung. Zum Weltraum-Portfolio Friedrichshafens gehören auch Produkte und Dienstleistungen der weltraumgestützten Aufklärung, wie die Vermarktung der Radarbilder des Satelliten TerraSAR-X, TanDEM-X und deren Nachfolgesysteme.Ein weiterer Schwerpunkt sind die Experimentieranlagen zur Forschung unter Schwerelosigkeit für die Internationalen Raumstation ISS.

 

Lokale Partner

Durch Partnerschaften mit Organisationen wie Femtec, die sich für die Förderung von Ingenieur- und Naturwissenschaften bei Studentinnen in Deutschland einsetzen, will Airbus Studierende für technische Berufe begeistern, indem es sie zur Teilnahme an Technologieprojekten innerhalb des Unternehmens einlädt.

Innovation

Auf dem Ludwig Bölkow Campus wollen die Technische Universität München, Airbus und weitere Partner künftig erforschen, wie sich Biokraftstoffe aus Algen gewinnen lassen.

Airbus gehört zu den weltweit größten Innovationsträgern. Im Jahr 2017 investierte Airbus 2,8 Mrd. € in die eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung. Damit gehört Airbus zu den zehn forschungsstärksten Unternehmen in Deutschland.

Mit rund 11.000 Patentfamilien und etwa 37.000 Einzelpatenten spielen umweltfreundliche Technologien eine Schlüsselrolle in der Forschungstätigkeit des Unternehmens. In Deutschland wird hauptsächlich daran geforscht, wie sich Biokraftstoffe aus Algen gewinnen lassen.

Außerdem hat Airbus gemeinsam mit der Stadt Ingolstadt und der Europäischen Innovationspartnerschaft für Intelligente Städte und Gemeinschaften (EIP-SCC) Ingolstadt als Pilotstadt für die Demonstration verschiedener Formen der digitalen Mobilität ausgewählt. Am 20. Juni 2018 unterzeichneten Airbus und weitere Partner wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Audi, der Flughafen München und die Technische Universität Ingolstadt eine entsprechende Absichtserklärung.

Airbus gehört zu den zehn forschungsstärksten Unternehmen in Deutschland.

Corporate Citizenship

Airbus setzt sich für die Förderung junger wissenschaftlicher Talente ein. Im Jahr 2012 hat das Unternehmen auf dem Ludwig Bölkow Campus in Ottobrunn/Taufkirchen ein einzigartiges Projekt gestartet. Bei diesem Projekt können Wissenschaft und Industrie ihre Kräfte in gemeinsamen Forschungsvorhaben bündeln und die Gründung von Start-up-Unternehmen fördern.

Neben Forschungsprojekten zu aktuellen Themen wie ‘Green Aerospace’ erhalten Studierende hier die Möglichkeit, Abschlüsse in einschlägigen Studiengängen zu erwerben. Ein Gründerzentrum am Campus sorgt für einen schnellen Wissensaustausch zwischen Wissenschaft und Industrie.

Das duale Bildungssystem hat in Deutschland eine lange Tradition, und Ausbildungsberufe haben sich zu einer wichtigen Säule für Airbus entwickelt. Beim Dualen Studium verbinden Studierende über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren eine formale Bildung mit einer praktischen und spezialisierten Tätigkeit im Unternehmen. 

Die Zukunft von Airbus in Deutschland

Mit den Verkehrsflugzeug- und Raumfahrtaktivitäten in Norddeutschland, dem Militärgeschäft in Süddeutschland und dem Hubschraubergeschäft in Mitteldeutschland ist Airbus in Deutschland für die Zukunft der Luftfahrt optimal aufgestellt. Technologieteams im ganzen Land konzentrieren sich auf Zukunftskonzepte wie den unbemannten und individualisierten Luftverkehr, die das Flugerlebnis grundlegend verändern werden.

Seit der Gründung des Unternehmens ist die Zahl der Mitarbeiter bei Airbus in Deutschland stetig gestiegen. Die Wachstumsraten der Branche deuten darauf hin, dass sich diese Erfolgsgeschichte auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird.

Als Gründernation von Airbus wird Deutschland weiterhin eine Hauptsäule für den weltweiten Erfolg des Unternehmens bleiben.

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