Airbus und Dekane der Ingenieurwissenschaften setzen sich weltweit für mehr Vielfalt in der Ingenieurausbildung ein

Nominierungsaufruf für den zweiten globalen Diversity Award gestartet

6 March 2014 Press Release

Der führende Flugzeughersteller Airbus und GEDC (Global Engineering Deans Council) haben die Nominierungsphase für den zweiten Diversity Award eröffnet. Der Award dient zur Auszeichnung von Personen, die wichtige Beiträge für mehr Vielfalt* an Ingenieurschulen und Universitäten leisten. Darüber hinaus dient er zur Belohnung von Initiativen, die jungen Menschen unabhängig von ihrem Profil und Hintergrund dazu ermuntern, ein Ingenieurstudium aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen. Der Award wurde von Airbus zusammen mit dem GEDC entwickelt und finanziert. Der GEDC ist die führende internationale Organisation im Bereich der Ingenieurwissenschaften. 

Langfristiges Ziel dieser Auszeichnung ist es, die Vielfalt in der globalen Gemeinschaft der Ingenieure zu steigern, damit sich in der Welt der Ingenieure die Vielfalt der Gemeinschaften widerspiegelt, die ihre Lösungen nutzt. Dabei wird Vielfalt als Treiber für Innovation und Wachstum anerkannt. Durch diese Auszeichnung erhalten auch mehr Studierende Gelegenheit, während ihres Studiums die Arbeit in vielfältigen Teams zu erleben und wertzuschätzen und einen Beruf mit faszinierenden Karrieremöglichkeiten auf der ganzen Welt zu ergreifen.

„Die Vielfalt der Nationen und Kulturen hat Airbus von Anfang an geprägt. Heute ist Vielfalt bei der Einstellung von Ingenieuren ein wichtiges Kriterium“, sagte Charles Champion, Executive Vice President Engineering von Airbus. „Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass Vielfalt eine große Bereicherung ist. Vielfalt fördert innovationsorientiertes Denken, das wir benötigen, um die Zukunft der Luftfahrt zu gestalten. Wir möchten die nächste Generation motivieren, eine Ingenieurlaufbahn einzuschlagen. Um dieses langfristige Ziel zu erreichen, arbeiten wir mit Ingenieurschulen auf der ganzen Welt zusammen.“

Der erste Diversity Award wurde im Oktober 2013 an Ana Lazarin von der Wichita State University (WSU), USA, verliehen. Sie wurde für ihre Öffnungs-, Anwerbungs- und Bindungsprogramme ausgezeichnet, mit denen die Zahl der Studierenden aus unterrepräsentierten Minderheiten am College of Engineering der WSU in den letzten fünf Jahren um 91 Prozent gestiegen ist. Ana Lazarin wurde aus einem globalen Kandidaten-Pool ausgewählt und erhielt von Airbus eine Prämie in Höhe von 10.000 US-Dollar zur Unterstützung ihrer weiteren Arbeit. 

„Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Ingenieuren müssen wir mehr talentierte junge Menschen für die Branche gewinnen“, sagte John Beynon, Dekan der Ingenieurwissenschaften an der australischen Universität Adelaide und GEDC-Vorsitzender. „Die Finalisten für den ersten Award wurden für ihr außergewöhnliches Engagement bei der Entwicklung von Initiativen ausgezeichnet, die eine deutlich breiter gefächerte Gruppe von Studierenden dazu ermuntert haben, ein Ingenieurstudium aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen. Wir freuen uns schon auf die Nominierungen weiterer inspirierender Kandidaten für den diesjährigen Award.“

Die Nominierungen für diesen zweiten Award können bis Juni eingereicht werden. Der Preisträger oder die Preisträgerin wird auf dem World Engineering Education Forum in Dubai im Dezember 2014 bekannt gegeben. Der Award steht allen Personen offen, die an einer Ingenieurschule oder Fakultät für Ingenieurwissenschaften tätig sind oder mit solchen Einrichtungen zusammenarbeiten und die konkrete Beiträge für mehr Vielfalt bei den Studierenden und/oder Absolventen der Ingenieurwissenschaften geleistet haben.

Weitere Informationen unter: 

http://www.airbus.com/work/early-careers/commitment-to-education/inspiring-initiatives/gedc-airbus-diversity-award/

Videos und Bilder zum Airbus Diversity Award 2013:

http://www.airbus.com/presscentre/pressroom/

http://www.airbus.com/galleries/photo-gallery/?p=24#

http://www.airbus.com/broadcastroom-beta/BroadcastPlayer.php?id=0_gdcxc0m3

Hinweise für Redakteure

*Vielfalt

Vielfalt ist die Inklusion von Personen, die sich in Bezug auf Geschlecht, Rasse, ethnische Herkunft, Behinderung, sexuelle Orientierung, Alter, sozioökonomischer Status, Staatsangehörigkeit und andere, nicht sichtbare Merkmale voneinander unterscheiden. Dadurch entsteht ein von intellektueller Vielfalt und Achtung vor dem Einzelnen geprägtes Umfeld, das optimal geeignet ist, um den technischen, geschäftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.

(Quelle: American Society of Engineering Education und Airbus)

Finalistinnen des Diversity Award 2013 von GEDC und Airbus:

 

  • Ana Lazarin, Leiterin der Programme zur Förderung der Teilnahme an Ingenieurstudiengängen, Wichita State University (WSU), USA – ausgewählt für ihre Öffnungs-, Anwerbungs- und Bindungsprogramme, mit denen die Zahl der Studierenden aus unterrepräsentierten Minderheiten am College of Engineering der WSU in den letzten fünf Jahren um 91 Prozent gestiegen ist.

  • Catherine Pieronek, Stellvertretende Dekanin für Studienangelegenheiten, Leiterin des Women’s Engineering Program an der University of Notre Dame, USA – ausgewählt für ihren datengestützten Ansatz, um zu verstehen, weshalb in der Ingenieurausbildung die Abbrecherquote bei Frauen und unterrepräsentierten Studierenden höher ist als bei weißen männlichen Studierenden, und für die Umsetzung von Lösungen, die dazu beigetragen haben, alle Studierenden im Studiengang zu halten und ihr Studium erfolgreich zu absolvieren.
  • Maria Angeles Martin Prats, Außerordentliche Professorin an der Universität Sevilla, Spanien – ausgewählt für ihre Initiativen, wie z. B. Mentoring und internationale Vernetzungstreffen, um die Zahl weiblicher Studierender der Ingenieurwissenschaften zu erhöhen, die Rolle der Frauen in der Luft- und Raumfahrttechnik zu stärken und sie in dieser Branche sichtbarer zu machen.

Airbus ist ein Mitgliedsunternehmen des GEDC (Global Engineering Deans Council), einer weltweit führenden Organisation, deren Mitglieder den strategischen Rahmen für die Ingenieurausbildung in ihren Ländern und an ihren Universitäten festlegen.