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10 March 2008
Company

Ad-hoc-Mitteilung, 11. März 2008. EADS – Ergebnisse 2007. Starke Geschäftsentwicklung und große Herausforderungen

Amsterdam

  • Auftragseingang verdoppelt auf Euro 136,8 Mrd.
  • EBIT* in Höhe von Euro 52 Mio.
  • Hoher Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen (Euro 3,4 Mrd.) dank starker Beiträge des operativen Geschäfts –
    Nettoliquidität steigt deutlich auf Euro 7,0 Mrd.
  • Umsatz stabil trotz nachteiliger Dollar-Entwicklung
  • Ausblick 2008: EADS erwartet Erholung und EBIT* von Euro 1,8 Mrd.

EADS (Börsenkürzel: EAD) zeigte im Jahr 2007 eine starke Geschäftsentwicklung, sah sich aber gleichzeitig mit großen Herausforderungen konfrontiert. Der Auftragseingang des Konzerns verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr auf einen neuen Rekordwert, und das EBIT* erreichte die Gewinnschwelle. Dies war im überarbeiteten Ausblick von EADS angekündigt worden. Für das Jahr 2008 erwartet EADS ein EBIT* in Höhe von Euro 1,8 Mrd.

„2007 war ein hartes Jahr und stellte uns vor große Herausforderungen. Bei deren Bewältigung hat das gesamte Unternehmen Stärke und Einsatz bewiesen. Wir sind gut vorangekommen, aber wir wollen das volle Vertrauen unserer Investoren und Kunden zurückgewinnen und dabei liegt noch viel Arbeit vor uns. Wir haben eine vereinfachte Führungsstruktur umgesetzt und stark in Forschung und Technologie investiert. Der klare Fokus auf Effizienz und auf die Veränderungen, die sich aus dem Power8-Programm ergeben, sind Voraussetzungen für weitere Investitionen in die Zukunft von EADS”, sagte der CEO von EADS, Louis Gallois. „EADS rüstet sich für zukünftige Erfolge und schafft die Voraussetzungen, um die ehrgeizigen Ziele der Vision 2020 zu erfüllen. Wir haben bereits viele Herausforderungen bewältigt und unsere Liquidität gibt uns Flexibilität angesichts der weltwirtschaftlichen Herausforderungen. So vorsichtig wir von Natur aus sind: Ich sehe EADS heute gestärkt und wieder im Tritt.”

Während mit dem Restrukturierungsprogramm Power8 erste Einsparungen erzielt wurden, meisterte Airbus den weiteren Hochlauf der Flugzeugauslieferungen, insbesondere bei der A320-Familie. Zwei Flugzeuge vom Typ A380 sind bislang bei Singapore Airlines im Dienst. Eurocopter baute die Produktion von Serienhubschraubern und das Dienstleistungsgeschäft weiter aus. EADS Astrium steigerte die Produktionsrate der Trägerrakete Ariane 5, profitierte vom Wachstum im Geschäft mit Paradigm-Dienstleistungen und konnte mit der Integration des Columbus-Weltraumlabors in die internationale Raumstation ISS einen großen technologischen Erfolg verzeichnen. Im Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit trugen sowohl Military Air Systems und Defence and Communications Systems operative Verbesserungen bei.

Der Umsatz erreichte Euro 39,1 Mrd. (2006: Euro 39,4 Mrd.), getragen vom Zuwachs bei den Airbus-Auslieferungen (453 gegenüber 434 im Vorjahr) sowie gestiegenen Geschäftsvolumina bei Eurocopter und EADS Astrium. Trotz der negativen Auswirkungen des US-Dollarkurses und der verminderten Umsatzrealisierung im A400M-Programm blieb der Konzernumsatz verglichen mit dem Vorjahr weitgehend stabil. EADS erzielte 55 Prozent des Umsatzes außerhalb Europas, dank starker Beiträge aus dem asiatisch-pazifischen Raum (23 Prozent), Nordamerika (20 Prozent) und dem Rest der Welt (12 Prozent).

Das EBIT* (vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten) für 2007 beträgt Euro 52 Mio., gegenüber Euro 399 Mio. im Jahr 2006. Es wurde erheblich belastet durch konzernweite Kosten des A400M-Programms (aufgrund von Programmverzögerungen von sechs bis zwölf Monaten), durch Kosten für das Restrukturierungsprogramm Power8 und die A350 XWB sowie den schwachen US-Dollar. Der Effekt von gegenüber dem Vorjahr weniger vorteilhaften Kurssicherungsgeschäften wurde zwar mehr als ausgeglichen durch Neubewertungen von Verbindlichkeiten. Allerdings belastete der Einfluss des US-Dollars auf Rückstellungen das EBIT* des Unternehmens zusätzlich. Dessen ungeachtet hielt die Verbesserung des Geschäfts in etablierten Programmen weiter an. Positive Beiträge leisteten vor allem die vermehrten Airbus-Auslieferungen und das starke Hubschrauber-, Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft.

Beim Konzernergebnis verzeichnete EADS einen Verlust von
Euro -446 Mio. (Konzernergebnis 2006: Euro 99 Mio.), oder Euro 0,56 je Aktie (Gewinn je Aktie 2006: Euro 0,12). Im Berichtszeitraum erhöhten sich die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung (F&E) auf Euro 2.608 Mio. (2006: Euro 2.458 Mio.). Dies spiegelt anhaltende Aufwendungen für Entwicklungsprogramme bei Airbus wider, insbesondere für die A350 XWB.

Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen stieg auf Euro 3.426 Mio. (2006: Euro 869 Mio.). Gründe dafür sind der gestiegene Zahlungsmittelzufluss aus dem operativen Geschäft und – dank strikterer Kriterien bei Investitionsentscheidungen – die verminderten Investitionen in Sachanlagen. Der operative Cash Flow verbesserte sich vor allem aufgrund mehr erhaltener Kundenanzahlungen (einschließlich eines Refinanzierungsschritts in Höhe von Euro 1,1 Mrd. im Paradigm-Programm), die nur teilweise durch Vorratsaufbau aufgezehrt wurden. Der Free Cash Flow einschließlich Kundenfinanzierungen verbesserte sich auf Euro 3.487 Mio. (2006: Euro 2.029 Mio.); die oben beschriebenen positiven Auswirkungen wurden weitgehend durch einen geringeren Nettobeitrag aus der Veräußerung von Kundenfinanzierungs-forderungen ausgeglichen. Im Verlauf des Jahres 2007 stieg die Nettoliquidität auf Euro 7,0 Mrd. (Jahresende 2006: Euro 4,2 Mrd.).

Die Verkaufserfolge und die Finanzkraft des Unternehmens sowie die ermutigenden operativen Leistungen in etablierten Programmen spiegeln sich in der Dividende wider. Das Board of Directors schlägt der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von Euro 0,12 je Aktie vor (Dividende je Aktie 2006: Euro 0,12).

„Eine Dividende auszuschütten – wenn auch in begrenztem Maße und trotz eines Verlustes – ist mehr als eine Geste der Anerkennung für die Loyalität der Aktionäre: Es ist ein deutliches Zeichen der Zuversicht für die kommenden Jahre – trotz aller vor uns liegenden Herausforderungen”, sagte der CFO von EADS, Hans Peter Ring.

EADS verdoppelte im Jahr 2007 den Auftragseingang trotz eines schwächeren US-Dollars und erzielte einen Rekordwert in Höhe von Euro 136,8 Mrd. (2006: Euro 69,0 Mrd.). Wichtigste Ursachen dieses Anstiegs waren der Aufschwung bei Airbus (plus 120 Prozent) und das deutliche Wachstum bei Verteidigung und Sicherheit (plus 45 Prozent) sowie bei Eurocopter (plus 35 Prozent). In einem günstigen Marktumfeld profitierte das Unternehmen sowohl von der robusten Nachfrage als auch von seinem attraktiven Produktangebot.

Zum Jahresende erreichte der Auftragsbestand von EADS mit Euro 339,5 Mrd. einen neuen Rekordstand – ein Wachstum von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert (Jahresende 2006: Euro 262,8 Mrd.) – und dies trotz einer Wertanpassung um Euro -19,9 Mrd. aufgrund des schwächeren US-Dollars zum Jahresende. Die Bestände des Verkehrsflugzeug-Geschäfts basieren auf Listenpreisen. Den Auftragsbestand für Verteidigungsgeschäfte baute das Unternehmen dank neuer Aufträge für Eurocopter, EADS Astrium sowie Verteidigung und Sicherheit weiter aus. Zum Jahresende stand er bei Euro 54,5 Mrd. (Jahresende 2006: Euro 52,9 Mrd.). Ende Dezember beschäftigte EADS 116.493 Mitarbeiter (Jahresende 2006: 116.805).

Ausblick

Die Ziele und der Ausblick von EADS basieren auf einem Wechselkurs von Euro 1 = US$ 1,45.

Auf der Grundlage von anhaltendem wirtschaftlichen Wachstum und unterstützt durch einen soliden Auftragsbestand erwartet EADS – trotz der Volatilität der Märkte – ein anhaltend starkes ziviles Flugzeuggeschäft. Die Airbus-Auslieferungen sollen in den Jahren 2011/2012 ihren Höhepunkt erreichen.

EADS erwartet für das Jahr 2008 rund 700 Flugzeugbestellungen bei Airbus.

Der Umsatz von EADS soll 2008 über Euro 40 Mrd. erreichen, bei rund 470 Flugzeugauslieferungen im gesamten Jahr.

EADS erwartet 2008 ein EBIT* von Euro 1,8 Mrd. angesichts verstärkter Zuversicht in die Fähigkeiten des Unternehmens, die Rentabilität zu steigern. Allerdings gilt es aufkommende wirtschaftliche und kostenseitige Herausforderungen zu beachten. Der genannte Wert berücksichtigt Planungsunsicherheiten gemäß dem Vorsichtsprinzip. Darüber hinaus beinhaltet er jedoch weder den möglichen Einfluss von kurzfristigen Währungsschwankungen auf Neubewertungen bestehender Rückstellungen noch Auswirkungen der möglichen Veräußerung von Werken.

Wenngleich die entscheidenden Entwicklungsprogramme nicht ganz frei von Risiken sind, erwartet EADS gegenwärtig keine wesentliche Verschlechterung derselben.

Vor Einfluss von Kundenfinanzierungen erwartet EADS für das Jahr 2008 gegenwärtig einen Free Cash Flow von Euro 0,5 Mrd. (dabei ist zu berücksichtigen, dass dies die volatilste zu prognostizierende Kennzahl ist).

EBIT

Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte, wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung der EADS, dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss, der Gründung der MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

Kontakt

Pierre Bayle Tel.: +33 1 42 24 20 63
Markus Wölfle Tel.: +49 89 60734287

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