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Das ist Anna

Das ist Anna

Future Projects Engineer

Über Anna

Als „Future Projects Engineer“ arbeitet sie am Standort Hamburg. In der Komponentenabteilung „Fuselage & Payload“ ist sie für die Entwicklung, Bewertung und Auswahl von Konzepten für den Rumpf und die Kabine neuer und bestehender Flugzeugprojekte zuständig. 

Wie hat dein beruflicher Weg bei Airbus begonnen?

Während eines Praktikums bei Airbus bin ich auf das duale Studium aufmerksam geworden. Die Möglichkeit einen technischen Studiengang im Bereich der Luftfahrt belegen zu können und gleichzeitig die Praxis in einem großen, internationalen Unternehmen kennenzulernen, war sehr attraktiv für mich. 2005 habe ich das duale Studium in der Fachrichtung Flugzeugbau an der HAW begonnen. Bei Airbus ging es zunächst in die Lehrwerkstatt und Fertigungshallen. Das war eine spannende Zeit und rückblickend wertvoll, den kompletten Fertigungsprozess unserer Flugzeuge so nah miterleben zu können. Während des Studiums habe ich dann diverse Praxiseinsätze in verschiedenen Bereichen des Engineerings absolviert. In einen dieser Bereiche bin ich heute zurückgekehrt.

Anna und ihre Kollegen/-innen kümmern sich um den Entwurf zukünftiger Flugzeugprojekte.

Wo bist du derzeit tätig und für welche Aufgabenbereiche bist du dort zuständig?

Im Bereich “Future Projects” sind wir für den Vorentwurf zukünftiger Flugzeugmuster zuständig. Dabei kann es sowohl um die Weiterentwicklung der zurzeit existierenden Flugzeugprogramme gehen, aber auch um sehr langfristig angelegte Projekte, bei denen es sich auch um unkonventionelle Flugzeugkonfigurationen handeln kann, und der Fokus auf Forschung und Entwicklung liegt. Die Ergebnisse unserer Arbeit dienen als Entscheidungsvorlage für unsere Unternehmensführung und Produktstrategie.

Damit unsere Entwürfe den Markt- und Produktanforderungen gerecht werden, ist es entscheidend, dass die einzelnen Disziplinen des Flugzeugsentwurfs Hand in Hand miteinander arbeiten. Das Team, in dem ich tätig bin, ist für die Auslegung des Rumpfs und die Umsetzung der Nutzlastanforderungen zuständig. Wir erarbeiten in unseren Studien Rumpf- und Kabinenkonzepte, bewerten diese und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung zukünftiger Flugzeuge.


Wie hat dich Airbus nach dem dualen Studium bei deiner Fort- und Weiterbildung unterstützt?

Bei Airbus gibt es vielfältige Möglichkeiten der beruflichen und fachlichen Weiterbildung. Durch die Größe des Unternehmens und Komplexität unserer Produkte ist es möglich, in vielen verschiedenen Tätigkeitsfeldern zu arbeiten und unterschiedliche Karrierepfade einzuschlagen. So hatte ich beispielsweise die Möglichkeit als Flugzeugbauingenieurin auch Erfahrung im Innovations- und Projektmanagement sowie im Marketing zu sammeln.

Ich wurde und werde bei meiner persönlichen und fachlichen Entwicklung stets durch meine Vorgesetzten begleitet und unterstützt, indem ich einerseits durch verschiedene Initiativen gefördert und andererseits durch neue Aufgaben und Verantwortungsbereiche gefordert werde. Ein wichtiger Bestandteil besteht aus meiner Sicht im regelmäßigen und offenen Austausch und Feedback. So habe ich die Möglichkeit, berufliche Wünsche, Weiterentwicklungsbedarfe und weitere Karriereschritte zu besprechen.


Gab es ein besonderes Highlight während deinem dualen Studium?

Während meines Bachelorstudiums hatte ich die Möglichkeit ein Auslandssemester in Frankreich zu absolvieren. Diese Zeit war sehr lehrreich und aufregend und ein Highlight meines Studiums.

Weil mich Technik und Naturwissenschaft begeistern, war die Zusage, bei Airbus anfangen zu können, damals eine „unschlagbare Chance“

Was macht Airbus als Arbeitgeber für dich besonders und warum macht ein duales Studium gerade bei Airbus Sinn?

Das duale Studium bietet die besondere Möglichkeit, bereits früh in einem Unternehmen Fuß zu fassen. Weil mich Technik und Naturwissenschaft begeistern, war die Zusage, bei Airbus anfangen zu können, damals eine „unschlagbare Chance“.

Das Produkt Flugzeug fasziniert mich immer wieder von neuem und als internationaler Luftfahrtkonzern bietet Airbus unglaublich viele Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln. Übrigens nicht nur für Ingenieurinnen/Ingenieure.

In einem großen und erfolgreichen Unternehmen bereits während des Studiums praktische Erfahrung zu sammeln, und die Aussicht zu haben, dort nach erfolgreichem Abschluss einen tollen Job zu bekommen, ist aus meiner Sicht äußerst attraktiv. Ein praktischer, aber nicht außer Acht zu lassender Vorteil ist mit Sicherheit auch die Ausbildungsvergütung, die man während des dualen Studiums erhält. Diese erlaubt es einem sich vollständig auf das Studium und die Praktika konzentrieren zu können.

Durch die diversen Praxiseinsätze konnte ich bereits während meines Studiums viele verschiedene Bereiche kennenlernen, was einige Vorteile für mich hatte.

Zum einen hat es mir in meiner Ausbildung zur Ingenieurin geholfen, besser zu verstehen, wie die an der Hochschule erworbenen Kenntnisse in der Praxis angewendet werden. Während des Studiums kann es an der einen oder anderen Stelle schon mal sehr theoretisch werden, es ist daher toll, wenn man dann das Produkt, um das es geht, und dessen Entwicklung und Fertigung auch hautnah, quasi greifbar, miterleben kann. Außerdem haben wir als duale Studenten zusätzliche beruflich spezifische Schulungen bei Airbus erhalten, die das an der Hochschule erlernte Fachwissen gut ergänzt haben.

Zum anderen haben mir die Praktika geholfen herauszufinden, was ich nach meinem Studienabschluss gerne machen würde. Die Tätigkeitsfelder einer Ingenieurin/eines Ingenieurs bei Airbus können sehr vielseitig sein. Die Mitarbeit in den Abteilungen und an verschiedenen Projekten hat mir eine Idee gegeben, welche Themen mir liegen, was ich gerne ausprobieren möchte und was weniger passend für mich ist.

Es kann sein, dass man nicht immer direkt im Anschluss an das Studium seinen „Traumjob“ findet,  aber es tun sich bei Airbus immer wieder neue Karrieremöglichkeiten auf, die es erlauben sich weiterzuentwickeln. Dabei hilft auch das Netzwerk, dass man sich während des Studiums schon früh aufbauen kann. Kontakte zu ehemaligen Kolleginnen/Kollegen und Kommilitoninnen/Kommilitonen helfen mir noch heute in meiner täglichen Arbeit.

Das Netzwerk geht dabei über den Standort Hamburg hinaus. Airbus bietet die Möglichkeit, nicht nur an verschiedenen Standorten in Deutschland zu arbeiten, sondern weltweit. Viele duale Studentinnen/ Studenten nutzen diese Möglichkeit bereits während des Studiums und machen beispielsweise einen Praxiseinsatz in Frankreich oder Großbritannien.

Während eines Praktikums bei Airbus ist Anna auf das duale Studium aufmerksam geworden.

Welchen Tipp würdest du unseren Bewerbern bzw. Auszubildenden/dualen Studenten mit auf den Weg geben?

Mittlerweile ist es über 10 Jahre her, dass ich mein Studium bei Airbus begonnen habe und trotzdem lerne ich jeden Tag etwas Neues dazu.  Mir ist es wichtig, meine Neugier und meinen Wissensdurst nicht zu verlieren. Ich rate deshalb den Bewerberinnen/Bewerbern und neuen Dualis, stets offen zu sein und Möglichkeiten zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung zu nutzen. Ab und an gibt es Aufgaben, vor denen man so viel Respekt hat, dass man sie am liebsten nicht versucht, weil man es sich nicht zutraut. Probiert es aus, seid ehrgeizig, interessiert und authentisch und wenn es nicht klappt, fragt nach, holt euch Rat und nehmt Feedback an. Mit jeder neuen Aufgabe lernt ihr etwas dazu, fachlich und über euch selbst.


Mehr Informationen über das duale Studium „Flugzeugbau (B.Eng.)“

Findest du hier
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