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21 February 2017
Company

Airbus: Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2016 liegen im Rahmen der Prognose

Amsterdam

Zusammenfassung

Rekordwerte bei der Auslieferung von Zivilflugzeugen und beim Auftragsbestand stützen Produktionshochlauf

Umsatz € 67 Mrd.; bereinigtes EBIT € 4,0 Mrd.; berichtetes EBIT € 2,3 Mrd.; berichteter Gewinn je Aktie € 1,29

Free Cash Flow vor Fusionen, Übernahmen und Kundenfinanzierungen € 1,4 Mrd.

(Für die Finanzberichterstattung 2016 hat Airbus die Leitlinien zu Alternativen Finanzkennzahlen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA umgesetzt. Folglich werden bestimmte Posten nicht mehr als „Einmaleffekte“ bezeichnet. Ab sofort werden diese als „Anpassungen“ aufgeführt. Airbus wird sein Ergebnis nicht mehr auf Grundlage des „EBIT*“, sondern auf Grundlage des „berichteten EBIT“ messen und veröffentlichen, da die Differenz zwischen den beiden Kennzahlen, die in der Bereinigung sogenannter „Goodwill-Wertminderungen und außerordentlicher Posten“ besteht, an Bedeutung verloren hat. Die Prognose bleibt davon im Wesentlichen unberührt. Die Terminologie ändert sich wie folgt: „bereinigtes EBIT“ ersetzt „EBIT* vor Einmaleffekten“ und „bereinigter Gewinn je Aktie“ ersetzt „Gewinn je Aktie* vor Einmaleffekten“. Die Definitionen der alternativen Finanzkennzahlen werden im Glossar auf Seite 13 erläutert.)

  • Wachstumsprognose für künftigen Gewinn je Aktie / Free-Cash-Flow bestätigt
  • Vorgeschlagene Dividende für 2016: € 1,35 je Aktie, vier Prozent höher als 2015
  • A400M-Aufwendungen belaufen sich für das Jahr 2016 auf € 2,2 Mrd.; erhebliche Belastung des Gewinns je Aktie; Programm bleibt weiterhin herausfordernd

Airbus (Börsenkürzel: AIR) hat die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2016 veröffentlicht. Der Konzern hat bei allen wesentlichen Kennzahlen die prognostizierten Werte erreicht und einen Ausblick auf das Jahr 2017 gegeben.

„Was wir vor einem Jahr zugesagt haben, haben wir auch umgesetzt und so unsere Prognosen und Ziele erfüllt. Davon ausgenommen ist einzig die A400M, für die wir im Jahr 2016 weitere wesentliche Aufwendungen von insgesamt € 2,2 Mrd. bilanzieren mussten.
Die Risikoreduktion in diesem Programm und die Stärkung der Programmdurchführung haben für uns bei diesem Flugzeug im Jahr 2017 höchste Priorität“, sagte Tom Enders,
Chief Executive Officer von Airbus. „Wir haben ein Netto-Book-to-Bill-Verhältnis von über 1 erzielt und das in einem Jahr, in dem wir mehr Zivilflugzeuge ausgeliefert haben als jemals zuvor. Der Auftragsbestand auf Rekordniveau unterstützt die Pläne für den Produktionshochlauf. Unsere Leistung aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass wir die definierten Ziele erreichen können. Wir haben den Hochlauf der Single-Aisle- und
A350-Programme erfolgreich gemeistert und parallel dazu die A320-Produktion auf eine effizientere Version umgestellt. Im kommerziellen Hubschraubergeschäft haben wir trotz eines schwierigen Marktumfelds gute Leistungen erzielt. Zudem haben wir unser Portfolio im Bereich Defence and Space weiter gestärkt und angepasst. Wir werden unsere Effizienz durch das Integrationsprojekt weiter steigern. Zudem werden wir unsere Wettbewerbsfähigkeit durch Investitionen in die digitale Transformation weiter verbessern. Aufgrund der Fortschritte, die wir im vergangenen Jahr erzielt haben, sind wir überzeugt, dass wir insgesamt gut aufgestellt sind, um unser Wachstumspotenzial bei Gewinn und Cash Flow voll auszuschöpfen.“

Der Auftragseingang(1) belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf insgesamt € 134 Mrd. (2015: € 159 Mrd.). Der Auftragsbestand(1) lag zum 31. Dezember 2016 bei € 1.060 Mrd. (Jahresende 2015: € 1.006 Mrd.). Airbus verbuchte 731 Nettobestellungen für Zivilflugzeuge (2015: 1.080 Nettobestellungen), darunter 41 A350 XWB und 83 A330. Das Netto-Book-to-Bill-Verhältnis lag über 1 und der Auftragsbestand erreichte zum Jahresende einen Rekordwert von 6.874 Zivilflugzeugen. Die Zahl der Nettobestellungen bei Hubschraubern lag bei 353 (2015: 333 Nettobestellungen), darunter die H225M für Singapur sowie Maschinen für Großbritanniens militärisches Pilotentrainingsprogramm. Defence and Space erreichte ein Book-to-Bill-Verhältnis von über 1 mit einem starken Auftragseingang bei Militärflugzeugen und Satelliten. Zu den wichtigsten Auftragseingängen gehören 16 Such- und Rettungsflugzeuge des Typs C295W für Kanada und die Wartungs- und Unterstützungsverträge für den Eurofighter.

Der Umsatz des Konzerns stieg um 3 Prozent auf € 67 Mrd. (2015: € 64 Mrd.). Der Umsatz von Commercial Aircraft wuchs um 7 Prozent. Er spiegelte die Rekordlieferungen von
688 Flugzeugen (2015: 635 Flugzeuge) und einen günstigen Wechselkurseffekt wider. Bei Helicopters sank der Umsatz trotz des Anstiegs der Auslieferungen auf
418 Hubschrauber (2015: 395 Maschinen). Grund hierfür waren ein ungünstiger Mix und ein geringeres Flugstundenvolumen im kommerziellen Servicegeschäft. Der Umsatz von
Airbus Defence and Space sank um 9 Prozent, was insbesondere auf einen negativen Einfluss der Portfolioanpassung in Höhe von rund € 1 Mrd. zurückzuführen ist. Auf vergleichbarer Basis blieb der Umsatz jedoch im Großen und Ganzen stabil.

Das bereinigte EBIT belief sich auf insgesamt € 3.955 Mio. (2015: € 4.108 Mio.). Es handelt sich hierbei um eine alternative Finanzkennzahl und einen Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung wesentlicher Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/‑verlusten aus dem Verkauf oder Erwerb von Unternehmen.

Das bereinigte EBIT von Commercial Aircraft stieg auf € 2.811 Mio. (2015: € 2.766 Mio.). Getragen wurde diese Entwicklung von einem höheren Volumen im A320-Programm und einem Rückgang der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) um 21 Prozent, hauptsächlich aufgrund der geplanten F&E-Reduzierung für das A350-Programm.
Das bereinigte EBIT wurde durch den Rückgang der A330-Produktion, einen höheren Verwässerungseffekt durch die A350 XWB, die Preise in der Umstellungsphase sowie die Hochlaufkosten belastet.

Im Rahmen des A320neo-Programms wurden 68 Flugzeuge an 17 Kunden übergeben. Beide Triebwerkshersteller haben sich verpflichtet, den mit den Kunden vereinbarten Auslieferungsplan einzuhalten. Herausforderungen bestehen noch hinsichtlich des A320neo-Hochlaufs und des Auslieferungsplans, dessen Schwerpunkt voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2017 liegen wird.

Mit 49 Auslieferungen im Jahr 2016 wurde das ehrgeizige Hochlaufziel im A350-Programm erreicht. Beim Risikomanagement und bei der Reduzierung des Umfangs der noch ausstehenden Arbeiten in der A350-Endmontagelinie wurden über das Jahr hinweg gute Fortschritte erzielt. Der Fokus liegt weiterhin darauf, die laufenden Kosten während des Hochlaufs an die Zielvorgaben anzunähern. Die Situation bleibt herausfordernd. Trotz einiger Engpässe, die weiterhin bestehen, hat sich die Lieferkette stabilisiert. Das Unternehmen ist auf einem guten Weg, den Hochlauf 2017 mit Blick auf das Produktionsziel von zehn Flugzeugen pro Monat bis Ende 2018 voranzutreiben. Die Flugtests für die A350-1000 laufen.

Helicopters verzeichnete ein bereinigtes EBIT von insgesamt € 350 Mio. (2015: € 427 Mio.), was auf einen ungünstigen Mix, ein geringeres Flugstundenvolumen im kommerziellen Servicegeschäft sowie auf den H225-Unfall in Norwegen und diverse Kampagnenkosten zurückzuführen ist. Die zugrundeliegende Entwicklung hingegen wird durch weitere Transformationsmaßnahmen und erhebliche Anstrengungen zur Anpassung an die Herausforderungen des Marktes unterstützt.

Das bereinigte EBIT von Defence and Space betrug € 1.002 Mio. (2015: € 1.051 Mio.). Die gute zugrundeliegende Entwicklung hat die Auswirkungen des durch die Portfolioanpassung veränderten Konsolidierungskreises teilweise ausgeglichen. Das bereinigte EBIT profitierte von einem starken Auftragsmix, Risikominimierung sowie von den positiven Effekten der durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen.

Im A400M-Programm stiegen die Auslieferungen 2016 auf insgesamt 17 Flugzeuge (2015: 11 Auslieferungen); zwei weitere Flugzeuge wurden 2017 ausgeliefert. Die Krise im Zusammenhang mit dem Propellergetriebe wurde im zweiten Halbjahr durch die Entwicklung einer Zwischenlösung in Angriff genommen, welche die Inspektionsintervalle verlängert. Nach einer Erhöhung des Fähigkeitsspektrums wird das Flugzeug nun mit gewissen Fähigkeiten für taktische Einsätze ausgeliefert. In der zweiten Hälfte des Jahres 2016 waren weitere Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Ausbau militärischer Fähigkeiten zu bewältigen. Das Management führte eine Neubewertung der industriellen Programmkosten durch, die nun auch eine Schätzung des wirtschaftlichen Risikos beinhaltet. Auf Grundlage dieser Überprüfungen wurde 2016 ein Gesamtaufwand von € 2,2 Mrd. (davon € 1,2 Mrd. im vierten Quartal) erfasst. Cash-Einbehalte seitens der Kunden werden insbesondere in den Jahren 2017 und 2018 weiterhin belastend wirken. In Bezug auf das Erreichen vertraglich vereinbarter Fähigkeiten, die rechtzeitige Sicherung ausreichender Exportaufträge, die Kostenreduzierung und das wirtschaftliche Risiko bleiben Herausforderungen bestehen, die möglicherweise signifikant sind. Angesichts der Höhe des kumulativen Verlusts im A400M-Programm hat das Board of Directors das Management angewiesen, erneut auf die Kunden zuzugehen, um das verbleibende Risiko zu deckeln.

Die Aufwendungen des Konzerns für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung sanken auf € 2.970 Mio. (2015: € 3.460 Mio.).

Das berichtete EBIT von € 2.258 Mio. (2015: € 4.062 Mio.) enthielt Anpassungen in Höhe von netto € -1.697 Mio. Für das Jahr 2016 beinhalteten diese Anpassungen:

  • einen Nettoaufwand in Höhe von € 2.210 Mio. im Zusammenhang mit dem
    A400M-Programm, einschließlich der zusätzlichen Belastung im vierten Quartal;
  • eine Negativwirkung in Höhe von € 930 Mio. aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen;
  • eine Rückstellung in Höhe von € 182 Mio. für die Restrukturierungs- und Transformationsprogramme;
  • eine Nettobelastung von € 33 Mio. für Portfolioanpassungen bei Commercial Aircraft und Defence and Space;
  • einen Nettoveräußerungsgewinn von € 1.175 Mio. im Zusammenhang mit dem Beginn der Phase 2 des Joint Ventures Airbus Safran Launchers;
  • einen Aufwand in Höhe von € 385 Mio. im ersten Halbjahr 2016 im Zusammenhang mit dem A350-Programm;
  • einen Nettoveräußerungsgewinn von € 868 Mio. im ersten Halbjahr 2016 im Zusammenhang mit dem Verkauf von Anteilen an Dassault Aviation und der Erfassung der im Rahmen des Umtauschanleiheprogramms verbleibenden Aktien zum beizulegenden Zeitwert.

Das Konzernergebnis(2) belief sich insgesamt auf € 995 Mio. (2015: € 2.696 Mio.) nach EBIT-Anpassungen. Es wurde zudem erheblich durch negative Wechselkurseffekte beeinflusst. Der Gewinn je Aktie belief sich auf € 1,29 (2015: € 3,43). Das Finanzergebnis lag bei € -967 Mio. (2015: € -687 Mio.).

Das Board of Directors wird der Hauptversammlung am 20. April 2017 die Ausschüttung einer Dividende für 2016 von € 1,35 je Aktie vorschlagen (2015: € 1,30 je Aktie). Stichtag für die Dividendenberechtigung ist der 19. April 2017. „Mit der vorgeschlagenen Ausschüttung, die rund 4 Prozent höher ist als 2015, möchten wir unsere Verpflichtung zur nachhaltigen Erhöhung der Dividende pro Aktie unterstreichen. Der Wert liegt ausnahmsweise außerhalb der Bandbreite unserer Dividendenpolitik. Er basiert auf der zugrundeliegenden Entwicklung im Jahr 2016 und belegt unser Vertrauen in unsere zukünftige operative Cash-Generierung“, sagte Harald Wilhelm, Chief Financial Officer von Airbus.

Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen belief sich auf € 1.408 Mio. (2015: € 1.325 Mio.) und spiegelt die starke Leistung bei der Auslieferung sowie das Cash-Generierungs-Potenzial wider.

Der Free Cash Flow in Höhe von € 3.181 Mio. (2015: € 2.825 Mio.) enthält rund € -250 Mio. für die Flugzeugfinanzierung. Das Flugzeugfinanzierungsumfeld ist weiterhin solide und zeichnet sich durch eine hohe am Markt verfügbare Liquidität und gute Zinssätze für das Airbus-Produktportfolio aus. Obwohl im vierten Quartal keine Unterstützung durch europäische Exportkreditagenturen (ECAs) zustande kam, arbeitet Airbus mit den Kreditagenturen weiterhin an der Wiederaufnahme einer ECA-gestützten Finanzierung.
Der Free Cash Flow beinhaltet auch € 1,2 Mrd. aus dem Verkauf von Anteilen an Dassault Aviation sowie rund € 750 Mio. aus der Umsetzung der Phase 2 des Joint Ventures Airbus Safran Launchers. Zudem wurden an die Aktionäre rund € 1,7 Mrd. über die Dividendenzahlung und die letzte Tranche des Aktienrückkaufs ausgezahlt.
Die Nettoliquidität belief sich zum 31. Dezember 2016 auf € 11,1 Mrd. (Jahresende 2015:€ 10,0(3) Mrd.) bei einer Bruttoliquidität von € 21,6 Mrd. (Jahresende 2015: € 19,1(3) Mrd.).

Ausblick

Der Ausblick von Airbus für das Geschäftsjahr 2017 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen. Diese beruhen auf der Prämisse, dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Die Airbus-Prognosen für Gewinn und Free Cash Flow für das Jahr 2017 gehen von einem gleichbleibenden Konsolidierungskreis aus:

  • Airbus wird 2017 voraussichtlich mehr als 700 Zivilflugzeuge ausliefern.
  • Vor Fusionen und Übernahmen rechnet Airbus mit einem Wachstum des bereinigten EBITs und des bereinigten Gewinns pro Aktie im mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zu 2016.
  • Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen und Kundenfinanzierungen wird voraussichtlich mit dem des Jahres 2016 vergleichbar sein.

Über Airbus

Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug € 67 Mrd. im Jahr 2016, die Anzahl der Mitarbeiter rund 134.000. Airbus bietet die umfangreichste Verkehrsflugzeugpalette mit 100 bis über 600 Sitzen an. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeugen. Airbus ist die europäische Nummer 1 und weltweit die Nummer 2 im Raumfahrtgeschäft. Die zivilen und militärischen Hubschrauber von Airbus zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sind weltweit gefragt.

(Die rechtliche Umfirmierung von Airbus Group SE zu Airbus SE steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Hauptversammlung am 12. April 2017.)

Hinweise an die Redaktionen: Live-Webcast der Digitalen Bilanzpressekonferenz und der Telekonferenz für Analysten

Heute ab 08:00 Uhr MEZ können Sie die erste digitale Bilanzpressekonferenz von Airbus live unter folgendem Link verfolgen: www.airbusgroup.com/fy2016

Zudem können Sie die Telefonkonferenz für Analysten zu den Ergebnissen 2016 mit Chief Executive Officer Tom Enders und Chief Financial Officer Harald Wilhelm heute (22. Februar) um 09:30 Uhr MEZ auf der Airbus-Website verfolgen: www.airbusgroup.com/fy2016. Die Präsentation zur Analysten-Konferenz finden Sie ebenfalls auf der Website des Unternehmens. Eine Aufzeichnung wird zeitnah zur Verfügung stehen. Einen Abgleich zwischen den Kennzahlen von Airbus und den gemäß IFRS auszuweisenden Zahlen finden Sie in der Analysten-Präsentation. 

Fußnoten

  1. Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand basieren auf Listenpreisen.
  2. Airbus verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den
    IFRS-Regeln zusteht.
  3. Die Umgliederung bestimmter Wertpapiere ist nicht berücksichtigt.
  4. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung 2017.

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):

Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen der Airbus Group. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.

In dieser Pressemitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet.

Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen der Airbus Group, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen. Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten der Airbus Group, die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten. Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren finden Sie im Registrierungsdokument des Unternehmens vom 5. April 2016. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Webseite: www.airbusgroup.com.

Überleitung von EBIT (berichtet), EBIT (bereinigt) und EBIT* vor Einmaleffekten

Airbus

2016

2015

Veränd.

EBIT* vor Einmaleffekten, in Mio.

3.999

4.132

-3%

Außerordentliche Posten, in Mio.

-44

-24

-

EBIT (bereinigt), in Mio.

3.955

4.108

-4%

Anpassungen, in Mio.

-1.697

-46

-

EBIT (berichtet), in Mio.

2.258

4.062

-44%

Kontakte

Martin Agüera +49 (0) 175 227 4369

Gregor v. Kursell

+49 89 607 34255

Daniel Werdung +49 89 607 34275

Airbus – Jahresergebnisse 2016

(Beträge in Euro)

Airbus

2016

2015

Veränd.

Umsatz, in Mio.

66.581

64.450

+3%

davon Verteidigung, in Mio.

 11.102

11.512

-4%

EBIT (bereinigt), in Mio.

3.955

4.108

-4%

EBIT (berichtet), in Mio.

2.258

4.062

-44%

Forschungs- und
Entwicklungsaufwendungen,
in Mio.

2.970

3.460

-14%

Konzernergebnis (Net Income)(2), in Mio.

995

2.696

-63%

Gewinn je Aktie

1,29

3,43

-62%

Free Cash Flow (FCF), in Mio.

3.181

2.825

+13%

Free Cash Flow
vor Fusionen & Übernahmen, in Mio.

1.156

1.175

-2%

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen
und Kundenfinanzierungen, in Mio.

1.408

1.325

+6%

Dividende je Aktie(4)

1,35

1,30

+4%

Auftragseingang(1), in Mio.

134.480

158.967

-15%

Airbus

31. Dez.
2016

31. Dez.
2015

Veränd.

Auftragsbestand(1), in Mio.

1.060.447

1.005.864

+5%

davon Verteidigung, in Mio.

39.811 

38.411

+4%

Nettoliquidität, in Mio.

11.113

10.003(3)

+11%

Mitarbeiter

133.782

136.574

-2%

 

Divisionen

Umsatz

EBIT (berichtet)

(Beträge in Mio. €)

2016

2015

Veränd.

2016

2015

Veränd.

Commercial Aircraft

49.237

45.854

+7%

1.543

2.287

-33%

Helicopters

6.652

6.786

-2%

308

427

-28%

Defence and Space

11.854

13.080

-9%

-93

736

-

Zentrale/Eliminierungen

-1.162

-1.270

-

500

612

-

Gesamt

66.581

64.450

+3%

2.258

4.062

-44%

Divisionen

EBIT (bereinigt)

(Beträge in Mio. €)

2016

2015

Veränd.

Commercial Aircraft

2.811

2.766

+2%

Helicopters

350

427

-18%

Defence and Space

1.002

1.051

-5%

Zentrale/Eliminierungen

-208

-136

-

Gesamt

3.955

4.108

-4%

 

Divisionen

Auftragseingang(1)

Auftragsbestand(1)

(Beträge in Mio. €)

2016

2015

Veränd.

31. Dez.
2016

31. Dez.
2015

Veränd.

Commercial Aircraft

114.938

139.062

-17%

1.010.200

952.450

+6%

Helicopters

6.057

6.168

-2%

11.269

11.769

-4%

Defence and Space

15.393

14.440

+7%

41.499

42.861

-3%

Zentrale/Eliminierungen

-1.908

-703

-

-2.521

-1.216

-

Gesamt

134.480

158.967

-15%

1.060.447

1.005.864

+5%

 

Airbus – Ergebnisse für das vierte Quartal (Q4) 2016

(Beträge in Euro) 

Airbus

Q4 2016

Q4 2015

Veränd.

Umsatz, in Mio.

23.876

21.485

+11%

EBIT (bereinigt), in Mio.

1.547

1.328

+16%

EBIT (berichtet), in Mio.

-98

1.140

-

Konzernergebnis (Net Income)(2), in Mio.

-816

796

-

Gewinn je Aktie

-1,06

1,02

-

Divisionen

Umsatz

EBIT (berichtet)

(Beträge in Mio. €)

Q4
2016

Q4
2015

Veränd.

Q4
2016

Q4
2015

Veränd.

Commercial Aircraft

17.726

14.735

+20%

770

398

+93%

Helicopters

2.370

2.363

0%

108

186

-42%

Defence and Space

4.140

4.697

-12%

-672

596

-

Zentrale/
Eliminierungen

-360

-310

-

-304

-40

-

Gesamt

23.876

21.485

+11%

-98

1.140

-

Divisionen

EBIT (bereinigt)

(Beträge in Mio. €)

Q4
2016

Q4
2015

Veränd.

Commercial Aircraft

975

553

+76%

Helicopters

150

186

-19%

Defence and Space

566

629

-10%

Zentrale/
Eliminierungen

-144

-40

-

Gesamt

1.547

1.328

+16%

 Der Umsatz für das vierte Quartal 2016 stieg um elf Prozent und spiegelt die starke Leistung bei Auslieferungen im Zivilflugzeuggeschäft wider, wurde jedoch durch den geänderten Konsolidierungskreis bei Defence and Space belastet.

Das bereinigte EBIT für das vierte Quartal 2016 stieg um 16 Prozent, gestützt durch den starken Aufschwung im Zivilflugzeuggeschäft, der insbesondere günstige Volumen- und F&E-Effekte sowie die Preise in der Umstellungsphase und die Hochlaufkosten widerspiegelte.

Das berichtete EBIT für das vierte Quartal 2016 fiel auf € -98 Mio. Es umfasste im Wesentlichen im vierten Quartal verbuchte negative Anpassungen in Höhe von € -1,6 Mrd. im Zusammenhang mit einem zusätzlichen Nettoaufwand in Höhe von € -1,2 Mrd. für das A400M-Programm, Belastungen im Zusammenhang mit Wechselkurs-Effekten in Höhe von rund € -200 Mio., die sich aus der Differenz von Dollar- Zu- und -Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie aufgrund von bilanziellen Neubewertungen ergaben und eine Netto-Restrukturierungsrückstellung in Höhe von € -182 Mio.

Zudem wurde das Konzernergebnis für das vierte Quartal 2016 erheblich durch negative Wechselkurseffekte im übrigen Finanzergebnis belastet.

 

Glossar

KennzahI

DEFINITION

EBIT

Das Unternehmen verwendet weiterhin den Begriff EBIT (Earnings before interest and taxes – Gewinn vor Zinsen und Steuern). Das EBIT ist identisch mit dem Ergebnis vor Finanzierungsaufwendungen und Ertragsteuern gemäß den IFRS-Regeln.

Anpassungen

Anpassungen zählen zu den alternativen Kennzahlen. Das Unternehmen verwendet diesen Begriff für wesentliche Aufwendungen/ Erträge aus Rückstellungsveränderungen im Zusammenhang mit Programmen, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus der Veräußerung oder dem Erwerb von Unternehmen.

EBIT (bereinigt)

Das bereinigte EBIT ist eine alternative Kennzahl und ein Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von wesentlichen Aufwendungen/ Erträgen aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus der Veräußerung oder dem Erwerb von Unternehmen.

Gewinn je Aktie (bereinigt)

Der bereinigte Gewinn je Aktie ist eine alternative Kennzahl des berichteten unverwässerten Gewinns je Aktie, wobei das Konzernergebnis im Zähler Anpassungen enthält. Die Überleitung finden Sie in der Analysten-Präsentation auf Seite 23.

Bruttoliquidität

Der Konzern definiert seine konsolidierte Bruttoliquidität als Summe der (i) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der (ii) Wertpapiere (Alle Positionen sind in der Konzernbilanz erfasst).

Nettoliquidität

Eine Definition der alternativen Kennzahl Nettoliquidität finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.

Free Cash Flow

Eine Definition der alternativen Kennzahl Free Cash Flow finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.1. Über diesen zentralen Indikator misst das Unternehmen den operativ erwirtschafteten Cash Flow nach Abzug des Cash Flows für Investitionstätigkeit.

Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen versteht man, wie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.1 definiert, den Free Cash Flow, bereinigt um Netto-Erlöse aus Akquisitionen und Veräußerungen. Diese alternative Kennzahl ist ein wichtiger Indikator zur Messung des Free Cash Flow abzüglich des Cash Flows aus dem Erwerb oder der Veräußerung von Unternehmen.

Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen versteht man den Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen, bereinigt um den Cash Flow aus Flugzeugfinanzierungstätigkeiten. Diese alternative Kennzahl ist ein Indikator, den das Unternehmen mitunter in seiner Finanzberichterstattung verwenden kann, insbesondere wenn größere Unsicherheiten bezüglich der Kundenfinanzierungstätigkeiten bestehen, wie etwa während der Aussetzung der ECA-Finanzierungsunterstützung.

Delta Air Lines places order for 100 A321neo ACF aircraft

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Project Eagle takes flight

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Airbus selected by ESA for Copernicus Data and Information Access Service (DIAS)

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