Nach erfolgreichem Einsatz bei Airbus verabschiedet sich Dr. Gerald Weber Ende März vom Unternehmen

Nach erfolgreichem Einsatz bei Airbus verabschiedet sich  Dr. Gerald Weber Ende März vom Unternehmen

Dr. Gerald Weber (61), Produktionschef bei Airbus, Mitglied des Airbus Executive Committee in Toulouse und Vorsitzender der Geschäftsführung der Airbus Operations GmbH in Hamburg, wird sich Ende März 2011 von Airbus verabschieden

22 November 2010

Dr. Gerald Weber (61), Produktionschef bei Airbus, Mitglied des Airbus Executive Committee in Toulouse und Vorsitzender der Geschäftsführung der Airbus Operations GmbH in Hamburg, wird sich Ende März 2011 von Airbus verabschieden. Sein designierter Nachfolger, der neu zur EADS-Gruppe und zu Airbus kommt, wird Anfang 2011 ernannt.

Der passionierte Privatpilot Weber kam im April 2007 zu Airbus. Weber brachte für die Restrukturierung des Unternehmens jahrzehntelange internationale Erfahrung aus der Automobilindustrie im Bereich Produktion und Entwicklung mit. Seine Aufgabe bestand darin, die industrielle Struktur von Airbus durch Einführung modernster Produktionsverfahren und Arbeitsabläufe vollkommen neu auszurichten, die A380-Produktion zur stabilen Serienfertigung zu bringen, die A400M-Serienproduktion vorzubereiten und einen Prozess der Veränderung und Modernisierung im Unternehmen einzuleiten.

„Gerald Weber hat seinen Auftrag umfassend erfüllt. Airbus arbeitet heute nach modernsten internationalen Fertigungsstandards und folgt dabei Lean-Prinzipien und -Prozessen. Die Produktion der A380 und A400M ist stabilisiert und auf Wachstumskurs gebracht, und Airbus in Deutschland hat seine Schlüsselrolle in unserer transnationalen Organisation gefunden“, sagt Airbus President und CEO Tom Enders. „Ich bin Gerald Weber überaus dankbar für seine herausragenden Leistungen, und ich bin mir sicher, dass wir seine Kreativität in der Flugzeug-Entwicklung, seinen vorbildlichen Einsatz für Airbus und seinen stets wohl dosierten schwäbischen Eigensinn vermissen werden, wenn er Airbus im kommenden Jahr verlässt.“

„Angesichts einer Fülle von positiven und greifbaren Ergebnissen nach fast vier Jahren intensiver Arbeit ist es Zeit für mich, neue Wege zu gehen“, sagt Gerald Weber. „Ich bin sehr stolz auf das, was ich mit meinem Team erreicht habe. Es ist Zeit für meinen Nachfolger, an Bord zu kommen und die Produktion auf ihre nächste Stufe zu heben: die A350 XWB. Ich freue mich darauf, meinen Nachfolger mit dem internationalen Produktionsteam vertraut zu machen und ihn in die Welt unserer faszinierenden Produkte und anstehenden Herausforderungen einzuführen.“

Informationen für Redakteure:

Dr. Gerald Weber ist gelernter Werkzeugmacher und graduierter Maschinenbauer. 1982 promovierte er am Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung.

Seine berufliche Karriere startete Weber 1982 bei Audi als Leiter der Abteilung Produktionsmethoden und Logistik. 1987 übernahm er die Leitung des Volkswagenwerkes Taubaté in Brasilien und wurde 1990 zum Planungschef weltweite Aggregatewerke von Volkswagen in Wolfsburg ernannt.

Als technischer Vorstand für Entwicklung und Produktionslogistik ging Weber 1991 zu Skoda nach Tschechien und wurde nach erfolgreichem Aufbau der VW-Tochter 1996 Leiter des Volkswagenwerkes in Wolfsburg.

1999 wechselte Gerald Weber zu A.T. Kearny als Vice President „Automotive Practice“. 2002 übernahm er die Geschäftseinheit Antriebssysteme von DaimlerChrysler und wurde 2004 zum Nutzfahrzeugvorstand der Truck Product Creation von DaimlerChrysler ernannt.

Gerald Weber, 1949 in Schwäbisch-Gmünd geboren,  ist verheiratet und hat eine Tochter.

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