‘Bio-Index’-Studie bei der Internationalen Jugendkonferenz präsentiert
Laut einer Studie, die heute bei der zehnten Konferenz der Vertragsstaaten des Übereinkommens zur Artenvielfalt, der COP10, präsentiert wurde, wissen ein Siebtel aller Jugendlichen weltweit nicht, was sich hinter 'gefährdeten Arten' verbirgt.
Die Ergebnisse wurden in einem von Airbus in Auftrag gegebenen Bericht präsentiert. Der Flugzeughersteller arbeitet seit 2008 mit der UN-Konvention zur biologische Vielfalt (Convention of Biodiversity, CBD) zusammen. Airbus nutzt seine globale Präsenz zur Unterstützung der „Green Wave“ und zur Sensibilisierung für die Bedeutung der Artenvielfalt des Lebens auf der Erde.
Die internationalen Studie fragte die Kenntnisse, das Verständnis und die Einschätzung der Natur untersucht von über 10.000 Jugendlichen im Alter von 5-18 Jahren ab. Dabei wurde festgestellt, dass zehn Mal mehr Kinder Fernsehen oder Computerspielen gegenüber dem Schutz der Umwelt als 'am wichtigsten' bewerteten (40 % gegenüber 4 %). Und während die Rate des Artensterbens um 1.000 Mal höher eingeschätzt wurde als die natürliche Rate, haben nur 9 % die Sorge um Tiere an erster Stelle genannt.
Am Rande der Veranstaltung sagte Rainer Ohler, SVP Public Affairs and Communications von Airbus: “Der Airbus-Bio-Index zeigt, dass wir uns verstärkt bemühen müssen, die zukünftigen Generationen für die Notwendigkeit des Schutzes der Welt, in der sie leben, zu sensibilisieren. Nach dem Motto von Albert Einstein, der sagte 'Schau tief in die Natur hinein, und du wirst alles besser verstehen', ist die Artenvielfalt für Airbus-Ingenieure besonders wichtig. Für Airbus ist der Schutz der biologischen Vielfalt ein Mittel, um eine wesentliche Quelle für zukünftige Innovationen zu erhalten.”
Weitere Fakten aus dem Airbus-Berichtsind: 45 % der jungen Menschen glauben an den Mythos, dass durch Halbieren eines Regenwurms zwei Regenwürmer entstehen; 18 % glauben, dass Rosskastanien in der Nähe von Pferden wachsen; und ein Zehntel glaubt, dass Polarbären aus Polen stammen. Noch besorgniserregender ist, dass 25 % nicht wissen, was die globale Erwärmung ist; 10% glauben, dass dies dadurch verursacht wird, dass die Erde sich der Sonne nähert.
CBD-Exekutiv-Sekretär Ahmed Djoghlaf fügte hinzu: "Ich möchte mich bei Airbus für diese Unterstützung bedanken. Diese Studie zeigt, vor welchen Herausforderungen wir stehen, um die Kinder und Jugendlichen von heute und Bürger von morgen wieder mit der Natur in Verbindung zu bringen. Wir freuen uns, die Ergebnisse der Studie den über 10.000 Teilnehmern bei der COP10 zu präsentieren, wo die Stimmen der Kinder gehört werden. ”
> Lesen sie den Bio-Index (.pdf file, 3 MB)
Hinweise für Redakteure:
Informationen zum Airbus-Bio-Index
Die von Airbus im Namen des Sekretariats des Konvention zur Artenvielfalt gesponserte Studie wurde von SSI (Survey Sampling International) in zehn Ländern durchgeführt. In jede, Land wurden 1.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 -18 Jahren befragt, d. h. insgesamt 10.000 Kinder
Teilnehmende Länder: UK, Frankreich, Deutschland, Spanien, USA, Japan, China, Mexiko, Singapur, Australien.
Weitere Informationen zur COP10 finden Sie unter: www.cbd.int/cop10





















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