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07 November 2007
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Ad-hoc-Mitteilung, 8. November 2007. EADS – Neunmonatsergebnisse 2007. Herausforderungen in wichtigen Entwicklungsprogrammen belasten Geschäftserholung von EADS

Amsterdam

  • Neunmonats-EBIT* fällt auf € -343 Mio.
  • EBIT* der ersten neun Monate vorwiegend belastet durch: Kosten für A400M (gebucht im dritten Quartal 2007) sowie Aufwendungen für Power8 und A350 XWB (beide gebucht im ersten Halbjahr 2007)
  • EADS erwartet für 2007 ein EBIT* an der Gewinnschwelle
  • Free Cash Flow verbessert dank höherer Beiträge aus dem operativen Geschäft; Nettoliquidität lag bei € 4,5 Mrd.
  • Auftragseingang mehr als verdreifacht

EADS (Börsenkürzel: EAD) verzeichnete in den ersten neun Monaten eine starke operative Leistung und großen Markterfolg in etablierten Programmen. Das EBIT* des Unternehmens wurde allerdings von Kosten für neue Programme und Restrukturierungen beeinträchtigt. Vor allem die finanziellen Auswirkungen der gegenwärtigen Situation im A400M-Programm führten dazu, dass EADS die EBIT*-Prognose für 2007 aktualisiert. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein EBIT* an der Gewinnschwelle.

„Wir müssen weiter auf der Hut sein. Die anhaltende Verschlechterung des US-Dollars zeigt, wie notwendig es ist, das Power8-Programm umzusetzen und um zusätzliche Maßnahmen zu erweitern. Aufgrund des schwachen US-Dollars und der Komplexität von Programmen, die unsere zukünftige Wettbewerbsposition bestimmen – in technologischer wie auch in vertraglicher Hinsicht – müssen wir weiterkämpfen: für niedrigere Kosten, für eine optimale Umsetzung und – im Fall der A400M – für angemessene Unterstützung durch Partner und Kunden gleichermaßen. Um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von EADS zu erhalten, führt an zusätzlichen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung kein Weg vorbei“, sagte der CEO von EADS, Louis Gallois. „Gleichzeitig verbessern unsere Geschäftsbereiche weiter ihre operative Leistung und bilden so ein solides wirtschaftliches Fundament.“

In den ersten neun Monaten 2007 hat Airbus seine Auslieferungen auf 330 Flugzeuge, vor allem bei der A320-Familie, gesteigert und erste Einsparungen im Restrukturierungsprogramm Power8 erzielt. Zudem wurde die erste A380 ausgeliefert und am 25. Oktober bei Singapore Airlines in Dienst gestellt. Auch Eurocopter fuhr erfolgreich die Produktion von Serienhubschraubern und das Dienstleistungsgeschäft hoch. EADS Astrium profitierte vom höheren Umfang der Paradigm-Dienstleistungen und steigerte die Produktionsrate der Ariane 5. Im Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit gelangen sowohl Military Air Systems als auch Defence and Communication Systems operative Verbesserungen.

Der Umsatz belief sich auf € 27,8 Mrd. (Vorjahreszeitraum: € 27,5 Mrd.). Ausschlaggebend dafür waren höhere Airbus-Auslieferungen (330 gegenüber 320 in den ersten neun Monaten 2006) sowie steigende Geschäftsvolumina bei Eurocopter und EADS Astrium.

Der Konzernumsatz entwickelte sich leicht positiv trotz verminderter Umsatzrealisierung im A400M-Programm (€ -677 Mio.) und der Belastung durch den US-Dollar in Höhe von € -660 Mio.

In den ersten drei Quartalen 2007 fiel das EBIT* (vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten) auf € -343 Mio. gegenüber € 1.426 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Stark belastet wurde das EBIT* durch konzernweite Kosten im A400M-Programm in Höhe von € 1,37 Mrd. (davon € 1,1 Mrd. bei Airbus), die im dritten Quartal gebucht wurden. Das EBIT* der ersten neun Monate wurde zudem von Kosten für das Restrukturierungsprogramm Power8 und für den Programmstart der A350 XWB bei Airbus beeinträchtigt (beide gebucht im ersten Halbjahr 2007). Dennoch verzeichnete EADS in den ersten neun Monaten 2007 eine anhaltende Verbesserung seines Geschäfts in etablierten Programmen. So trugen vermehrte Auslieferungen bei Airbus und Wachstum im zivilen Hubschrauber-, im Raumfahrt- und im Verteidigungsgeschäft positiv zum EBIT* bei.

Beim Konzernergebnis verzeichnete EADS einen Verlust von € -705 Mio. (Konzernergebnis im Vorjahreszeitraum: € 867 Mio.) oder € -0,88 je Aktie (Gewinn je Aktie im Vorjahreszeitraum: € 1,08).

In den ersten neun Monaten 2007 erhöhten sich die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung (F&E) auf € 1.906 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 1.691 Mio.). Dies spiegelt die anhaltenden Entwicklungsprogramme bei Airbus wider.

Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen stieg auf € 216 Mio. (Vorjahreszeitraum: € -695 Mio.). Gründe dafür sind der gestiegene Zahlungsmittelzufluss aus dem operativen Geschäft sowie eine verminderte Investitionstätigkeit. Zuflüsse aus mehr erhaltenen Kundenanzahlungen konnten den Vorratsaufbau und höhere Zahlungen an Zulieferer nur teilweise ausgleichen. Auch der Free Cash Flow einschließlich Kundenfinanzierungen verbesserte sich auf € 159 Mio. (Vorjahreszeitraum: € -153 Mio.), da die oben beschriebenen positiven Auswirkungen zum Teil durch Abflüsse bei Kundenfinanzierungen aufgezehrt wurden. Im Verlauf der ersten neun Monate 2007 erhöhte sich die Nettoliquidität leicht auf € 4,5 Mrd. (Jahresende 2006: € 4,2 Mrd.).

EADS erzielte einen Auftragseingang von € 82,6 Mrd. (Vorjahreszeitraum: € 25,7 Mrd.). Dieser Anstieg resultiert aus einem deutlichen Aufschwung bei Airbus (plus 374 Prozent), Eurocopter (plus 43 Prozent) sowie Verteidigung und Sicherheit (plus 38 Prozent). Im zivilen Flugzeug- und Hubschraubergeschäft profitierte der Konzern von der anhaltend hohen Nachfrage ebenso wie von seinem überaus attraktiven Produktangebot. Das Wachstum wurde durch den schwachen US-Dollar gebremst.

Bis Ende September 2007 stieg der Auftragsbestand auf € 304,7 Mrd. (Jahresende 2006: € 262,8 Mrd.) und dies trotz einer Wertanpassung um € -13 Mrd. aufgrund eines schwächeren US-Dollars. Die Beiträge des Verkehrsflugzeug-Geschäfts basieren auf Listenpreisen. Den Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft baute der Konzern dank neuer Aufträge für Eurocopter, EADS Astrium sowie Verteidigung und Sicherheit weiter aus. Zum 30. September 2007 erreichte er einen Wert von € 55,4 Mrd. (Jahresende 2006: € 52,9 Mrd.). Ende September beschäftigte EADS 117.266 Mitarbeiter (Jahresende 2006: 116.805).

Ausblick

Für das Gesamtjahr 2007 erwartet EADS einen sehr geringen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr, vor allem aufgrund eines angenommenen Wechselkurses von € 1 = US$ 1.40. Dabei wird von 440 bis 450 Flugzeugauslieferungen bei Airbus ausgegangen.

Davon ausgehend, dass alle anderen Einflussfaktoren unverändert bleiben, erwartet EADS für das Gesamtjahr 2007 ein EBIT* an der Gewinnschwelle. Dies spiegelt die zufriedenstellenden Ergebnisse in den soliden und etablierten Programmen des Konzerns sowie den geringer als erwartet ausfallenden Preisrückgang für ausgelieferte Flugzeuge wider.

Dieser Ausblick basiert auf denselben Annahmen hinsichtlich des A400M-Programms, die auch den im dritten Quartal gebuchten Kosten zugrunde lagen. Darüber hinaus ist der mögliche Einfluss von kurzfristigen Währungsschwankungen auf Neubewertungen bestehender Rückstellungen nicht berücksichtigt.

EADS erwartet für 2007 einen Free Cash Flow von über € 1 Mrd., vorausgesetzt, dass die Veräußerung von Umsatzleistungen des britischen Verteidigungsministeriums für das Paradigm-Programm rechtzeitig abgeschlossen werden kann. Sollte dies nicht erreicht werden, wird in jedem Fall ein positiver Free Cash Flow erwartet.

* EBIT

Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte, wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung der EADS, dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss, der Gründung der MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

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