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08 March 2011
Company

Von Stabilisierung zu Wachstum: EADS veröffentlicht Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2010

Leiden

• Sämtliche Schlüsselgrößen übertreffen Prognosen
• Auftragseingang steigt dank Airbus Commercial um 81 Prozent auf € 83,1 Mrd.
• Umsatz steigt um 7 Prozent (€ 45,8 Mrd.) mit Auslieferungsrekord von 510 Verkehrsflugzeugen
• EBIT* vor Einmaleffekten: € 1,3 Mrd.
• Free Cash Flow mit € 2,7 Mrd. wesentlich höher als erwartet
• Rückkehr zur Dividendenzahlung, Vorschlag von € 0,22 pro Aktie
• Konzernergebnis € 553 Mio. (Gewinn je Aktie € 0,68)
• Nettoliquidität erreicht Rekordniveau von € 11,9 Mrd.
 

Die Ergebnisse von EADS (Börsenkürzel: EAD) für das Geschäftsjahr 2010, dem Jahr des zehnjährigen Konzernjubiläums, spiegeln erhebliche Errungenschaften wider, unterstützt durch das gesamtwirtschaftliche Umfeld, das sich stärker erholte als erwartet. Die institutionellen Märkte – einschließlich des Hubschraubersektors sowie der Verteidigungs- und öffentlichen Haushalte – müssen hingegen noch aufmerksam beobachtet werden; dies gilt ebenso für potentielle Risiken, die sich aufgrund der Entwicklung der Öl- und Rohstoffpreise und des Flug-verkehrs in Nordafrika sowie durch die anhaltenden Währungsunsicherheiten ergeben könnten. Vom Aufschwung des zivilen Luftfahrtgeschäfts beflügelt, belief sich der Auftragseingang(4) im Jahr 2010 auf € 83,1 Mrd. Der Auftragsbestand des Konzerns von mehr als € 448 Mrd. stellt eine solide Basis für künftige Auslieferungen dar. Der Umsatz erreichte mit € 45,8 Mrd. ein neues Rekordniveau. Auch die Ertragskraft und die Cash-Generierung fielen besser aus als erwartet. Das EBIT* vor Einmaleffekten von rund € 1,3 Mrd. profitierte von den besser als erwarteten Ergebnissen in den Airbus-Serienprogrammen und dem sonstigen Kerngeschäft. Das berichtete EBIT* lag bei € 1,2 Mrd. Dank einer verbesserten Liquiditätssteuerung und des gestiegenen Auftragseingangs fiel die Nettoliquidität mit € 11,9 Mrd. höher aus als erwartet; sie ist ein wichtiger Aktivposten, um künftiges Wachstum voranzutreiben.

„EADS hat 2010 erhebliche Fortschritte erzielt. Die Bestellungen von Zivilflugzeugen haben die Erwartungen übertroffen, und unsere Cash-Flow-Generierung war hervorragend. Bei der Steuerung und Kontrolle unserer wichtigsten Programme haben wir große Schritte nach vorne gemacht: Die Risiken im A400M-Programm wurden erheblich reduziert, und die A380-Produktion läuft stetig besser“, erklärte EADS-CEO Louis Gallois. „Gleichzeitig verfolgen wir das A350-Programm die Entwicklungen der Verteidigungs- und Raumfahrtetats sowie die Erholung des Hubschrauber-marktes mit höchster Aufmerksamkeit. Nach dem Start ins zweite Jahrzehnt unserer Konzerngeschichte liegt unsere Priorität für die nächsten Jahre auf der stetigen Verbesserung unserer Rentabilität, um einen soliden Grundstein für nachhaltiges Wachstum zu legen.“

2010 stieg der Umsatz von EADS um sieben Prozent auf € 45,8 Mrd. (2009: € 42,8 Mrd.); den höheren Volumina und dem günstigeren Mix im Kerngeschäft standen dabei negative Wechselkurseffekte von rund € 500 Mio. entgegen. Die physischen Auslieferungszahlen blieben auf hohem Niveau mit 510 Flugzeugen bei Airbus Commercial, 527 Hubschraubern bei Eurocopter und dem 41. erfolgreichen Start einer Ariane 5 in Serie. Beim A400M-Programm hat EADS die Gewinnrealisierungsmethode nach dem Fertigstellungsgrad wieder aufgenommen. Basierend auf der Erreichung interner Meilensteine verbuchte das Programm einen Umsatz in Höhe von rund € 1 Mrd., jedoch mit einer Marge von Null, da die entsprechenden Rückstellungen verbraucht wurden. EADS und die Kundennationen haben die grundsätzlichen A400M-Verhandlungen abgeschlossen. Nachdem Frankreich und Deutschland ihre Zustimmung erteilt haben, werden die Verhandlungen über die Beteiligung an künftigen Exportaufträgen (Export Levy Facility – ELF) mit einigen Kundennationen noch zu Ende geführt. Der Abschluss dieser Verhandlungen wird im Verlauf des Jahres 2011 erwartet. Inzwischen schreitet das Programm weiter voran: Vier Testflugzeuge fliegen bereits. Die Erreichung des sogenannten „Maturity Gate“-Meilensteines im Februar 2011 hat den Weg für den Anlauf der Serienproduktion geebnet. Die zivile Zulassung ist für 2011 geplant.

Das EBIT* vor Einmaleffekten (bereinigtes EBIT*) – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung einmaliger Effekte aus Rückstellungsveränderungen oder Währungsschwankungen – betrug € 1,3 Mrd. (2009: € 2,2 Mrd.) für EADS und rund € 280 Mio. für Airbus. Das bereinigte EBIT* profitierte von den guten Ergebnissen in sämtlichen Kernaktivitäten der Divisionen, insbesondere den Airbus-Serienprogrammen. Im Vergleich zu 2009 wurde das EBIT* vor Einmaleffekten durch verschlechterte Hedging-Kurse beeinträchtigt (FY 2009: ~ € 1 = US$ 1,26 versus FY 2010: ~ € 1 = US$ 1,35). Wie erwartet, belastet zudem das A380-Programm weiterhin das EBIT* vor Einmaleffekten.

Das berichtete EBIT* von EADS betrug € 1,231 Mrd. (2009: € -322 Mio.). Im Jahr 2010 hat EADS die Strategie des natürlichen Hedging weiter verfeinert. Dies wirkt sich auf das berichtete EBIT* und das Übrige Finanzergebnis aus, nicht aber auf das EBIT* vor Einmaleffekten und das Konzernergebnis. Das Konzernergebnis belief sich auf € 553 Mio. (2009: € -763 Mio.). Dies entspricht einem Gewinn je Aktie von € 0,68 (Ergebnis je Aktie 2009: € -0,94). Das Finanzergebnis lag bei € -371 Mio. (2009: € -592 Mio.). Das Zinsergebnis von € -99 Mio. (2009: € -147 Mio.) spiegelt in erster Linie die niedrigeren Zinsaufwendungen wider. Das Übrige Finanzergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr signifikant um rund € 170 Mio. auf € -272 Mio. (2009: € -445 Mio.). Dies ist hauptsächlich auf die im Jahr 2010 gegenüber 2009 niedrigere Aufzinsung abgezinster Rückstellungen zurück-zuführen. Diese ergibt sich vor allem aus dem geringeren Volumen ausstehender Rückstellungen.

Ausgehend von dem Gewinn Pro Aktie in Höhe von € 0,68 wird der EADS-Verwaltungsrat der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von € 0,22 je Aktie vorschlagen. Diese wird ausgezahlt am 06. Juni 2011. (Aufgrund des signifikanten Verlustes im Jahr 2009 war für dieses Geschäftsjahr ausnahmsweise keine Dividende ausgeschüttet worden). Dividendenberechtigt sind die registrierten Aktionäre von EADS vom 03. Juni 2011.

„Wir freuen uns, die Dividendenausschüttung für unsere treuen Aktionäre wieder aufnehmen zu können. Das Konzernergebnis 2010 rechtfertigt die vorgeschlagene Dividende. Es ist unser klares Ziel, die Rentabilität mittelfristig schrittweise zu steigern. Eine höhere Rentabilität ist der Schlüssel für künftig höhere Dividenden“, erklärte Hans Peter Ring, Chief Financial Officer (CFO) von EADS.

Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung & Entwicklung (F&E) stiegen auf € 2,939 Mrd. (2009: € 2,825 Mrd.). Maßgeblich für diesen Anstieg waren höhere Aufwendungen bei Cassidian für Unbemannte Flugzeuge (Unmanned Aerial Systems – UAS) und im Systemgeschäft sowie bei Eurocopter über das Produktportfolio der Division hinweg. Bei Airbus wurde der Anstieg der F&E-Aufwendungen für die A350 XWB durch niedrigere Aufwendungen in anderen Programmen – vor allem bei der A380 und der A330-200F – kompensiert.

Mit € 2,644 Mrd. in 2010 (2009: € 991 Mio.) lag der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen erheblich über den Erwartungen. Dies ist sowohl auf eine bessere operative Entwicklung und ein effizienteres Bestands-Management zurückzuführen als auch auf die Vorauszahlungen bei Airbus Commercial, die höher ausfielen als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Verbesserung im Wesentlichen auf das Netto-Umlaufvermögen zurückzuführen. Bei Airbus Commercial basiert die Bestandsreduzierung auf den höheren Auslieferungszahlen. Aufgrund künftig steigender Auslieferungen und höherer Aufträge für Verkehrsflugzeuge gingen bei Airbus Commercial 2010 – vor allem im vierten Quartal – mehr Kunden-anzahlungen ein als erwartet; die Höhe der Kundenanzahlungen in 2010 überstieg das Niveau des Vorjahres. Diese positive Entwicklung wurde jedoch mehr als aufgezehrt, da Astrium und Cassidian geringere Anzahlungen erhielten als noch im Vorjahr, das durch außerordentliche Auftragseingänge geprägt gewesen war. Dank einer Kombination aus zunehmender Nachfrage von Flugzeugleasing-Unternehmen sowie eines erholten Bankensektors leistete die Kundenfinanzierung einen positiven Beitrag von rund € 60 Mio., während im Vorjahr € 400 Mio. abflossen. Die Investitionstätigkeit verbrauchte rund € 2,3 Mrd., hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Hochlauf der Investitionen für das A350-XWB-Programm. Der Free Cash Flow nach Kundenfinanzierungen stieg auf € 2,707 Mrd. (2009: € 585 Mio.).

Die Nettoliquidität betrug nach einem Beitrag von € 553 Mio. zum Pensionsplanvermögen € 11,9 Mrd. (Jahresende 2009: € 9,8 Mrd.). Sie bildet weiterhin ein solides Fundament für die operativen Anforderungen und das künftige Wachstum von EADS.

Dank der zunehmenden Zivilflugzeugbestellungen bei Airbus lag der Auftragseingang(4) von EADS mit € 83,1 Mrd. erheblich höher als im vergangenen Jahr (2009: € 45,8 Mrd.). Die Bestellungen beliefen sich auf 574 Flugzeuge netto, darunter 32 A380 und 78 A350 XWB. Ende Dezember 2010 verzeichnete EADS einen Auftragsbestand(4) auf dem Rekordniveau von € 448,5 Mrd. (Jahresende 2009: € 389,1 Mrd.). Dieser spiegelt vor allem den Aufschwung am Zivilflugzeugmarkt wider. Der Auftragsbestand von Airbus Commercial profitierte zudem von einer wechselkursinduzierten Neubewertung in Höhe von rund € 25 Mrd. Diese basierte auf dem Kurs des US-Dollars Ende 2010, der im Vergleich zu Ende 2009 gegenüber dem Euro zulegte. Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft belief sich auf € 58,3 Mrd. (Jahresende 2009: € 57,3 Mrd.).

Ende Dezember 2010 beschäftigte EADS 121.691 Mitarbeiter (Jahresende 2009: 119.506).

Ausblick

Der Ausblick von EADS für 2011 basiert auf einem angenommenen Wechselkurs von € 1 = US$ 1,35 als Durchschnittskurs sowie als Jahresend-Stichtagskurs.

Im Jahr 2011 erwartet Airbus 520 bis 530 Auslieferungen von Zivil-flugzeugen; darüber hinaus dürfte die Zahl der Brutto-Bestellungen die Auslieferungen übersteigen.

Der EADS-Umsatz sollte 2011 über dem Niveau von 2010 liegen.

EADS erwartet für 2011 ein EBIT* vor Einmaleffekten, das sich auf dem Niveau von 2010 in Höhe von € 1,3 Mrd. bewegt. Die positive Mengen- und Preisentwicklung bei Airbus Commercial wird durch verschlechterte Hedging-Kurse, höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie einen weniger vorteilhaften Geschäfts-Mix bei Cassidian in etwa kompensiert.

Die künftige Entwicklung des berichteten EBIT* sowie des Gewinns pro Aktie von EADS wird davon abhängen, wie der Konzern die Programme A400M, A380 und A350 XWB gemäß den Verpflichtungen gegenüber seinen Kunden managen kann.

Zudem unterliegen das berichtete EBIT* sowie der Gewinn pro Aktie Wechselkursschwankungen.

Für einen Wechselkurs von € 1 = US$ 1,35 geht EADS davon aus, dass der Gewinn pro Aktie 2011 das Vorjahresniveau von € 0,68 übersteigen wird.

Der Free Cash Flow sollte positiv ausfallen. Da es sich hierbei um die volatilste Kennzahl handelt, wird EADS deren Prognose im Jahresverlauf weiter präzisieren.

Dank höherer Volumina, besserer Preise und Optimierungen im A380-Programm bei Airbus erwartet der Konzern 2012 eine erhebliche Verbesserung des EBIT* vor Einmaleffekten.

EADS-Divisionen: Starker Aufschwung im zivilen Luftfahrtgeschäft; Gegenwind im Geschäft mit Regierungen und Institutionen

Mit einem Gesamtumsatz von € 29,978 Mrd. verbesserte sich Airbus gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent (2009: € 28,067 Mrd.). Das konsolidierte Airbus-EBIT* betrug € 305 Mio. (2009: € -1,371 Mrd.).

Der Umsatz von Airbus Commercial belief sich auf € 27,673 Mrd. (2009: € 26,370 Mrd.). Die Auslieferungen stiegen auf 510 Zivilflugzeuge (2009: 498 Maschinen), davon 508 mit Umsatzrealisierung. Im Vergleich zum Vorjahr profitierte der Umsatz von Airbus Commercial von günstigen Volumen- und Mix-Effekten einschließlich gestiegener A380-Auslieferungen. Negative Wechselkurseffekte belasten den Umsatz mit etwa € 500 Mio.
Zwei A330-200 wurden unter Operating-Leasing ausgeliefert und daher ohne Umsatz- und Margenrealisierung. Zwei „Single Aisle“-Flugzeuge, die im ersten Halbjahr 2010 unter Operating-Leasing ausgeliefert worden waren, wurden zwischenzeitlich weiterverkauft. Im letzten Quartal 2010 wurden somit insgesamt 132 Maschinen ausgeliefert, die zu Umsatz und Marge beitrugen. Das EBIT* von Airbus Commercial sank auf € 291 Mio.
(2009: € 386 Mio.). Im Vergleich zum Vorjahr profitierte das EBIT* vor Einmaleffekten von Airbus Commercial in Höhe von € 280 Mio. (2009: rund
€ 1 Mrd.) sowohl von günstigen Volumen- und Mix-Effekten sowie von Netto-Preissteigerungen nach Eskalation als auch von Einsparungen aus dem Power8-Programm. Belastet wurde es durch verschlechterte Hedging-Kurse mit rund € 940 Mio. sowie durch Kostensteigerungen und Aufwendungen, die das Geschäftswachstum verursachte.

Der Umsatz von Airbus Military stieg auf € 2,684 Mrd. (2009: € 2,235 Mrd.). Er profitierte von einer höheren Umsatzrealisierung im A400M-Programm, der jedoch geringere Umsätze bei mittleren und leichten Militärtransportern (M&L) sowie bei Tankflugzeugen gegenüberstanden. Im Einklang mit der Rückkehr zur Gewinnrealisierungs-Methode nach dem Fertigstellungsgrad führte das Erreichen interner Meilensteine im A400M-Programm 2010 zu einem Umsatz von rund € 1 Mrd., jedoch mit einer Marge von Null, da die entsprechenden Rückstellungen verbraucht wurden. Die Auslieferungen beliefen sich auf 20 M&L-Flugzeuge (2009: 16 Maschinen). Das EBIT* von Airbus Military betrug € 21 Mio. (2009: € -1,754 Mrd., belastet durch die A400M-Rückstellung). Es spiegelt einen günstigen Mix bei M&L- und Tankflugzeugen wider.

Im Jahr 2010 stellte Airbus Commercial erneut einen Auslieferungsrekord auf. Zudem führte anhaltendes Wachstum in den Schwellenländern zu einem Marktaufschwung, der sich in 644 neuen Brutto-Bestellungen von Zivilflugzeugen niederschlug (2009: 310); netto wurden 574 Bestellungen verbucht, darunter für 32 A380-Maschinen und 78 A350 XWB. Damit belaufen sich die Bestellungen bei der A350 XWB auf insgesamt
583 Flugzeuge von 36 Kunden. Im vierten Quartal lief zudem der Verkauf der A320neo („New Engine Option“) an; das Flugzeug, das 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen wird, hat bereits in kürzester Zeit Markterfolge erzielt. Airbus Military hat im Jahr 2010 Brutto-Aufträge über 21 Flugzeuge der Typen CN235 und C-295 verbucht.

Bei der A350 XWB, dem EADS-Programm mit dem ausgeprägtesten Risikofaktor, hat Airbus mit dem Anlauf der Fertigung von Teilkomponenten und Baugruppen auf Sektionsebene im vergangenen Jahr gute Fortschritte erzielt. Der Zeitplan bleibt indes anspruchsvoll. Die Indienststellung ist für das zweite Halbjahr 2013 geplant.

Wie erwartet, stabilisiert sich das A380-Programm und Airbus profitiert zunehmend von erheblichen Erfahrungskurveneffekten. Dies führt zu einem verbesserten Brutto-Ergebnis pro Flugzeug.

Das A400M-Programm schreitet voran; vier Testflugzeuge fliegen bereits. Die Erreichung des „Maturity Gate“-Meilensteins im Februar 2011 hat den Weg für den Anlauf der Serienproduktion geebnet. Die zivile Zulassung ist für 2011 geplant. Das auf der A330 basierende Mehrrollen-Tank- und Transportflugzeug (Multi-Role Tanker Transport – MRTT) hat die zivile und militärische Zulassung erhalten und das zukünftige strategische Tankflugzeug für Großbritannien (UK FSTA – Future Strategic Tanker Aircraft) absolvierte seinen ersten Flug.

Zum 31. Dezember 2010 verzeichnete Airbus einen konsolidierten Auftragsbestand im Wert von € 400,4 Mrd. (Jahresende 2009: € 339,7 Mrd.). Der Auftragsbestand von Airbus Commercial belief sich auf 3.552 Maschinen (Jahresende 2009: 3.488 Maschinen) im Wert von € 378,9 Mrd. (Jahres-
ende 2009: € 320,3 Mrd.). Er profitierte von einer wechselkursinduzierten Neubewertung in Höhe von rund € 25 Mrd., da der US-Dollar-Schlusskurs gegenüber dem Euro zum Jahresende 2010 stärker als Ende 2009 war. Der Auftragsbestand von Airbus Military umfasst 241 Flugzeuge. Er erhöhte sich um zehn Prozent auf € 22,8 Mrd. (Jahresende 2009: € 20,7 Mrd.). Basierend auf dem Ausgang der A400M-Verhandlungen mit den Kunden wurde das A400M-Auftragsbuch positiv angepasst.

Eurocopter verzeichnete 2010 einen Umsatz von € 4,830 Mrd. (2009: € 4,570 Mrd.). Die Auslieferungen beliefen sich insgesamt auf 527 Hubschrauber (2009: 558 Helikopter) – darunter 28 NH90 und 15 Tiger, was einer Verdoppelung der Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die französische und niederländische Marine erhielten die ersten NH90 in Marineversion. Der Umsatz spiegelt zudem einen vorteilhaften Mix von höheren Service- und Kundendienstleistungen sowie Erlösen aus dem Regierungsgeschäft wider. Das EBIT* der Division sank auf € 183 Mio. (2009: € 263 Mio.). Es wurde belastet durch höhere Produktinvestitionen und negative Einmalleffekte in Höhe von rund € 120 Mio. Diese sind hauptsächlich auf das NH90-Programm sowie auf Restrukturierungs-aufwendungen zurückzuführen.

Im Jahr 2010 begann Eurocopter mit der Flugerprobung des X3, einem Demonstrator für einen Hochgeschwindigkeits-Hybridhubschrauber. Zusammen mit den Erstflügen des zweiten EC175-Prototyps und des KUH (Korean Utility Helicopter) bildet dies einen Schwerpunkt der Innovations-strategie von Eurocopter. Darüber hinaus hat Eurocopter im Jahr 2010 in Regionen wie China und Indien die Kapazitäten für Training sowie für Dienstleistungen und Unterstützung ausgebaut und zudem eine neue globale Logistikplattform in Frankreich entwickelt.

Trotz gesunkener Bruttobestellungen verzeichnete Eurocopter 2010 mit 346 Nettobestellungen im Vergleich zum Vorjahr (344 Nettobestellungen) einen stabilen Auftragseingang. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Zahl der Stornierungen von 105 im Jahr 2009 auf 49 Maschinen zurückging. Der zivile Hubschraubermarkt erholt sich nur langsam, vor allem aufgrund des großen Angebots an gebrauchten Helikoptern. Mit dem Start des SHAPE-Programms Anfang 2010 hat Eurocopter proaktiv damit begonnen, sich auf diese Herausforderung einzustellen. Der Abbau von Stellen und operativen Kosten macht gute Fortschritte. Der Auftragsbestand von Eurocopter erreichte einen Wert von € 14,6 Mrd. (Jahresende 2009: € 15,1 Mrd.). Dies entspricht 1.122 Hubschraubern (Jahresende 2009: 1.303 Hubschrauber).

Dank eines überaus erfolgreichen Programm-Managements verzeichnete Astrium im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatzanstieg um vier Prozent auf € 5,003 Mrd. (2009: € 4,799 Mrd.). Der Umsatz fiel somit besser aus als erwartet; der einmalige Nachholeffekt, der 2009 für den erfolgreichen Satelliten-Dauerbetrieb verbucht worden war, wurde mehr als ausgeglichen. Zu den Meilensteinen des Jahres 2010 zählte der Auslieferungsbeginn des ballistischen Flugkörpers M51 für die französische Marine. Zudem starteten in diesem Jahr zehn von Astrium gebaute Satelliten ins All und wurden erfolgreich in Betrieb genommen. Die Ariane 5 hob im Jahr 2010 sechsmal ab und verzeichnete dabei den 41. erfolgreichen Start in Serie. Das EBIT* stieg um acht Prozent auf € 283 Mio. (2009: € 261 Mio.). Der Anstieg wurde getragen durch Wachstum und Produktivität im Verteidigungsbereich sowie durch operative Verbesserungen im institutionellen Geschäft.

Darüber hinaus hat Astrium das Transformationsprogramm AGILE gestartet, um die Effizienz zu steigern und sich auf den Wandel des Marktumfeldes einzustellen.

Astrium verzeichnete 2010 eine anhaltende kommerzielle Dynamik. Diese schlug sich in Auftragseingängen in Höhe von € 6,0 Mrd. (2009: € 8,3 Mrd., einschließlich 35 Ariane-5-Trägerraketen aus dem sogenannten PB-Produktionslos) nieder. Zu den Bestellungen im Jahr 2010 zählen der Vertrag zur Weiterentwicklung des Flugkörpers M51 sowie Wartungsverträge und Aufträge über zwei optische Aufklärungssatelliten für die französische Beschaffungsbehörde DGA (Direction Générale de l‘Armement). Darüber hinaus wurde der Skynet-5-Vertrag mit dem britischen Verteidigungs-ministerium verlängert. Die Europäische Raumfahrtbehörde ESA hat Astrium zudem beauftragt, die erste Entwicklungsphase der Ariane 5 ME („Midlife Evolution“) zu starten und erste Entwicklungsstudien zur Trägerrakete der nächsten Generation (Next Generation Launcher – NGL) durchzuführen. Ende Dezember 2010 stieg der Auftragsbestand von Astrium auf € 15,8 Mrd. (Jahresende 2009: € 14,7 Mrd.).

Der Umsatz von Cassidian stieg 2010 im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent auf € 5,933 Mrd. (2009: € 5,363 Mrd.). Der starke Umsatzanstieg spiegelt ein höheres Volumen bei Kern- und Exportprogrammen im Eurofighter- und Lenkflugkörpergeschäft wider sowie Fortschritte bei Grenzschutzaufträgen als sogenannter Lead Systems Integrator (LSI). Das EBIT* blieb stabil bei € 457 Mio. (2009: € 449 Mio.). Es spiegelt gestiegene Margen in etablierten Programmen sowie einen beträchtlichen Anstieg der eigenfinanzierten Forschung & Entwicklung für künftige Produkte wider. Beeinträchtigt wurde es durch Einmaleffekte in Höhe von netto rund
€ 20 Mio. Dies beinhaltet die Kündigung des FiReControl-Vertrags durch die britische Regierung. Die F&E-Aufwendungen wurden insbesondere in Unbemannte Flugzeuge (Unmanned Aerial Systems – UAS) und sichere Kommunikationslösungen investiert.

EADS lotet mit den Kunden weiterhin Anforderungen sowie Finanzierungsmodelle zur Realisierung des unbemannten Flugzeugs Talarion aus; der Konzern weist darauf hin, dass ein rasches Bekenntnis der Regierungen zu diesem Programm nötig ist. Der erfolgreiche Erstflug des EuroHawk sowie die fortgeführten Tests mit dem Barracuda-Demonstrator untermauern die technischen Fähigkeiten in diesem Geschäftsfeld.

Die Situation der Verteidigunshaushalte in den Heimatländern zeigt erste Auswirkungen auf Cassidian durch verzögerte Auftragseingänge und höhere F&E-Aufwendungen. Nichtsdestotrotz zeigte 2010 robuste Ergebnisse. Die Bekanntgabe der Pläne der Bundesregierung wird für den Frühling erwartet. Währenddessen wird ein Transformationsplan vorbereitet, um sich auf das neue Marktumfeld einzustellen, in dem das Geschäft mit Sicherheitslösungen wachsen wird.

Im Jahr 2010 hat die Division ihre Internationalisierungsstrategie erheblich vorangetrieben: In Brasilien ging sie mit Odebrecht eine Partnerschaft für Verteidigungs- und Sicherheitstechnologien ein; in Indien gründete sie ein Entwicklungszentrum und bildete ein Joint Venture mit Larsen & Toubro.

In einem schwierigeren Marktumfeld blieben die Auftragseingänge der Division mit € 4,3 Mrd. (2009: € 8,0 Mrd.) unter dem Niveau des Umsatzes. Der Auftragsbestand von Cassidian lag Ende Dezember 2010 robust bei € 16,9 Mrd. (Jahresende 2009: € 18,8 Mrd.).

EADS-Zentrale und Übrige Aktivitäten (ohne Zugehörigkeit zu einer Division)

Der Umsatz der Übrigen Aktivitäten stieg um acht Prozent auf € 1,182 Mrd. (2009: € 1,096 Mrd.). Dieser Anstieg ist vor allem auf den Hochlauf der LUH-Auslieferungen (Light Utility Helicopter) bei EADS North America zurückzuführen. Dank besserer Ergebnisse bei ATR und Sogerma wuchs das EBIT* der Übrigen Aktivitäten auf € 25 Mio. an (2009: € 21 Mio.). Belastet wurde das EBIT* durch höhere Investitionen bei EADS North America. Bei ATR beinhaltete der Anstieg des EBIT* einen positiven einmaligen Wechselkurseffekt in Höhe von rund € 15 Mio.

Im Jahr 2010 lieferte ATR 52 Flugzeuge aus (2009: 53 Flugzeuge) und verbuchte 78 Netto-Festbestellungen (2009: 26 Nettobestellungen) sowie
33 Optionen. Die Auftragseingänge fielen somit höher aus als erwartet; die Nachfrage nach der neuen 600-Version entwickelte sich sehr positiv: Mit einem Marktanteil von rund 65 Prozent verteidigte ATR im Jahr 2010 seine führende Stellung in diesem Segment. Die Neubestellungen beinhalteten Aufträge der brasilianischen Fluggesellschaft Azul Linhas Aéreas über 20 ATR 72-600; als neu hinzugewonnener Kunde bestellte zudem Trinidad und Tobago Airlines neun ATR 72-600. Im Jahr 2010 lieferte ATR das
900. Flugzeug aus, das an die brasilianische Fluggesellschaft TRIP Linhas Aéreas ging. Ende Dezember 2010 verzeichnete ATR einen Auftragsbestand von 159 Flugzeugen (Jahresende 2009: 133 Flugzeuge). Aufgrund des erheblich verbesserten Markt- und Finanzierungsumfeldes wird für 2011 ein Anstieg der Produktionsraten erwartet.

Mit Blick auf eine mögliche größere Helikopter-Ausschreibung in den USA absolvierte bei EADS North America im Dezember der Armed Aerial Scout 72X-Technologie-Demonstrator seinen Erstflug. Zudem lieferte EADS North America im Februar 2011 den 150. leichten Mehrzweckhubschrauber vom Typ UH-72A Lakota an die U.S. Army aus; jede Auslieferung erfolgte dabei im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen. Zum 31. Dezember 2010 belief sich der Auftragsbestand der Übrigen Aktivitäten auf € 2,5 Mrd. (Jahresende 2009: € 2,0 Mrd.).

* EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung von EADS, dem Airbus-Unternehmens-Zusammenschluss, der Gründung von MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen mit einem Umsatz von
€ 45,8 Mrd. im Jahr 2010 und fast 122.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören die Divisionen Airbus, Astrium, Cassidian und Eurocopter.

Hinweise an die Redaktionen:
Live-Übertragung der EADS-Telefonkonferenz für Analysten im Internet
Sie können die Telefonkonferenz für Analysten mit dem CEO von EADS, Louis Gallois, und dem CFO von EADS, Hans Peter Ring, heute um 09.30 Uhr auf unserer Website www.eads.com verfolgen.
Bitte klicken Sie dazu auf das Banner auf der Startseite. Im Laufe des Nachmittags steht eine Aufzeichnung der Telefonkonferenz zur Verfügung.
 

EADS – Zahlen für 2010
(Beträge in Euro)

Die Fußnoten finden Sie auf Seite 15.

Die Fußnoten finden Sie auf Seite 15.

EADS – Ergebnisse für das vierte Quartal (Q4) 2010
(Beträge in Euro)
 

Die Fußnoten finden Sie auf Seite 15.

Die Umsätze im vierten Quartal (Q4) stiegen um 8 Prozent. Dies ist auf die Umsatzrealisierung von A400M-Meilensteinen sowie auf das Wachstum bei Eurocopter, Astrium und Cassidian zurückzuführen.

Das EBIT* im vierten Quartal (Q4) stieg im Vergleich zum Vorjahr erheblich an; im Jahr 2009 war es durch die Anpassung der A400M- und A380-Rückstellungen beeinträchtigt worden. Das EBIT* vor Einmaleffekten verbesserte sich dank besserer Ergebnisse bei Airbus Commercial sowie bei Astrium, Cassidian und Eurocopter.

Das EBIT* von Airbus Commercial im vierten Quartal (Q4) war negativ aufgrund negativer einmaliger Wechselkurseffekte.

Fußnoten von Seiten 12 bis 14:

1) Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten.
2) Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten.
3) EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
4) Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand von EADS basieren auf Listenpreisen.
5) Nach der Integration von Airbus Military in Airbus werden die Segmente Airbus Commercial und Airbus Military ausgewiesen. Airbus Commercial umfasst auch EFW (Elbe Flugzeugwerke) und den vollständig umstrukturierten Aerostructures-Bereich, jedoch nicht das A400M-Geschäft. Zu Airbus Military gehören die ehemalige Division Militärische Transportflugzeuge und die A400M-Aktivitäten von Airbus. Eliminierungen werden auf Divisionsebene vorgenommen.
6) Wird der EADS-Hauptversammlung so vorgeschlagen.
 

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):
Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen von EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.

In dieser Pressemitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet.

Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen von EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen.

Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten von EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten. Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren können dem Registrierungsdokument des Unternehmens vom 21. April 2010 entnommen werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Webseite: www.eads.com.

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