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Projekt aus Japan erhält Airbus-Auszeichnung zur Förderung der Vielfalt in der Ingenieurausbildung
12 October 2017 Company

Projekt aus Japan erhält Airbus-Auszeichnung zur Förderung der Vielfalt in der Ingenieurausbildung

2017 GEDC Airbus Diversity Award BIRDS Satellite Project      
Airbus Winner Diversity Award      
Niagara Helicopters GEDC Award      

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  • Von der UNESCO unterstützter Award wird auf GEDC-Konferenz in Kanada an den Gewinner der fünften Runde verliehen

 

Toulouse, 12. Oktober 2017: Airbus, das weltweit führende Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen, und der Global Engineering Deans Council (GEDC), die führende internationale Organisation im Bereich der Ingenieurausbildung, haben den Gewinner des GEDC Airbus Diversity Award 2017 bekannt gegeben. Den ersten Platz belegte das japanische Kyushu Institute of Technology mit dem BIRDS Satellite Project. Die zweiten Plätze belegten die Schulich School of Engineering der kanadischen Universität Calgary mit dem Programm „Discover Engineering“ und die australische Universität New South Wales mit dem Programm „Women in Engineering“ (WIE).

Der Award wurde von Airbus zusammen mit dem GEDC entwickelt und finanziert. Er geht bereits in die fünfte Runde und steht in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Die Auszeichnung dient der Würdigung erfolgreicher Projekte, die mehr Menschen unabhängig von ihrem Profil und Hintergrund dazu ermuntert haben, ein Ingenieurstudium aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen. Vielfalt spielt eine immer wichtigere Rolle für den geschäftlichen Erfolg. 2017 waren Vielfalt und Inklusion für 69 Prozent aller Führungskräfte ein wichtiges Thema – 2014 waren es noch 59 Prozent.*

„Vielfalt ist eine wichtige Säule unseres Geschäfts und ein unentbehrlicher Baustein für unseren weiteren Erfolg“, sagte Jean-Brice Dumont, künftiger Executive Vice President (EVP) Engineering von Airbus Commercial Aircraft, Mitglied des Diversity & Inclusion Steering Board von Airbus und Schirmherr des Awards. „Vielfalt ist nicht nur wichtig, sondern fest in der DNS von Airbus verankert. Wir wollen Vielfalt in all ihren Facetten fördern und weiter voranbringen, um ein hohes Innovationsniveau in unserer Branche zu sichern. Ein gutes Beispiel dafür ist unsere Partnerschaft mit dem GEDC. Wir suchen gemeinsam nach Projekten, die so erfolgreich wie unser preisgekröntes Projekt sind, um die nächste Generation von Ingenieuren in einer vielfältigen Gemeinschaft aufzubauen.“

Das mit dem GEDC Airbus Diversity Award 2017 ausgezeichnete BIRDS Satellite Project vermittelt Studienabsolventen aus Entwicklungsländern, wie mit kostengünstiger und innovativer Systemtechnik ein umfassendes zweijähriges Satellitenprojekt durchgeführt wird. Dies soll sie langfristig in die Lage versetzen, nachhaltige Raumfahrtprogramme in ihren jeweiligen Herkunftsländern auf den Weg zu bringen.

Taiwo Tejumola vom Kyushu Institute of Technology präsentierte das Projekt auf der GEDC-Jahreskonferenz 2017 in Niagara Falls, Kanada, vor einer Jury** aus Branchenexperten und Ehrengästen sowie vor 200 führenden Persönlichkeiten der internationalen Ingenieurausbildung. Die drei Finalistenprojekte wurden nach ihrem Beitrag in folgenden Bereichen beurteilt: Auswirkungen der Projektarbeit, Nachweis der erzielten Ergebnisse und Multiplizierbarkeit. Für das preisgekrönte Projekt gab es ein Preisgeld von 10.000 US-Dollar und für die anderen Finalistenprojekte jeweils 1.500 US-Dollar.

Bei der feierlichen Preisverleihung sagte Taiwo Tejumola: „Das BIRDS-Projektteam am Kyushu Institute of Technology in Japan freut sich sehr über diese Anerkennung. Unser gemeinsames Programm bietet jungen Ingenieuren eine einzigartige Gelegenheit, sich auf den Weltmärkten erfolgreich zu behaupten, spezielle technische Modelle zur Abfallreduzierung zu vermitteln, Kernkompetenzen zu entwickeln und ein unterstützendes Peer-Netzwerk aufzubauen. Das Projekt schafft auch nachhaltige Möglichkeiten für Teilnehmer, Ausbildungsinitiativen in ihren Herkunftsländern durchzuführen und die Diversifizierung und Globalisierung beim Kompetenzaufbau weiter voranzutreiben.“

„Ein wichtiges Vergabekriterium ist die erfolgreiche Multiplizierbarkeit der Projekte in anderen Einrichtungen und Ländern. Alle drei Finalistenprojekte 2017 haben wichtige Beiträge für mehr Vielfalt bei den Studierenden der Ingenieurwissenschaften geleistet. Ich hoffe, dass meine GEDC-Kollegen dies zum Anlass nehmen, ähnliche Projekte in ihren eigenen Einrichtungen und Ländern auf den Weg zu bringen“, sagte Peter Kilpatrick, McCloskey Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften an der Universität Notre Dame, USA, und Vorsitzender des GEDC.

Für den Award 2017 wurden 45 Projekte aus 18 Ländern und 39 Einrichtungen eingereicht.

 

***

 

 

Weitere Informationen unter: www.company.airbus.com/diversityaward

Fotos finden Sie unter: http://www.airbus.com/newsroom.html

Facebook: https://www.facebook.com/AirbusCareers/

 

Über Airbus

Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug € 67 Mrd. im Jahr 2016, die Anzahl der Mitarbeiter rund 134.000. Airbus bietet die umfangreichste Verkehrsflugzeugpalette mit 100 bis über 600 Sitzen an. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeugen. Airbus ist die europäische Nummer 1 und weltweit die Nummer 2 im Raumfahrtgeschäft. Die zivilen und militärischen Hubschrauber von Airbus zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sind weltweit gefragt.

Airbus ist ein Mitgliedsunternehmen des GEDC (Global Engineering Deans Council), einer weltweit führenden Organisation, deren Mitglieder den strategischen Rahmen für die Ingenieurausbildung in ihren Ländern und an ihren Universitäten festlegen. Seit 2017 steht der GEDC Airbus Diversity Award unter der Schirmherrschaft der UNESCO.

 

Hinweise für Redakteure

FINALISTENPROJEKTE BEIM GEDC Airbus Diversity AWARD 2017

Projekttitel: Programm „Women in Engineering“ (WIE) der UNSW

Projektvertreter: Alex Bannigan, Women in Engineering Manager

Organisation: Universität New South Wales (UNSW), Australien

Das Programm „Women in Engineering“ (WIE) will Barrieren überwinden und den Blick auf Karrierechancen für Frauen in Ingenieurberufen lenken, die Einstellung und Bindung von Ingenieurinnen durch Outreach-Aktivitäten, Stipendien und Möglichkeiten auf allen Qualifikationsebenen – für Studierende wie auch für Fachkräfte im Ingenieurwesen – verbessern. Es umfasst eine breite Palette von Workshops und Aktivitäten mit dem Ziel, das Image von Ingenieurberufen bei weiblichen Studierenden, Eltern, Arbeitgebern und Lehrkräften zu verändern. Weitere Schwerpunkte sind die Schaffung eines entsprechenden Problembewusstseins in der Branche und die Unterstützung von Unternehmen bei der Erreichung ihrer Diversitätsziele und Einleitung von Veränderungen. Studienabsolventen und Industriepartner sind als Redner, Mentoren und Sponsoren beteiligt. Ziel des Projekts ist es, ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis herzustellen und eine starke Gemeinschaft aufzubauen, die den Studierenden der Ingenieurwissenschaften Unterstützung und Orientierung auf nationaler Ebene vermittelt.

 

Projekttitel: The Schulich School of Engineering: Programm „Discover Engineering“

Projektvertreter: Qiao Sun, Associate Dean (Diversity & Equity)

Organisation: Schulich School of Engineering der Universität Calgary, Kanada

Discover Engineering ist eine Lehrinitiative für die Sekundarstufe, die Interesse an Ingenieurberufen wecken soll. In Workshops für Schüler der Klassen 11 und 12 zeigen 25 ausgebildete Moderatoren, die ihrerseits vornehmlich aus unterrepräsentierten Gruppen stammen, berufliche Perspektiven in Ingenieurberufen auf. Ziel des Programms ist es, eine größere Vielfalt unter den künftigen Studierenden an der Universität Calgary zu fördern, ein tieferes Verständnis für das Ingenieurwesen zu vermitteln, die vielfältigen Karrierewege aufzuzeigen und darzustellen, wie Ingenieure Probleme in der Gesellschaft lösen.

 

*Quelle: Deloitte, Human Capital Trends, 2017

**GEDC- UND AIRBUS-MITGLIEDER IN DER JURY 2017

·         Jean-Brice Dumont, künftiger Executive Vice President Engineering von Airbus Commercial Aircraft, Mitglied des Diversity & Inclusion Steering Board von Airbus und Schirmherr des Awards

·         Peter Kilpatrick, Matthew H. McCloskey Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften an der Universität Notre Dame, USA, und Vorsitzender des GEDC

·         Marie Paule Roudil, Leiterin des UNESCO-Verbindungsbüros, New York

·         Tania Bueno, Chair of the Scientific Council - Research – Electronic Government Institute - i3G, Brasilien, und GEDC-Mitglied

·         Hélène Séguinotte, ICD.D., Corporate Director

·         Prof. Theo Andrew, Executive Dean, Durban University of Technology, Südafrika, und GEDC-Vorstandsmitglied

 

Diversität

Vielfalt oder Diversität ist die Inklusion von Personen, die sich im Hinblick auf Geschlecht, ethnische Herkunft, Behinderung, sexuelle Orientierung, Alter, sozioökonomischer Status, Staatsangehörigkeit und andere, nicht sichtbare Merkmale voneinander unterscheiden. Durch Vielfalt entsteht ein von geistiger Vielseitigkeit und Achtung vor dem Einzelnen geprägtes Umfeld, das optimal geeignet ist, um den technischen, geschäftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.

(Quelle: American Society of Engineering Education und Airbus)

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