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30 January 2009
Commercial Aircraft

Airbus unterzeichnet Joint Venture-Vertrag zur Errichtung eines Fertigungszentrums für Komposit-Flugzeugteile in Harbin, China

A350XWB RR AIRBUS V11 300dpi
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20 January 2011

A350XWB RR AIRBUS V11 300dpi

The Airbus A350 XWB in flight, with RR engines. Shaping efficiency.

Airbus und eine Gruppe von chinesischen Industriepartnern haben heute vertraglich die Gründung eines Joint Venture-Fertigungszentrums im chinesischen Harbin besiegelt. Künftig sollen dort Teile und Komponenten aus Verbundwerkstoffen für das Airbus A350 XWB-Programm und die Airbus A320-Familie hergestellt werden.



Diese Industriepartner sind Harbin Aircraft Industry Group Company Limited (HAIG), Hafei Aviation Industry Company Limited (HAI), Avichina Industry & Technology Company Limited (AVICHINA) und Harbin Development Zone Heli Infrastructure Development Company Limited (HELI).



Der Vertrag wurde in Madrid durch Laurence Barron, President von Airbus China, und Pang Jian, Vorstandsvorsitzender von HAIG und HAI, unterzeichnet. Der chinesische Premier Wen Jiabao und der spanische Premierminister José Luis Rodriguez Zapatero nahmen an der Zeremonie teil.



Das Fertigungszentrum wird 2009 unter dem Namen Harbin Hafei Airbus Composite Manufacturing Centre Company Limited errichtet. HAIG wird daran einen Anteil von 50 Prozent halten, während Airbus China mit 20 Prozent und HAI, AVICHINA sowie HELI mit jeweils zehn Prozent beteiligt sind. Der Beginn des Fertigungsbetriebs ist für September 2009 geplant, und ein neues Werk sollte bis Ende 2010 betriebsbereit sein.



Das Fertigungszentrum wird wichtige Komponenten für das Airbus A350 XWB-Programm produzieren und zur Erfüllung des Airbus-Ziels beitragen, fünf Prozent der Flugzeugzelle für die A350 XWB in China herstellen zu lassen. Die Komponenten werden mit modernsten Fertigungstechnologien für Verbundwerkstoffe auf Basis von Airbusnormen und -prozessen hergestellt.



?Die Unterzeichnung des Joint Venture-Vertrags bedeutet einen historischen Durchbruch für die Beziehung zwischen HAIG/HAI und Airbus?, sagte Pan Jian. ?HAIG/HAI und Airbus sind damit zu Risk-Sharing-Partnern geworden. Wir werden die Gewinne aus dem Joint Venture teilen und gleichzeitig die Herausforderungen des globalen Wirtschaftsabschwungs gemeinsam bewältigen. Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung antworten die chinesischen Partner und Airbus gemeinsam auf diese Herausforderungen. Sie gründet sich auf unser Vertrauen in die Zukunft des chinesischen Wirtschaftswachstums und in die zukünftige Entwicklung der chinesischen Luftfahrtindustrie gemeinsam mit Airbus. Wir werden unsere strategische Zusammenarbeit weiter fördern und ausdehnen.?



?Dieses Projekt belegt neuerlich das langfristige Engagement von Airbus für die nachhaltige Entwicklung der chinesischen Luftfahrtindustrie?, sagte Laurence Barron, President von Airbus China. ?Das Joint Venture ist ein weiterer Schritt in unserer Zusammenarbeit mit Hafei, einem der Mitbegründer unseres Airbus Engineering Centre in Beijing. Wir sind äußerst zuversichtlich in den Prognosen für das Joint Venture mit unseren chinesischen Partnern in Harbin.?



Airbus engagiert sich für eine langfristige strategische Partnerschaft mit China. Der Gesamtwert der industriellen Zusammenarbeit zwischen Airbus und der chinesischen Luftfahrtindustrie wird sich bis 2010 auf voraussichtlich 200 Millionen US-Dollar und bis 2015 auf 450 Millionen US-Dollar jährlich belaufen.



Airbus ist ein EADS-Unternehmen.



Hintergrundinformationen für Redakteure:



Die industrielle Zusammenarbeit zwischen Airbus und der chinesischen Luftfahrtindustrie reicht bis ins Jahr 1985 zurück. Aérospatiale ? heute Airbus France ? unterzeichnete 1985 den ersten Zuliefervertrag mit der Xi?an Aircraft Company über die Herstellung und Montage von Türen für die Airbus-Großraumflugzeuge A300 und A310.



Am 26. November 2007 schloss Airbus eine Grundsatzvereinbarung mit der Nationalen Kommission für Entwicklung und Reform (NDRC) Chinas, in der die Absicht erklärt wurde, Arbeitsanteile an der Fertigung der A350 XWB-Zelle an die chinesische Luftfahrtindustrie zu vergeben.



Am gleichen Tag unterzeichneten Airbus und die frühere AVIC II, die Muttergesellschaft von Hafei, einen Vertrag welcher die Hauptpunkte für die Errichtung eines Joint Venture-Fertigungszentrums enthält.



Am 15. Juli 2008 schlossen Airbus China Limited und HAIG dann den Rahmenvertrag über das Joint Venture Composite Manufacturing Centre in Harbin.



Die Errichtung dieses Fertigungszentrums gehört zu den Maßnahmen, mit denen Airbus seiner Verpflichtung gegenüber NDRC nachkommt, Arbeitsanteile an der Fertigung der Flugzeugzelle für das Airbus A350 XWB-Programm an China zu vergeben.



Bisher sind sechs chinesische Industrieunternehmen an der Produktion von Airbus-Teilen wie Tragflächenkomponenten und Notausstiegen für Airbus-Flugzeuge beteiligt.



Im Juli 2005 wurde das Airbus (Beijing) Engineering Centre in Peking offiziell eröffnet. Im Juni 2008 erhielt das ABEC von der Verwaltung für Industrie und Handel Beijing die Zulassung für den Betrieb als Joint Venture zwischen Airbus China Limited und chinesischen Partnern. Heute hält Hafei einen Anteil von 18 Prozent an diesem Gemeinschaftsunternehmen.



Im September 2008 weihten der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao und Airbus President und CEO Tom Enders offiziell die Airbus-Endmontagelinie für die A320-Familie in Tianjin ein. Die Final Assembly Line in China (FALC) ist als Joint Venture zwischen Airbus und einem chinesischen Konsortium organisiert, das aus der Tianjin Free Trade Zone, der früheren AVIC I und Hafei besteht.
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