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27 May 2010
Commercial Aircraft

Flugausfälle wegen Vulkanasche führen zu einem Verlust von 5 Milliarden US-Dollar im Welt-BIP

Zusammenfassung

Ein Bericht zeigt die weitreichenden ökonomischen Auswirkungen der durch die Vulkanasche verursachten Krise

Laut eines heute beim zehnten Gobal Travel & Tourism Summit des World Travel and Tourism Council in Peking veröffentlichten Berichts führten die Flugausfälle aufgrund des isländischen Vulkanausbruchs zu einem Verlust von beinahe 5 Milliarden US-Dollar im Welt-BIP.
Die vom führenden Unternehmen für Wirtschaftsprognosen Oxford Economics durchgeführte Studie zeigt, dass Passagiere, Fluggesellschaften und die Zielorte selbst nicht die einzigen Verlierer der letzten Schließung des Luftraums waren. In der ersten Woche, nachdem der Vulkan Eyjafjallajokull eine riesige Aschewolke in den Himmel spuckte, führte die temporäre Schließung großer Teile des europäischen Luftraums zu einem Verlust von 4,7 Mrd. US-Dollar im Welt-BIP. Durch die rund 5.000 Flüge, die bis zum 24. Mai zusätzlich annulliert wurden, erhöhte sich diese Ziffer um weitere fünf Prozent und stellt damit den gesamten weltweiten wirtschaftlichen Schaden dar.
In seiner Rede bei der Veranstaltung sagte Adrian Cooper, CEO bei Oxford Economics: “Reisende, Fluggesellschaften und die Zielorte selbst haben die weitreichenden Auswirkungen der letzten Unterbrechungen des Flugverkehrs natürlich ganz akut gespürt. Aber sie wurden auch von all denjenigen wahrgenommen, die von per Luftfracht importierten und exportierten Waren abhängen, und sie wirkte sie sich auf die allgemeine Produktion und Produktivität aus. Dieser Bericht verdeutlicht die gesamte Rolle des Luftverkehrs in den grundlegenden und alltäglichen Abläufen der Gesellschaft und des Handels.”
Der Bericht mit dem Titel ‘The Economic Impacts of Air Travel Restrictions Due to Volcanic Ash’ zeigt, dass in dem siebentägigen Zeitraum vom 15. bis 21. April mehr als 100.000 Flüge weniger als in der vorhergehenden Woche den europäischen Luftraum durchquerten, was einen Rückgang von 53 Prozent darstellt. Die Nettoverluste des Luftfahrtsektors summierten sich auf 2,2 Mrd. US-Dollar unter Berücksichtigung der verschobenen Flüge; die Nettoverluste durch Besucherausfälle beliefen sich auf 1,6 Mrd. US-Dollar trotz Berücksichtigung des von den gestrandeten Passagieren ausgegebenen Geldes. Die Krise betraf über sieben Millionen Passagiere und den gesamten internationalen und regionalen Reiseverkehr in Europa. Die allgemeinen wirtschaftlichen Auswirkungen waren daher in der ganzen Welt spürbar.
Übersicht über die regionalen wirtschaftlichen Auswirkungen der einwöchigen Unterbrechung des Flugverkehrs:
• Gesamtamerika: 957 Millionen US-Dollar im BIP
• Asien: 517 Millionen US-Dollar im BIP
• Europa: 2.632 Millionen US-Dollar im BIP
• Nahost/Afrika: 591 Millionen US-Dollar im BIP
Cooper erklärte: “Über die direkten Auswirkungen auf die Fluggesellschaften und Zielorte hinaus wurden Wirtschaften in der ganzen Welt indirekt in Mitleidenschaft gezogen, da Lieferanten des Sektors indirekte Schäden erlitten. Außerdem wird das wirtschaftliche Ergebnis gemindert, da ein Verlust beim Einkommen von Mitarbeitern im Nachhinein zu geringeren Ausgaben der Konsumenten und Unternehmen führt. Hinzu kommen die Verluste durch gestrandete Mitarbeiter,
die nicht arbeiten konnten – etwa 490 Millionen US-Dollar – und die schweren Einbußen im internationalen Handel, insbesondere bei der Just-in-Time-Produktion und verderblichen Waren, wie exotische Früchte und frische Blumen.”
Zwei solcher Beispiele sind die auf 112 Millionen US-Dollar geschätzten Verluste der koreanischen Komponentenlieferanten und die auf 65 Millionen US-Dollar geschätzten Verluste der afrikanischen Länder aufgrund der Ausfälle des Luftfrachtverkehrs für den Export verderblicher Waren. Hinter den Zahlen verbergen sich außerdem die Auswirkungen auf die Menschen, deren Existenz von diesen Aktivitäten abhängt.
Rainer Ohler, SVP Public Affairs & Communications des führenden Flugzeugherstellers Airbus sagte: "Heute sind viele der Vorteile des Flugverkehrs so sehr in das soziale und ökonomische Gefüge unserer Gesellschaft integriert, dass sie als selbstverständlich hingenommen werden. Die Studie von Oxford Economics verdeutlicht die Katalysatorwirkung des Luftverkehrs – für den Handel, die Investitionen, den Tourismus und die Produktivität – und die Notwendigkeit, seine nachhaltige Zukunft sicherzustellen. Eine Wolke des Eyjafjallajokull hat zumindest dies klar zum Vorschein gebracht.”
Diese Ergebnisse sind ein Nachhall einer letztes Jahr von Oxford Economics veröffentlichten ausführlicheren Studie, die zeigte, dass der Flugverkehr 1,5 Billionen US-Dollar des Welt-BIPs, 33 Millionen Arbeitsplätze weltweit und 35 Prozent des weltweiten Handels unterstützt.
Hinweise für Redakteure
Den von Airbus in Auftrag gegebenen Bericht finden Sie unter http://www.oxfordeconomics.com/free/pdfs/oeaviationweb10.pdf
Die letztes Jahr veröffentlichte ausführlichere Studie mit dem Titel “Aviation: The Real World Wide Web”, zeigte Folgendes:
• Die Luftfahrtindustrie beschäftigt über 5,5 Mio. Menschen und trägt 425 Mrd. US-Dollar zum Welt-BIP bei - mehr als mehrere Mitglieder der G20.
• Der Beitrag der Luftfahrtindustrie zum BIP liegt um das 1,5-fache über dem Beitrag der Pharmaindustrie (270 Mrd. US-Dollar BIP) oder der Textilindustrie (286 Mrd. US-Dollar BIP) und ist um ein Drittel größer als der Beitrag der Automobilindustrie (322 Mrd. US-Dollar BIP).
• Zusammen mit ihrer Lieferkette und abhängigen Industrien, einschließlich ihres Beitrags zum Tourismus, unterstützt die Luftfahrt über 33 Millionen Arbeitsplätze und 1,5 Billionen US-Dollar BIP. Als Land würde die Luftfahrtindustrie an achter Stelle zwischen Italien und Spanien liegen.
• Der Anteil der per Luftfracht transportierten Industriegüter beträgt schätzungsweise 35% des gesamten Handels (nach Wert). Dieser Wert beläuft sich auf 3,5 Billionen US-Dollar.
• Eine Begrenzung des Wachstums der Luftfahrtindustrie um 1 % unter ihrer aktuellen Trendrate würde über 6 Millionen Arbeitsplätze in Verbindung mit der Luftfahrtindustrie und den Beitrag von 600 Mrd. US-Dollar der Branche zum BIP kosten.
• Für jeweils 100 Millionen US-Dollar, die in Luftfahrt-F&E investiert werden, wird Jahr für Jahr ein BIP von weiteren 70 Millionen US-Dollar erzielt
• Der Luftverkehr trägt zurzeit weltweit nur 2 % zu den vom Menschen verursachten CO2-Emissionen bei und dieser Anteil wird bis 2050 nicht über 3 % liegen. Reisen von über 1.500 Kilometern, für die keine praktischen Alternativen existieren, machen 80 % der Treibhausgasemissionen des Luftverkehrs aus.
• Ein vermindertes Wachstum in der Luftfahrt würde sich in beträchtlichem Maße auf die weltweite Beschäftigungsrate, das wirtschaftliche Ergebnis und die soziale Entwicklung auswirken und bei Berücksichtigung von alternativen Aktivitäten und Transporten nicht unbedingt zu niedrigeren Emissionsraten führen.
Videos und Artikel mit Fallstudien aus dem Bericht finden Sie unter www.LiftTheEarth.com

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